Februar 2015

Wer nicht handelt, wird behandelt – Kommentar

Handel selbst und bestimme Dein Leben

„Wer nicht handelt, wird behandelt“ – diesen Satz habe ich zum ersten Mal im Arbeitsamt Leipzig gelesen. Ich fand den Satz gut, ohne zu wissen, von wem er stammt. Gesagt hat ihn der deutsche Politiker Rainer Barzel war Bundesminister, CDU-Vorsitzender und Präsident des Deutschen Bundestages. Das habe ich dann später recherchiert.

Doch zurück zum Arbeitsamt. Ich war verwundert, ausgerechnet in der Behörde, in denen Menschen ausschließlich behandelt werden, dieses Zitat zu lesen. Hat der Verwaltungsangestellte, der diesen Satz an seine Wand gepinnt hat, den Inhalt nicht verstanden? Hat er es bewusst getan, um seine Kunden darauf hinzuweisen, was sie erwartet, wenn sie sich nicht selbst um ihre Zukunft kümmern? Denn dann kümmert sich der Staat um ihre Zukunft, und das nach seinen Spielregeln. weiterlesen »

Lyrik-Nachmittag in Leipzig

Der Behindertenverband und die Selbsthilfegruppe Depressionen-Ängste-Schlafstörungen veranstalten einen Lyrik-Nachmittag am

  • Mittwoch, 04. Februar 2015,
  • 15:00 Uhr im Café im Haus der Demokratie, 04277 Leipzig, Bernhard-Göring-Str. 152

Es liest die bekannte junge Leipziger Lyrikerin Sabine Wunderlich. Mit Liedern zur Gitarre begleitet von Thomas Ranft. Eintritt frei!
Voranmeldung wird erbeten unter Tel./Fax: 0341/306 51 20

Körperlich aktiv gegen die Depression: Walken und Fitness für Ältere

  • mittwochs,
  • 18.00 – 19.00 Uhr,
  • Sportwissenschaftliche Fakultät, Jahnallee 59, 04190 Leipzig

Der Kurs „Walken und Fitness für Ältere“ wird auch in den kommenden Monaten wie gewohnt angeboten. Die Kursleitung übernimmt ein Sportwissenschaftler. Alle Interessenten sind herzlich willkommen. Treffpunkt ist die Sportwissenschaftliche Fakultät, Jahnallee 59 (vor der Fechthalle). Der Einstieg ist fortlaufend möglich.

Die Kosten werden nach den Vereinsregeln des Rehasport Leipzig e.V. berechnet (monatlicher Beitrag von 5 € mit Rehasportverordnung und 10 € ohne).

Anmeldung und Fragen bitte an Lars Kreher (Tel.: 0176 21129326, E-Mail: l.kreher@gmx.de).

Für Aktive aus der Selbsthilfe: Coach oder Couch

  • Mittwoch, 11. Februar 2015, 19:00 Uhr;
  • Stadtbibliothek Leipzig, Raum „Huldreich Groß“,
  • Wilhelm-Leuschner-Platz 10-11, 04107 Leipzig


Das Leipziger Bündnis gegen Depressions lädt in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe-Informations-und Kontaktstelle Leipzig im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Coach oder Couch – Depressionsselbsthilfegruppen auf der Suche nach Alternativen“ zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema Co-Abhängigkeit ein.

Die Referentin ist Frau Kosijer-Kappenberg, Psychologische Psychotherapeutin in Leipzig.

Eingeladen sind Mitglieder von Depressions- und Suchtselbsthilfegruppen sowie Interessenten zum Thema. Der Eintritt ist frei.

7. Selbsthilfe- und Angehörigentag Leipzig 2015

Der 7. Leipziger Selbsthilfe- und Angehörigentag 2015 findet am 14. März 2015 unter dem Motto:

Selbsthilfe bewegt!

mit drei Veranstaltungen in den Hallen der Sportwissenschaflichen Fakultät (ehem. DHfK) in der Jahnallee 59 statt. Beginn ist 09.30 Uhr.

Leipziger Selbsthilfe- und Angehörigentag – Angebote

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Vortrag für Depressions- und Suchtselbsthilfegruppen in Leipzig

Am Mittwoch, 11. Februar 2014, findet zwischen 17.00 und 19.00 Uhr für Depressions- und Suchtselbsthilfegruppen ein Vortrag mit Diskussion im Rahmen von

„Coach oder Couch – Depressionsselbsthilfegruppen auf der Suche nach Alternativen“ – Coabhängigkeit,

statt.

