November 2018

Selbstbild von innen und von außen

Unser Selbstbild entsteht durch unsere Sicht und Bewertung unseres eigenen Selbst. Andere Menschen sehen in uns allerdings oft Dinge, die wir selbst gar nicht erkennen.

Wer ein vollumfängliches Bild seines Selbst haben möchte, der sehe nicht nur sich selbst, sondern der stelle anderen Menschen die Frage: „Was macht mich, deiner Meinung nach, aus? Was sind meine besten Eigenschaften?“

Diese Fragen sollte man nur Menschen stellen, denen man vertraut. Und man sollte mit den Antworten weiterlesen »

Selbstbewusstsein heißt …

Selbstbewusstsein heißt, sich seiner Fähigkeiten und Stärken bewusst zu sein. Selbstbewusstsein heißt, von sich selbst überzeugt zu sein, ohne sich zu überschätzen. Selbstbewusstsein heißt auch, Mut zu haben Dinge anzupacken, die ich noch nicht kann.

Wer über sich selbst hinauswachsen will, braucht dieses tiefe, unerschütterliche Vertrauen in seine eigenen Stärken und in die Fähigkeit, alles erreichen zu können, was attraktiv und erstrebenswert erscheint.

Was ich mir nicht zutraue, werde ich auch nie anpacken. Chancen werden so vergeben. Nicht alles, was ich anpacke, wird mir auch gelingen. Das ist kein Scheitern, das eröffnet neue Perspektiven und Möglichkeiten.

Wer an sich glaubt, sagt „Ja“ und nutzt alle Möglichkeiten. Und jede neue Möglichkeit bedeutet Wachstum und Entwicklung. „Was ich noch nicht kann, kann ich lernen“ lautet der Leitsatz selbstbewusster Menschen.

Angst

Manche Menschen werden ständig von Angst begleitet. Angst blockiert, Angst hemmt, Angst führt zu Kurzschlussreaktionen.

Um die Angst zu besiegen, muss man sie erst einmal annehmen. Sie ist da – auch wenn es unangenehm ist – sie ist real. Wer seine Angst überwinden oder wenigstens mildern will, muss sich ihr stellen. Dort, wo die Angst herkommt, dort liegt auch die Lösung des Problems.

Kleine Schritte helfen, Ängste abzubauen. In jeder schlechten Situation steckt auch etwas Gutes. Man muss es finden. Dankbarkeit für das, was da ist hilft, Angst abzubauen. Wo Angst ist, fehlt Mut. Mut ist, wenn ich es trotz Angst tue.

Sorge dafür, dass deine Ängste nicht die Macht über dein Leben bekommen. Sei mutig.

Wo die Angst ist, da ist der Weg

Irgendwo hab ich den Satz mal gelesen und ihn damals für idiotisch gehalten. Angst haben und dann auch noch genau dort langgehen? Also, ins Feuer laufen, wenns brennt?

Es dauert manchmal, bis es bei mir klickt macht. Natürlich ist es ratsam, vorm dem Feuer wegzulaufen. Wenn ich aber nach einer traumatischen Erlebnis z.B. Angst habe, große Menschenansammlungen zu besuchen oder große, öffentliche Gebäude – dann liegt genau dort der Weg, die Angst zu besiegen oder zumindest abzumildern.

Wie macht man das? Viele sagen hier: Folge deinem Herzen. weiterlesen »

Ich mache es allein

Ich gehöre zu den Menschen, die alles alleine schaffen wollen. Das hat sicher etwas mit Kontrolle bzw. Kontrollverlust zu tun. Ich möchte die Kontrolle über mein Leben behalten. Ich will mich nicht abhängig machen. Ich will, dass die Dinge auf meine Art erledigt werden. Ich will anderen Menschen ungern zur Last fallen.

Deswegen bin ich Anhänger der Idee, alles alleine schaffen zu wollen. Das ist riesengroßer Quatsch. Kein Mensch kann alles alleine schaffen. Jeder Mensch braucht mal Hilfe, Zuspruch oder ein offenes Ohr. Bis ich das begriffen hatte, ist eine Menge Zeit vergangen. Heute bin ich soweit, weiterlesen »

Liebestöter Nummer 1

Preisfrage: Was steht für die meisten Menschen zwischen ihnen und der Liebe? Da mag es einige Dinge geben, aber die mächtigste Sache ist die Angst.

