Januar 2016

Feedback – Fluch oder Segen?

In der Selbst-Hilfe Literatur wird immer wieder hervorgehoben, wie wichtig es doch sei, sich Feedback von anderen Menschen zu holen. Es sei wichtig, andere um deren Meinung zu fragen und wo sie denken, dass noch Potentiale vorhanden sind und was verbessert werden kann.

Das klingt erst mal gut und richtig. Doch ist es heutzutage nicht so, dass jeder Depp zu jedem Thema eine Meinung zu haben scheint? Muss ich mir das alles anhören und auch noch befolgen? Zumal viele Leute gut darin sind Ratschläge zu geben, an die sie sich selber nicht halten.

Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass es nur sehr wenige Menschen gibt die in der Lage sind, mich wirklich richtig einzuschätzen und mir ein hilfreiches Feedback zu geben. Das sind Menschen, weiterlesen »

Keine Ahnung, aber immer eine Meinung

Es gehört zu den Zeichen unserer Zeit, dass viele Menschen zu jedem Thema etwas zu sagen haben – oder meinen, etwas sagen zu müssen. Oder anders gesagt – jeder gibt heute zu jedem Thema seinen Senf dazu.

Dabei haben die wenigsten Menschen wirklich Ahnung von dem, was sie gerade kommentieren. Es wird nachgeplappert, was in den Nachrichten gesendet wird, was in Zeitungen steht, was vermeintliche Experten im Fernsehen von sich geben. Am kommentierungsfreudigsten sind die Menschen, die jede Woche fünf überregionale Tageszeitungen lesen, drei Politmagazine und jeden Abend um 20.00 Uhr vor dem Fernseher die Tagesschau verfolgen. Die sind informiert, aufgeklärt und können zu jedem Thema etwas sagen.

Ja, sie können zu jedem Thema etwas sagen, aber sie haben keine eigene Meinung. Sie nehmen kritiklos hin, was die Medien ihnen vorlegen. Sie machen sich nicht die Mühe zu hinterfragen, andere Quellen zu suchen, ihren Stand- und Sichtpunkt zu verändern. Das wäre ja auch viel zu aufwändig, weiterlesen »

Die Umfrage, die mich nachdenken ließ

Hin und wieder bekomme ich Anfragen von Studenten mit der Bitte, an Umfragen teilzunehmen. Meistens tue ich das auch. Heute erreichte mich eine solche Anfrage von Studenten der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg mit der Bitte, meine Meinung zu einer Software abzugeben, die den Mediator im Mediationsprozess unterstützen soll. Ich hatte keine Ahnung, wie das funktioniert und so startete ich die Beantwortung der Fragen.

Als ich auf den folgenden Satz stieß, wurde ich nachdenklich: „Der Mediator wird durch das Programm bei der Erarbeitung und Bewertung möglicher Lösungsalternativen unterstützt. Zudem kann er den Parteien den Problemkomplex auf eine übersichtliche Art und Weise nahe bringen. Durch die graphische und tabellarische Darstellung der Themen- und Konfliktfelder wird den Parteien aufgezeigt, welche Lösungsalternativen es gibt und zu welchem Ergebnis diese führen.“

Aha, eine Software soll mich also dabei unterstützen, Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten und Lösungsalternativen zu bewerten. Sie kann mich auch dabei unterstützen, den Problemkomplex den Parteien nahe zu bringen und das alles auch noch graphisch und tabellarisch. weiterlesen »

Angst vor Veränderung

Machen Ihnen Veränderungen Angst? Das geht vielen Menschen so, denn das Unbekannte macht oft Angst.
Veränderungen bringen Neues mit sich. Wir müssen lernen, mit ihnen umzugehen. Was uns vertraut ist, damit kennen wir uns aus. Neues wirkt bedrohlich. Wir können (meistens) nicht einschätzen, welche möglichen Gefahren und Unannehmlichkeiten damit verbunden sind. Wir sehen aber oft auch nicht, welche Chancen und Möglichkeiten sich hinter Veränderungen verbergen.

Die Angst vor Veränderungen ist natürlich, denn sie sichert unser Überleben. Jedoch dürfen wir uns von diesem Ur-Impuls nicht beherrschen lassen. Wir modernen Menschen sind hochentwickelte Lebewesen, denen durch die Bewusstseinsbildung und die Zivilisation zahlreiche verschiedene Möglichkeiten gegeben wurden, die unsere Vorfahren in der Höhle noch nicht hatten. Wir können aktiv mit unseren Gefühlen umgehen, weiterlesen »

Energieräuber und wie man ihnen strategisch begegnet

Sind Sie von negativen Menschen, so genannten Negaholisten umgeben oder stehlen Ihnen Energieräuber ihre Lebenskraft? Wenn ja, dann wird es Zeit, diesen Menschen und ihrer negativen Ausstrahlung energisch entgegenzutreten. Negative Menschen tun uns nicht gut. Sie lullen uns ein in ihre Wolke des Negativen und entziehen uns Energie.

Deshalb sollten wir ihnen ganz bewusst aus dem Weg gehen. Ist dies nicht möglich, wie z.B. am Arbeitsplatz, können die folgenden Strategien helfen.

