Oktober 2016

Nachdenken über Klobrillen, Korrekturbrillen und 3D-Brillen

Brille: www.pixabay.de

Letztens war ich im Kino in einem 3D-Film. Und was hab ich gemacht? Klar, die Brille ab und zu mal abgesetzt um zu sehen, wie der Film ohne Brille aussieht. Unscharf wurde der Film, also Brille schnell wieder aufsetzen.

Und nun sinnierte ich also über Brillen. Da haben wir erst einmal die Klobrille. Die hat sich in unserem Kulturkreis durchgesetzt. Man sitzt recht bequem auf ihr, es gibt inzwischen sogar beleuchtete Exemplare. Es soll Menschen geben (bevorzugt Männer) die sich auf dem Örtchen und damit auf der Klobrille so wohl fühlen, dass sie Stunden auf ihr zubringen können. Die Klobrille als Wohlfühlzone. Na gut, warum nicht. Doch es kommt der Moment, das wird auch die kuscheligste Wohlfühlzone zur Unwohlzone. Das kann auf dem Örtchen an den olfaktorischen Einflüssen liegen, oder weil der Magen knurrt oder was auch immer. weiterlesen »

Die tägliche Gehirnwäsche

Ein Gespenst geht um in deutschen Wohnzimmern. Es ist da, wird sogar gezielt in die Wohnung gelassen. Es ist in unserer Hand, wir können es steuern, an- und ausschalten. Laut oder leise machen. Wir haben es in der Hand – eigentlich.
Doch die Wahrheit ist: dieses Gespenst hat uns in der Hand. Und es heißt: Fernsehgerät.

Der Fernseher – der Gehirnzellenmanipulator Nummer eins. Und das Fernsehgespenst hat es gut bei uns. Alkohol und Drogen machen das Gehirn kaputt und sind gesellschaftlich geächtet. Der Fernseher, respektive das Programm, das er ausstrahlt, macht dasselbe und ist gesellschaftlich akzeptiert. Und das Schlimmste, was ein Fernsehgerät aussendet, sind die Nachrichten.

Früher habe ich auch regelmäßig Nachrichten geguckt, jeden Abend, von der ersten bis zur letzten Sekunde. Man muss sich doch informieren, was in der Welt los ist. Und wenn man von all dem, was einem da allabendlich präsentiert ist, geschockt und reaktionsunfähig ist, gibt es reichlich Ergänzungssendungen, die einem sagen, was man denken soll, von Talkshows bis zu Sondersendungen.

Ich danke der unendlichen Einsicht, die mich eines Tages dazu gebracht mir diesen ganzen Gehirnwäschemüll nicht mehr anzuschauen.

Und der Grund für meine Entscheidung? weiterlesen »

Denken sie einfach mal … nichts

Versuchen Sie doch einmal folgendes Experiment: Setzen oder legen Sie sich hin versuchen Sie, nur für die nächsten 60 Sekunden einfach einmal nichts zu denken. Viel Erfolg!

Klappt? Sehr gut, dann haben Sie den allermeisten Menschen etwas voraus. Klappt nicht? Die Gedanken kommen, ob Sie wollen oder nicht?

Zwangsgedanken. Viele Menschen verfolgen sie täglich, ob zu Hause, auf Arbeit oder im Schlaf. Sie sind omnipräsent. Manchmal so hartnäckig, dass es kaum mehr auszuhalten ist. Und sie sind nicht einfach so da, die Zwangsgedanken. Sie verbrauchen Energie, sie können so stark werden, dass sie den Alltag beeinflussen und erschweren können. Mancher mag sich da wünschen, ohne graue Masse im Kopf geboren worden zu sein.

Wenn Sie glauben, Ihre Gedanken im Griff zu haben, haben Sie noch nicht gemerkt, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Die Gedanken haben Sie im Griff. weiterlesen »

Erfolgreich Visualisieren

Wahrscheinlich alle Menschen haben eine Vorstellung von ihrem idealen Leben.

Doch nicht selten fühlen sich diese Visualisierungen für viele Menschen nicht gut an. Sie denken, ihre Vorstellungen wären nicht gut genug und wahrscheinlich auch nicht zu erreichen.

Erfolgreich Visualisieren heißt:

  1. Vorstellungen sollten sich immer gut anfühlen. Wer seine Vorstellungen selber nicht gut findet, dem werden sie nicht viel bringen.
  2. weiterlesen »

Coach oder Couch?

