Februar 2018

Achtsamkeit im Alltag

Achtsamkeit ist in aller Munde. Man kann Kurse besuchen, Internettraining machen usw. Alles gut. Achtsamkeit lässt sich aber auch jeden Tag in alltäglichen Situationen üben. Achtsam mit sich selbst umzugehen bedeutet, mein Tun und Denken an die Situation anzupassen und auf meine Wünsche und Werte zu achten. Entscheidend ist die Zeit zwischen Reiz und Reaktion. Sie ist sehr kurz, Millisekunden. Doch diese Zeit entscheidet, ob ein Problem eskaliert und wie ich mich fühle.

Beispiel: Jemand meckert mich in der Straßenbahn an. Nun liegt es an mir. Bin ich unachtsam, mecker ich zurück oder ich bin beleidigt, verkrieche mich und bemitleide mich selbst.

Gehe ich aber achtsam mit mir um, weiterlesen »

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf

Menschen beherrschen die Kunst der selektiven Wahrnehmung. Dieses psychologische Phänomen führt dazu, dass wir Menschen nur die Informationen an uns heranlassen, die unser Weltbild zementieren. Alles andere, was nicht in unser Weltbild passt, blenden wir aus.

Wir können oder wollen die Wirklichkeit oft nicht sehen. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Selektive Wahrnehmung passiert in vielen Bereichen, z.B. in der Politik. Wenn sich zwei Politiker unterschiedlicher Parteien unterhalten tun sie das nicht mit der Absicht, etwas Neues dazuzulernen. Sie sind nicht auf der Suche nach der Erweiterung ihres Horizonts, nach neuen Einsichten oder Erkenntnissen. Nein, sie wollen lediglich weiterlesen »

Die Zutaten für Erfolg … Glück und Zufriedenheit

Immer wieder fragen mich Leute, was Erfolg für mich bedeutet. Ich antworte: „Erfolg bedeutet für mich, morgens mit einem Lächeln aufzustehen und abends genauso glücklich wieder ins Bett zu gehen. Erfolg ist für mich, wenn ich glücklich bin.“

Letztens habe ich darüber nachgedacht und da ist mir noch etwas eingefallen. Ich bin heute mit mir selber zufrieden. Das war nicht immer so. Ich bin mit mir zufrieden so, wie ich bin, das Heißt nicht, dass ich nicht einige Dinge an mir sehe, die verbesserungswürdig wären. Aber im Moment weiterlesen »

Depression überwinden – eine (mögliche) Anleitung

Das Thema Depression beschäftigt mich ja schon längere Zeit. Ich habe in den letzten fünf Jahren viele Menschen kennen gelernt, die auf die eine oder andere Art versucht haben, das Problem zu lösen oder wenigstens besser damit umzugehen. Mit mehr oder weniger Erfolg. Das Konzept für die Lösung des Problems Depression gibt es nicht. Jeder muss seinen eignen Weg finden.

Eine Sache hat sich aber immer wieder herausgestellt. Depressionen sind zum großen Teil selbst gemacht. Sie können dementsprechend zum großen Teil auch wieder selbst aufgelöst werden. Die große Frage lautet: Wie macht man das?

Auf keinen Fall mit Tabletten. weiterlesen »

Der Glaube kann Berge versetzen

Letztens stand ich auf dem Fockeberg in Leipzig. Das ist kein richtiger Berg, das ist der „Scherbelberg“ von Leipzig, hier wurde der Schutt des 2. Weltkrieges abgeladen. Egal. Man hat von dort oben einen wunderbaren Blick über die Stadt.

Und wie ich da so stehe kommt mir der Satz: „Der Glaube kann Berge versetzen“ in den Sinn. Furchtbar! Man stelle sich mal vor, das ginge und eines schönen Tages ist der Berg weg, an den man sich gewöhnt hatte (kleiner Scherz).

Übertragen: Du musst wirklich an dich glauben. Du musst wirklich an deine Ziele und Wünsche und Träume glauben. Da kommt mir eine andere Idee. Auf der Welt sind schon viele sehr grausame und menschenverachtende Dinge passiert, nur weil ein paar Menschen an etwas so fest geglaubt haben, dass sie es nicht mehr hinterfragt haben. Auch nicht gut. weiterlesen »

Durchhalten!

Ich lerne immer wieder Menschen kennen, die von sich behaupten, sie könnten einfach nichts durchhalten. Anfangen ist einfach. Durchhalten ist dagegen nicht ganz so leicht.