Gespräche lenken

Wenn sich ein Gesprächspartner im Negativen verliert und es Ihnen nicht möglich ist, einfach wegzugehen, setzen Sie jedem negativen Aspekt ingressiv und unaufgeregt etwas Positives entgegen. Es ist zu warm? Darüber freuen Sie sich, weil sie nach der Arbeit schwimmen gehen können. Ein Kollege zieht immer zu bunte Sachen an? Das ist doch lustig und bringt Farbe in den Arbeitsalltag. weiterlesen »

Energie

Welche eine Sache braucht ein Mensch, um so ziemlich alles erreichen zu können, was er will? ENERGIE.

Wer viel Energie in sich hat, für den wird alles (meistens) ein Kinderspiel. Und dabei kann der Rest praktisch alles sein.
Mehr Geld. Den Traummann / die Traumfrau gewinnen. Voll im Leben stehen. Zu jeder Zeit die Meinung sagen?

Mit viel Energie ist das alles kein Problem. Hindernisse, die im Weg stehen, werden galant umschifft oder lässig übersprungen.
Kritiker und Pessimisten, die einen bisher zurückgehalten haben, lässt man einfach hinter sich. Einfordern, was einen zusteht. Und das in jedem Bereich. weiterlesen »

Kalenderblatt 27. Woche 2015

Man führt nicht mehr genug Selbstgespräche heutzutage.
Man hat wohl Angst, sich selbst die Meinung zu sagen.

Jean Giraudoux (1882 bis 1944),
französischer Diplomat und Schriftsteller

Wirkung von Glaubenssätzen

Alle persönlichen Durchbrüche beginnen mit einer Änderung unserer Glaubensmuster. (Anthony Robbins)

Glaubenssätze sind tief verankerte Überzeugungen über die Welt oder über uns selbst. Somit sind alle Glaubenssätze Aussagen, die jemandem oder etwas eine Bedeutung, Wertung oder Ursache bzw. Wirkung zuschreiben. Das menschliche Denken und Handeln sowie die Wahrnehmung der Realität werden von ihnen sehr stark beeinflusst. Möchte ein Mensch sein Leben positiv verändern so ist es hilfreich und wichtig sich seine Glaubenssätze bewusst zu machen.

Glaubenssätze lassen sich unterscheiden in offensichtliche Glaubenssätze, die man jeden Tag teilweise ausspricht oder laut denkt und nicht so offensichtliche Glaubenssätze, also unbewusste Überzeugungen, deren Entstehung bis in frühe Kindheit zurückreichen kann.

Beispiele für Glaubenssätze sind: weiterlesen »

Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen – Thesen zum Thema

Wer bin ich?

Auf den ersten Blick betrachtet, scheinen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen dasselbe zu meinen. Doch schaut man sich die beiden Wörter genauer an, werden die verschiedenen Bedeutungen deutlich. Selbstbewusstsein heißt: Sich-seines-selbst-bewusst-sein. Oder anders gesagt: sich selbst kennen. Zu wissen, wer man ist, beinhaltet mehr, als zu wissen, dass man Fritz oder Erna heißt oder wo man wohnt, welche Schuhgröße man hat und wie viele Freunde bei Facebook. Menschen verändern sich im Laufe ihres Lebens – ob sie wollen oder nicht. Sich selbst immer wieder ein bisschen neu kennenzulernen im Laufe eines Lebens gehört zu einem gesunden Selbstbewusstsein.

Vertrauen – Sicherheit und Wertigkeit

Selbstvertrauen bedeutet nicht, dass ich mir selbst über den Weg traue. Vielmehr bedeutet es, auf seine Fähigkeiten und sein Wissen zu vertrauen. Und auch, seiner Eingebung oder Intuition zu vertrauen. Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen – das Eine kann es nicht ohne das Andere geben.
Wer der eigenen Kraft und den eigenen Fähigkeiten vertraut, tut das mit Zuversicht. Ich traue mir etwas zu und dafür muss ich mich selbst gut kennen. Welchen Wert das Gefühl in die eigene Person hat, drückt das Wort Selbstwert aus. Selbst-Wert-Schätzung und Selbst-Liebe sind Grundlagen für ein gesundes Leben.

Sicherheit im Innen finden

Ein selbstsicherer Mensch findet Sicherheit und Stabilität in sich selbst. Er benötigt keine Bestätigung durch andere. Ein selbstsicherer Mensch muss anderen auch nicht überlegen sein. Er kennt seinen Selbstwert und das Verhalten anderer kann an diesem Wert nichts ändern. Selbstsicherheit zieht Selbstbehauptung nach sich. Selbstbehaupten bedeutet stark sein – innerlich stark. Klare Aussagen, klare Grenzen: „Ja, ich will“ und „Nein“, ich will nicht“. weiterlesen »

Was steckt hinter Selbstbewusstsein?

Beobachten Sie manchmal Menschen? Ja, dann gibt es welche, die sind Ihnen sympathisch und andere nicht. Warum ist das so? Was beobachten Sie genau? Oder ist es nur so ein Gefühl? Was macht diese Personen aus?
Warum fällt gerade ein bestimmter Mensch ins Auge und andere nicht? Wann wirkt ein Mensch selbstbewusst und wann nicht?

Selbstliebe

Selbstbewusste Menschen stehen zu sich selber. Sie akzeptieren sich so, wie sie sind. Sie lieben sich selber. Sie zeigen das und man sieht und fühlt das unmittelbar.

Lockerheit

Selbstbewusste Menschen lachen häufiger als andere. Vor allem lachen sie auch über sich selbst. Sie nehmen das Leben nicht so ernst. Sie haben Spaß und erfreuen sich am Tag.
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