November 2017

„Überholen ohne einzuholen“

Dieser Satz stammt von Walter Ulbricht, Staatsratsvorsitzender der DDR. Man muss sich Walter Ulbricht nicht zum Vorbild wählen, doch der Satz ist gut.

Wer immer nur versucht, die anderen einzuholen, um auch mal vorn zu sein, muss viel Energie aufwenden und er wird immer auf einen anderen Menschen treffen, der schneller ist. Ein ewiges Gehetze.
Viel bequemer ist es, die anderen voran hetzen zu lassen und sich zu überlegen: Was kann ich anders machen umso auf leichtem Weg nach vorn zu kommen.

Beispiel: Ich will Autos bauen. Ich kann genau die gleichen Autos bauen, wie die anderen. Da muss ich mich sehr anstrengen, um der erste in der Kette der Autobauer zu werden. Oder ich überlege mir, was ich ganz anders machen kann, welches ganz neue Auto ich bauen kann, um so automatisch der erste zu sein. weiterlesen »

Putzfrauen aus dem Ruhrgebiet …

… und ihr größter Denkfehler

Quelle: www.pixabay.deWer erinnert sich nicht an den legendären Auftritt der Putzfrau Susanne Neumann aus Gelsenkirchen auf dem SPD-Parteitag im Mai 2016. Da kommt doch eine kleine, unbedeutende Frau und stutzt den großen SPD-Chef zurecht. Klasse! Möchte man meinen …

Vor einiger Zeit schaute ich Fernsehen und da saß wieder eine Putzfrau aus dem Ruhrpott. Sie erzählte aus ihrem Leben und wie viel (oder besser wenig) sie verdient und das es für eine auskömmliche Rente kaum reicht und ihr Altersarmut droht undsoweiterundsofort. Laber, mecker, jammer …

Und dann fragt der minderbemittelte Reporter, wie sich das Dilemma denn ändern lasse und wer es ändern soll. Und nun kommt die Antwort der Putzfrau: Die Politik soll etwas verändern. weiterlesen »

Wie gesund leben wir? – Ein Kommentar

Die Zahlen sind durchaus erfreulich. Die Deutschen werden älter und sie können aus im Alter, dank eines Gesundheitssystems mit ihren Wehwehchen noch ganz gut leben. Und doch lohnt es sich, über die Zahlen des Gesundheitsreports nachzudenken.

Fakt ist: Wie gesund ich bin, wie gesund oder krank ich alt werde und wie lange ich lebe, hängt zuerst von meinem Lebenswandel ab. Ernährung, Bewegung, Genussmittel und Stress haben einen wesentlichen Einfluss auf meinen Gesundheitszustand. Die Lebenserwartung steigt und damit auch die Anzahl der Menschen, die immer länger Rente beziehen. Dem gegenüber steht eine geringer werdende Zahl von Beitragszahlern in die Rentenkasse. Die steigende Lebenserwartung wird somit zu einem gesellschaftlichen Problem, die zu einem sozialen Problem auswachsen kann. weiterlesen »

Raus aus der Opferrolle

Die Welt scheint ungerecht zu sein. Der Stärkere nutzt den Schwächeren aus, der Mächtige unterdrückt den Untergebenen. Warum ist das so? Ich habe darauf keine Antwort. Ich beobachte nur immer wieder, dass es so ist – im beruflichen Umfeld, im Sport, in der Politik, in der Wirtschaft, in der Beziehung, in der Tierwelt, ja sogar in der Pflanzenwelt. Naturgegeben also? Ja, es scheint so. Die Natur funktioniert so. Der Mensch ist Teil der Natur, also alles in Ordnung? Mitnichten. Den Menschen kam im Laufe der Zeit etwas dazwischen – das Bewusstsein und die Zivilisation.

Viele Menschen wollen diese Realität nicht wahrhaben und kommen nicht aus dem Kreislauf heraus. Deshalb ist der wichtigste Schritt: weiterlesen »

Kalenderblatt 30. Woche 2015

Politik machen:
den Leuten so viel Angst einjagen,
das ihnen jede Lösung recht ist.