Innerhalb der Gesprächsreihe „Coach oder Couch – Depressionsselbsthilfegruppen auf der Suche nach Alternativen“ wird am Montag 6. Juni 2016 von 17:00-18:30 Uhr in der Stadtbibliothek, Veranstaltungsraum „Franz Dominic Grassi“ im Erdgeschoss, Wilhelm-Leuschner-Platz 10/11 in Leipzig die Dipl.-Sozialarbeiterin (FH) und Traumatherapeutin Uta Avenarius zum Thema „Von der Macht und der Kraft der Gedanken“ referieren, diskutieren und einige Übungen anbieten, die auch in Selbsthilfegruppen ausprobiert werden können.

Uta Avenarius berät und therapiert seit vielen Jahren in der Frauenberatungsstelle vorallem gewaltbetroffene Frauen. Sie verwendet dabei u. a. Imaginationstechniken.

Kalenderblatt 12. Woche 2016

Wenn es einen Glauben gibt,
der Berge versetzen kann,
so ist es der Glaube
an die eigene Kraft.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 bis 1916),
österreichische Schriftstellerin

Authentizität …

… oder den Ärger auch mal raus lassen

Nach einem Kurs, den ich an der Volkshochschule gehalten habe, stellte eine Teilnehmerin die Frage: „Sollte man seinem Ärger nicht raus lassen? Oder besser den Frust runterschlucken, wenn man wütend ist?“

Meine Antwort: „Rauslassen, was raus will! Authentizität ist wichtig, gegenüber mir selbst und meinen Gefühlen. Wenn du wütend bist, sei wütend. Wenn du verärgert bist, sei verärgert. Und dann zeig es auch!“

Sich über eine Sache zu beklagen und seine Wut offen zu zeigen sind zwei unterschiedliche Dinge. Meckern und Klagen weiterlesen »

Veränderung – der einfache oder der beschwerliche Weg?

Eine Bergtour braucht vieles, um erfolgreich sein zu können. Das Gleiche gilt für Veränderungsprozesse. Sie benötigen am Anfang einen verstärkten Kraftaufwand, damit der Veränderungsprozess überhaupt in Bewegung kommt. Nach dem Start ist ein kontinuierlicher Kraftaufwand erforderlich, um den Prozess in Bewegung zu halten und letztlich das Ziel der Veränderung zu erreichen.

Was für eine Bergtour die gute Vorbereitung und die Kondition sind, das kann für eine Veränderung das persönliche Engagement, der Wille zur Veränderung oder auch der Veränderungsdruck sein.

Der einfache oder der beschwerliche Weg

Je steiler der Berg, desto mehr Kraft braucht ein Bergsteiger. Es ist daher sinnvoll meine Energiereserven weiterlesen »

Thema des Monats August 2015: (LEBENS-)ENERGIE

Eines der größten Probleme unserer Zeit ist Energielosigkeit. Viele Menschen haben einfach keine Energie mehr. Sie laufen kraft- und saftlos durch die Gegend, und sehen aus, wie abgeknickte Streichhölzer. Und das nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Ein Leben auf Sparflamme.

Weshalb ist das so? Das ist so, weil viele Menschen einfach keinen Plan haben, was sie machen sollen. Sie wissen nicht, wer sie sind, was Ihnen Spaß macht und was sie mit ihrem Leben anstellen sollen. Und diese Verwirrtheit zieht sehr viel Energie ab.

Menschen machen entweder Dinge, die eigentlich gar nicht zu ihnen passen und unterdrücken somit ihre eigenen Träume und fahren so ständig mit angezogener Handbremse durch ihr Leben oder sie wissen gar nicht, was sie eigentlich wollen, können sich auch für nichts entscheiden und ziehen sich somit jeden Tag immer wieder aufs Neue Energie ab. weiterlesen »

Was ist Lebensenergie?

In zahlreichen Kulturen auf der ganzen Welt finden wir Vorstellungen von einer universellen, alles durchdringenden Kraft. Diese Kraft ist praktisch überall vorhanden und umfasst alles Leben und alle Materie.

Energie ist unbegrenzt vorhanden. Jeder Organismus nimmt Lebensenergie auf, stellt sie selbst her, speichert sie und setzt sie für sich ein.

Lebensenergie ist das Fundament unseres Lebens.

Ohne Energie geht nichts. weiterlesen »

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