November 2018

Kalenderblatt 46. Woche 2018

Man sollte nie so viel zu tun haben,
dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.

Georg Christoph Lichtenberg (1742 bis 1799),
deutscher Mathematiker und Naturforscher

Der 9. November – deutscher Schicksalstag?

Am 9. November fanden drei Ereignisse statt die die Wandlungen und Wirrungen der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert eindrücklich widerspiegeln.

1918 ruft Philipp Scheidemann vom Westbalkon des Reichstages in Berlin die Republik aus und beendet damit die Monarchie in Deutschland beendet. 14 Jahre später endet die erste, wenn auch noch wackelige Demokratie in Deutschland in der Nationalsozialistischen Diktatur, die am 9. November 1938 mit Überfällen und Brandanschlägen auf jüdische Geschäfte und Synagogen den größten Massenmord in der Weltgeschichte einleitet.

12 Jahre dauert die Schreckensherrschaft der Nazis. Für die Deutschen im Westen weiterlesen »

STOPP – im Leben wie auf der Straße

Fahren wir mit dem Auto, begegnen uns öfters Stoppschilder. Wir halten an (die meisten Autofahrer) halten inne, schauen uns um und wenn wir sicher sind, dass wir freie Fahrt haben, fahren wir weiter. Und im Leben?

Im Leben gibt es leider keine sichtbaren Stoppschilder. Wir rasen oft durch unser Leben bis zur Erschöpfung. Nur nicht anhalten, keine Pause machen, immer weiter und weiter und weiter. Bis das Leben und zum Stopp zwingt, z.B. durch ein Burnout.

Wir müssen uns unsere eigenen Stoppschilder in unser Leben einbauen. Anhalten, innehalten, nachdenken, weiterlesen »

Triff deine Entscheidungen

Manchmal treffe ich auf Menschen, die nicht in der Lage sind, eine Entscheidung zu treffen. Egal, was man sie fragt, egal, worum es geht – es ist ein ewiges rumgeeier. Nur keine Entscheidung treffen.

„Das Schlimmste in allen Dingen ist die Unentschlossenheit“ hat Napoleon gesagt. Und Recht hat er.

Das ewige herumlavieren zwischen Ja und Nein führt zu Stillstand. Es ist so, als würden zwei Pferde in verschiedene Richtungen an dir ziehen – es geht nicht voran.

Dieser Zustand lähmt. Wer diesen Zustand vermeiden will, der halte sich an einige Dinge:

  • Triff Entscheidung nur, wen du ausreichend Zeit hast und emotional dazu in der Lage bist.
  • Lass Dir Zeit und Spielraum.
  • weiterlesen »

Mimik – Gestik – Verhalten

Körpersprache und Interpretation

Es ist unumstritten, dass wir durch unsere Körpersprache mehr kommunizieren, als mit Worten. Bestimmte Körperhaltungen, Mimiken und Gestiken drücken unsere Stimmungslage aus. Es gibt Bücher, die sich mit all diesen Dingen beschäftigen und erklären wollen, wie sich wer gerade fühlt, wenn er eine bestimmte Körperhaltung oder Mimik annimmt.

Doch Vorsicht. Nicht jeder Mensch reagiert in jeder Situation gleich und nicht für jede Mimik oder Gestik gibt es eine eindeutige Erklärung.

Beispiel: vor dem Körper verschränkte Arme. Das wird oft als Ablehnung gewertet. weiterlesen »

Die Sache mit den Problemen

Probleme existieren nur im Kopf. Manche Menschen glauben, ihre Probleme sind die größten auf der ganzen Welt.

Es gibt keine Probleme. Probleme machen wir uns selbst durch unsere Interpretation einer Situation. Wir denken, wir haben ein Problem, der Andere kann darüber nur lachen.

Unterschiedliche Sichtweisen – unterschiedliche Lebensweisen.

Manche Leute sind richtig gut darin, ihre Probleme zur Weltkrise aufzublasen. Dabei braucht weiterlesen »

Nachdenken … was kommt nach dem Denken?

