April 2018

Wer könnte ich sein?

Menschen sind zu großartigen Dingen fähig. Fast jeder Mensch ist zu allem fähig. Wie viele unserer Fähigkeiten nutzen wir tatsächlich? Ein Prozent, fünf Prozent, zehn Prozent? Ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass viele Menschen ihre Fähigkeiten kaum bis gar nicht nutzen.

In jedem von uns steckt kreative Kraft. Viele nehmen die Kraft nicht wahr oder lassen sie verkümmern. Das ist sehr schade, denn mit unserer Kraft und Energie können wir Dinge verändern.

Warum ist das so? Angst vor dem Neuen, Angst vor dem Unbekannten spielt eine Rolle, Sicherheitsdenken, Festhalten und Verharren in der Komfortzone spielen eine Rolle.

Viele Menschen sind hauptsächlich mit sich selbst und ihren tatsächlichen oder vermeintlichen Problemen beschäftigt. Weil wir sehr gut wissen, warum etwas nicht geht, aber nicht nachdenken, wie es gehen könnte. weiterlesen »

Lass los …

Wir Menschen klammern uns gern an Dinge, die uns lieb und teuer sind oder erscheinen. Wir glauben, diese Dinge damit immer bei uns halten zu können. Das mag mit Omas altem Porzellan auch funktionieren, mit vielen Dingen funktioniert es nicht.

Je mehr wir uns an diese Dinge klammern, desto weniger gehören sie uns. Das gilt vor allem für Job, Freunde, Geld, Partner …

Je mehr wir versuchen, Dinge krampfhaft an uns zu binden, desto weiter entfernen sie sich von uns und umso größer die Gefahr, dass wir sie für immer verlieren. Am besten lässt sich das an einer Beziehung sehen – wer krampfhaft an seinem Partner festhält, wird ihn mit höchster Wahrscheinlichkeit verlieren. weiterlesen »

Die Lösung für alle Probleme

Es ist für mich immer wieder belustigend, wenn ich leite treffe, die meinen, jemand könnte doch mal eine Pille erfinden, die man einwirft, wenns im Leben schwierig wird und dann sind alle Probleme weg. Träumt weiter. Aber man kann es den Menschen nicht verübeln. Sie suchen nach dem schnellsten und einfachsten Weg, um glücklich zu werden.

Und dann kommen die Fernsehexperten, Werbung und Politiker dazu, die den einen, einzig richtigen Weg propagieren, der ausnahmslos bei jedem Menschen funktioniert. Ach wie rosarot ist die Welt.

Mist ist nur, dass die Welt so nicht funktioniert. weiterlesen »

Die Suche beginnt bei dir

Frage: „Wie finde ich heraus, was bei mir gerade nicht stimmt?“
Antwort: „Suche nicht nach der großen Ursache, nach einem Schuldigen oder dem großen Unbekannten – suche bei dir.“

Viele Menschen, die Probleme in ihrem Leben haben, suchen die Ursache bei anderen Menschen oder in den Umständen: „Der oder die ist schuld, dass es mir schlecht geht, die Umstände sind es, die verantwortlich sind und ich kann ja nichts daran ändern.“

Alles Quatsch und billige Ausreden. Die Ursache für alles, was in meinem Leben ist, liegt bei mir selbst. Freud und Leid, Glück und Trauer, Erfolg und Misserfolg – alles liegt in mir selbst.

Oft gibt es keine große Ursache. Oft ist es eher ein Netz aus vielen, kleinen Dingen, die sich aufgestaut haben und zusammen unsere Probleme ergeben.

Bei der Suche nach den Ursachen weiterlesen »

Ich tue es nie wieder!

Wirklich, ich tue es nie, nie wieder. Es schadet ja nur. Mist. Jetzt habe ich es doch wieder getan.

Viele kennen diese Situation. Der Verstand sagt, STOPP – das machst du nie wieder. Doch es klappt einfach nicht. Du kannst machen, was du willst, du schaffst es nicht hat, eine Gewohnheit loszulassen. Die Tafel Schokolade, die Flasche Wein …. Gute Vorsätze ja, und doch kommst du nicht davon los. Das ist frustrierend.

So eine Situation kann aber auch ein wichtiger Lernmoment sein. Der Verstand ist nicht immer der Herr im Haus. Es gibt andere Dinge in dir, die bestimmen – deine Muster, deine Gewohnheiten, deine neuronalen Strukturen oder dein Unbewusstes.

Veränderung beginnt mit dem Annehmen dessen, was da ist. Und dann kommt das wichtigste – ich muss erkennen, welchen positiven Grund mein Verhalten hat. Jedes Verhalten hat eine positive Absicht. Jedes! weiterlesen »

Problemlösung

Von Beruf bin ich Ingenieur. Taucht im Ingenieurwesen ein Problem auf, gibt es eine ganz typische Problemlösungs-Herangehensweise.

