April 2016

Vorsicht Falle!

Manipulation durch hypnotische Sprachmuster erkennen
Semantische Fehlgeformtheiten

Verknüpfungen – (Kausalitäten)
Kausalitäten sind Verbindungen oder Ursache-Wirkung-Beziehungen zwischen etwas, was bereits der Fall ist (Beobachtung) und etwas anderem, das der Kommunikator beabsichtigt (Suggestion). Das legt dem Zuhörer nahe, so zu reagieren, als ob das Eine tatsächlich das Andere verursacht. Es gibt drei Arten von Verknüpfungen, die sich im Intensitätsgrad von 1 (schwach) bis 3 (sehr stark) steigern. Dabei wird meistens mit der schwächsten Art begonnen und dann stufenweise gesteigert.

Konjunktionen: weiterlesen »

Das Milton-Modell der Sprache

Hypnotische Sprachmuster erkennen
Löschungen / Tilgungen

Kommunikation ist nicht eindeutig, sondern von Wahrnehmung und Interpretation bestimmt. Nicht nur, was wir wahrnehmen, sondern auch, wie wir es interpretieren, bestimmt unser Handeln.

Gelungene Kommunikation = das Resultat zu erhalten, das man erhalten wollte.

Zum Konflikt kommt es, wenn zwei unterschiedliche Resultate erwartet werden.

Hilfreich sind:

  • Offene Kommunikation und Feedback (Rückmeldung),
  • Klare und verständliche Darstellung der eigenen Ziele,
  • Zuhören können und verstehen der anderen Seite,
  • Ausrichtung auf ein gemeinsames Ziel und dessen Formulierung,
  • Respekt und Toleranz des anderen,
  • Verantwortung für das eigene Handeln,
  • Unterscheidung zwischen der Inhalts- und der Beziehungsebene (Menschen und deren Verhalten voneinander trennen),

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Thema des Monats März 2016: SELBSTBEWUSSTSEIN

Dauerthema Selbstbewusstsein. Entweder man hat es, oder man hat es nicht. Wirklich? Selbstbewusstsein ist angeboren und kann verloren gehen, wenn die Umstände im Leben eines aufwachsenden Menschen für die Entwicklung des Selbstbewusstseins nicht förderlich sind.

Wer sein angeborenes Selbstbewusstsein nicht ausreichend entwickeln kann, muss als Erwachsener nicht zwangsläufig ohne Selbstbewusstsein weiter leben. Manche schaffen es, sich selbst aus der der Enge des Fremdbewusstseins zu befreien.

Manche brauchen erst ein traumatisches Erlebnis, wie eine Depression, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass es an der Zeit ist, selbstbewusster zu werden. Manche Menschen schaffen es trotz eines traumatischen Erlebnisses nicht, ihr Selbst bewusst zu entwickeln.

Selbst-bewusst-sein heißt,

  • Bewusst zu leben,
  • sich selbst anzunehmen,
  • eigenverantwortlich zu leben,
  • sich selbstsicher zu behaupten,
  • zielgerichtet zu leben,
  • persönliche Integrität zu entwickeln.

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Das Fernsehen sagt …

Vor kurzen habe ich eine Boulevardsendung im Fernsehen angeschaut. Das mache ich nur selten – und das aus gutem Grund. Als erstes kamen die Katastrophenmeldungen. Ein schwere Unfall hier, eine ausgebrannte Wohnung dort, ein Raubüberfall woanders. Dann kamen die neuesten Nachrichten aus den europäischen Königshäusern. Wer wo welches Kleid getragen hat, wer schwanger ist und wer sich wieder einmal royal daneben benommen hat. Zum Schluss gabs die News aus Hollywood. Ein roter Teppich hier, eine Preisverleihung dort und natürlich wurde auch die Kleidungs- und Frisurfrage ausführlich behandelt.

An Ende der Sendung stellte ich mir die Frage: „Muss ich das jetzt alles wissen?“ Nein, muss ich nicht.

  • Muss ich mir Nachrichten von Katastrophen anschauen?
  • Muss ich mich über Kriminelle aufregen?
  • Muss ich wissen, welche Prinzessin oder Hollywood-Diva über den roten Teppich geschlendert ist?

Die Antwort: Das liegt ganz allein bei mir. weiterlesen »

Drei Regeln für ein selbstbestimmtes Leben

Selbstbewusstsein gehört zu den Themen, zu denen ich die meisten Vorträge halte. Ich beobachte immer wieder, dass die Fülle von Informationen meine Zuhörer oft überfordern. Deshalb hier drei Grundregeln für ein selbstbewusstes und selbstbestimmtes Leben:

Regel Nummer 1: Trau niemandem – denk SELBER

Nicht wenige Menschen glauben alles, was sie hören. Sie folgen blind den Medien, vermeintlichen Experten und Politikern, plappern nach, was andere ihnen vorschwatzen.

Aufwachen! Wer ein selbstbestimmtes Leben leben will, muss sein eigenes Hirn einschalten, eine eigene Philosophie für das eigene Leben entwickeln, für sich selber herausfinden, was gut und richtig für einen selbst ist. Ausprobieren ja. Behalten, was für funktioniert und den Rest – wegschmeißen.

