Dezember 2017

Die Stalllaterne

Letztens habe ich mal wieder eine alte Stalllaterne gesehen. In ihr brannte eine kleine Flamme mit kleinem, feinem Licht. Gelb, rot und orange. Wohlig und warm. Ich habe das kleine Rad gedreht und die Flamme wurde größer, heller, wärmer. Eine kleine Drehung gibt mehr Energie, Wärme, Wohlbehagen.

Eine kleine Drehung oder Wendung im Leben gibt Kraft, Energie und Liebe. weiterlesen »

„Früher war alles besser“

Vor einigen Tagen kam im Fernsehen ein Beitrag darüber, wie die großen Versandhändler im Internet die kleinen Läden kaputt machen. Unterton: „Früher war alles besser.“

Ja, ich kann das verstehen. Ich habe auch nostalgische Gefühle für viele Dinge aus meiner Kindheit. Aber Dinge ändern sich, verschwinden aus dem Leben und dafür tauchen andere Dinge auf. Sie sind nicht unbedingt besser und auch nicht unbedingt schlechter – sie sind nur anders. In der Wirtschaft heißt das „Schöpferische Zerstörung“. Etwas Altes wird kaputt gemacht, damit etwas Neues entstehen kann.

Umstände ändern sich. Die Zeit läuft weiter. Nicht schneller, nicht langsamer, immer im gleichen Rhythmus. Die Zeit, die sich ändernden Lebenssituationen und Bedürfnisse machen manche Dinge überflüssig oder drängen sie in die Bedeutungslosigkeit. weiterlesen »

Das gute Leben

Was ist ein gutes leben? Ein besseres Leben? Besser, in welche Richtung? Das gute Leben gibt es nicht, Jeder Mensch hat seine Vorstellung, was ein gutes Leben ist. „Ich will ein besseres Leben haben? Das sagen viele Menschen, und kommen doch nie dahin.

Wenn ich ein gutes, ein besseres Leben haben will, muss ich eine genau Vorstellung davon haben, was ein gutes, besseres Leben für mich ist. Ich muss wissen, was in meinem Leben derzeit nicht so gut ist und wie es aussieht, wenn es besser ist.
Ein gutes Leben hat mindestens eine Sache – viel Liebe. Menschen, die du liebst und Menschen, die dich lieben. Menschen, die dir wichtig sind und Menschen, denen du wichtig bist. Es gehören auch Dinge dazu, weiterlesen »

Kalenderblatt 46. Woche 2017

Wo Liebe wächst, gedeiht Leben –
wo Hass aufkommt droht Untergang.

Mahatma Gandhi (1869 bis 1948),
indischer Rechtsanwalt und Politiker

Was nicht Teil deines Systems ist, bekommt keine Energie

Unser Alltag besteht aus Routinen und Gewohnheiten. Oft Verpflichtungen oder Dinge, die wir uns im Laufe unseres Lebens angewöhnt haben. Das meiste ist nicht geplant, es hat sich irgendwie ergeben. Stell Dir Dein Leben vor wie ein großes Uhrwerk. Komplex, viele Zahnräder, große und kleine, die ineinander greifen. Angetrieben wird das Ganze von einer großen Batterie – der Lebensantrieb.

All das, was du nicht in das große Räderwerk deines Lebens integriert hast, wird auch nicht von der Batterie mit Energie versorgt.

Was fehlt dir im Leben? Liebe, Lebendigkeit, Freunde, eine Beziehung, Arbeit? Und du kannst machen was du willst, du bekommst es nicht in dein Leben hinein? weiterlesen »

Liebestöter Nummer 2

Wenn die Angst Liebestöter Nummer 1 ist, muss es noch mindestens einen Liebestöter geben: Liebestöter Nummer 2 ist der Alltag, die Gewohnheit, die Bequemlichkeit, die Komfortzone, das Sicherheitsstreben, die tägliche Routine.

