Juni 2016

Laber Rhabarber

Kennen Sie Menschen, die ständig reden? Permanentes quasseln, ohne Pause, Punkt und Komma, ohne Inhalt. Selbst die Frage nach der Zeit können sie nur in einem mindestens dreißigminütigen Monolog beantworten. Ein Redeschwall voluminös wie die Niagarafälle.

Ich kenne solche Menschen und solche Situationen nur zu gut. Und es ist mir immer wieder ein Rätsel, wie ein Mensch nur so ununterbrochen reden kann ohne überhaupt nur den kleinsten Moment auf seinen Gegenüber einzugehen, geschweige denn, dessen Reaktionen abzuwarten?

Ich mache das ganz automatisch, so hin und wieder mal schauen, ob der andere noch folgt oder ob er überhaupt noch zuhört.

Nicht so diese Labertypen. Und die Frage, weiterlesen »

Harte Arbeit bringt nichts

Letztens habe ich einen Satz gelesen: „Work smarter, not harder!“, oder auf Deutsch: „Arbeite intelligenter, nicht härter“. Ich habe über den Satz nachgedacht. Nur „hart zu arbeiten“, egal an was, bringt mich nicht weiter. Ich werde vielleicht hier und da Erfolg haben oder einige gute Ergebnisse hinbekommen. Aber wie viel Energie und Nerven werde ich dafür lassen? Richtig erfolgreich werde ich mit dieser Taktik ganz bestimmt nicht.

Wirklich erfolgreich kann nur werden, wer voll im Fluss ist mit seiner Tätigkeit ist, wer diese Tätigkeit einfach nur sehr, sehr gerne macht und sie sich eben nicht wie „harte Arbeit“ anfühlt. weiterlesen »

Schuld sind immer die Anderen

Aus der Statistik:“Immer mehr Erwerbstätige können laut Statistischem Bundesamt kaum mehr von ihrem Einkommen leben. Ende 2013 bezogen rund 3,1 Millionen von ihnen ein Einkommen, das unterhalb der Schwelle liegt, bei der offiziell die Armutsgefährdung beginnt.“

„Ein Skandal“, möchte man laut ausrufen, „Wie kann so etwas sein? Und das in Deutschland!“ Und dann kommt die Frage nach der Schuld. „Die unfähigen Manager sind schuld. Oder die gierigen Banken. Oder die unfähigen Politiker. Oder gleich alle zusammen!“

So kann man denken. Ich denke anders: Jeder bekommt das, was er sich selbst ausgesucht hat. Was viele Menschen aus ihrer Sichtweise heraus oft vergessen, ist die Person, die sich den ganzen Schlamassel eingebrockt hat: sie selber. weiterlesen »

Scheidung – schneller und kostengünstiger durch Mediation

Eine Scheidung kostet Zeit, Geld und Nerven. In dem Maße, wie die emotionale Belastung steigt, sindkt das gegenseitige Verständnis. Kommt dann das erste Schreiben des gegenerischen Anwalts, bedeutet dies oft das Ende jeglicher Kommunikation. Es folgt ein Rosenkrieg, unter dem nicht nur die Noch-Ehepartner leiden, sondern auch die gemeinsamen Kinder.

Mediation ist eine sehr gute Alternative zum klassischen anwaltlichen Scheidungskrieg. Der Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. hat zum Thema „Scheidungsmediation“ ein Ratgeberjournal veröffentlicht, welches die Vorteile einer Mediation in einem Scheidungsprozess aufzeigt.

Einführung in das Thema Angst

Funktion der Angst

Mendebrunnen in LeipzigIn der Evolutionsgeschichte des Menschen hat die Angst eine wichtige Funktion. Sie ist ein die Sinne schärfender Schutzmechanismus, der in tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen Gefahrensituationen ein angemessenes Verhalten, wie z.B. Flucht, einleitet. Diese Aufgabe kann die Angst nur erfüllen, wenn sie weder zu stark ausgeprägt ist und damit das Handeln blockiert, noch wenn zu wenig Angst reale Gefahren und Risiken ausblendet. Die Verhaltensbiologen und Ethnologen Robert Yerkes und John D. Drodson formulierten 1908 die gesetzmäßigen Zusammenhänge zwischen einem bestimmten nervösen Erregungsniveau und der Abrufbarkeit der Leistungsfähigkeit, die sie als Aktivationsniveaus kennzeichneten.