Der Mensch hat die Gabe des Verstandes. Das ist gut. Und er hat ein hochkompliziertes Gehirn, das ihm das Denken ermöglicht. Auch gut. Und neben dem Denken gibt es noch das Nach-Denken. Also das Denken hinterher. Viele Menschen denken viel zu viel nach. Über alles mögliche und jeden Mist. Man kann auch sagen, sie vergrübeln ihr Leben. Und was kommt dabei heraus? Meistens nicht viel.

Man kann sein Leben leben und genießen oder man kann es mit Nachdenken verplempern. Was nützt das Nach-Denken, also das Denken hinterher? Oft nicht viel. Was passiert ist, ist passiert, ich kann es nicht mehr ändern. Ich kann reflektieren, was passiert ist und dann – Haken dranmachen und weiter nach vorn.

Ist es dann nicht besser, vorzudenken? Das ist im Prinzip das Gleiche, wie das Nach-Denken. Ich kann nicht wissen, was passiert, also wozu das Hirn zermartern über die Dinge, weiterlesen »

Die Frage nach dem „Warum?“

Quelle: www.pixabay.de

Menschen neigen dazu, falsche Fragen zu stellen. Und nicht selten sind sie wegen dieser Fragen unglücklich und unzufrieden. Gute Fragen sind solche, die direkt auf mehr Glück und mehr Zufriedenheit oder auf die Verbesserung des Lebens zielen.

Eine gute Frage: „Zu welchem Zeitpunkt war ich in der Vergangenheit glücklich und wie kann ich das wiederholen?“ Eine nicht so gute Frage: „Warum machst du das mit mir?“. Selbst wenn es eine Antwort auf diese Frage gäbe könnte man mit der Antwort nichts auf der Welt verbessern.

Eine gute Frage: „Wie kann ich die Qualität meines Lebens verbessern?“ Eine nicht so gute Frage: „Warum sind die Anderen erfolgreicher als ich?“

Gute Fragen richten sich direkt an unser Lebensglück, unsere Zufriedenheit und unser Vorankommen. Schlechte Fragen handeln oft von Dingen, die ich selbst nicht ändern kann.

Mit guten Fragen stellen wir uns selbst auf konstruktive und freundliche Art weiterlesen »

Was die Tiere den Menschen voraus haben

Vom Sinn des Lebens

Menschen sind irgendwie in einer komischen Situation. Wir sind hier auf der Erde und viele haben keine richtige Idee, warum sie eigentlich hier sind und was das alles soll mit dem leben und seinen Irrungen und Wirrungen. Da geht es den Tieren besser. Sie sind einfach da, fressen, schlafen, fortpflanzen – fertig.

Die Natur hat es so gewollt und uns mit einem hochkomplizierten Denkapparat ausgestattet – dem Gehirn. Und das macht es uns manchmal ganz schön schwer. Wir wollen überleben – Urtrieb. Wir reagieren deswegen unentspannt, wenn unser Leben bedroht wird. Das haben wir mit den Tieren gemeinsam.

Offensichtlich sind wir aber nicht nur auf der Welt, um zu überleben. Viele von uns haben den Drang, sich fortzupflanzen weiterlesen »

2 Tipps, um schlechten Phasen zu überwinden

Wer kennt sie nicht, diese Tage, an denen das Leben einem total sinnlos vorkommt und nichts mehr Spaß macht. Schlechte Tage hat jeder mal. Mir helfen heute diese Erfahrungen:

WISSEN: Egal, welcher Zustand, er geht vorbei. Die Sonne scheint, und sie scheint nicht. Gefühle kommen, Gefühle gehen. Alles geht vorbei. Alles.

AKTION: die größte Geheimwaffe gegen egal welch Art von schlechten Gefühlen. Mach etwas, irgendetwas. Wohnung putzen, Wäsche waschen, Müll wegbringen, spazieren gehen. Egal was. Hauptsache du kommst in Aktion und raus aus dem ständigen Nachdenken, was oft der Grund für die schlechten Gefühle ist.

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