März 2015

Thema des Monats März 2015: DEPRESSIONEN

Depressionen betreffen längst nicht mehr nur einzelne Menschen. Es sind inzwischen Zehntausende, hunderttausende, vielleicht sogar Millionen Menschen, die in ihrem Leben schon einmal eine depressive Phase erlebt haben oder chronisch an Depressionen leiden.

Alter, Geschlecht oder soziale Stellung spielen dabei keine Rolle. Depressionen sind in allen Schichten und Altersgruppen der Bevölkerung angekommen. Schätzungen gehen davon aus, dass 50 % der Bundesbürger direkt selbst erkrankt oder als Angehöriger oder Freund schon einmal mit Depressionen in Kontakt gekommen sind. Circa 20 % davon waren oder sind selbst von einer Depression betroffen.

Depressionen treten gerade in hoch entwickelten Gesellschaften, wie der deutschen, immer häufiger auf. Ist das nicht ein Widerspruch? Es geht uns gut, wir leben in Wohlstand und Sicherheit, haben eine gute medizinische und soziale Versorgung. geht. Gerade in den ärmeren Ländern der Welt sind Depressionen nicht so oft vorzufinden, wie bei uns. Es müssen also andere Ursachen, als das relativ gute und gesunde Leben, für diese Krankheit zuständig sein.

Depression kommt von deprimere, das heißt: herabdrücken. Was drückt einen Menschen so herab, das er handlungsunfähig und antriebslos wird, dass er sich wertlos und überflüssig fühlt und im schlimmsten Fall den Tod vorzieht? weiterlesen »

Kalenderblatt 11. Woche 2015

Alle Kraft der Menschen wir erworben
durch den Kampf mit sich selbst
und Überwindung seiner selbst.

Johann Gottlieb Fichte,
1762 bis 1814,
deutscher Philosoph

Wie erkenne ich eine Depression?

Krankheitsbild und Formen der Depression

Depressive Erkrankungen verlaufen meist in Phasen, die über mehrere Monate, aber auch über Jahre anhalten können.

Die Symptome sind vielfältig und betreffen das Seele – Geist-Körper-System des Menschen. Man unterscheidet unterschiedliche Formen einer Depression:

Unipolare Depression

Viele Menschen, die an einer Depression erkranken, erleben in ihrem Leben mehr als nur eine depressive Episode. Solche depressiven Episoden dauern unter Umständen Wochen, manchmal aber auch Monate. Die Länge einer solchen Episode kann auch davon abhängen, ob der Betroffene konsequent therapiert wird, oder nicht. Treten nur depressive Episoden auf, so spricht man von einer unipolaren Depression.

Bipolare affektive Störung

Manche Patienten erleiden nicht nur depressive, sondern auch manische Episoden. Manische Episoden sind gekennzeichnet durch einen unbändigen Tatendrang, gehobene Stimmung, fehlendes Schlafbedürfnis, Größenideen, häufig auch durch Kaufrausch. Man spricht dann von einer bipolaren affektiven Störung (früher auch als Manische Depression oder manisch depressive Erkrankung bezeichnet).

Dysthymie

Erleben Betroffene eine leicht ausgeprägte, dafür aber chronisch verlaufende Form der Depression, so nennt man diese Dysthymie. Eine Dysthymie beginnt meist im frühen Erwachsenenalter. weiterlesen »

Selbstbewusstsein – alles Quatsch, oder doch nicht?

An einem Altarm der Mulde bei Eilenburg

Vor einigen Tagen bekam ich eine Mail, in der mir ein Bekannter schrieb, dass ein weltbekannter Business-Psychologe ist in einem Artikel im Harvard Business Review behauptet, dass Menschen mit niedrigerem Selbstbewusstsein erfolgreicher im Leben sind.

Aha. Ich habe kurz überlegt, ob ich meinen Beruf, in dem das Selbstbewusstsein und dessen Entwicklung eine entscheidende Rolle spielt, aufgebe und mich künftig mit einer Flasche Bier auf die Parkbank setze.

