Oktober 2017

Wahrnehmung ist Reflexion des inneren Zustandes

Manchmal ertappe ich mich, wenn ich nach einem anstrengenden Tag in der Straßenbahn sitze, dass ich innerlich über Leute lästere. Wie die aussieht, was der anhat, und die Frisur erst und ein paar Kilo weniger wären auch mehr … usw.

Das, was ich wahrnehme ist nicht die Realität, es viel mehr eine Reflexion meines Inneren Zustandes. Fühle ich mich müde, niedergeschlagen, ärgere ich mich über wen oder was auch immer, beeinflusst das meine Wahrnehmung. Und das wiederum beeinflusst meine Gedanken.

Letztendlich lästere ich nicht über die anderen, sondern über mich selbst, über meine eigene Inaktivität, über meine Unfähigkeit, über meine eigenes Unwohl-Befinden.

Ich bin über mich selber wütend und lasse das – innerlich – an anderen aus. Nun kann es aufbauend sein, über andere zu lästern – energetisch ist es absolut negativ.

Wann immer du dich (oder ich mich) über die Welt oder andere beklagst, frag dich erst mal selber, was diese Beklagerei über dich aussagt. Schnell wirst du feststellen: Das Problem liegt nicht an den Anderen oder im Außen, sondern viel mehr bei dir, in deinem Inneren.

Jedes Problem ist lösbar!?

Früher dachte ich das mal. Jedes Problem ist lösbar, irgendwie. Man muss nur flexibel genug sein, die richtigen Methoden lernen, die Einstellung ändern.

Heute bin ich ein klein wenig schlauer. Ich glaube immer noch, dass viele Probleme lösbar sind, durch nachdenken,

  • Verständnis,
  • Ausprobieren,
  • Einfallsreichtum und Flexibilität,
  • und am wichtigsten: dranbleiben.

Aber es gibt auch die Probleme, an denen man jahrelang herumdoktort, ohne dass sie gelöst oder besser werden. Und das sind meistens die Probleme, bei denen du dich gegen deine eigene Natur stellst, wo du einfach nicht wahrhaben willst, dass du bist, wie du bist, weil du vielleicht einen höheren Anspruch an dich hast.

Erst, wenn du akzeptierst, wie du bist, kannst du weiterlesen »

Entziehe dich der Meinung anderer

Wie kommt man von den Meinungen anderer Leute los? Dafür gibt’s leider keinen Schalter und ich kann nervige Mitmenschen auch nicht wegbeamen. Es geht nur langsam. Kern der Veränderung ist: Du musst dein Selbstbild stärken!

Warum machen sich so viele Menschen Gedanken darum, was andere über sie denken? Weil diese Menschen nicht wissen wer sie sind, was sie sind und ob sie gut genug sind für andere Menschen. weiterlesen »

Liebestöter Nummer 1

Preisfrage: Was steht für die meisten Menschen zwischen ihnen und der Liebe? Da mag es einige Dinge geben, aber die mächtigste Sache ist die Angst.

Die Liebe ist eine mächtige Kraft – die Angst ist es auch. Und diese beiden Pole kämpfen in uns. Wer gewinnt bestimmst du.

Es ist wichtig, seine Angst zu kennen, mit Namen. Es ist wichtig, zu verstehen, woher sie kommt. Es ist wichtig, die Angst in den Griff zu bekommen.

Es gibt auch ein Mittel gegen die Angst: Der Angst den Schrecken nehmen, indem du die Angst zulässt. Erlaube dir, Angst zu haben. Das Problem ist oft nicht die Angst, sondern die Angst vor der Angst – eine teuflische Potenzierung der Angst. Die Angstspirale dreht sich. weiterlesen »

Vergiss deine Ausreden

Letztens mal wieder ein Gespräch gehabt: Ein Arbeitssuchender fragte mich, was er denn machen könne, um endlich wieder Arbeit zu finden. Meine Frage: „Was haben Sie denn bisher dafür getan?“ Seine Antwort: „Na ja, Bewerbungen geschrieben, Bewerbungstraining gemacht, Vorstellungsgespräche besucht.“

