Dezember 2015

Das Siebente Gebot

„Du sollst nicht stehlen“ (kath., ev.)

Beim Siebenten Gebot sind sich Katholische und evangelische Kirche einig. Das klar formulieret Gebot schließt jegliches Aneignen des Besitzes eines anderen Menschen aus. Würde man eine Umfrage starten und Menschen fragen, ob sie dieses Gebot gut oder schlecht finden, würde die Zustimmung vermutlich bei über 90% liegen.

Stehlen gilt als generell unerwünscht. Gebe es da nicht die berühmten Ausnahmen von der Regel. Neben dem Diebstahl kannte das Strafrecht auch den Mundraub, also das Entwenden oder die Unterschlagung von Nahrungs- oder Genussmitteln oder von anderen Gegenständen des hauswirtschaftlichen Gebrauchs in geringer Menge oder von unbedeutendem Wert zum alsbaldigen Verbrauch. weiterlesen »

Das Fünfte Gebot

„Du sollst nicht töten“ (kath., ev.)

Beim Fünften gebot sind sich Katholische und evangelische Kirche einig. Das Fünfte Gebot ist klar formuliert: „Du sollst nicht töten“. Nicht formuliert ist, was in den Begriff töten eingeschlossen ist.

Trifft das Gebot nur auf Menschen zu? Oder ist es auch für Tiere und Pflanzen anwendbar? Im kirchlichen Verständnis – nein. Der Mensch ist das Ebenbild Gottes. Tiere und Pflanzen sind zwar Teil der göttlichen Schöpfung, jedoch wird ihnen eine niedrigere Stellung zugebilligt. Eine strikte Ausweitung des Fünften Gebotes auf Pflanzen und Tiere wäre praktisch auch nicht umsetzbar, wäre doch damit den Menschen die Nahrungsgrundlage entzogen.

Angesichts eines steigenden Fleischkonsums, angesichts unhaltbarer Zustände in Tierzuchtbetrieben und Schlachthäusern weiterlesen »

Das zweite Gebot

„Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren“ (kath.)
„Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen“ (ev.)

Erstes und Zweites Gebot hängen eng zusammen. Den Namen des einen Gottes, an den ich glauben soll, soll ich nicht verunehren bzw. missbrauchen.

Das Zweite Gebot sollte ein alltägliches Gebot im Umgang von Menschen miteinander sein. Tauscht man das Wort „Gott“ aus und ersetzt es durch „Menschen“, entsteht ein Gebot, das lautet: „Du sollst Menschen nicht verunehren“ bzw. „Du sollst Menschen nicht missbrauchen“.

Anmaßung, „Gott“ durch „Menschen“ zu ersetzen? Das kann man sehen, wie man will. Für mich beginnt jede Entwicklung und Veränderung im Kleinem, bei mir selbst, in meiner Umgebung, bei meinen Mitmenschen. Ist es überhaupt möglich, seine Mitmenschen zu verunehren und sie zu missbrauchen (körperlich, seelisch und materiell) und sich gleichzeitig an das Zweite Gebot zu halten? Glaubt man der Bibel, weiterlesen »

Das Erste Gebot

„Du sollst an einen Gott glauben“ (kath.),
„Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ (ev.)

Beim Ersten Gebot sind die beiden großen christlichen Kirchen nah beeinander. „Es gibt nur einen Gott“, lautet die klare Botschaft. „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“.

Wie weit lässt sich das Gebot auslegen? Schauen wir ins Fernsehen, so begegnen uns jeden Tag viele Götter. Da ist von Sportgöttern und Musikgöttern die Rede, Schauspieler werden als göttlich bezeichnet. Haben wir uns köstlich amüsiert, finden das viele Menschen „einfach göttlich“. So viele Götter, dabei soll es doch nur einen geben. Und dann ist da noch das Geld, einst als Mammon verschmäht ist es heute zum Fundament des unerschütterlichen Glaubens an immer währendes Wachstum, Konsum und Materialismus geworden. Wie soll Gott im Himmel (oder wo auch immer) da mit seinen weichen Botschaften von Liebe und Mitmenschlichkeit mithalten können? weiterlesen »

Kalenderblatt 46. Woche 2015

Die modernen Menschen
werden nicht mit der Peitsche,
sondern mit Terminen geschlagen.
Telly Savalas (1922 bis 1994),
amerikanischer Schauspieler

Stressprävention an Schulen

Workshop der Fachstelle für Suchtprävention der AWO Halle-Saalekreis in Ostrau/Saalekreis, 10.10.2015

Einführung

  • Was ist Stress?
  • Wie entsteht Stress?
  • Was ist positiver und negativer Stress (Disstress und Eustress)?
  • Welche Stressoren gibt es?