Die Liebe ist eine mächtige Kraft – die Angst ist es auch. Und diese beiden Pole kämpfen in uns. Wer gewinnt bestimmst du.

Es ist wichtig, seine Angst zu kennen, mit Namen. Es ist wichtig, zu verstehen, woher sie kommt. Es ist wichtig, die Angst in den Griff zu bekommen.

Es gibt auch ein Mittel gegen die Angst: Der Angst den Schrecken nehmen, indem du die Angst zulässt. Erlaube dir, Angst zu haben. Das Problem ist oft nicht die Angst, sondern die Angst vor der Angst – eine teuflische Potenzierung der Angst. Die Angstspirale dreht sich. weiterlesen »

Die drei Grundpfeiler für ein glückliches Leben

Was sind die Dinge, die uns im Leben glücklich machen? Schwierige Frage. Jeder Mensch definiert das für sich anders, möchte man sagen. Und sicher ist es auch so. Es gibt jedoch drei Dinge, die sind die Basis für ein erfülltes und glückliches Leben:

  • Gesundheit
  • Beziehungen
  • Wohlstand

Diese drei Dinge sind es und genau in dieser Reihenfolge. Gesundheit ist das Wichtigste. Ohne Gesundheit sind Beziehungen und Wohlstand weiterlesen »

Entscheiden Sie sich … JETZT!

Manche Menschen vermeiden sie, solange es geht. Oder sie geben sie gern an andere Personen ab. Nur wenige trauen sich. Sie probieren etwas aus, von dem sie vorher noch nicht genau wissen, ob es funktioniert. Ich rede von der Entscheidung.

Entscheidungen müssen getroffen werden und zwar so schnell wie möglich. Nicht ewig rumeiern und lange hin und her überlegen sondern einfach mal machen. Stellt sich die Entscheidung hinterher als „falsch“ heraus – was solls, wieder etwas dazugelernt im Leben. Neues Wissen, neue Erfahrungen, neues Glück.

Nun gibt es die ewig herumeiernden und „das-muss-ich-mir-aber-noch-einmal-gründlich-überlegen-Typen“. Schließlich könnte man doch so etwas Wichtiges nur entscheiden, wenn man sich zu 100% sicher sei.

Dazu eine Geschichte. weiterlesen »

Ich traue mich

In einer Selbsthilfegruppe schrieb jemand auf ein Plakat den Satz „Ich traue mich“ und erntete Beifall. Ich dachte nach. Welchen Fall erfordert dieser Satz? Ich traue wen oder was – Akkusativ. Klar, aber stimmen Fall und gewollter Inhalt überein?

Nach einigem Nachdenken habe ich (hoffentlich) des Rätsels Lösung gefunden. Ich traue mich (also Akkusativ), bedeutet, ich traue mich. Trauen im Sinn von Verheiraten. Also: „Ich verheirate mich“. Sofern ich dies vorhabe – in Ordnung. Der Inhalt des Satzes in der Selbsthilfegruppe sollte jedoch ein anderer sein.

Ich habe Mut, ich wage etwas, ich laufe los, ich mache … Doch dieser Inhalt erfordert einen anderen Fall – den Dativ. Wem traue ich? MIR. Ich traue mir. Ich traue mir zu, kreativ zu sein, ich traue mir zu, alles zu schaffen, was ich schaffen will. Ich traue mir zu, mein Leben in die Hand zu nehmen. weiterlesen »

Das Achte Gebot

„Du sollst kein falsch Zeugnis ablegen“ (kath.),
„Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ (ev.)

Im Achten Gebot gibt es zwischen der Katholischen und der evangelischen Kirche Unterschiede. „Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen“ – also nicht lügen – ist im katholischen Katechismus ohne Ausnahmen formuliert. Die Evangelische Kirche hingegen schließt das Lügen nur aus, wenn es dem Nächsten schadet.

Dazu ein konkretes Beispiel: Stellen Sie sich vor, ein Ihnen sehr nahe stehender Mensch liegt im Krankenhaus. Sie haben mit dem Arzt gesprochen und der hat Ihnen gesagt, dass es keine Hoffnung und Hilfe mehr gibt und der Tod in wenigen Tagen eintreten wird. Medikamente können nur noch Schmerzen lindern. weiterlesen »

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