März 2018

Die Suche beginnt bei dir

Frage: „Wie finde ich heraus, was bei mir gerade nicht stimmt?“
Antwort: „Suche nicht nach der großen Ursache, nach einem Schuldigen oder dem großen Unbekannten – suche bei dir.“

Viele Menschen, die Probleme in ihrem Leben haben, suchen die Ursache bei anderen Menschen oder in den Umständen: „Der oder die ist schuld, dass es mir schlecht geht, die Umstände sind es, die verantwortlich sind und ich kann ja nichts daran ändern.“

Alles Quatsch und billige Ausreden. Die Ursache für alles, was in meinem Leben ist, liegt bei mir selbst. Freud und Leid, Glück und Trauer, Erfolg und Misserfolg – alles liegt in mir selbst.

Oft gibt es keine große Ursache. Oft ist es eher ein Netz aus vielen, kleinen Dingen, die sich aufgestaut haben und zusammen unsere Probleme ergeben.

Bei der Suche nach den Ursachen weiterlesen »

Nachdenken … was kommt nach dem Denken?

Der Mensch hat die Gabe des Verstandes. Das ist gut. Und er hat ein hochkompliziertes Gehirn, das ihm das Denken ermöglicht. Auch gut. Und neben dem Denken gibt es noch das Nach-Denken. Also das Denken hinterher. Viele Menschen denken viel zu viel nach. Über alles mögliche und jeden Mist. Man kann auch sagen, sie vergrübeln ihr Leben. Und was kommt dabei heraus? Meistens nicht viel.

Man kann sein Leben leben und genießen oder man kann es mit Nachdenken verplempern. Was nützt das Nach-Denken, also das Denken hinterher? Oft nicht viel. Was passiert ist, ist passiert, ich kann es nicht mehr ändern. Ich kann reflektieren, was passiert ist und dann – Haken dranmachen und weiter nach vorn.

Ist es dann nicht besser, vorzudenken? Das ist im Prinzip das Gleiche, wie das Nach-Denken. Ich kann nicht wissen, was passiert, also wozu das Hirn zermartern über die Dinge, weiterlesen »

Toleranz ist etwas anderes

Zum Thema Toleranz habe ich ja schon einiges geschrieben. Und vor Kurzen habe ich diese Definition von Toleranz gelesen: „…entspannte und tolerante Menschen […], die endlos Güte und Geduld für andere Menschen aufbringen, …“

Genau das ist Toleranz nicht!!!!!!!!! Toleranz heißt, es gibt außerhalb meines Weltbildes einen Bereich, in dem ich Menschen und Situationen annehme, anerkenne oder ertrage, die kaum oder nicht in mein Weltbild passen – ich toleriere. Und dann kommt die Toleranzgrenze. Das ist die rote Linie, bei der ich sage: bis hierher und nicht weiter. Alles was außerhalb dieser Linie liegt, passt nicht in mein Weltbild, es macht mir Angst, ich lehne es ab.

Die ewigen Gutmenschen-Toleranz-Schwafler wissen nicht, weiterlesen »

Der Rucksack aus Kindertagen

So mancher Zeitgenosse, der unglücklich durchs Leben schleicht, ist in der Kindheit zum Unglücklichsein erzogen worden – sicher unabsichtlich – doch mit gravierenden Auswirkungen bis ans Lebensende.

Kinder nehmen die Worte und Handlungen ihrer Eltern (oder anderer wichtiger Bezugspersonen) als richtig und nachahmenswert wahr. Sie hinterfragen nicht. Ich gehe davon aus, dass mehr als 90% unserer unterbewussten Handlungen auf unsere Kindheit zurückzuführen sind. Und genauso viele der erlebten Emotionen sind verknüpft mit Erfahrungen aus der Vergangenheit, oft direkt aus der Kindheit.

Überlegen Sie mal: Wie oft haben sie folgende oder ähnliche Sätze gehört? weiterlesen »

Werde zum Egoisten – jetzt!

Egoismus ist weitgehend verpönt. Warum eigentlich? Weil er gleichgesetzt wird mit Eigensinn, ausgefahrenen Ellenbogen und einer „alles- gehört- mir-Mentalität“. Mit all dem hat Egoismus absolut nichts zu tun.

Egoismus ist – in seiner ursprünglichen Form – die eigene Haltung, das eigene Ich, die eigenen Wünsche in den Mittelpunkt zu stellen. Eigenliebe, Eigennutz, Ichbezogenheit. Wahre Egoisten sind Menschen, die zu ihrem eigenen Zweck handeln, dies jedoch in einer symbiotischen Lebenshaltung zugleich auch zum Vorteil anderer. Diejenigen Egoisten, die den zweiten Teil vergessen, werden als Raffgier-Egoisten bezeichnet.

