Februar 2016

Immer mehr Menschen wegen psychischer Krankheiten in Reha

Die Zahlen des Tages

Die Deutsche Presseagentur veröffentlichte neueste Zahlen zu Rehamaßnahmen psychisch erkrankter Menschen.

  • 2015 bewilligte die Deutsche Rentenversicherung 155.000 Klinikaufenthalte zur Reha,
  • 2005 waren es nur 89.350 entsprechende Bewilligungen,
  • im ambulanten Bereich wurden 2015 9.150 Leistungen bewilligt,
  • 2005 waren es 1890,

Als Grund wird angegeben: psychische Störungen werden besser erkannt, für eine reale Zunahme der Häufigkeit psychischer Erkrankungen gäbe es hingegen keinen Hinweis. weiterlesen »

Depression – der Zustand der „Losigkeiten“

In einer Diskussion bezeichnete eine Bekannte, die seit Jahrzehnten an Depressionen leidet, die Depression als „Krankheit der Losigkeiten“. Ich habe über diesen Satz eine Weile nachgedacht. Und Tatsächlich. Depression ist mit vielen „Losigkeiten“ verbunden. Antriebslosigkeit, Emotionslosigkeit, Perspektivlosigkeit, Schlaflosigkeit, Energielosigkeit, Ausweglosigkeit, Lustlosigkeit und sicher noch einige andere.

Depression bedeutet, all diese Dinge los zu sein. Alle diese Losigkeiten fühlen sich schlecht an und schränken das Leben eines Betroffenen stark ein. Alle, bis auf vielleicht eine der Losigkeiten – die Antriebslosigkeit. Denn diese lässt sich, wie viele Worte in der deutschen Sprache, doppeldeutig auslegen.

Von einer Depression betroffene Menschen erleben ihre Antriebslosigkeit als Unlust zu allem. Kein Antrieb für die alltäglichen Verrichtungen, kein Antrieb auf die Straße zu gehen, kein Antrieb zu Unternehmungen. weiterlesen »

Kann man ein Burnout überwinden?

Ja, man kann. Wenn man einige wichtige Dinge beachtet. Ein Burnout entwickelt sich schleichend und in Phasen über Monate oder sogar Jahre.

Wie entsteht ein Burnout?

Ein Burnout kann entstehen z.B. durch

  • zu viel Druck von außen oder von innen,
  • (zu) hohe Motivation, (zu) hohes Engagement, Angst vor Fehlern und Fehlzeiten,
  • wenig oder keine Anerkennung (sowohl im Beruf als auch im häuslichen Umfeld),
  • mangelnde (oder nicht erkannte) Ressourcen (z.B. finanzieller Mangel),
  • zu wenig oder gar kein Privatleben mehr,
  • Konflikte,
  • Angst vor Verlusten (Verlust der Arbeit, von sozialer Sicherheit oder einer Person),

Warum ist ein Burnout so schlimm?

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Gedanken zum Buß- und Bettag

Am 18. November 2015 begehen die Christen in Deutschland den Buß- und Bettag. Der Tag, der auf Notzeiten zurückgeht, wurde im Laufe der Zeit immer wieder aus aktuellem Anlass angesetzt. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird ein allgemeiner Buß- und Bettag am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag begangen. Bis 1994 war der Buß- und Bettag gesetzlicher Feiertag in Deutschland. Zur Finanzierung der Pflegeversicherung wurde er ab 1995 abgeschafft. Nur im Freistaat Sachsen ist er bis heute gesetzlicher Feiertag.

Der Buß- und Bettag soll zur Reue für begangene Sünden aufrufen und eine Umkehr und Gesinnungsänderung zu Gott hin bewirken. Ist das in der heutigen Zeit noch aktuell? weiterlesen »

AOK-Selbsthilfetagung am 20.11.2015 – „Selbsthilfe – (K)eine Frage des Alters?“

Zum 10. Mal lädt der AOK-Bundesverband zur Teilnahme an der Selbsthilfetagung am 20.11.2015 von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr in den AOK-Bundesverband nach Berlin ein.