Ort: der Stadtbilbliothek Leipzg, Raum „Huldreich Groß“, 4. Etage (Nach dem Eingangsbereich rechts orientieren Richtung „Studienbereich“, Fahrstuhl benutzen bis Etage 4 (ein Fahrstuhl fährt nur bis 3. Etage), Wilhelm-Leuschner-Platz 10 – 11, 04107 Leipzig
Referentin: Frau Kosijer-Kappenberg, Psychologische Psychotherapeutin

Psychosoziales Coaching im Jobcenter Leipzig – ein Kommentar

Mirko Seidel, Burnout-Therapeut und Coach in Leipzig

Es ist eine gute Sache, sich um die Widereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt zu kümmern. Und es ist eine gute Sache, Menschen mit psychischen Störungen zu helfen. Beides wurde mit dem Pilotprojekt des Jobcenters Leipzig getan. Und doch hatte ich dem lesen der Pressemitteilung des Stiftung Deutsche Depressionshilfe einen schalen Nachgeschmack.

Da ist zunächst der Name des Projektes: „Psychosoziales Coaching“. Im Rahmen des Projektes werden Angestellte im Jobcenter von Mitarbeitern des Psychosozialen Coachings geschult, Hinweise auf psychische Erkrankungen zu erkennen. Das ist gut. Die Teilnahme an dem Projekt ist freiwillig. Im Erstgespräch mit einem Psychologen werden eine ausführliche Anamnese sowie ein klinisches Diagnostikgespräch durchgeführt. Im Anschluss erhält der Betroffene Informationen zu seiner Erkrankung, eine Beratung zu Behandlungsmöglichkeiten, Kurzinterventionen und die Möglichkeit an Gruppenprogrammen teilzunehmen.

Aha, der Betroffene wird also zum Psychologen geschickt, erhält eine klinische Behandlung. Auch wenn davon nichts in der Pressmitteilung steht, eine Verabreichung von Medikamenten dürfte Bestandteil dieses Programms sein. Das alles ist klassische Schulmedizin und hat mit Coaching nichts zu tun.
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Psychosoziales Coaching in Jobcenter Leipzig mit „großen“ Erfolgen

In einer Pressmitteilung hat die Stiftung Deutsche Depressionshilfe über das Projekt „Psychosoziales Coaching von Langzeitarbeitslosen“ berichtet.
Im Jobcenter Leipzig wurde hat dieses Pilotprojekt gestartet. Untersuchungen zeigten, dass 66% der älteren Langzeitarbeitslosen unter psychischen Erkrankungen leiden, die bisher nicht erkannt oder nicht optimal behandelt wurden. Psychische Erkrankungen sind oft eine Ursache der Arbeitslosigkeit und verhindern die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt.

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3. Deutscher Patientenkongress Depression 2015

Alle zwei Jahre veranstaltet die Stiftung Deutsche Depressionshilfe den Deutschen Patientenkongress Depression für Betroffene und Angehörige im Gewandhaus zu Leipzig. Der 3. Kongress findet am 12. September 2015 statt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

Bürgerforum Leipzig am 1. Dezember 2015

Das nächste Bürgerformum Leipzig findet am 1. Dezember 2014 um 16.30 Uhr in der Volkshochschule, Raum 410 (Löhrstraße 3-7) statt. Im Mittelpunkt steht der geplante Grundsatzbeschluss des Stadtrates zur Förderung von bürgerschaftlichem Engagement.

Wie können die Leipziger Vereine und Initiativen angemessen gefördert und in der Stadtgesellschaft ernst genommen werden? Diese Frage wird vor dem Hintergrund der veränderten Freiwilligenlandschaft diskutiert. Interessierte können ihre Vorstellungen und Meinungen zur Förderung von Engagement einbringen und gemeinsam über eine mögliche Entwicklungsstrategie nachdenken.

Darüber hinaus gibt es wie immer Raum für Ihre Themen rund um das Thema Engagement und Beteiligung, die wir gemeinsam mit Verwaltung und Politik diskutieren und voranbringen wollen.

©2017 – blicklicht-leben.de – Burnout-Therapeut & Burnout-Coach Mirko Seidel, Sigismundstraße 3, 04317 Leipzig, Telefon: 0341 46 86 68 73
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