September 2016

12 Phasen zum Burnout

nach Herbert J. Freudenberger

Der Psychologe Herbert J. Freudenberger (1926 bis 1999) war einer der Ersten, der sich mit Burnout wissenschaftlich befasst hat.

Freudenberger hat den Verlauf eines Burnouts in 12 möglichen Phasen definiert, wobei die Reihenfolge nicht zwingend ist:

  1. sich selbst und anderen stets etwas beweisen wollen,
  2. extremer Ehrgeiz, hohe Erwartungen an sich selbst,
  3. stets überarbeitet, soziale Kontakte und persönliche Bedürfnisse werden vernachlässigt,
  4. das Ignorieren von inneren Problemen und Konflikten,
  5. Zweifel am bisherigen persönlichen Wertesystem („Brauche ich überhaupt mein Hobby, das mir immer so wichtig war?“, „Sind das wirklich meine Freunde?“),
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Drei Typen selbstbewusster Menschen

Im Laufe der Jahre habe ich so einige Leute kennengelernt – solche und solche. Einige waren schon da, wo ich gerne hin wollte, andere waren genauso wie ich auf dem Weg und wiederum andere taten nur so als ob.

Ich habe die Menschen beobachtet und nach einiger Zeit hat sich mein Fokus geschärft, wie Selbstbewusstsein aussieht und wer tatsächliche selbstbewusst ist. Heutzutage glaube ich, schnell zu erkennen, ob jemand in sich ruht oder ob er nur so tut.

Meine Erkenntnisse

  1. Ob ein Mensch echtes Selbstbewusstsein hat oder nicht, erkennt man nicht unbedingt daran, was die Person erzählt. Das spielt nur eine untergeordnete Rolle.
  2. Das echte Selbstbewusstsein einer Person erkenne ich daran, was dieser Mensch ausstrahlt (also die Energie, die er aussendet).

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Vorsicht Falle!

Manipulation durch hypnotische Sprachmuster erkennen

Milton H. Erickson verwendete hypnotische Sprachmuster, um Menschen in schwierigen Lebenslagen zu helfen – also in positiver Absicht. Sein Modell der Sprache kann jedoch auch angewendet werden, um genau das Gegenteil zu erreichen. Und genau das passiert täglich.

Wir alle verwenden hypnotische Sprachmuster, um andere Menschen und auch uns selbst zu manipulieren. Die meisten tun dies unbewusst und verwenden übernommene Sprachmuster. Andere Menschen setzen hypnotische Sprachmuster gezielt ein, um für sich Vorteile zu erreichen. Besonders in Konfliktsituationen versuchen die Streitparteien allzu oft, sich gegenseitig zu manipulieren, um die Schuldfrage zu klären.

In der Kommunikation kommt es darauf an, Manipulationsversuche zu erkennen und richtig zu reagieren. weiterlesen »

Das Milton-Modell der Sprache

Hypnotische Sprachmuster erkennen
Löschungen / Tilgungen

Kommunikation ist nicht eindeutig, sondern von Wahrnehmung und Interpretation bestimmt. Nicht nur, was wir wahrnehmen, sondern auch, wie wir es interpretieren, bestimmt unser Handeln.

Gelungene Kommunikation = das Resultat zu erhalten, das man erhalten wollte.

Zum Konflikt kommt es, wenn zwei unterschiedliche Resultate erwartet werden.

Hilfreich sind:

  • Offene Kommunikation und Feedback (Rückmeldung),
  • Klare und verständliche Darstellung der eigenen Ziele,
  • Zuhören können und verstehen der anderen Seite,
  • Ausrichtung auf ein gemeinsames Ziel und dessen Formulierung,
  • Respekt und Toleranz des anderen,
  • Verantwortung für das eigene Handeln,
  • Unterscheidung zwischen der Inhalts- und der Beziehungsebene (Menschen und deren Verhalten voneinander trennen),

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Kann man ein Burnout überwinden?

Ja, man kann. Wenn man einige wichtige Dinge beachtet. Ein Burnout entwickelt sich schleichend und in Phasen über Monate oder sogar Jahre.

Wie entsteht ein Burnout?

Ein Burnout kann entstehen z.B. durch

  • zu viel Druck von außen oder von innen,
  • (zu) hohe Motivation, (zu) hohes Engagement, Angst vor Fehlern und Fehlzeiten,
  • wenig oder keine Anerkennung (sowohl im Beruf als auch im häuslichen Umfeld),
  • mangelnde (oder nicht erkannte) Ressourcen (z.B. finanzieller Mangel),
  • zu wenig oder gar kein Privatleben mehr,
  • Konflikte,
  • Angst vor Verlusten (Verlust der Arbeit, von sozialer Sicherheit oder einer Person),

Warum ist ein Burnout so schlimm?

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Die Zehn Gebote – alte Kamellen oder immer noch aktuell?

