Januar 2017

Meditation – die Geheimwaffe gegen Stress

Stress gehört zu unserem Leben – er ist nicht zu verhindern. Er lauert praktisch hinter jeder Ecke zu jeder Zeit.

Ab und zu Stress zu haben, schadet nicht.

Problematisch wird Stress, wenn er dauerhaft massiv auf unser Leben einwirkt.

Es gibt unzählige Tipps und Praktiken, Stress abzubauen und besser mit Stresssituationen umzugehen.

Eine Universalmethode ist die Mediation.

Was ist Meditation?

Meditation ist ein Vorgang, in dem ein Mensch durch Anwendung bestimmter Techniken weiterlesen »

Work & Life – wie komme ich in Balance?

Impulsvortrag zum „Tag der Familie 2016“ an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, 02. November 2016

Der Begriff Work-Life-Balance steht für einen Zustand, in dem Arbeitsleben und Privatleben miteinander in Einklang stehen – soweit die Definition. Was genau steckt hinter dem Begriff, der sich seit einigen Jahren inflationär entwickelt und verspricht, Arbeit und Leben ausbalancieren zu können?

Work-Life-Balance ist Quatsch! Work-Life-Balance ist ebensolcher Quatsch wie Zeitmanagement oder Selbstoptimierung.

Allein der Begriff Work-Life-Balance suggeriert, dass es Arbeit und Leben gibt. Wir leben also auf Arbeit nicht, oder wie darf ich mir das vorstellen?

In den letzten Jahren hat der Satz „Nicht dem Leben mehr Jahre, sondern den Jahren mehr Leben“ seine Runde gemacht. Sinnvolle Tätigkeit, auch als Arbeit bezeichnet, die Spaß und Freude bringt, und das Leben gehören untrennbar zusammen, sofern wir ein glückliches und zufriedenes Leben führen.

Der Begriff Work-Life-Balance und alle, die ihn propagieren, gehen davon aus, dass Arbeit etwas anderes sei und abseits des Lebens passiert. weiterlesen »

Premiere des Theaterstücks „Hier werden Sie platziert“ der Theatergruppe „Selbst & Los“

Termin: 02.07.2016, 19.00 Uhr, Halle 5 e.V.:

Im Oktober 2015 starteten neun theaterfreudige Laien, eine Theaterpädagogin und eine Assistentin mit einem Theaterprojekt der Leipziger Selbsthilfe, in Kooperation mit dem Leipziger Bündnis gegen Depression e.V.

Seitdem trifft sich die Theatergruppe „Selbst & Los“ jeden Montagvormittag und erarbeitet gemeinsam eine theatralische Collage über die Unbequemlichkeit des Lebens mit viel Spaß, Humor, Konzentration, Ideenreichtum und ganzem Herzen.

In wenigen Wochen stehen wir dann für Sie auf der Bühne. Lassen Sie sich inspirieren von unserem Stück „Hier werden Sie platziert“! Die Premiere findet am 02. Juli 2016 um 19 Uhr im Halle 5 e.V. statt, am 09. und 10. Juli 2016 gibt es jeweils um 19 Uhr im DachTheater im Haus Steinstraße eine weitere Vorstellung.

Umgang mit Angst und Panik

Leiden Sie unter Ängsten und Panikattacken und wollen Sie endlich raus aus diesem Hamsterrad?

Wenn Sie diesen Artikel lesen, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg. Das Thema Angst hat in den letzten Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen. Inzwischen gibt es zahlreiche Selbsthilfebücher zum Thema Angst und Panik. Sinnvoll sind Bücher, die weniger die medizinischen und psychologischen Aspekte der Angst beleuchten und mehr Wert auf konkrete Übungsprogramme legen.

Nachfolgend einige Tipps, wie Sie mit Angst und Panik besser umgehen und sie überwinden können.

Angst akzeptieren

Ängste gehören zum Leben. Sie sind Ausdruck der menschlichen Evolution und treten regelmäßig auf, z.B. wenn man sich auf etwas Neues, Unbekanntes einlässt. Sie stimulieren das Nervensystem, um es zu Höchstleistungen zu befähigen (z.B. durch vermehrte Wachsamkeit, Konzentration und Handlungsbereitschaft). Erst wenn die Ängste außer Kontrolle geraten und zu einer Überreaktion führen, werden sie zum Stress und rufen weitere Symptome hervor. Krankhafte Angst bezieht sich auf Situationen, die in Wirklichkeit gar nicht gefährlich sind und nur als so empfunden oder vermutet werden. Angst ist damit eine richtige Reaktion, nur zur falschen Zeit bzw. am falschen Ort. weiterlesen »

„Du musst loslassen!“

Freunde haben immer einen guten Ratschlag: „Du musst loslassen“ oder „Lass doch endlich los.“ Und sie haben Recht. Wenn das nur so einfach wäre. Wie soll denn das gehen?

Letztens war ich mit meinem Hund spazieren. Wir waren im Park und ich habe einen Ball geworfen. Der Hund hinterher, bis er ihn gefangen hatte. Und dann wollte er ihn nicht mehr hergeben. Er hat sich darin verbissen. Lange musste ich reden und schließlich ließ mein Hund den Ball widerwillig los.

Es geht uns Menschen nicht anders. Wir verbeißen uns in eine unangenehme Erfahrung, in ein schockierendes Erlebnis. Wir waren verletzt, gekränkt und wir schaffen es nicht, die Gefühle und Gedanken loszulassen.

Was passiert, wenn wir nicht loslassen?

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Diagnose: mittelgradige Depression – Gefühl: Burnout

Die Diagnose ist nüchtern: mittelgradige Depression. Hinter dem Code F. 32.1 des ICD 10 verbirgt sich die nüchterne Diagnose „einer gedrückten Stimmung und einer Verminderung von Antrieb und Aktivität. Die Fähigkeit zu Freude, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten.

Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt. Sogar bei der leichten Form kommen Schuldgefühle oder Gedanken über eigene Wertlosigkeit vor. Die gedrückte Stimmung verändert sich von Tag zu Tag wenig, reagiert nicht auf Lebensumstände und kann von so genannten „somatischen“ Symptomen begleitet werden, wie Interessenverlust oder Verlust der Freude, Früherwachen, Morgentief, deutliche psychomotorische Hemmung, Agitiertheit, Appetitverlust, Gewichtsverlust und Libidoverlust“.
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Die Fastenzeit beginnt

Bald ist es soweit: am 5. März, dem Aschermittwoch, beginnt die Fastenzeit. 44 Tage dauert sie, bis am Karfreitag mit dem Fasten gebrochen werden darf. Doch woher stammen Begriff und Ritual? Und ist Fasten noch zeitgemäß?

Die Fasti waren im eigentlichen Sinne eine Liste der Gerichtstage im alten Rom. Später kamen Festtage hinzu, die Feriae. Aus Fasti und Feriae und weiteren besonderen Ereignissen bildete sich nach und nach ein Kalender heraus.

Abgeleitet ist der Begriff von fari, was sprechen bedeutet und wiederum mit fas, dem göttlichen Recht, in Verbindung steht. Dies fasti, das waren die Tage, an denen ein römischer Prätor gemäß göttlichem Recht Gericht halten durfte.

Das alles hat mit unserem heutigen Fasten nichts zu tun. Heute wird unter Fasten völlige oder zumindest teilweise weiterlesen »

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