IMG_1602Stress kommt aus dem Englischen und steht für Druck, Anspannung (lateinisch stringere, anspannen. Stress bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.

Stress kommt vor allem eine zentrale Bedeutung dafür zu, sich physisch und psychisch an sich verändernde Umweltbedingungen anzupassen.
Stress kann auch eine evolutionäre Wirkung haben mit der Folge, dass Belastungen besser ertragen oder letztlich durch eine entsprechende Stresstoleranz neutralisiert werden.

Das Auftreten von Stress bedarf einer sinnlichen Wahrnehmung weiterlesen »

Mach Dich nie selber schlecht

Vor einiger Zeit habe ich einen Vortrag gehört. Das Thema war gut, der Vortrag auch. Wenn sich die Rednerin nur nicht ständig selbst klein gemacht hätte.

Immer wieder sagte sie Sätze, wie: „ach… was mach ich hier eigentlich… Sie kennen das ja alles schon…“ oder „warum sitzen Sie hier? das wissen Sie doch alles bereits?“ oder „sorry aber, das ist bestimmt nix Neues für Sie…“ und so weiter und so fort… weiterlesen »

Meine Freiheit – ich mach, was ich will

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.
(Jean-Jaques Rousseau)

Ein weiser Spruch, den Jean-Jaques Rousseau im 18. Jahrhundert ausgesprochen hat. Anders gesagt, der Mensch ist dann frei, wenn er die Wahl hat, sein Leben aus freien Stücken zu gestalten ohne Zwänge von außen.

„Ich mach was ich will, das ist meine Freiheit“ sagte einmal jemand zu mir. Und genau so verhielt er sich. Rücksichtlos, immer nur seine Interessen im Blick belog und betrog er die Menschen in seiner Umgebung.

Ist das Freiheit? Im Rousseauschen Sinne – nein. Ich mache, was ich will, weiterlesen »

Liebe und Freiheit

Freiheit ist das größte Gut des Menschen, Alles was Freiheit gibt, ist gut. Freiheit ist für mich der Grundwert schlechthin. Es gibt für mich nichts, was über der Freiheit steht.

Selbst die Liebe, muss sich der Freiheit unterordnen. Bitte was? Die Liebe ist doch das höchste und wichtigste Gut des Menschen, mag jetzt mancher denken. Da muss sich dann auch mal die Freiheit unterordnen.

Nein, für mich steht selbst die Liebe unterhalb der Freiheit. Warum?

Weil es ohne Freiheit keine wirkliche Liebe geben kann!

Wie soll ich jemanden lieben, wenn ich dabei nicht die Freiheiten habe, die ich brauche? Wie will ich jemals mit einem Menschen glücklich werden, ich du dafür meine Freiheiten aufgeben muss? Ich sage: Das geht gar nicht.

Viele Beziehungen zwischen Menschen beruhen auf Kompromissen: „Du gibst einen Teil deiner Freiheit zu Gunsten meiner Freiheit auf“. Das führt dann in den meisten Fällen in die Beziehungslethargie weiterlesen »

Quellen unserer Lebensenergie

Der Mensch ist eine untrennbare Einheit von Körper, Seele und Geist.

Der Mensch benötigt Energie zum Leben. Jeder Teil des menschlichen Systems benötigt seine spezielle Energie. Und doch wirken sich unterschiedliche Energiequellen auf alle Teile des Systems aus.

Neben den offensichtlichen Energiequellen kann es noch individuelle Energiequellen, aus denen ein Mensch für sich Lebensenergie ziehen kann. Dazu können Alkohol, Drogen oder auch Sex gehören in Maßen, die als Sucht bezeichnet werden.

Eine weitere Energiequelle, die auf den ersten Blick wohl nur von den wenigsten Menschen erkannt wird, ist die universelle Energie. Das ist die unendliche Energie des Universums, die uns umgibt und aus der wir – bewusst oder unbewusst – jeden Tag schöpfen.

Die Begriffe Ruhe, Freude, Entspannung, Bewegung und Kultur sind abstrakt. Jeder Mensch muss für sich selbst herausfinden, welche Art z.B. der Bewegung ihm Lebensenergie verleiht – für den einen weiterlesen »

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