Januar 2019

Lügen ist Stress

Oder: Wer lügt braucht ein gutes Gedächtnis

Hier und da mal eine Notlüge. Oder auch mal eine richtig fette Lüge. Hat wohl jeder schon einmal gemacht. Was ist das Schwere am Lügen? Man muss eine Lüge ständig aufrechterhalten. Und man muss sich immer sehr genau erinnern, was man gesagt hat. An die wahre Geschichte muss erinnert man sich immer wieder, ohne Nachzudenken. Das Lügengebilde haben wir nicht real erlebt, es ist also in uns nicht automatisch abgespeichert.

Schon, wenn ich mich als jemand ausgebe, der ich nicht bin, lüge ich. Wenn ich sein will, wie andere, und mich verleugne, lüge ich mich zuerst selbst an. Das hat etwas mit fehlendem Selbstwertgefühl zu tun.

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Entdecke das Besondere im Normalen

Wir alle haben fast täglich Begegnungen mit Menschen, mit vertrauten Personen, mit unbekannten Personen. Oft sind es nur kurze Begegnungen – ein kurzes Gespräch, sachlich nüchtern. Und dann gibt es die Begegnungen, die eigentlich „ganz normal“ sein sollten und sich dann doch als etwas Besonderes entpuppen.

Da kommt es plötzlich zu einem tiefer gehenden Austausch, man entdeckt Gemeinsamkeiten oder lernt eine ganz andere Seite seines Gegenübers kennen.

Offen sein und zulassen heißen hier die Stichwörter. Die Augen und Ohren aufmachen, offen sein für neue Möglichkeiten und voll und ganz zulassen, was passiert. Und plötzlich wird das Leben ein Stück reicher.

Probieren geht über studieren

Das sagt das Sprichwort. Und wie bei jedem Sprichwort, ist auch etwas dran. Du kannst tausend Bücher lesen, tausend Seminare und Workshops besuchen – wenn du es nicht ausprobierst, wirst du nie erfahren, wie es sich anfühlt, wie es dein Leben verändert, ob es etwas für dich ist oder nicht.

Versuch macht klug – sagt ein anderes Sprichwort. Wenn du etwas versuchst und es klappt nicht, dann hast du daraus mehr gelernt, als aus tausend Büchern.

Wer Scheitern nicht als Niederlage betrachtet, sondern als Chance, kann viele wichtige Erkenntnisse für sein Leben daraus gewinnen.

Es lebe der Selbst-Führer

Du weißt, was dir wirklich wichtig ist im Leben? Du sagst Nein zu den Dingen, die dir nicht wichtig sind im Leben? Du kennst deine Prioritäten und konzentrierst dich darauf?

Du gehst deinen eigenen Weg? Du verlässt die einfachen, bequemen und gewohnten Pfade? Du trennst dich von den Dingen und Personen, die nicht in dein Leben passen? Du kennst deine Kräfte und deine Ressourcen und gehst sparsam und verantwortungsvoll mit ihnen um? Du kennst deine Ziele und deine Bedürfnisse und verfolgst sie, auch gegen Widerstand?

Wenn du alle Fragen mit Ja beantworten kannst, herzlichen Glückwunsch. Denn dann hast du es geschafft, zum Selbst-Führer deines Lebens.

Geben und Nehmen

Das Leben ist ein Geben und Nehmen. Was ich gebe, bekomme ich zurück, was ich aussende, das empfange ich – in jeder Hinsicht.

  • Ich möchte respektvoll behandelt werden – ich behandele andere Menschen mit Respekt.
  • Ich möchte freundliche behandelt werden – ich bin freundlich zu anderen Menschen.
  • Ich möchte Interesse wecken – ich interessiere mich für andere Menschen.
  • Ich möchte ehrlich behandelt werden – ich bin ehrlich zu anderen Menschen.

Das Leben ist ein Geben und Nehmen – in jeder Hinsicht.

Das Leben braucht Regeln

Wir sind von Regeln umgeben. Tu dies, mach das nicht, du sollst das machen und du sollst das nicht machen. Unser Leben braucht Regeln – allzu oft sind diese Regeln jedoch von außen auf uns gekommen.

Wie sieht es mit unseren eigenen Lebensregeln aus? Mit den Regeln, die dafür sorgen, dass wir gut mit uns selbst umgehen und uns nicht schaden?

In etwa solche Regeln: Lerne, dich selbst zu lieben, sorge immer gut für dich, nutze deine Zeit sinnvoll …. weiterlesen »

Was du haben willst, musst du auch geben

Es gibt ein Gleichgewicht oder eine ausgleichende Gerechtigkeit. Egal, wie man das nennt. Ohne Geben kein Nehmen.

Wer geliebt werden will, muss Liebe geben.
Wer in Wohlstand leben will, muss Wohltätiges für andere tun.
Wer Freundschaft haben will, muss freundlich sein.
Wer in Frieden leben will, muss friedlich sein.
Wer etwas will vom Leben, der muss es dem Leben auch wieder zurückgeben.

Gib den Menschen in deiner Umgebung und der Welt das, was du von der Welt und von deinen Mitmenschen haben möchtest.

Erwartungen an das Leben

„Erwarte das Beste von dir und dem Leben, und du wirst genau das bekommen. Erwarte wenig und Mittelmäßigkeit, und genauso sieht dein Leben dann auch aus.“

Diesen Satz habe ich im Internet gelesen. Dein Leben gibt dir das, was du von ihm erwartest. Wie ist deine Einstellung zu deinem Leben? Was erwartest du von deinem Leben? Nach welchen Grundsätzen und Glaubenssätzen lebst du? Wie willst du leben?

Denk darüber nach und dann handel danach.

Kritik und Respekt

Sagte jemand zu mir: „Ich nehme nur Kritik an von Menschen, vor denen ich Respekt habe“.

Ich fragte: „Welche Menschen sind das, vor denen du Respekt hast“?

Antwort: „Das sind Menschen, die in ihrem Leben etwas erreicht haben“.

Meine Antwort: „Woran machst du fest, dass ein Mensch in seinem Leben etwas erreicht hat“?

Seine Antwort: „Na, wenn eben etwas da ist, guter Beruf, gutes Einkommen, Besitz“.

Meine Reaktion: „Also hast du vor allen Menschen, die nach deiner Auffassung weiterlesen »

Mach dein Ding … und sch… auf Ratschläge

Letztens las ich: Gib keine Befehle, die man nicht vollbringen kann, und tadle an andern keine Fehler, die du selbst begehst!

Wie oft und gern tun wir genau das? Wir befehlen und tadeln und können es doch selbst nicht besser.

Gern geben wir anderen Ratschläge, ohne sie selbst zu befolgen.

Im Grunde ist jeder Befehl ein Ausdruck eines Wunsches, den sich der Befehlende selbst nicht erfüllen kann. Und dann sollen es eben andere machen.

Gelabert ist schnell, selbst gemacht dauert länger und ist mitunter anstrengend.

Vergiss all die „gut gemeinten“ Ratschläge. Im Ratschlag weiterlesen »

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