November 2015

Novemberleuchten 2015 in Leipzig

Zum Novemberleuchten 2015 lädt das Leipziger Bündnis gegen Depression zu einer Theatervorstellung in das UT Connewitz ein. In dem Stück „Norway Today“ von Igor Bauersima geht es um zwei Jugendliche, die im virtuellen Netz zu Hause sind und im realen Leben keinen Sinn finden. Mit einer Videobotschaft wollen sie sich von der Welt verabschieden, bevor sie gemeinsam das Leben beenden. Dabei entwickelt sich eine neue Sichtweise, die in einem Plädoyer für das Leben endet.

Im Anschluss findet eine Gesprächsrunde mit der Regisseurin, den beiden Schauspielern sowie Fachexperten aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie und einem Experten in eigener Sache statt.

  • Termin: 22. November 2015
  • Beginn: 17:00 Uhr (Einlass ab 16:30 Uhr)
  • Ort: UT Connewitz, Wolfgang-Heinze-Straße 12a, 04277 Leipzig
    (ab Connewitzer Kreuz 5 Min. Fußweg)
  • Eintritt: 7,00 / 5,00 Euro

Das ist ja furchtbar

Heute Nachmittag saß ich in der Straßenbahn. Mir gegenüber ein älteres Ehepaar. Die Frau sagte laut: „Guck mal, die Scheiben, wie die aussehen, Das ist ja furchtbar.“

Ich schaute mich um. Die Folie auf den Scheiben war zerkratzt. Irgendjemand hatte undefinierbare Zeichen und Buchstaben eingeritzt. Unschön. Aber gleich furchtbar?

Furchtbar ist etwas, was Furcht oder Entsetzen hervorruft. Ein Unwetter kann furchtbar sein, Krieg ist furchtbar, Mord ist furchtbar und sicher manch anderes. Aber eine zerkratzte Scheibe in der Straßenbahn? weiterlesen »

Thema des Monats Oktober 2015: VERÄNDERUNG

Wozu soll ich mich verändern, es läuft doch alles prima? Wenn das tatsächlich so ist – herzlichen Glückwunsch. Doch wie sind Sie auf diese Internetseite gestoßen? Zufall, die Recherche hat Sie zufällig hierher geführt oder weil Sie nach etwas suchen, was Sie nicht definieren können?
Veränderung – das kann vieles bedeuten: Abwandlung, Korrektur, Umgestaltung, aber auch Abkehr, Neugestaltung, Umbruch, Wandel. Ist Veränderung ist immer erst dann notwendig, wenn aus auf den bisherigem Weg nicht mehr weiter geht? Oder gibt es einen früheren Zeitpunkt, an dem es sinnvoll sein kann, eine Veränderung einzuleiten?

Wen oder was verändere ich? Meine Umwelt, das System oder mich? weiterlesen »

Kalenderblatt 44. Woche 2015

Die größte Entscheidung deines Lebens
liegt darin,
dass du dein Leben ändern kannst,
indem du deine Geisteshaltung änderst.

Albert Schweitzer (1875 bis 1965)
deutsch-französischer Arzt und Pazifist

Ich will mich nicht verändern!

Veränderung? Wozu? Ist doch alles prima, ich bin zufrieden mit meinem Leben. Wozu soll ich mich verändern.

Ja es gibt sie, diese Veränderungsmuffel, die sich gegen alles, was nur ansatzweise nach Veränderung aussieht, sträuben.

Doch leider muss diesen Menschen gesagt werden: Niemand kommt um Veränderung herum. In unserem Leben ändert sich ständig irgendetwas. Und wir können nichts dagegen tun. Wir ändern uns selbst – wir werden älter, wir entwickeln uns weiter, lernen dazu, erleben Neues. Um uns herum verändert sich ständig etwas – manche Menschen gehen, neue Menschen kommen zu unserem Leben hinzu. Die Umwelt verändert sich – Jahreszeiten, Mode, Trends, Technik.

Veränderung ist ein Teil des Lebens. Ohne Veränderung weiterlesen »

Veränderung als systemischer Prozess

Schlecht bezahlter Halbtagsjob, Aufstocker vom Amt. Keine Freunde, kein Partner. Ein einsames Leben in einer viel zu kleinen Wohnung und die Waage zeigt starkes Übergewicht. Kurz – eine Leben ohne Freude und Sinn. Zeit für Veränderung. Doch womit beginnen?

Veränderung beginnt mit der Einsicht in die Notwendigkeit. Diese kann sich einstellen, wenn der Leidensdruck stark ansteigt. Auch Impulse von außen können die Einsicht zu einer Veränderung auslösen.

