Dezember 2017

Depression – muss der Leidensdruck erst unerträglich werden?

Ich kenne einige Leute, die in einer Depression stecken. Sie wissen auch darum, schaffen es aber nicht, mit irgendetwas in Aktion zu kommen, um ihr Situation zu verbessern. Eigentlich unverständlich, warum tun sie nichts, wenn sie merken, dass es ihnen nicht gut geht?

Es scheint so zu sein, dass bei der Leidensdruck bei einigen Menschen erst so groß werden muss, dass er absolut nicht mehr auszuhalten ist. Erst dann sind einige Menschen bereit, Hilfe zu suchen. Allerdings sind sie dann meistens auch so am Boden, dass sie alles annehmen, was ihnen als Hilfe vorgesetzt wird.

Ist es wirklich so, dass der Leidensdruck erst ein Maximum erreicht haben muss, weiterlesen »

Veränderung als systemischer Prozess

Schlecht bezahlter Halbtagsjob, Aufstocker vom Amt. Keine Freunde, kein Partner. Ein einsames Leben in einer viel zu kleinen Wohnung und die Waage zeigt starkes Übergewicht. Kurz – eine Leben ohne Freude und Sinn. Zeit für Veränderung. Doch womit beginnen?

Veränderung beginnt mit der Einsicht in die Notwendigkeit. Diese kann sich einstellen, wenn der Leidensdruck stark ansteigt. Auch Impulse von außen können die Einsicht zu einer Veränderung auslösen.

Was war zuerst da? Habe ich keinen Partner, weil ich zu dick bin oder hat die Einsamkeit das Frustfressen befördert? Nutze ich meine Freizeit nicht, weil ich kein Geld für gemeinsame Unternehmungen oder habe ich kein Geld, weil ich mich nicht ausreichend um einen guten Job bemüht habe? Was war zuerst da – das Huhn oder das Ei? weiterlesen »

Umgang mit Angst und Panik

Leiden Sie unter Ängsten und Panikattacken und wollen Sie endlich raus aus diesem Hamsterrad?

Wenn Sie diesen Artikel lesen, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg. Das Thema Angst hat in den letzten Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen. Inzwischen gibt es zahlreiche Selbsthilfebücher zum Thema Angst und Panik. Sinnvoll sind Bücher, die weniger die medizinischen und psychologischen Aspekte der Angst beleuchten und mehr Wert auf konkrete Übungsprogramme legen.

Nachfolgend einige Tipps, wie Sie mit Angst und Panik besser umgehen und sie überwinden können.

Angst akzeptieren

Ängste gehören zum Leben. Sie sind Ausdruck der menschlichen Evolution und treten regelmäßig auf, z.B. wenn man sich auf etwas Neues, Unbekanntes einlässt. Sie stimulieren das Nervensystem, um es zu Höchstleistungen zu befähigen (z.B. durch vermehrte Wachsamkeit, Konzentration und Handlungsbereitschaft). Erst wenn die Ängste außer Kontrolle geraten und zu einer Überreaktion führen, werden sie zum Stress und rufen weitere Symptome hervor. Krankhafte Angst bezieht sich auf Situationen, die in Wirklichkeit gar nicht gefährlich sind und nur als so empfunden oder vermutet werden. Angst ist damit eine richtige Reaktion, nur zur falschen Zeit bzw. am falschen Ort. weiterlesen »

Endometriose – Ganzheitliche Betrachtung Endometriose-Betroffener und alternative und ergänzende Therapieansätze

Vortrag auf der „2. EndoMarch“-Tagung in Leipzig, 28. März 2015

Endometriose ist eine Krankheit, die in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist. Betroffene reden ungern über ihre Erkrankung, aus Scham oder aus Angst, auf Ablehnung und Unverständnis zu stoßen. Die Behandlung liegt zumeist in Händen der Schulmedizin, die mit Medikamenten und/oder Operationen versucht, die Krankheit zu heilen oder zumindest zu lindern. Folgen sind neben den schon starken Symptomen der Krankheit die weiteren Nebenwirkungen der Medikamente und Operationen.

Es lohnt sich, die Krankheit Endometriose aus dem Fokus zu nehmen und stattdessen den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, ihn durch komplementäre Heilverfahren in die Behandlung bei Endometriose mit einzubeziehen, Lebens- und Essgewohnheiten zu verändern und am Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu arbeiten.

Darüber hinaus sollten die Selbstheilungskräfte der betroffenen Frauen weiterlesen »

Umfrage der Stiftung Warentest zum Thema Psychotherapie

Die Stiftung Warentest hat im Jahr 2011 eine Umfrage zum Thema Psychotherapie durchgeführt. Von den Teilnehmern an der Umfrage hatten knapp 4.000 über einen Zeitraum von fünf Jahren mit psychischen Problemen zu kämpfen.

Mit Abstand am häufigsten genannt wurden Depressionen (79%), gefolgt von Ängsten (64%) und Belastungs-reaktionen (27%).

Belastungssreaktionen entstehen zum Beispiel nach traumatischen Erlebnissen. Weiterhin wurden genannt:

  • Persönlichkeitsstörungen (20%),
  • Essstörungen (18%),
  • Missbrauch (z.B. Alkohol, 12%),
  • Abhängigkeiten (Süchte, 8%).

Häufig wurden mehrere psychische Probleme genannt. weiterlesen »

Depression und Alter

Schlosspark Machern bei Leipzig

Depression gehört neben dementiellen Erkrankungen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter. Das Suizidrisiko steigt mit zunehmendem Alter, insbesondere bei Männern, an. Grundsätzlich unterscheidet sich die Altersdepression nicht von einer Depression bei jüngeren Menschen. Und doch gibt es einige Besonderheiten, die zu einer Altersdepression führen können und dass diese oft nicht oder spät erkannt wird.

Schwere Depressionen sind im Alter nicht unbedingt häufiger anzutreffen. Laut der aktuellen Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland des Robert-Koch-Instituts (DEGS) erkranken 8,1% aller Personen im Alter von 18 – 79 Jahren im Laufe eines Jahres an einer Depression. Betrachtet man nur die über 70 Jährigen, so sind es 6,1%. Leichtere Depressionen oder Depressionen, bei denen nicht alle Symptome vorliegen sind zwei bis drei Mal häufiger bei älteren Menschen zu finden. Diese Störungen gehen mit einer deutlichen Beeinträchtigung der Gesundheit und Lebensqualität einher.

Die Frage, inwieweit körperliche Erkrankungen, die im Alter häufiger auftreten, zu Depressionen führen, ist nicht so einfach zu beantworten. Typische Symptome einer Depression, wie zum Beispiel Schlaf- oder Antriebsstörungen, können auch im Zusammenhang mit einer körperlichen Krankheit auftreten, ohne dass eine eigenständige depressive Erkrankung vorliegt. weiterlesen »

©2018 – blicklicht-leben.de – Burnout-Therapeut & Burnout-Coach Mirko Seidel, Sigismundstraße 3, 04317 Leipzig, Telefon: 0341 46 86 68 73
Burnout & Depressionen - Beratung, Coaching, Hilfe, Prävention, Perspektiven, Unterstützung  -  Kontakt   -   Impressum