April 2016

Vorsicht Falle!

Manipulation durch hypnotische Sprachmuster erkennen
Methaphorische Sprachmuster

Methaphorische Sprachmuster werden verwendet, um Aussagen zu machen, ohne für deren Inhalt verantwortlich zu sein oder um die eigene Aussage durch eine scheinbar höhere Autorität zu verstärken.

Zitate & Stellvertreter

Beispiel
Wenn Du wissen willst, wie es sich anfühlt, musst Du in Trance fallen.“ Der Stellvertreter macht Aussagen, ohne für den Inhalt verantwortlich zu sein.

„Jemand der Dich nicht kennt, würde denken…!“ Hier wird eine nicht anwesende Person benutzt, um die eigene Meinung zu verschleiern.

„Was würdest Du an meiner Stelle Dir raten?“ Die Verantwortung wird zurückgegeben, die Meinung des anderen wird erfragt.

„Hätte eine andere Person dieses Problem, würde ich sagen…!“ Auch wird sich um eine klare Positionierung herumgedrückt. Es wird ein Vorschlag unterbreitet, der jedoch an eine andere Person gerichtet ist, damit wird Verantwortung weggeschoben. weiterlesen »

Das Milton-Modell der Sprache

Hypnotische Sprachmuster erkennen
Metaphorische Sprachmuster

Zitate & Stellvertreter
Zitate kann man nutzen, um Aussagen oder Anweisungen zu machen, ohne für den Inhalt verantwortlich zu sein oder um Aussagen durch heranziehen von Autoritäten zu verstärken.

Beispiel:
Jemand wollte einmal von Erickson wissen, was Hypnose eigentlich sei. Er sagte: „Dieses wirst Du nur in einer Trance herausfinden.“
Stellvertreter macht Aussagen im Rahmen, ohne für den Inhalt verantwortlich zu sein.

Beispiel:

Das Milton-Modell der Sprache

Hypnotische Sprachmuster erkennen
Semantische Fehlgeformtheiten

Verknüpfungen – (Kausalitäten)
Der Kommunikator benutzt Wörter, die eine Verbindung oder Ursache-Wirkung-Beziehung implizieren, und zwar zwischen etwas, was bereits der Fall ist (Beobachtung) und etwas anderem, das der Kommunikator beabsichtigt (Suggestion). Das legt dem Zuhörer nahe, so zu reagieren, als ob das Eine tatsächlich das Andere verursacht. Es gibt drei Arten von Verknüpfungen, die sich im Intensitätsgrad von 1 (schwach) bis 3 (sehr stark) steigern. Dabei wird meistens mit der schwächsten Art begonnen und dann stufenweise gesteigert.

Beispiel:

  • Intensitätsgrad 1: „Wenn Du Dich zurücklehnst, kannst Du entspannen.“
  • Intensitätstgrad 2: „Wenn Du Dich jetzt zurücklehnst, kannst Du gut entspannen.“
  • Intensitätstgrad 3: „Wenn Du Dich jetzt bequem in Deinen Sessel zurücklehnst, kannst Du spüren, wie Du dich in kurzer Zeit tief entspannst.“

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Diskutieren bis aufs Messer?

Der Mensch macht ja so einige Fehler im Leben. Ein Fehler, den ich auch jahrelang gemacht habe: Ich habe mit anderen Leute herum diskutiert. Über alles mögliche Und was kam am Ende dabei raus? Gar nichts.

Meistens konnte ich die andere Person nicht von meiner Argumentation überzeugen, noch der andere mich von seiner. Und so diskutierten zwei oder auch mehr Menschen unnötig hin und her, schaukelten sich auf und verschwendeten so nur Zeit.

Heute mache ich das anders. Ich diskutiere nicht mehr. Mit niemandem. Über gar nichts. Ich habe meine Meinung. Und jeder andere Mensch darf auch seine Meinung haben und diese auch behalten. Fertig.

Was mache ich, wenn jemand mit mir diskutieren will? weiterlesen »

Depression – Betroffene beraten Betroffene

Resümee nach einem Jahr Beratung

Seit einem Jahr berate ich ehren-amtlich Menschen mit Depressionen, deren Angehörige und Freunde im Gesundheitsamt der Stadt Leipzig.

„Betroffene beraten Betroffene“ – zweimal im Monat gibt es dieses Angebot der Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle (SKIS).

