Dezember 2015

Die Zehn Gebote – alte Kamellen oder immer noch aktuell?

Die Zehn Gebote empfing Moses laut Bibel auf dem Berg Sinai direkt von Gott. Das ist Jahrtausende her. In dieser Zeit wurden die Gebote von unterschiedlichen Strömungen in der christlichen Kirche verändert.

Was sagen uns die Zehn Gebote heute? Ist ein Leben nach den Zehn Geboten möglich und sinnvoll? Könnten die zehn Gebote – würden sie von allen Menschen streng befolgt – das Strafgesetzbuch ersetzen?

Die zehn Gebote sind nicht allgemein verbindlich und deswegen juristisch nicht durchsetzbar.

Das Erste, Zweite und Dritte Gebot, die sich mit Gott befassen, könnten nicht allgemeinverbindlich gemacht werden. Damit würde man einen Gottesstaat schaffen und in das individuelle Recht auf freien Glauben eingreifen. Diese Gebote können nur für Mitglieder von Religionsgemeinschaften als verbindlich anerkannt werden. weiterlesen »

Das Achte Gebot

„Du sollst kein falsch Zeugnis ablegen“ (kath.),
„Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ (ev.)

Im Achten Gebot gibt es zwischen der Katholischen und der evangelischen Kirche Unterschiede. „Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen“ – also nicht lügen – ist im katholischen Katechismus ohne Ausnahmen formuliert. Die Evangelische Kirche hingegen schließt das Lügen nur aus, wenn es dem Nächsten schadet.

Dazu ein konkretes Beispiel: Stellen Sie sich vor, ein Ihnen sehr nahe stehender Mensch liegt im Krankenhaus. Sie haben mit dem Arzt gesprochen und der hat Ihnen gesagt, dass es keine Hoffnung und Hilfe mehr gibt und der Tod in wenigen Tagen eintreten wird. Medikamente können nur noch Schmerzen lindern. weiterlesen »

Lügen haben kurze Beine …

… und sie erfordern ein gutes Gedächtnis

Was ist an Lügen das Stressigste? Man muss sie ständig aufrecht erhalten. Viele Menschen bauen sich ein Lügengebäude auf, das sie interessanter, erfolgreicher erscheinen lässt. Sie wollen beeindrucken und geben sich als jemand aus, der sie nicht sind. Das Problem ist nur: Man muss die ganze Zeit im Einklang mit seiner Lügengeschichte sein.

Was, wenn ich einem Menschen das Eine und einem anderen Menschen etwas anderes erzähle und diese beiden treffen aufeinander? Das wird eine unschöne Situation.

Es ist einfach viel zu stressig, immer Lügengeschichten zu erfinden und aufrecht zu erhalten. Wahre Geschichten zu erleben und zu erzählen ist nicht nur besser, sondern auch einfacher. weiterlesen »

Literaturtipp: Marco von Münchhausen: Die sieben Lügenmärchen von der Arbeit …

… und was Sie im Job wirklich erfolgreich macht

Arbeit gehört zu den existenziellen Grundbedürfnissen des Menschen. Arbeit dienst der Sinnerfüllung, dem Lebensunterhalt, stärkt das Selbstbewusstsein, bindet uns in soziale Netze ein. Die moderne Arbeitswelt wird immer anspruchsvoller, stressiger. Immer mehr Menschen flüchten sich daher in Ausreden, warum sie an ihrem Job festhalten „müssen“ und doch nichts verändern können.

Marco von Münchhausen erzählt in seinem Buch „Die sieben Lügenmärchen von der Arbeit und was Sie im Job wirklich erfolgreich macht“ sieben „Lügengeschichten“ von der Arbeit. Angelehnt an die Geschichten seines Urahns, dem Lügenbaron von Münchhausen geht er den Fragen auf den Grund:

  • „Je mehr Geld ich verdiene, desto glücklicher bin ich“,
  • „Nur ein sicherer Job ist ein guter Job“,
  • „Je leichter der Job, desto besser das Leben“,
  • „Ob mein Job einen Sinn hat, ist doch egal“,
  • „Ohne mich läuft hier gar nichts“,
  • „Lob? Brauche ich nicht“,
  • „Ich habe doch längst ausgelernt“,

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