Die Zehn Gebote empfing Moses laut Bibel auf dem Berg Sinai direkt von Gott. Das ist Jahrtausende her. In dieser Zeit wurden die Gebote von unterschiedlichen Strömungen in der christlichen Kirche verändert.

Was sagen uns die Zehn Gebote heute? Ist ein Leben nach den Zehn Geboten möglich und sinnvoll? Könnten die zehn Gebote – würden sie von allen Menschen streng befolgt – das Strafgesetzbuch ersetzen?

Die zehn Gebote sind nicht allgemein verbindlich und deswegen juristisch nicht durchsetzbar.

Das Erste, Zweite und Dritte Gebot, die sich mit Gott befassen, könnten nicht allgemeinverbindlich gemacht werden. Damit würde man einen Gottesstaat schaffen und in das individuelle Recht auf freien Glauben eingreifen. Diese Gebote können nur für Mitglieder von Religionsgemeinschaften als verbindlich anerkannt werden. weiterlesen »

Persönliche Freiheitsrechte

Bei den persönlichen Freiheitsrechten geht es darum, dass jeder Mensch sein Leben frei gestalten kann, gleichzeitig aber anderen ihre Freiheit lassen muss. Das Grundgesetz sagt dazu: Jeder Mensch hat das Recht, sein Leben selbst zu gestalten. Jeder soll und darf eigene Wünsche und Vorstellungen haben und sich so entwickeln, wie es seiner Begabung und seiner Persönlichkeit entspricht.

Jeder soll also so leben können, wie er will. Das gilt allerdings nur, solange er damit andere Menschen im Ausleben ihrer Freiheit nicht einschränkt. Denn jeder Mensch hat das gleiche Recht auf persönliche Freiheit. Wenn sich zwei streiten, müssen sie gemeinsam versuchen, eine Lösung zu finden.

Zur Freiheit gehört die Unversehrtheit. Das Grundgesetz sagt, Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Niemand hat das Recht, weiterlesen »

Meine Freiheit – ich mach, was ich will

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.
(Jean-Jaques Rousseau)

Ein weiser Spruch, den Jean-Jaques Rousseau im 18. Jahrhundert ausgesprochen hat. Anders gesagt, der Mensch ist dann frei, wenn er die Wahl hat, sein Leben aus freien Stücken zu gestalten ohne Zwänge von außen.

„Ich mach was ich will, das ist meine Freiheit“ sagte einmal jemand zu mir. Und genau so verhielt er sich. Rücksichtlos, immer nur seine Interessen im Blick belog und betrog er die Menschen in seiner Umgebung.

Ist das Freiheit? Im Rousseauschen Sinne – nein. Ich mache, was ich will, weiterlesen »

Zum Tag der Mediation: Irrtümer über die Mediation

Zum zweiten Mal findet am 18. Juni 2015 der internationale Tag der Mediation statt. Er wurde durch die großen deutschsprachigen Mediationsverbände aus Österreich, der Schweiz und Deutschland ins Leben gerufen. Ziel dieses Tages ist es, die Bekanntheit der Mediation zu steigern.

Mediation als Alternative zu herkömmlichen Schlichtungs- oder Gerichtsverfahren ist bisher nur wenig verbreitet. Dazu tragen sicher auch Irrtümer und Vorurteile bei, die meist aus Unkenntnis über das Mediationsverfahren verbreitet sind.

Irrtum 1: Mediation ist eine esoterische Praktik

Umfragen sagen aus, dass 70% der Bevölkerung schon einmal etwas von Mediation gehört haben. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Mediation mit Meditation verwechselt und damit eher mit Räucherstäbchen und Yogamatte statt Konfliktlösung in Verbindung gebracht wird. Mediation ist keine Praktik, die beim Entspannen unterstützt. Sie ist ein Verfahren, das Menschen dabei hilft, ihre Konflikte friedlich und einvernehmlich zu lösen.

Irrtum 2: Mediation ist erst sinnvoll, wenn der Konflikt schon richtig aufgebauscht ist

Eine Mediation ist in jeder Phase eines Konfliktes sinnvoll. weiterlesen »

Konfliktlösung im Alltag – Kurs an der VHS Leipzig

Konflikte erleben wir täglich – auf Arbeit, in der Familie, in der Freizeit. Was oft im Kleinen beginnt, wird schnell zu einem großen Berg, der nicht mehr überschaubar ist. Dann reicht oft nur ein geringer Anlass, und der aufgestaute Ärger bricht aus uns heraus. Streit und Vorwürfe sind die Folge und nicht selten endet ein Konflikt vor Gericht. Der Kurs soll zeigen, wie man aufkommende Konflikte erkennt, wie man mit ihnen umgehen und sie lösen kann. Der Kurs beinhaltet eine Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation und praktische Übungen.

  • Termin: 27. April 2015
  • Zeit: 19.00 bis 21.15 Uhr
  • Ort: Volkshochschule Leipzig, Löhrstraße 3-7
  • Kursleiter: Mirko Seidel, Coach & Mediator

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