„Und aus welchem Grund hat es bisher nicht geklappt?“ fragte ich. „Antwort: „Tja, wenn ich das nur wüsste. Ich will ja arbeiten, aber irgendwie passt es immer nicht. Ich bin nicht ganz gesund und kann manche Dinge nicht machen, dann war das Unternehmen außerhalb und das war für mich ungünstig. In Schichten will ich auch nicht arbeiten und manchmal passte auch das Gehalt nicht …“ Ich unterbrach ihn mit der Frage: „Wollen Sie wirklich ernsthaft arbeiten?“ Er schaute mich an: „Aber natürlich“ antwortetet er schon fast beleidigt, „ich will schon, aber …“

Und dann kamen wieder die Wenns und Abers und warum es denn nicht ginge …

Wer im Kopf schon nicht alles gibt, weiterlesen »

Der Feind deines Erfolgs bist du selber

Diesen Satz habe ich letztens gelesen. Genau so ist es. Es gibt nichts, was unserem Erfolg mehr im Wege steht, als unsere eigene, innere Einstellung. Und genau das ist das Problem vieler Menschen.

Viele sehen sich innerlich nicht als erfolgreich. Sie glauben, sie wären nicht würdig, erfolgreich, wohlhabend und anerkannt zu sein. Darin, was ein Mensch für sich selber innerlich als möglich empfindet und dann auch von der Welt um ihn herum einfordert, wird seinen Erfolg bestimmen.

Wer sich innerlich als erfolgreich, stark und selbstbewusst sieht, erwartet nichts weniger als Erfolg und Respekt von seiner Umwelt, und genau das wird er bekommen.

Wer sich innerlich zum Erfolg nicht würdig sieht, weiterlesen »

Sei empathisch und halte Distanz

Mich fragte eine Frau: „Wie soll ich damit umgehen, dass mich Probleme anderer Menschen nicht übermäßig belasten und mir Energie absaugen?“

Antwort: sei emphatisch und halte Distanz!

Auch ich habe lernen müssen, dass die Probleme anderer Menschen nicht meine Probleme sind und ich keine Lösung finden muss für diese Probleme. Ich bin nicht für das Leben und das Leiden anderer Menschen verantwortlich.

Ich versuche, alles, was ich selber nicht direkt beeinflussen kann, mit emotionalem Abstand zu betrachten. Würde ich das nicht schaffen, würde es mich ständig nach unten ziehen. Ich mache mir klar, dass ich NICHT für die Situation und das Leben einer anderen Person verantwortlich bin. Ich entspanne mich, um übermäßigen Stress abzubauen.

„Heinrich, wie hältst du´s mit der Religion?“

Die berühmte Gretchenfrage aus Goethes Faust. Manchmal komme ich mir so vor, als wäre diese Frage in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Woran glaubst du? – und danach bewerte ich dich.

Der Glaube an irgendetwas oder irgendjemanden scheint uns Menschen in den Genen zu liegen. Wir glauben, was wir nicht wissen. Soweit, so gut. Wären da nicht Menschen, die Glauben instrumentalisieren und für ihre Machtinteressen ausnutzen. Dazu zählen Religionsgemeinschaften, Parteien, Organisationen (auch NGO´s).

Ich gehöre keiner Religionsgemeinschaft an, keiner Partei, keiner Massenorganisation, weil ich vordefinierte Thesen zurückweise und auf meine eigenen Erfahrungen vertraue. weiterlesen »

Egal, was andere von dir denken

Früher hatte ich ein großes Problem. Ich habe mir ständig Gedanken darüber gemacht, was andere über mich denken.

„Was denken die anderen nur über mich?“, „Bin ich gut genug für sie?“, „Wie sehen die mich?“, „Hab ich was falsch gemacht?“

Das Problem war:
Das war sehr anstrengend und hat mich viel Energie gekostet und ich war extrem unsicher und hatte ständig Angst, von meinen Mitmenschen enttarnt zu werden als derjenige, der eigentlich gar nicht so ist, wie er nach außen tut.

Das war eine extrem anstrengende Zeit. weiterlesen »

Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert …

… vergiss den Scheiß und fang an zu leben!

Dank unzähliger Fernsehsender, Zeitungen und Zeitschriften erfahren wir tagtäglich die Lebens-Weltansichts-Philosophien mehr oder minder begabter Politiker, Schauspieler und Fernsehköche. Jeder hat was Wichtiges zu gackern. Und was bringt das dem geneigten Zuschauer oder Leser?

Nichts. Absolut gar nichts.

Alles Philosophieren über irgendwelche Dinge und den Zustand der Welt und die Deutung der Bedeutung bringt niemanden weiter. Und irgendein Problem wird damit auch nicht gelöst. weiterlesen »

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