Dezember 2014

Lass die Leute reden

Katholische Hofkirche Dresden

Ein Schwatz unter Kollegen, ein kleiner Scherz und kurzes Geläster über eine Person, die gerade nicht anwesend ist. Abends in der Kneipe mit Freunden, Smalltalk und Gerede über diejenigen, die nicht gekommen sind. Alltag. Viele Menschen ergötzen sich darin, über andere herzuziehen, sie schlecht zu machen, über sie zu reden.

Gehören Sie dazu? Nein? Gut. Und wenn doch, dann stellen Sie sich doch einmal die Frage, wie sich fühlen, wenn sie wüssten, dass jemand hinter Ihrem Rücken schlecht über sie redet.

Nicht gut? Dachte ich mir. Warum reden Sie dann über andere Personen hinter ihrem Rücken? weiterlesen »

Einen guten Start hinlegen

In der Formel 1 hängt vieles vom Start ab. Wer auf der Pol-Position steht, hat die besten Chancen, ein gutes Rennen bis zum Sieg zu fahren. Genau wie im Leben.

Einen ordentlichen Start in den Tag hinzulegen oder morgens gestresst, genervt und demotiviert in den Tag zu starten hat großen Einfluss, wie ich durch den Tag komme und ob ich mein Tagesziel erreiche. Ein Morgenstart voller Elan, mit einem freien Kopf und einem entspannten Gesamtzustand, ist die beste Voraussetzung für einen entspannten Tag.

Auch der beste Fahrer in der Formel 1 muss zwischendurch in die Boxengasse. Tanken, neue Reifen aufziehen. Pausen, ein gutes Frühstück, ein ausgewogenes Mittagessen, eine Kaffeepause mit Gesprächen unter Freunden oder Kollegen, das sind die Boxenstopps im Alltag. Auftanken und mit neuem Schwung zurück auf die Piste.

Und deshalb: Achten wir auf unseren Start in den Tag und nutzen wir die Boxenstopps.

Kalenderblatt 49. Woche 2014

Handel selbst, sonst behandeln Dich anderen.

Entscheide selbst,
sonst entscheiden andere über Dein Leben.

Überlege gut
und bedenke die Konsequenzen.

Mirko Seidel (*1972), Coach&Mediator

Kalenderblatt 48. Woche 2014

Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken.
Markus Aurelius, 121 bis 180, römischer Kaiser

Loslassen lernen

Praktische Tipps

Im Lauf des Lebens sammeln sich viele Erlebnisse und Erfahrungen an – schöne und nicht so schöne. Alles wird in unserem Gedächtnis gespeichert. Manches ist nach kurzer Zeit vergessen. Anderes tragen wir Jahre und Jahrzehnte mit uns herum. Schönes in Erinnerung zu behalten und abzurufen, wenn es uns einmal nicht so gut geht, kann hilfreich sein. Aber immer wieder kommt auch das an die Oberfläche, was und belastet, geärgert hat. Und es zieht uns runter, lähm uns, macht Angst.

Loslassen heißt das Zauberwort. Doch das ist oft gar nicht so einfach. Die vier folgenden Tipps zum Loslassen können helfen alte, belastende Erlebnisse und Erfahrungen loszulassen. weiterlesen »

Kalenderblatt 47. Woche 2014

Wer Leben ins Leben bringen will,
muss das Festhalten-Wollen aufgeben.

Ernst Ferstl, (*1955),
österreichischer Lehrer und Dichter

Altes abschneiden und ruhen lassen, damit Neues entsteht

Es ist Herbst. Die Zeit, in der Garten und Balkon winterfest gemacht werden. Die letzten Sommerblumen werden abgeschnitten, einjährige Pflanzen entfernt. Mehrjährige Gewächse werden zurückgeschnitten. Das wird gemacht, damit Garten und Balkon im nächsten Jahr wieder in voller Pracht erblühen können.
Und wie ist es im Leben? Lässt sich Altes so einfach abschneiden? Kann man es ruhen lassen? Und kann daraus Neues entstehen?

Über diese Frage habe ich nachgedacht, als ich vor einigen Tagen auf meinem Balkon die Geranien zurückgeschnitten und in den Keller zum Überwintern gebracht habe. Im Prinzip ist es im Leben wie im Garten oder auf dem Balkon. Wird Altes nicht gestutzt, bleibt es immer sichtbar. Neues kann zwar wachsen, wird jedoch immer durch das Alte behindert. Das Alte bleibt sichtbar. Warum treibt eine Pflanze nicht sofort wieder aus, wenn sie zurückgeschnitten wird? Weil sie Ruhe braucht. Sie muss neue Kraft sammeln, bevor sie wieder Blätter und Blüten treiben kann.
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Kalenderblatt 43. Woche 2014

Das Leben ist wundervoll.
Es gibt Augenblicke,
da möchte man sterben.
Aber dann geschieht etwas Neues,
und man glaubt,
man sei im Himmel.

Edith Piaf (1915 bis 1963),
fränzösische Sängerin

Konfliktlösung im Alltag – praktische Tipps

Konflikte gehören zum Leben, wie das Salz in der Suppe. Wir mögen sie nicht, wollen sie vermeiden. Doch sie haben auch etwas Gutes. Konflikte zeigen uns die Meinung anderer, lassen uns eigene Fehler und Schwächen erkennen. Sie dienen dem Überdenken eigener Sichtweisen und Standpunkte.

Oft beginnt ein Konflikt im Kleinen. Menschen ärgern sich über das, was Andere sagen oder tun oder eben nicht sagen oder nicht tun. Die meisten gehen dem aus dem Weg. Nur kein Streit, keine Diskussionen. Was mit Kleinigkeiten beginnt und nie ausgesprochen wird, türmt sich schnell zu einem Berg auf. Dann reicht oft ein winziger Anlass. Der Konflikt ist da und mit einem Mal kommt alles hoch, was sich über lange Zeit aufgestaut hat.

Wird der Konflikt zum Streit, verhärten sich die Fronten. Die Objektivität schwindet, Machtgehabe, Starrsinn und Unlogik setzen sich durch. Schließlich wird der Konflikt zu einem unüberwindbaren Hindernis – Ehen scheitern, Freundschaften zerbrechen, Geschäftsbeziehungen lösen sich auf. Und schließlich wird die Verantwortung an eine höhere Instanz abgegeben – meistens an ein Gericht.
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Kalenderblatt 38. Woche 2014

leben-augenblick-geniessen-plutarch

Das ganze Leben ist nichts
als ein Augenblick.
Genießen wir ihn.

Plutarch (um 45 bis um 125),
griechischer Schriftsteller

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