Oktober 2016

Die Würde des Menschen ist unantastbar …

… oder die Überflüssigkeit eines hohen Gutes

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ heißt es in Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Politiker werden nicht müde, auf das hohe Gut dieses Artikels hinzuweisen, der doch die freiheitliche Grundgesinnung des Staates widerspiegelt.

Was aber ist die Würde? Ist sie unantastbar? Und was genau sagt Artikel 1 des Grundgesetzes aus?

Dass ich mich mit diesen Fragen beschäftige hat einen ganz konkreten Hintergrund. Ich war auf einer Veranstaltung von ehrenamtlich Arbeitenden, bei der es um die Findung eines gemeinsamen Leitbildes ging. In der Diskussion kam der Begriff der Würde auf und die Fragen, was denn die Würde sei und wie man mit ihr umgeht. Ich konnte diese Fragen für mich nicht beantworten und so habe ich mich informiert und mir meine Gedanken gemacht. weiterlesen »

Die Jagdsaison ist eröffnet …

… oder warum die Jagd nach dem Sündenbock die (scheinbar) einfachste Jagd ist

„Die Jagd nach dem Sündenbock ist die einfachste“ sagte D. Eisenhower. Und ich treffe immer wieder auf Menschen, die sich über alles und jeden beklagen. Die Familie ist schuld, dass sie sich nicht entfalten können, das Amt ist schuld, dass sie keine Arbeit finden, das Wetter ist schuld, dass sie sich mies fühlen. Laber, laber, laber … Wenn ich so etwas höre, geht bei mir gleich die Jalousie runter.

Die Einstellung: „Alle anderen und alle Umstände sind schuld daran“ bringt gar nichts und ändert nichts an der Situation. Da hilft auch kein Motivationstrainer mehr.

Es ist natürlich einfach, einen Sündenbock für die Missstände im eigenen Leben zu finden. Auf den lässt sich dann ganz einfach und schnell mit dem Finger zeigen. „Der da ist schuld daran“ – und fertig.

Nein, nicht fertig. Mit der Schuldzuweisung gehen die Probleme erst richtig los. weiterlesen »

Wirkung von Glaubenssätzen

Alle persönlichen Durchbrüche beginnen mit einer Änderung unserer Glaubensmuster. (Anthony Robbins)

Glaubenssätze sind tief verankerte Überzeugungen über die Welt oder über uns selbst. Somit sind alle Glaubenssätze Aussagen, die jemandem oder etwas eine Bedeutung, Wertung oder Ursache bzw. Wirkung zuschreiben. Das menschliche Denken und Handeln sowie die Wahrnehmung der Realität werden von ihnen sehr stark beeinflusst. Möchte ein Mensch sein Leben positiv verändern so ist es hilfreich und wichtig sich seine Glaubenssätze bewusst zu machen.

Glaubenssätze lassen sich unterscheiden in offensichtliche Glaubenssätze, die man jeden Tag teilweise ausspricht oder laut denkt und nicht so offensichtliche Glaubenssätze, also unbewusste Überzeugungen, deren Entstehung bis in frühe Kindheit zurückreichen kann.

Beispiele für Glaubenssätze sind: weiterlesen »

Wie erkenne ich eine Depression?

Krankheitsbild und Formen der Depression

Depressive Erkrankungen verlaufen meist in Phasen, die über mehrere Monate, aber auch über Jahre anhalten können.

Die Symptome sind vielfältig und betreffen das Seele – Geist-Körper-System des Menschen. Man unterscheidet unterschiedliche Formen einer Depression:

Unipolare Depression

Viele Menschen, die an einer Depression erkranken, erleben in ihrem Leben mehr als nur eine depressive Episode. Solche depressiven Episoden dauern unter Umständen Wochen, manchmal aber auch Monate. Die Länge einer solchen Episode kann auch davon abhängen, ob der Betroffene konsequent therapiert wird, oder nicht. Treten nur depressive Episoden auf, so spricht man von einer unipolaren Depression.

Bipolare affektive Störung

Manche Patienten erleiden nicht nur depressive, sondern auch manische Episoden. Manische Episoden sind gekennzeichnet durch einen unbändigen Tatendrang, gehobene Stimmung, fehlendes Schlafbedürfnis, Größenideen, häufig auch durch Kaufrausch. Man spricht dann von einer bipolaren affektiven Störung (früher auch als Manische Depression oder manisch depressive Erkrankung bezeichnet).

Dysthymie

Erleben Betroffene eine leicht ausgeprägte, dafür aber chronisch verlaufende Form der Depression, so nennt man diese Dysthymie. Eine Dysthymie beginnt meist im frühen Erwachsenenalter. weiterlesen »

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