Wer in seinem Leben etwas erreichen will, kommt um das Durchhalten nicht herum. Aber Durchhalten ist eben so verdammt schwer. Das stimmt so auch nicht.

Was halten viele Menschen über Jahre und Jahrzehnte durch? Ihre Probleme, Ängste und Sorgen. Wer ein Problem über lange Zeit hat, scheint ja gut zu sein im Durchhalten des Problems.

Die meisten Menschen wissen also schon, wie Durchhalten geht. Sie halten vielleicht nur die falschen Dinge durch. Es wäre an der Zeit zu schauen, wie sie es eigentlich genau anstellen, ihre Probleme lange Zeit durchzuhalten. weiterlesen »

Wahrnehmung ist Reflexion des inneren Zustandes

Manchmal ertappe ich mich, wenn ich nach einem anstrengenden Tag in der Straßenbahn sitze, dass ich innerlich über Leute lästere. Wie die aussieht, was der anhat, und die Frisur erst und ein paar Kilo weniger wären auch mehr … usw.

Das, was ich wahrnehme ist nicht die Realität, es viel mehr eine Reflexion meines Inneren Zustandes. Fühle ich mich müde, niedergeschlagen, ärgere ich mich über wen oder was auch immer, beeinflusst das meine Wahrnehmung. Und das wiederum beeinflusst meine Gedanken.

Letztendlich lästere ich nicht über die anderen, sondern über mich selbst, über meine eigene Inaktivität, über meine Unfähigkeit, über meine eigenes Unwohl-Befinden.

Ich bin über mich selber wütend und lasse das – innerlich – an anderen aus. Nun kann es aufbauend sein, über andere zu lästern – energetisch ist es absolut negativ.

Wann immer du dich (oder ich mich) über die Welt oder andere beklagst, frag dich erst mal selber, was diese Beklagerei über dich aussagt. Schnell wirst du feststellen: Das Problem liegt nicht an den Anderen oder im Außen, sondern viel mehr bei dir, in deinem Inneren.

Jedes Problem ist lösbar!?

Früher dachte ich das mal. Jedes Problem ist lösbar, irgendwie. Man muss nur flexibel genug sein, die richtigen Methoden lernen, die Einstellung ändern.

Heute bin ich ein klein wenig schlauer. Ich glaube immer noch, dass viele Probleme lösbar sind, durch nachdenken,

  • Verständnis,
  • Ausprobieren,
  • Einfallsreichtum und Flexibilität,
  • und am wichtigsten: dranbleiben.

Aber es gibt auch die Probleme, an denen man jahrelang herumdoktort, ohne dass sie gelöst oder besser werden. Und das sind meistens die Probleme, bei denen du dich gegen deine eigene Natur stellst, wo du einfach nicht wahrhaben willst, dass du bist, wie du bist, weil du vielleicht einen höheren Anspruch an dich hast.

Erst, wenn du akzeptierst, wie du bist, kannst du weiterlesen »

Entziehe dich der Meinung anderer

Wie kommt man von den Meinungen anderer Leute los? Dafür gibt’s leider keinen Schalter und ich kann nervige Mitmenschen auch nicht wegbeamen. Es geht nur langsam. Kern der Veränderung ist: Du musst dein Selbstbild stärken!

Warum machen sich so viele Menschen Gedanken darum, was andere über sie denken? Weil diese Menschen nicht wissen wer sie sind, was sie sind und ob sie gut genug sind für andere Menschen. weiterlesen »

Liebestöter Nummer 1

Preisfrage: Was steht für die meisten Menschen zwischen ihnen und der Liebe? Da mag es einige Dinge geben, aber die mächtigste Sache ist die Angst.

Die Liebe ist eine mächtige Kraft – die Angst ist es auch. Und diese beiden Pole kämpfen in uns. Wer gewinnt bestimmst du.

Es ist wichtig, seine Angst zu kennen, mit Namen. Es ist wichtig, zu verstehen, woher sie kommt. Es ist wichtig, die Angst in den Griff zu bekommen.

Es gibt auch ein Mittel gegen die Angst: Der Angst den Schrecken nehmen, indem du die Angst zulässt. Erlaube dir, Angst zu haben. Das Problem ist oft nicht die Angst, sondern die Angst vor der Angst – eine teuflische Potenzierung der Angst. Die Angstspirale dreht sich. weiterlesen »

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