Scherz beiseite. Wer auch immer dieser „weltbekannte Business-Psychologe sein mag – er redet Blödsinn. weiterlesen »

Nimm Dein Leben in die Hand

Jeder Mensch ist für sein Leben ganz alleine verantwortlich. Jeder für sich ganz alleine. Und niemand anderes. Jeder Mensch ist der Herrscher über sein Leben. Jeder bestimmt selbst, was er aus seinem Leben machen will.
Wer also selbstbewusster sein will hat selbst die Macht, daran zu arbeiten und Selbstbewusstsein aufzubauen.

Wer mehr Freunde in seinem Leben haben will, muss sich diese suchen. Wer will, dass ihm die Menschen besser zuhören und mehr respektieren, dann muss derjenige dafür sorgen, dass das passiert.

Viele Menschen tragen altüberlieferte Glaubenssätze in sich: „Ich kann nicht“, „Ich darf nicht“, „Die Anderen sind schuld“, „Das macht man nicht“, „Wenn ich nur andere Eltern gehabt hätte“ und so weiter.

Das Problem sind nicht die Anderen oder die Eltern, das Problem ist die Einstellung, die jeglichen Handlungsspielraum nimmt. weiterlesen »

Das Geheimnis von Selbstbewusstsein

Heute verrate ich Ihnen ein Geheimnis – das Geheimnis selbstbewusster Menschen. Viele Menschen glauben, Selbstbewusstsein ist angeboren. Die einen haben es, die anderen eben nicht.

Die Menschen, die stark und selbstbewusst auftreten haben eine Sache gemeinsam: Sie alle sind früher oder später zu der Erkenntnis gekommen, dass sie ihre Realität selbst erschaffen können. Sie sind die Herren über ihr Leben und über ihre Welt – im Innen wie im Außen.

Und nun der Umkehrschluss: So lange ein Mensch innerlich nicht daran glaubt, dass er der Herr über seine eigene Realität ist, so lange kann ein Mensch seine Realität auch nicht verändern.
So lange Menschen daran glauben, die Umstände beherrschen sie, so lange werden diese Menschen in ihren Umständen gefangen sein. weiterlesen »

Die Lebensziele …

… und wie man sie am allerbesten verfehlt

Das Leben könnte so toll sein: ein attraktives Ziel setzen und voller Elan darauf hinsteuern. Wenn da nicht zwei Dinge wären, die uns von unseren Lebenszielen abhalten: Schuld und Pflicht.

Schuld und Pflicht sind äußerst beliebte Mittel die eingesetzt werden, um Menschen zu manipulieren, sie von ihren Zielen abzubringen und sie auszunutzen. Religionsgemeinschaften, staatliche Organisationen, Familien, Freunde, Kollegen und Chefs setzen Schuld und Pflicht nur allzu gern für ihre Zwecke ein.

Kindern wird die Schuld von ihren Eltern eingeredet. „Wir haben alles für Dich getan, jetzt musst Du uns im Alter auch versorgen.“
„Alle Deine Vorfahren waren Ärzte, jetzt musst Du auch Medizin studieren, dass bist Du der Familie schuldig“.

Noch perfider wird das Schuldprinzip in christlichen Religionsgemeinschaften praktiziert. Der Mensch kommt praktisch schon schuldig auf die Welt, noch bevor er den ersten Atemzug gemacht hat. Jeden Sonntag wird gebetet: „ … und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“. weiterlesen »

Verändere Dein Selbstbild

Das Bild, das ein Mensch von sich selbst hat, ist die Grundlage dafür, wie gut dieser Mensch innerlich über sich denkt, wozu er fähig bist, welche Möglichkeiten ihm im Leben offen stehen, wie viel er erreicht und letztendlich auch, wie glücklich und zufrieden sein Leben verläuft.

Das Selbstbild bestimmt somit das ganze Leben eines Menschen.

Sieht sich ein Mensch selbst als hässlich, zu dick, unschön, nicht liebenswert, so wird sein inneres Bild auf sein äußeres Erscheinungsbild Auswirkungen haben. Er wird entweder versuchen, seine vermeintlichen Makel zu kaschieren, oder er wird sich als graue Maus in der Öffentlichkeit abducken. Im Gegensatz dazu wird ein Mensch, der sich so nimmt, wie er ist, das auch in seiner äußeren Haltung zeigen.