  • Suche die Ursache des Problems.
  • Schalte die Ursache aus.
  • Freue dich, dass alles wieder gut ist.

Bei zwischenmenschlichen Problemen ist es doch etwas schwieriger. Oft kennen wir die Ursache für zwischenmenschliche Probleme nicht oder erfahren sie nicht – es herrscht Unklarheit.

Manchmal ist es nicht ein Problem, es ist ein ganzer Berg von Problemen, der sich im Laufe der Zeit aufgetürmt hat – es herrscht Verwirrtheit.

Manchmal glauben Menschen, die Ursachen für Spannungen zu kennen, doch oft hat diese gar nichts mit dem eigentlichen Problem zu tun – wir suchen einen Sündenbock.

Manchmal müssen wir erkennen, dass wir die Ursache des Problems nicht ausschalten können, da sie außerhalb unseres Einflussbereichs liegt – ein Gefühl der Ohnmacht breitet sich aus. weiterlesen »

Nachdenken … was kommt nach dem Denken?

Der Mensch hat die Gabe des Verstandes. Das ist gut. Und er hat ein hochkompliziertes Gehirn, das ihm das Denken ermöglicht. Auch gut. Und neben dem Denken gibt es noch das Nach-Denken. Also das Denken hinterher. Viele Menschen denken viel zu viel nach. Über alles mögliche und jeden Mist. Man kann auch sagen, sie vergrübeln ihr Leben. Und was kommt dabei heraus? Meistens nicht viel.

Man kann sein Leben leben und genießen oder man kann es mit Nachdenken verplempern. Was nützt das Nach-Denken, also das Denken hinterher? Oft nicht viel. Was passiert ist, ist passiert, ich kann es nicht mehr ändern. Ich kann reflektieren, was passiert ist und dann – Haken dranmachen und weiter nach vorn.

Ist es dann nicht besser, vorzudenken? Das ist im Prinzip das Gleiche, wie das Nach-Denken. Ich kann nicht wissen, was passiert, also wozu das Hirn zermartern über die Dinge, weiterlesen »

Gibt es Probleme, die sich nicht lösen lassen?

Gute Frage. Manche Menschen schleppen Probleme Jahre und Jahrzehnte mit sich herum. Unlösbar, scheinbar.

Ich denke, es kommt auf die Sichtweise an. Beispiel: Ich habe mich so richtig mit einem Menschen gestritten, unversöhnlich. Irgendwann habe ich das Bedürfnis, mich mit diesem Menschen zu versöhnen und auszusprechen, doch ich traue mich nicht. Und nun stirbt dieser Mensch. Keine Chance auf Versöhnung mehr. Problem unlösbar?

Das ich nach dem Tod keine Chance mehr habe, mich auszusprechen und zu versöhnen ist ein Fakt. Ich kann diesen Fakt annehmen oder nicht. Drin liegt die Lösung des Problems. Nehme ich den Fakt nicht an, schleppe ich die Last und damit das Problem den Rest meines Lebens mit mir herum. Wem nützt das? Niemandem. weiterlesen »

Dann jammer doch!

Eine Frage zum Beginn: Ist jede Kritik, jede Meinungsäußerung, jedes Missfallen gleich Nörgeln und Jammern? Schließlich muss es ja möglich sein, auf einen Missstand hinzuweisen.

Meine persönliche Definition: Jammern ist es dann, wenn ich durch meine Beschwerde, meinen Einwand oder meine Kritik gar nicht beabsichtige, eine Veränderung aktiv herbeizuführen oder wenn keine Aussicht auf Eintreten einer Veränderung vorliegt.

Beispiele:

  • Schimpfen über Politiker – Jammerei.
  • Schimpfen über die Schlange an der Kasse – Jammerei.
  • Schimpfen über die schlechte Menschheit – Jammerei.

Wenn meine Einwände eine Chance haben, etwas zu verbessern weiterlesen »

Dann beschwere dich doch!

Viele Menschen beschweren sich. Immer dann, wenn sie glauben, im Recht zu sein, ungerecht behandelt zu werden, nicht höflich und zuvorkommend behandelt zu werden oder einfach nur so, weil sie nichts anders können, als sich zu beschweren.

Nun denken wir mal gaaaanz langsam über das BESCHWEREN und über den Satz ICH BESCHWERE MICH nach und schauen mal in den Duden. Dort steht als Synonyme für beschweren:

  • mit etwas Schwererem belasten [um eine Sache an ihrem Platz festzuhalten]
  • jemanden belasten, jemandes Gemüt, Seele schwer machen
  • etwas durch Erschwerendes, Überflüssiges, Belastendes in seiner Wirkung, Existenz, in seinem Verlauf beeinträchtigen
  • sich beklagen, bei einer zuständigen Stelle Klage führen

Ich beschwere mich heißt also: weiterlesen »

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