Regel Nummer 2: Du musst niemanden fragen – Du darfst ALLES tun

Viele Menschen denken, sie bräuchten erst diese oder jene Erlaubnis, um etwas machen zu dürfen. Das ist klassisches Sklaven-Denken und bringt nicht weiter. Kein Mensch brauchte für irgendetwas die Erlaubnis. Von niemandem, für gar nichts. Die Erlaubnis gibt sich jeder selbst. weiterlesen »

Das verflixte Selbstbewusstsein

In meinen Kursen zu Selbstbewusstsein nenne ich immer wieder als eine Übung für mehr Selbstbewusstsein: „Laufe 25% schneller“.

Nun sagte jemand zu mir, Viele Menschen hasten schon durchs Leben, haben oder nehmen sich keine Zeit für sich, haben keine Pausen und Ruhe. Da sei es doch nicht sinnvoll, noch schneller durchs Leben zu hasten. Ja, er hat Recht. Wer schon durchs Leben rennt, dem bringt es nicht viel, sein Tempo noch einmal um 25% zu erhöhen. Es kann jedoch nie schaden, es doch einmal auszuprobieren und zu schauen, wie die Übung wirkt.

Ist mein Tipp nun falsch? Die Sache ist so: Weder ich noch irgendjemand anderes kann sagen, was das Richtige ist. Niemand kann das, auch kein Arzt oder Therapeut, ich nicht und schon gar kein Fernsehexperte. Egal welches Buch man liest, egal welche Tipps man von jemandem bekommt, am Ende kann jeder Mensch nur selbst entscheiden, ob diese Dinge für ihn wichtig, wertvoll und sinnvoll sind, oder nicht. weiterlesen »

Das Geheimnis selbstbewusster Menschen

Was ist der Unterschied zwischen selbstbewussten Menschen und Menschen ohne Selbstbewusstsein? Menschlich gesehen gibt es keinen Unterschied. Alle sind Menschen. Selbstbewusste Menschen haben kein spezielles Selbstbewusstseins-Gen.

Sie haben etwas anderes: Training. Jeder Mensch, der uns selbstbewusst erscheint (und ich meine hier das gesunde Selbstbewusstsein und nicht den oft als Selbstbewusstsein verkauften Egomanismus) kann man sich sicher sein: Dieser Mensch hat viel trainiert, um so aufzutreten, wie er eben auftritt.
Alle großen Redner, die ohne Angst auf der Bühne stehen, haben Tag und Nacht dafür trainiert. Sie sind immer und immer wieder auf die Bühne gegangen, haben ihrer Angst getrotzt, haben sich der Situation gestellt, Niederlagen verkraftet und sind schlussendlich Herr über ihre Angst geworden. weiterlesen »

Diskutieren bis aufs Messer?

Der Mensch macht ja so einige Fehler im Leben. Ein Fehler, den ich auch jahrelang gemacht habe: Ich habe mit anderen Leute herum diskutiert. Über alles mögliche Und was kam am Ende dabei raus? Gar nichts.

Meistens konnte ich die andere Person nicht von meiner Argumentation überzeugen, noch der andere mich von seiner. Und so diskutierten zwei oder auch mehr Menschen unnötig hin und her, schaukelten sich auf und verschwendeten so nur Zeit.

Heute mache ich das anders. Ich diskutiere nicht mehr. Mit niemandem. Über gar nichts. Ich habe meine Meinung. Und jeder andere Mensch darf auch seine Meinung haben und diese auch behalten. Fertig.

Was mache ich, wenn jemand mit mir diskutieren will? weiterlesen »

Die sechs Grundpfeiler für ein starkes Selbstbewusstsein

Nathaniel Branden schrieb das Buch „Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls“. Für mich ist es eines der besten Bücher, die ich je zum Thema Selbstbewusstsein gelesen habe. Branden definiert in seinem Buch 6 Grundpfeiler für ein starkes Selbstwertgefühl, dass zu Selbstbewusstsein führt:

Die sechs Säulen des Selbstwertgefühls (nach Nathaniel Branden)

Die sechs Säulen des Selbstwertgefühls (nach Nathaniel Branden)

Einige Kernaussagen zu diesen sechs Pfeilern habe ich zusammengefasst:

  • Je größer das Selbstwertgefühl eines Menschen ist, desto ehrgeiziger ist er und desto mehr erreicht er in seinem Leben.
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Raus aus der depressiven Phase – rein ins Leben

Das Thema Depression beschäftigt mich bereits seit Jahren, vor allem deshalb, weil ich weiß, wovon ich rede. Ich habe viele Bücher gelesen und viel nachgedacht: Wie entsteht eine Depression, wie verläuft sie und wie kommt man aus ihr wieder heraus.

Je länger ich darüber nachdenke, desto kürzer wird meine Antwort: Depressionen sind zum großen Teil hausgemacht und können dementsprechend zum großen Teil auch wieder selbst aufgelöst werden.

Wie? Durch die Art und Weise, wie ich über mein Leben, mich selber und meine Situation denke. Am Ende läuft es immer wieder auf eines hinaus: Wahrnehmung.

Egal wann und egal wo ich ein schlechtes Gefühl habe, es entspringt am Ende immer meinen Gedanken. Meine Gedanken machen meine Gefühle. Wer negativ über sich selber, sein Leben und seine Umwelt denkt, der wird auch vermehrt negative Emotionen erleben. Und wenn dieser Zustand sehr lange und sehr stark anhält, dann nennt man das Depression. weiterlesen »

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