Februar 2015

Wer nicht handelt, wird behandelt – Kommentar

Handel selbst und bestimme Dein Leben

„Wer nicht handelt, wird behandelt“ – diesen Satz habe ich zum ersten Mal im Arbeitsamt Leipzig gelesen. Ich fand den Satz gut, ohne zu wissen, von wem er stammt. Gesagt hat ihn der deutsche Politiker Rainer Barzel war Bundesminister, CDU-Vorsitzender und Präsident des Deutschen Bundestages. Das habe ich dann später recherchiert.

Doch zurück zum Arbeitsamt. Ich war verwundert, ausgerechnet in der Behörde, in denen Menschen ausschließlich behandelt werden, dieses Zitat zu lesen. Hat der Verwaltungsangestellte, der diesen Satz an seine Wand gepinnt hat, den Inhalt nicht verstanden? Hat er es bewusst getan, um seine Kunden darauf hinzuweisen, was sie erwartet, wenn sie sich nicht selbst um ihre Zukunft kümmern? Denn dann kümmert sich der Staat um ihre Zukunft, und das nach seinen Spielregeln. weiterlesen »

Kalenderblatt 7. Woche 2015

Sobald Du Dir vertraust,
weißt Du, zu leben.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 bis 1832),
deutscher Schriftsteller

Thema des Monats Januar 2015: ZEIT

Uhr am Krochhochhaus in Leipzig

Die Zeit bestimmt den Rhythmus unseres Lebens. Wir haben sie, oder nicht. Wir nehmen sie uns, oder nicht.

Zeit treibt uns an. Mal vergeht sie schnell, mal langsam, manche haben zu wenig davon, andere zu viel. Sie heilt alle Wunden. Und doch ist sie nur eine physikalische Größenordnung.

Der Mensch hat die Zeit eingeteilt. Wir können sie messen.

Doch was ist Zeit wirklich? Wie bestimmt sie unser Leben? Können wir uns ihr entziehen?

Mit dem Thema Zeit wird sich Blicklicht-Leben im Januar 2015 näher beschäftigen. Zeit und Kausalität – ist Kausalität ein Produkt der Zeit, oder ist Zeit ein Produkt der Kausalität? Ist die Zeit ein Produkt von Raum und Bewegung, oder existiert Bewegung nur, weil es die Zeit gibt? Gibt es Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft? Wenn es die Gegenwart gibt, wie lange dauert sie? Ist sie nicht bereits Vergangenheit, wenn wir sie wahrnehmen? Wie viele Zeiten gibt es – nur eine einzige, universell gültige, oder mehrere? Existiert das Phänomen Zeit überhaupt oder ist sie nur eine Erfindung der Menschen? weiterlesen »

Kalenderblatt 5. Woche 2015

Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich […] sind wir alle nur sterblich.

Patrick Stewart (*1940) alias Jean-Luc Picard, britischer Schauspieler, Produzent und Regisseur

Lass die Leute reden

Katholische Hofkirche Dresden

Ein Schwatz unter Kollegen, ein kleiner Scherz und kurzes Geläster über eine Person, die gerade nicht anwesend ist. Abends in der Kneipe mit Freunden, Smalltalk und Gerede über diejenigen, die nicht gekommen sind. Alltag. Viele Menschen ergötzen sich darin, über andere herzuziehen, sie schlecht zu machen, über sie zu reden.

Gehören Sie dazu? Nein? Gut. Und wenn doch, dann stellen Sie sich doch einmal die Frage, wie sich fühlen, wenn sie wüssten, dass jemand hinter Ihrem Rücken schlecht über sie redet.

Nicht gut? Dachte ich mir. Warum reden Sie dann über andere Personen hinter ihrem Rücken? weiterlesen »

Einen guten Start hinlegen

In der Formel 1 hängt vieles vom Start ab. Wer auf der Pol-Position steht, hat die besten Chancen, ein gutes Rennen bis zum Sieg zu fahren. Genau wie im Leben.

Einen ordentlichen Start in den Tag hinzulegen oder morgens gestresst, genervt und demotiviert in den Tag zu starten hat großen Einfluss, wie ich durch den Tag komme und ob ich mein Tagesziel erreiche. Ein Morgenstart voller Elan, mit einem freien Kopf und einem entspannten Gesamtzustand, ist die beste Voraussetzung für einen entspannten Tag.

Auch der beste Fahrer in der Formel 1 muss zwischendurch in die Boxengasse. Tanken, neue Reifen aufziehen. Pausen, ein gutes Frühstück, ein ausgewogenes Mittagessen, eine Kaffeepause mit Gesprächen unter Freunden oder Kollegen, das sind die Boxenstopps im Alltag. Auftanken und mit neuem Schwung zurück auf die Piste.

Und deshalb: Achten wir auf unseren Start in den Tag und nutzen wir die Boxenstopps.

Kalenderblatt 49. Woche 2014

Handel selbst, sonst behandeln Dich anderen.

Entscheide selbst,
sonst entscheiden andere über Dein Leben.

Überlege gut
und bedenke die Konsequenzen.

Mirko Seidel (*1972), Coach&Mediator

Kalenderblatt 48. Woche 2014

Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken.
Markus Aurelius, 121 bis 180, römischer Kaiser

Loslassen lernen

Praktische Tipps

Im Lauf des Lebens sammeln sich viele Erlebnisse und Erfahrungen an – schöne und nicht so schöne. Alles wird in unserem Gedächtnis gespeichert. Manches ist nach kurzer Zeit vergessen. Anderes tragen wir Jahre und Jahrzehnte mit uns herum. Schönes in Erinnerung zu behalten und abzurufen, wenn es uns einmal nicht so gut geht, kann hilfreich sein. Aber immer wieder kommt auch das an die Oberfläche, was und belastet, geärgert hat. Und es zieht uns runter, lähm uns, macht Angst.

Loslassen heißt das Zauberwort. Doch das ist oft gar nicht so einfach. Die vier folgenden Tipps zum Loslassen können helfen alte, belastende Erlebnisse und Erfahrungen loszulassen. weiterlesen »

Kalenderblatt 47. Woche 2014

Wer Leben ins Leben bringen will,
muss das Festhalten-Wollen aufgeben.

Ernst Ferstl, (*1955),
österreichischer Lehrer und Dichter

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