Das Wissen über die die Möglichkeiten der Selbsthilfe ist bei vielen Menschen beschränkt. Allzu oft verbinden sie mit der Gruppenselbsthilfe das Klischee vom Kaffeekränzchen und schlecht gelaunten Menschen, die im Kreis sitzen und sich gegenseitig ihr Leid klagen. Es ist gut, junge Menschen besser darüber zu informieren, warum dieses Klischee schon lange nicht mehr stimmt und dass gerade sie erheblich von den partizipativen Arbeitsformen der Selbsthilfe profitieren könnten. Mittlerweile gibt es überall in Deutschland Initiativen junger Menschen, die nicht mehr allein mit ihrer Krankheit umgehen wollen. Sondern sie wollen sich mit ihresgleichen treffen. weiterlesen »

Stressprävention an Schulen

Workshop der Fachstelle für Suchtprävention der AWO Halle-Saalekreis in Ostrau/Saalekreis, 10.10.2015

Einführung

  • Was ist Stress?
  • Wie entsteht Stress?
  • Was ist positiver und negativer Stress (Disstress und Eustress)?
  • Welche Stressoren gibt es?

IMG_1602Stress kommt aus dem Englischen und steht für Druck, Anspannung (lateinisch stringere, anspannen. Stress bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.

Stress kommt vor allem eine zentrale Bedeutung dafür zu, sich physisch und psychisch an sich verändernde Umweltbedingungen anzupassen.
Stress kann auch eine evolutionäre Wirkung haben mit der Folge, dass Belastungen besser ertragen oder letztlich durch eine entsprechende Stresstoleranz neutralisiert werden.

Das Auftreten von Stress bedarf einer sinnlichen Wahrnehmung weiterlesen »

Gründung Selbsthilfegruppe Leukämie und Lymphome in Leipzig

Die Diagnose Leukämie oder Lymphom ist für viele Mensche ein Schock. Für Angehörige ist sie ist eine starke Belastung. Eine Selbsthilfegruppe kann Antworten auf Fragen im Zusammenhang mit der Krankheit geben und für Betroffene, Angehörige und Hinterbliebene Halt bieten.

In Leipzig soll eine Selbsthilfegruppe Leukämie und Lymphome gegründet werden. Das erste Treffen dient dazu herauszufinden, ob ein ausreichend großes Interesse an einer solchen Selbsthilfegruppe besteht und wie die Gruppe arbeitet.

Alle Interessenten – Betroffene, Angehörige und Hinterbliebene – sind zum ersten Treffen am Mittwoch, den 09. September 2015, um 15.30 Uhr im „Haus Leben“, Friesenstraße 8 in 04177 Leipzig herzlich eingeladen.

Zucker – Die Süße des Lebens

Vortrag im „Begegnungszentrum im Grünen“ in Leipzig-Grünau am 12. November 2014

Zucker ist Sammelbegriff für alle süß schmeckenden Saccharide (Einfach- und Zweifachzucker). Die Handelsbezeichnung für den Zweifachzucker heißt Saccharose, Zucker ist sowohl Nahrungsmittel, als auch Genussmittel, Er ist eines der Nahrungsmittel, welche kein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) tragen.

Zucker stammt ursprünglich aus dem Sanskritwort śarkarā für „süß“, das als sukkar‎, ins Arabische entlehnt wurde und von dort in den europäischen Sprachraum gelangte. Der Brennwert von Haushaltszucker beträgt 16,8 kJ oder 4,0 kcal pro Gramm (zum Vergleich: Alkohol liefert 29,8 kJ pro Gramm, Fette etwa 39 kJ pro Gramm.

Erzeugung der Rohstoffe
Hauptquellen sind das Zuckerrohr (Anbau in den Tropen) und die Zuckerrübe (Anbau in gemäßigten Breiten, z. B. Mitteleuropa). 2012 wurden weltweit knapp 270 Mio. Tonnen Zuckerrüben und 1,7 Mrd. Tonnen Zuckerrohr produziert.
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STARTPILOTEN fragen: Wie gründet man eine Selbsthilfegruppe?

  • Termin: 05. Oktober 2015
  • Uhrzeit: 15:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Gesundheitsamt Leipzig

Die Veranstaltung findet im Rahmen der „Woche der seelischen Gesundheit“ statt.

STARTPILOTEN sind ehrenamtliche Begleiter von Selbsthilfegruppen in der Gründungsphase. Selbsthilfegruppen können bei der Bewältigung von Krankheit, Behinderung und Lebenskrisen unterstützend und stärkend sein. Gemeinschaftlich teilt man Alltagserfahrungen und Wissen. Darüberhinaus gibt es eine Menge weiterer Betätigungsfelder. weiterlesen »

Ängste überwinden

Ängste prägen das Leben vieler Menschen. Angst vor Arbeitslosigkeit, vor sozialem Abstieg, vor Krankheiten, vor Einsamkeit …
Doch wie wird man seine Ängste los? Durch Aktion!

Wie kommt man dahin? Wie schafft man es, sich innerlich so weit zu bringen, dass man den ersten Schritt und nicht gleich wieder einen Rückzieher macht?
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