Wolfram Weidner (* 1925),
deutscher Journalist

Ich mecker mir die Welt, wie sie mir gefällt

Im Fernsehen hab ich einen Satz gehört: „Nett sein ist wichtig, meckern kann jeder“ Stimmt! Die Welt wäre ein Paradies, wenn die Menschen endlich mal mit ihrer Beschwererei aufhören.

Keine Ahnung ob das in anderen Ländern auch so schlimm ist, aber Deutschland ist da gefühlsmäßig sicherlich ganz vorne mit dabei. Hier wird über alles gemeckert:

  • die Politik,
  • das Wetter,
  • die Wirtschaft,
  • die Banker,
  • die Gangster

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Bürgerforum Leipzig am 1. Dezember 2015

Das nächste Bürgerformum Leipzig findet am 1. Dezember 2014 um 16.30 Uhr in der Volkshochschule, Raum 410 (Löhrstraße 3-7) statt. Im Mittelpunkt steht der geplante Grundsatzbeschluss des Stadtrates zur Förderung von bürgerschaftlichem Engagement.

Wie können die Leipziger Vereine und Initiativen angemessen gefördert und in der Stadtgesellschaft ernst genommen werden? Diese Frage wird vor dem Hintergrund der veränderten Freiwilligenlandschaft diskutiert. Interessierte können ihre Vorstellungen und Meinungen zur Förderung von Engagement einbringen und gemeinsam über eine mögliche Entwicklungsstrategie nachdenken.

Darüber hinaus gibt es wie immer Raum für Ihre Themen rund um das Thema Engagement und Beteiligung, die wir gemeinsam mit Verwaltung und Politik diskutieren und voranbringen wollen.

Smalltalk – aber wie?

Die Kunst des unverbindlichen Redens

Kennen Sie diese Situation? Sie treffen fremde Menschen, z.B. auf einer langen Reise im Zug, und wissen nicht, ob und wie Sie sich mit Ihnen unterhalten sollen. Das Gespräch sollte zunächst nur kurz und unverbindlich sein. Je länger das Schweigen dauert, desto unerträglicher wird die Situation. Soll ich anfangen? Aber wie? Was soll ich sagen oder fragen? Am einfachsten ist es dann wohl, sich hinter einen Buch oder der Zeitung zu verstecken oder aus dem Fenster zu schauen. Kommunikativ ist das nicht. Und wer weiß: vielleicht entgeht Ihnen ja ein interessantes Gespräch.

Die Situationen, in denen Smalltalk angebracht ist, können sehr unterschiedlich sein. Die kurze Fahrt im Aufzug, ein zufälliges Treffen auf der Straße sind noch am einfachsten zu meistern. Denn schnell bin ich mein Gegenüber wieder los. Anders ist bei längeren Zusammentreffen, wie z.B. im Zug. weiterlesen »

Die Formen des modernen Fastens

Die Formen des Fastens sind vielfältig. Längst ist der eigentliche Sinn, der Verzicht auf Nahrung und Genussmittel, ausgeweitet. Und genauso vielfältig, wie die Inhalte des Fastens im 21. Jahrhundert sein können, so vielfältig sind auch die Angebote. Fasten ist aus dem stillen Winkel der Religiosität und des individuellen Rituals längst zu einem profitablen Geschäft geworden. weiterlesen »

Das System Gesundheitssystem

Die Bundesrepublik Deutschland hat eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Im Prinzip muss sich niemand ernsthaft Gedanken machen, wenn er erkrankt. Man geht zum Arzt, bekommt Medikamente oder Therapien, wird, wenn nötig, ins Krankenhaus eingeliefert, ist krankgeschrieben, erhält eine Lohnfortzahlung oder nach sechs Wochen Krankengeld. Gefährliche Krankheiten, die sich seuchenartig ausbreiten, gibt es hierzulande nicht mehr. So weit, so gut.

Das System dient den Menschen. Oder doch nicht? Es lohnt sich, genauer hinzuschauen und nachzufragen. weiterlesen »

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