Wie oft sagt ein Mensch zu sich selbst: „Das schaffst Du nie, das kannst Du nicht, dazu bist Du nicht fähig.“? Und genau so wird er sich dann auch verhalten – er wird das scheinbar Unmachbare gar nicht erst versuchen, weiterlesen »

Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen – Thesen zum Thema

Wer bin ich?

Auf den ersten Blick betrachtet, scheinen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen dasselbe zu meinen. Doch schaut man sich die beiden Wörter genauer an, werden die verschiedenen Bedeutungen deutlich. Selbstbewusstsein heißt: Sich-seines-selbst-bewusst-sein. Oder anders gesagt: sich selbst kennen. Zu wissen, wer man ist, beinhaltet mehr, als zu wissen, dass man Fritz oder Erna heißt oder wo man wohnt, welche Schuhgröße man hat und wie viele Freunde bei Facebook. Menschen verändern sich im Laufe ihres Lebens – ob sie wollen oder nicht. Sich selbst immer wieder ein bisschen neu kennenzulernen im Laufe eines Lebens gehört zu einem gesunden Selbstbewusstsein.

Vertrauen – Sicherheit und Wertigkeit

Selbstvertrauen bedeutet nicht, dass ich mir selbst über den Weg traue. Vielmehr bedeutet es, auf seine Fähigkeiten und sein Wissen zu vertrauen. Und auch, seiner Eingebung oder Intuition zu vertrauen. Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen – das Eine kann es nicht ohne das Andere geben.
Wer der eigenen Kraft und den eigenen Fähigkeiten vertraut, tut das mit Zuversicht. Ich traue mir etwas zu und dafür muss ich mich selbst gut kennen. Welchen Wert das Gefühl in die eigene Person hat, drückt das Wort Selbstwert aus. Selbst-Wert-Schätzung und Selbst-Liebe sind Grundlagen für ein gesundes Leben.

Sicherheit im Innen finden

Ein selbstsicherer Mensch findet Sicherheit und Stabilität in sich selbst. Er benötigt keine Bestätigung durch andere. Ein selbstsicherer Mensch muss anderen auch nicht überlegen sein. Er kennt seinen Selbstwert und das Verhalten anderer kann an diesem Wert nichts ändern. Selbstsicherheit zieht Selbstbehauptung nach sich. Selbstbehaupten bedeutet stark sein – innerlich stark. Klare Aussagen, klare Grenzen: „Ja, ich will“ und „Nein“, ich will nicht“. weiterlesen »

Thema des Monats Januar 2015: ZEIT

Uhr am Krochhochhaus in Leipzig

Die Zeit bestimmt den Rhythmus unseres Lebens. Wir haben sie, oder nicht. Wir nehmen sie uns, oder nicht.

Zeit treibt uns an. Mal vergeht sie schnell, mal langsam, manche haben zu wenig davon, andere zu viel. Sie heilt alle Wunden. Und doch ist sie nur eine physikalische Größenordnung.

Der Mensch hat die Zeit eingeteilt. Wir können sie messen.

Doch was ist Zeit wirklich? Wie bestimmt sie unser Leben? Können wir uns ihr entziehen?

Mit dem Thema Zeit wird sich Blicklicht-Leben im Januar 2015 näher beschäftigen. Zeit und Kausalität – ist Kausalität ein Produkt der Zeit, oder ist Zeit ein Produkt der Kausalität? Ist die Zeit ein Produkt von Raum und Bewegung, oder existiert Bewegung nur, weil es die Zeit gibt? Gibt es Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft? Wenn es die Gegenwart gibt, wie lange dauert sie? Ist sie nicht bereits Vergangenheit, wenn wir sie wahrnehmen? Wie viele Zeiten gibt es – nur eine einzige, universell gültige, oder mehrere? Existiert das Phänomen Zeit überhaupt oder ist sie nur eine Erfindung der Menschen? weiterlesen »

©2017 – blicklicht-leben.de – Burnout-Therapeut & Burnout-Coach Mirko Seidel, Sigismundstraße 3, 04317 Leipzig, Telefon: 0341 46 86 68 73
Burnout & Depressionen - Beratung, Coaching, Hilfe, Prävention, Perspektiven, Unterstützung  -  Kontakt   -   Impressum