Man könnte es auch zusammenfassen – die fehlende Achtsamkeit.

Es ist doch alles so schön im Alltag, so schön sicher und bequem. Der Alltag macht uns zu Robotern, jeden Tag der gleiche Weg zur Arbeit, immer das Gleiche einkaufen, immer die gleiche Kneipe, immer die gleichen Verpflichtungen. Die Liebe zu den Dingen geht verloren, der Mechanismus schleicht sich ein. weiterlesen »

Liebestöter Nummer 1

Preisfrage: Was steht für die meisten Menschen zwischen ihnen und der Liebe? Da mag es einige Dinge geben, aber die mächtigste Sache ist die Angst.

Die Liebe ist eine mächtige Kraft – die Angst ist es auch. Und diese beiden Pole kämpfen in uns. Wer gewinnt bestimmst du.

Es ist wichtig, seine Angst zu kennen, mit Namen. Es ist wichtig, zu verstehen, woher sie kommt. Es ist wichtig, die Angst in den Griff zu bekommen.

Es gibt auch ein Mittel gegen die Angst: Der Angst den Schrecken nehmen, indem du die Angst zulässt. Erlaube dir, Angst zu haben. Das Problem ist oft nicht die Angst, sondern die Angst vor der Angst – eine teuflische Potenzierung der Angst. Die Angstspirale dreht sich. weiterlesen »

Alltag tötet Liebe

Unsere Alltagsroutinen können uns die Luft abschnüren. Ohne dass wir es merken. Es geht langsam, aber stetig. Und irgendwann funktionieren wir nur noch – als noch atmende, aber doch leb- und lieblose Roboter.

Augen auf! Hinschauen! Achtsamkeit!

Der Alltag kann die Liebe und Lebendigkeit aus unserem Leben verdrängen. Wir merken es nicht.

Oder doch, wenn es (zu) spät ist.

Liebe und Lebendigkeit im Leben zu erhalten, braucht es drei Dinge:

  • Planung und Selbstorganisation,
  • Achtsamkeit,
  • Zeit.

Planung und Selbstorganisation: Plane dein Leben, aber verplane es nicht. weiterlesen »

Liebenswert

Liebenswert. Ein oft benutztes Wort. Doch was steckt dahinter? Was ist es wert, wertvoll genug, um geliebt zu werden?

Menschen, Freundschaften, Beziehungen, Tiere, Rituale, Privilegien, Gegenstände, Hobbies, Tätigkeiten, Orte …

Nehmen Sie sich mal die Zeit und schreiben Sie alles auf, was ihnen liebens-wert ist. Aufschreiben ist gut, denn durch das Schreiben durchdenken wir die Dinge gründlicher, als nur durch Reden.

Wenn das ganze Leben voll Liebe wäre, hätten wir das Paradies auf Erden. Es gibt aber diese Zeiten, wo es nicht so gut läuft. Und in diesen Zeiten fällt es oft schwer, Menschen oder Dinge zu lieben. weiterlesen »

Liebe und Erfolg

Was hat Erfolg mit Liebe zu tun? Eine ganze Menge. Vielleicht muss ich zum Anfang erste einmal definieren, was ich unter Liebe verstehe.

Liebe bedeutet für mich:

  • etwas oder jemand ist mir sehr, sehr wichtig,
  • für etwas oder jemanden habe ich sehr große positive Emotionen,
  • zu jemandem oder zu etwas fühle ich mich hingezogen,
  • ich kann meine eigenen Bedürfnisse auch mal zurückstellen, zugunsten von jemand anderen,
  • ich möchte etwas oder jemanden beschützen, weil mir das Wohl eines Menschen oder einer Sache wichtig ist,
  • mein Herz geht auf, wenn ich etwas oder jemanden sehe,
  • ich vermisse etwas oder jemanden sehr, wenn der Mensch oder die Sache nicht mehr da ist.

So definiere ich Liebe. Was hat das nun mit Erfolg zu tun? weiterlesen »

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