Was war zuerst da? Habe ich keinen Partner, weil ich zu dick bin oder hat die Einsamkeit das Frustfressen befördert? Nutze ich meine Freizeit nicht, weil ich kein Geld für gemeinsame Unternehmungen oder habe ich kein Geld, weil ich mich nicht ausreichend um einen guten Job bemüht habe? Was war zuerst da – das Huhn oder das Ei? weiterlesen »

Veränderung durch Aktion

Veränderung kommt in zwei Schritten:

  1. Aneignen allen notwendigen Wissens, das gebraucht wird.
  2. Dieses Wissen in die Praxis umsetzen, und das mit Vollgas.

Erst, wenn der zweite Schritt vollendet ist, kommt auch die Veränderung.

Alles Wissen allein nützt gar nichts. Wie sagte schon der alte Goethe so schön:

Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.

Recht hat er. Das praktische Umsetzen des Wissens führt nicht nur zu einer Wissenserweiterung, sondern auch zu guten Gefühlen, gesteigertem Selbstbewusstsein und einem mehr an Selbstliebe.

Wer bei Schritt 1 stehen bleibt, bei dem wird sich auch in 10 Jahren noch nichts verändert haben. Und darin liegt der Grund dafür, warum so viele Leute selbst nach unzähligen gelesenen Büchern und ebenso vielen Seminaren und Workshops noch keinen Schritt weiter sind. weiterlesen »

Das Freiheitsgefasel

Freiheit, Freiheit über alles. Schalten Sie den Fernseher an, so schwappt das Freiheitsgefasel aus allen Kanälen. Freiheit als höchstes Gut unserer Gesellschaft. Grundgesetzlich geschützt. Steckt hinter dem Freiheitsgefasel noch eine wirkliche Freiheit?

Freiheit ist eines der höchsten Schutzgüter des Staates. Doch nirgends steht geschrieben, was Freiheit ist, welche Art von Freiheit geschützt ist und wie sie geschützt ist. Und das hat auch einen Grund – die universelle Freiheit gibt es nicht. Es gibt nur eine individuelle Freiheit. Jeder Mensch hat seine eigene Vorstellung von Freiheit. Der Staat kann nicht mehr tun, als dafür einen Rahmen zu schaffen. Und das hat er getan.

„Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. weiterlesen »

Meine Freiheit – ich mach, was ich will

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.
(Jean-Jaques Rousseau)

Ein weiser Spruch, den Jean-Jaques Rousseau im 18. Jahrhundert ausgesprochen hat. Anders gesagt, der Mensch ist dann frei, wenn er die Wahl hat, sein Leben aus freien Stücken zu gestalten ohne Zwänge von außen.

„Ich mach was ich will, das ist meine Freiheit“ sagte einmal jemand zu mir. Und genau so verhielt er sich. Rücksichtlos, immer nur seine Interessen im Blick belog und betrog er die Menschen in seiner Umgebung.

Ist das Freiheit? Im Rousseauschen Sinne – nein. Ich mache, was ich will, weiterlesen »

Thema des Monats August 2015: (LEBENS-)ENERGIE

Eines der größten Probleme unserer Zeit ist Energielosigkeit. Viele Menschen haben einfach keine Energie mehr. Sie laufen kraft- und saftlos durch die Gegend, und sehen aus, wie abgeknickte Streichhölzer. Und das nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Ein Leben auf Sparflamme.

Weshalb ist das so? Das ist so, weil viele Menschen einfach keinen Plan haben, was sie machen sollen. Sie wissen nicht, wer sie sind, was Ihnen Spaß macht und was sie mit ihrem Leben anstellen sollen. Und diese Verwirrtheit zieht sehr viel Energie ab.

Menschen machen entweder Dinge, die eigentlich gar nicht zu ihnen passen und unterdrücken somit ihre eigenen Träume und fahren so ständig mit angezogener Handbremse durch ihr Leben oder sie wissen gar nicht, was sie eigentlich wollen, können sich auch für nichts entscheiden und ziehen sich somit jeden Tag immer wieder aufs Neue Energie ab. weiterlesen »

©2018 – blicklicht-leben.de – Burnout-Therapeut & Burnout-Coach Mirko Seidel, Sigismundstraße 3, 04317 Leipzig, Telefon: 0341 46 86 68 73
Burnout & Depressionen - Beratung, Coaching, Hilfe, Prävention, Perspektiven, Unterstützung  -  Kontakt   -   Impressum