Nach einem Jahr ziehe ich mein ganz persönliches Resümee. In den vergangenen zwölf Monaten habe ich ca. 15 Beratungsgespräche geführt. Knapp die Hälfte der Gespräche habe ich mit direkt Betroffenen geführt, knapp die Hälfte mit Angehörigen, ein geringer Anteil der Personen kam aus dem persönlichen Umfeld von Menschen mit Depression. weiterlesen »

Depression – Betroffene beraten Betroffene in Leipzig

Quelle: www.pixabay.de

Die Selbsthilfekontakt- und –informationsstelle im Gesundheitsamt Leipzig bietet zweimal im Monat eine Beratung von Betroffenen einer Depression an. Angesprochen sind nicht nur direkt Betroffene, sondern auch Angehörige oder Freunde. Die Beratung wird von Personen durchgeführt, die selbst von einer Depression betroffen waren oder sind und Erfahrungen im Umgang mit einer Depression und in der Selbsthilfe haben.

Die Betroffene haben die Möglichkeit, über ihre Probleme und Empfinden zu sprechen und erhalten Hinweise zum Umgang mit einer Depression und Anlaufstellen für weitere Beratung oder für Selbsthilfegruppen. weiterlesen »

Kann man ein Burnout überwinden?

Ja, man kann. Wenn man einige wichtige Dinge beachtet. Ein Burnout entwickelt sich schleichend und in Phasen über Monate oder sogar Jahre.

Wie entsteht ein Burnout?

Ein Burnout kann entstehen z.B. durch

  • zu viel Druck von außen oder von innen,
  • (zu) hohe Motivation, (zu) hohes Engagement, Angst vor Fehlern und Fehlzeiten,
  • wenig oder keine Anerkennung (sowohl im Beruf als auch im häuslichen Umfeld),
  • mangelnde (oder nicht erkannte) Ressourcen (z.B. finanzieller Mangel),
  • zu wenig oder gar kein Privatleben mehr,
  • Konflikte,
  • Angst vor Verlusten (Verlust der Arbeit, von sozialer Sicherheit oder einer Person),

Warum ist ein Burnout so schlimm?

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Ich gehe zum Bäcker – ein schwieriger Fall

Sonntagnachmittag beim Kaffeetrinken. Am Tisch zwei Deutschlehrer mit einem Problem. „Ich gehe zum Bäcker. Zum – Dativ. Wohin gehe ich? Wohin verlangt aber den Akkusativ. Und was nun? Ein Fehler in der deutschen Grammatik. Droht die nächste Rechtschreibreform?

Es hat mich zwei Tage des Nachdenkens gekostet, dann hatte ich des Rätsels Lösung. Der scheinbare Widerspruch zwischen Dativ und Akkusativ liegt in unserer Umgangssprache. Das Wort Bäcker weiterlesen »

Flüchtlinge – das Wort des Jahres 2015

1971 wurde erstmals in Westdeutschland ein Wort des Jahres gekürt, seit 1977 jährlich. Flüchtlinge ist das Wort des Jahres 2015. Gekürt von der Gesellschaft für deutsche Sprache.

2.500 Wörter lagen der Jury zur Wahl vor. Diese begründete ihre Wahl damit, dass Flüchtlinge nicht nur für das beherrschende Thema des Jahres steht, sondern ist auch sprachlich interessant sei. Gebildet wird es aus dem Verb flüchten und dem Ableitungssuffix -ling für eine Person, die durch eine Eigenschaft oder ein Merkmal charakterisiert ist.

Das beherrschende Thema im jahr 2015 – Griechenland und Terroranschläge in Frankreich sind also vergessen? weiterlesen »

Stressprävention an Schulen

Workshop der Fachstelle für Suchtprävention der AWO Halle-Saalekreis in Ostrau/Saalekreis, 10.10.2015

Einführung

  • Was ist Stress?
  • Wie entsteht Stress?
  • Was ist positiver und negativer Stress (Disstress und Eustress)?
  • Welche Stressoren gibt es?

IMG_1602Stress kommt aus dem Englischen und steht für Druck, Anspannung (lateinisch stringere, anspannen. Stress bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.

Stress kommt vor allem eine zentrale Bedeutung dafür zu, sich physisch und psychisch an sich verändernde Umweltbedingungen anzupassen.
Stress kann auch eine evolutionäre Wirkung haben mit der Folge, dass Belastungen besser ertragen oder letztlich durch eine entsprechende Stresstoleranz neutralisiert werden.

Das Auftreten von Stress bedarf einer sinnlichen Wahrnehmung weiterlesen »

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