Doch um die geht es ja nicht. Und weil Egoismus in unserem Land auf die Gruppe der weiterlesen »

Ich mache es allein

Ich gehöre zu den Menschen, die alles alleine schaffen wollen. Das hat sicher etwas mit Kontrolle bzw. Kontrollverlust zu tun. Ich möchte die Kontrolle über mein Leben behalten. Ich will mich nicht abhängig machen. Ich will, dass die Dinge auf meine Art erledigt werden. Ich will anderen Menschen ungern zur Last fallen.

Deswegen bin ich Anhänger der Idee, alles alleine schaffen zu wollen. Das ist riesengroßer Quatsch. Kein Mensch kann alles alleine schaffen. Jeder Mensch braucht mal Hilfe, Zuspruch oder ein offenes Ohr. Bis ich das begriffen hatte, ist eine Menge Zeit vergangen. Heute bin ich soweit, weiterlesen »

Achtsamkeit im Alltag

Achtsamkeit ist in aller Munde. Man kann Kurse besuchen, Internettraining machen usw. Alles gut. Achtsamkeit lässt sich aber auch jeden Tag in alltäglichen Situationen üben. Achtsam mit sich selbst umzugehen bedeutet, mein Tun und Denken an die Situation anzupassen und auf meine Wünsche und Werte zu achten. Entscheidend ist die Zeit zwischen Reiz und Reaktion. Sie ist sehr kurz, Millisekunden. Doch diese Zeit entscheidet, ob ein Problem eskaliert und wie ich mich fühle.

Beispiel: Jemand meckert mich in der Straßenbahn an. Nun liegt es an mir. Bin ich unachtsam, mecker ich zurück oder ich bin beleidigt, verkrieche mich und bemitleide mich selbst.

Gehe ich aber achtsam mit mir um, weiterlesen »

Du bist der Herrscher

Manchmal kann ich das Gemecker nicht mehr hören. Er alles Schuld ist, die Politiker, die Wirtschaft, die Banken, die Ausländer bla, bla, bla.
Wer permanent die Schuld für sein eigenes, beschissenes Leben bei anderen sucht, hat eine ganz wichtige Sache nicht begriffen: Jeder Mensch ist für sein Leben selbst verantwortlich! Jeder einzelne für sich. Und niemand anderes.

Jeder Mensch ist der Herrscher in seinem Lebens-Haus. Jeder Mensch bestimmt selbst, was er aus seinem Leben macht. Wer also ein selbstbestimmtes Leben führen will hat es selbst in der Hand, daran zu arbeiten und Selbstbewusstsein aufzubauen.

Du willst mehr Geld haben – weiterlesen »

Kontrolliere deine Gedanken und Gefühle

Menschen wollen viel erreichen – im Leben, im Beruf, in der Liebe. Nur wenige schaffen es auch. Viele scheitern. Und das liegt u.a. auch daran, dass sie ihre Impulse nicht unter Kontrolle haben. Soll heißen, es geht um die Fähigkeit, die innern Impulse in Form von Gedanken und Gefühlen kontrollieren zu können.

Die meisten Menschen können das nicht und werden so zu Sklaven ihrer Gedanken und Gefühle – Gedanken und Gefühle bestimmen, wo es im Leben lang geht.

Gedanken und Gefühle wählen wir nicht selbst, sie kommen von allein, produziert vom Gehirn und dem Unterbewusstsein.

  • Warum schafft es der Eine, abzunehmen und der Andere nicht?
  • Warum hat der Eine Erfolg und der Andere nur Misserfolge?

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Alles ist ein Angebot

Manchmal frage ich mich, welchen Grund es gibt, dass mir bestimmte Leute begegnen oder bestimmte Dinge passieren. Ich meine die Leute, die mir nicht wohlgesonnen sind oder Situationen, auf die man lieber verzichten möchte.

Dann sage ich mir: „Alles, was im Leben auf mich zukommt, ist ein Angebot und es hat einen tieferen Sinn.“ Wenn mir jemand sagt, ich wäre doof, dann ist das ein Angebot. Ich kann es annehmen oder ich kann es ablehnen. Wenn ich krank bin oder niedergeschlagen, dann ist es ein Angebot – ich kann es annehmen oder ignorieren.

Das gilt für alles im Leben. Beschimpfungen oder Beleidigungen weiterlesen »

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