Januar 2016

Raus aus der Opferrolle

Die Welt scheint ungerecht zu sein. Der Stärkere nutzt den Schwächeren aus, der Mächtige unterdrückt den Untergebenen. Warum ist das so? Ich habe darauf keine Antwort. Ich beobachte nur immer wieder, dass es so ist – im beruflichen Umfeld, im Sport, in der Politik, in der Wirtschaft, in der Beziehung, in der Tierwelt, ja sogar in der Pflanzenwelt. Naturgegeben also? Ja, es scheint so. Die Natur funktioniert so. Der Mensch ist Teil der Natur, also alles in Ordnung? Mitnichten. Den Menschen kam im Laufe der Zeit etwas dazwischen – das Bewusstsein und die Zivilisation.

Viele Menschen wollen diese Realität nicht wahrhaben und kommen nicht aus dem Kreislauf heraus. Deshalb ist der wichtigste Schritt: weiterlesen »

Die Zehn Gebote – alte Kamellen oder immer noch aktuell?

Die Zehn Gebote empfing Moses laut Bibel auf dem Berg Sinai direkt von Gott. Das ist Jahrtausende her. In dieser Zeit wurden die Gebote von unterschiedlichen Strömungen in der christlichen Kirche verändert.

Was sagen uns die Zehn Gebote heute? Ist ein Leben nach den Zehn Geboten möglich und sinnvoll? Könnten die zehn Gebote – würden sie von allen Menschen streng befolgt – das Strafgesetzbuch ersetzen?

Die zehn Gebote sind nicht allgemein verbindlich und deswegen juristisch nicht durchsetzbar.

Das Erste, Zweite und Dritte Gebot, die sich mit Gott befassen, könnten nicht allgemeinverbindlich gemacht werden. Damit würde man einen Gottesstaat schaffen und in das individuelle Recht auf freien Glauben eingreifen. Diese Gebote können nur für Mitglieder von Religionsgemeinschaften als verbindlich anerkannt werden. weiterlesen »

Einführung in das Thema Angst

Funktion der Angst

Mendebrunnen in LeipzigIn der Evolutionsgeschichte des Menschen hat die Angst eine wichtige Funktion. Sie ist ein die Sinne schärfender Schutzmechanismus, der in tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen Gefahrensituationen ein angemessenes Verhalten, wie z.B. Flucht, einleitet. Diese Aufgabe kann die Angst nur erfüllen, wenn sie weder zu stark ausgeprägt ist und damit das Handeln blockiert, noch wenn zu wenig Angst reale Gefahren und Risiken ausblendet. Die Verhaltensbiologen und Ethnologen Robert Yerkes und John D. Drodson formulierten 1908 die gesetzmäßigen Zusammenhänge zwischen einem bestimmten nervösen Erregungsniveau und der Abrufbarkeit der Leistungsfähigkeit, die sie als Aktivationsniveaus kennzeichneten.

Der Energieaufwand für eine Flucht ist gering. Die Bedrohungen aber können folgenschwere Auswirkungen nach sich ziehen. Daher ist die „Alarmanlage“ Angst von der Natur sehr empfindlich eingestellt, was auch zu Fehlalarmen führen kann. weiterlesen »

Bunt ist gesund – Essen nach Farben

Vortrag im „Begegnungszentrum im Grünen“, Leipzig-Grünau, 16.05.2014

Grapefruit und Zitronen - Vitamin-C-Bomben

Grapefruit und Zitronen – Vitamin-C-Bomben

Wie viel Obst und Gemüse essen Sie pro Tag? Wonach suchen Sie ihr Obst und Gemüse aus?

Wenn es um Farben bei Lebensmitteln geht, dann stehen Obst und Gemüse an erster Stelle. Sie enthalten wenig Energie, liefern dafür eine Menge an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen. Mit Obst und Gemüse wird eine Mahlzeit nicht nur bunt, sie wird auch gesund.

Es vergeht kaum eine Woche, in dem nicht ein Lebensmittelskandal den nächsten durch die Medienwelt jagt. Und sicherlich haben Sie sich auch schon einmal oder öfter die Frage gestellt: Was kann ich überhaupt noch essen?

Auf diese Frage gibt es eine Antwort: Essen Sie bunt. Essen Sie die Farben der Natur, dann haben Sie einen wunderbaren Schutz für Ihren Körper.

Unsere Pflanzen waren nicht immer bunt. In der Urzeit war die dominierende Farbe Grün. Erst mit der Evolution der Bedecktsamer vor etwa 110 Millionen Jahren wurde die Pflanzenwelt bunt. Bedecktsamer sind praktisch alle Pflanzen, die wir heute essen. Die Bedecktsamer schützen ihre Samen im Gegensatz zu den Nacktsamern, wie Nadelbäumen und Farnen. weiterlesen »

Thema des Monats April 2015: ERFOLG UND GLÜCK

Erfolg bezeichnet das Erreichen selbstgesteckter Ziele. Glück ist die Erfüllung menschlichen Wünschens und Strebens. Das sind klare Definitionen. Und doch beschreiben sie die Vielschichtigkeit der beiden Begriffe nur ungenügend. Erfolg strebt nach das Erreichen von Zielen an, Glück setzt die Erfüllung von Wünschen voraus. Fragen Sie Menschen, was für sie Erfolg und Glück bedeuten, werden sie viele verschiedene Antworten bekommen. Im Kern werden die meisten Antworten die Wörter Ziele, Wunsch und Erfüllung beinhalten. Doch im Detail werden die Antworten weit voneinander abweichen.

Was für den einen Menschen erfolgreich scheint, erreicht zu werden, ist für den anderen völlig uninteressant. Das Haus, das Boot und der Sportwagen sind für viele Menschen Gradmesser des Erfolgs. Für andere ist es Gesundheit, eine sinnvolle Beschäftigung und Sicherheit. Noch individueller ist das Glück. Der eine Mensch ist glücklich in einer intakten Familie, der andere in der Natur.

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Abnehmen mit Essen – Teil I

Warum bin ich dick?

Zu dick?

Zu dick?

Geht es Ihnen auch so? Sie können essen, was sie wollen, Sie nehmen nicht ab.

Bejamin Franklin sagte einmal: Seit der Erfindung er Kochkunst essen die Menschen doppelt so viel, wie es die Natur verlangt.

Die Probleme unserer Zeit sind:

  • Nahrung steht uns praktisch rund um die Uhr zur Verfügung.
  • Wir müssen kaum noch Energie aufwenden, um an Nahrung zu gelangen.
  • Wir verbrauchen dank moderner Technik immer weniger Energie für Arbeit, Fortbewegung.
  • Die Industrie nimmt uns die Nahrungszubereitung weitgehend ab.
  • Wir wissen wenig über die Verdauungsfunktionen unseres Körpers.
  • Wir essen zu viel, zu oft, zu gedankenlos.
  • Wir verlassen uns auf die Industrie, den Handel, Fernsehexperten.

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