Der Energieaufwand für eine Flucht ist gering. Die Bedrohungen aber können folgenschwere Auswirkungen nach sich ziehen. Daher ist die „Alarmanlage“ Angst von der Natur sehr empfindlich eingestellt, was auch zu Fehlalarmen führen kann. weiterlesen »

Heinrich, wie hältst Du´s mit der Religion?

Taufengel in der Kirche in Pahnitzsch bei Leipzig

Das ist die berühmte Gretchenfrage aus Goethes Faust. Wie halte ich es mit der Religion? Was ist Religion? Religion kommt aus dem Lateinischen und heißt ursprünglich gewissenhafte Berücksichtigung, Sorgfalt, bedenken‚ achtgeben. Gemeint war die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften. Heute ist das Religion ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte Kräfte und damit verbundene heilige Objekte ist.

Religionsgemeinschaften haben die Religion für sich vereinnahmt. Ob christliche, muslimisch oder jüdische Glaubensgemeinschaften – jede behauptet von sich, die einzig wahre Religion zu predigen und bezeichnet alle Menschen, die nicht an ihre Religion glauben, als Ungläubige. Und auch immer mehr Menschen bezeichnen sich als nicht gläubig, also als Atheisten. Atheisten sind Leute, die an gar nichts glauben. Moment mal, ich kenne keinen Menschen, der nicht an irgendetwas glaubt: an Gott, an Geld, an den Kommunismus, an die soziale Marktwirtschaft, an Außerirdische oder einfach nur an sich selbst. Glaube scheint ein Grundbedürfnis des Menschen zu sein.

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Bunt ist gesund – Essen nach Farben

Vortrag im „Begegnungszentrum im Grünen“, Leipzig-Grünau, 16.05.2014

Grapefruit und Zitronen - Vitamin-C-Bomben

Grapefruit und Zitronen – Vitamin-C-Bomben

Wie viel Obst und Gemüse essen Sie pro Tag? Wonach suchen Sie ihr Obst und Gemüse aus?

Wenn es um Farben bei Lebensmitteln geht, dann stehen Obst und Gemüse an erster Stelle. Sie enthalten wenig Energie, liefern dafür eine Menge an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen. Mit Obst und Gemüse wird eine Mahlzeit nicht nur bunt, sie wird auch gesund.

Es vergeht kaum eine Woche, in dem nicht ein Lebensmittelskandal den nächsten durch die Medienwelt jagt. Und sicherlich haben Sie sich auch schon einmal oder öfter die Frage gestellt: Was kann ich überhaupt noch essen?

Auf diese Frage gibt es eine Antwort: Essen Sie bunt. Essen Sie die Farben der Natur, dann haben Sie einen wunderbaren Schutz für Ihren Körper.

Unsere Pflanzen waren nicht immer bunt. In der Urzeit war die dominierende Farbe Grün. Erst mit der Evolution der Bedecktsamer vor etwa 110 Millionen Jahren wurde die Pflanzenwelt bunt. Bedecktsamer sind praktisch alle Pflanzen, die wir heute essen. Die Bedecktsamer schützen ihre Samen im Gegensatz zu den Nacktsamern, wie Nadelbäumen und Farnen. weiterlesen »

Essen – bunt ist gesund

Wie wir durch Essen nach Farben unserem Körper helfen können

Grapefruit und Zitronen - Vitamin-C-Bomben

Grapefruit und Zitronen – Vitamin-C-Bomben

Wie viele Portionen Obst und Gemüse essen Sie am Tag? Und wonach suchen Sie Ihr Obst und Gemüse aus? Nach dem Preis, nach der Herkunft oder nach Farben?

Wenn es um Farben bei Lebensmitteln geht, dann stehen Obst und Gemüse an erster Stelle. Sie enthalten wenig Energie, liefern dafür eine Menge an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen. Mit Obst und Gemüse wird eine Mahlzeit nicht nur bunt, sie wird auch gesund.
Es vergeht kaum eine Woche, in dem nicht ein Lebensmittelskandal den nächsten durch die Medienwelt jagt. Und sicherlich haben Sie sich auch schon einmal oder öfter die Frage gestellt: Was kann ich überhaupt noch essen?

Auf diese Frage gibt es eine Antwort: Essen Sie bunt. Essen Sie die Farben der Natur. Dann sieht es nicht nur schön aus auf dem Teller, Sie bekommen auch viele Helfer für Ihre Gesundheit.

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