August 2015

Gutes Leben ist Einstellung

Ab und zu kommt mir mal so eine Idee. Und letztens war es folgende: das gute Leben ist eine Einstellung und kein Tun.

Ich meine damit, dass ich nicht irgendwann einmal glücklich sein kann, ich kann mich nicht zum Glück „hinarbeiten“. Ein glückliches Leben findet immer nur jetzt statt, genau in diesem Moment.

Die Frage ist nur, lass ich es zu oder verneine ich es?

Ich kann mich JETZT dafür entscheiden, offen zu sein, das Leben voll zu leben und mich selber und meine Umwelt zu genießen. Gleichzeitig kann ich mich dem aber auch verweigern, mir negative Gedanken machen und mir damit schlechte Gefühle ins Haus holen.

Für was entscheide ich mich? weiterlesen »

Energieräuber und wie man ihnen strategisch begegnet

Sind Sie von negativen Menschen, so genannten Negaholisten umgeben oder stehlen Ihnen Energieräuber ihre Lebenskraft? Wenn ja, dann wird es Zeit, diesen Menschen und ihrer negativen Ausstrahlung energisch entgegenzutreten. Negative Menschen tun uns nicht gut. Sie lullen uns ein in ihre Wolke des Negativen und entziehen uns Energie.

Deshalb sollten wir ihnen ganz bewusst aus dem Weg gehen. Ist dies nicht möglich, wie z.B. am Arbeitsplatz, können die folgenden Strategien helfen.

Gespräche lenken

Wenn sich ein Gesprächspartner im Negativen verliert und es Ihnen nicht möglich ist, einfach wegzugehen, setzen Sie jedem negativen Aspekt ingressiv und unaufgeregt etwas Positives entgegen. Es ist zu warm? Darüber freuen Sie sich, weil sie nach der Arbeit schwimmen gehen können. Ein Kollege zieht immer zu bunte Sachen an? Das ist doch lustig und bringt Farbe in den Arbeitsalltag. weiterlesen »

Energielosigkeit

Gestern war ich einkaufen. Ich gehe so durch die Regalreihen, als ich hinter mir plötzlich Schleifgeräusche höre. Dieses Geräusch, das ein Schuh macht, wenn er nicht richtig vom Boden abgehoben wird. Genau das Geräusch, das jemand fabriziert, wenn er zu faul ist, seine Füße richtig anzuheben und normal zu laufen und stattdessen seine Schuhe auf dem Boden vor sich her schleift.

Dieses Geräusch, das mich einfach nur nervt. Ich musste mich gar nicht umdrehen, um zu wissen, wie die Person hinter mir drauf war. Nämlich total energielos. Ich drehte mich doch um und sah genau das. Ein total energieloser junger Mann, weiterlesen »

Energie

Welche eine Sache braucht ein Mensch, um so ziemlich alles erreichen zu können, was er will? ENERGIE.

Wer viel Energie in sich hat, für den wird alles (meistens) ein Kinderspiel. Und dabei kann der Rest praktisch alles sein.
Mehr Geld. Den Traummann / die Traumfrau gewinnen. Voll im Leben stehen. Zu jeder Zeit die Meinung sagen?

Mit viel Energie ist das alles kein Problem. Hindernisse, die im Weg stehen, werden galant umschifft oder lässig übersprungen.
Kritiker und Pessimisten, die einen bisher zurückgehalten haben, lässt man einfach hinter sich. Einfordern, was einen zusteht. Und das in jedem Bereich. weiterlesen »

Heinrich, wie hältst Du´s mit der Religion?

Taufengel in der Kirche in Pahnitzsch bei Leipzig

Das ist die berühmte Gretchenfrage aus Goethes Faust. Wie halte ich es mit der Religion? Was ist Religion? Religion kommt aus dem Lateinischen und heißt ursprünglich gewissenhafte Berücksichtigung, Sorgfalt, bedenken‚ achtgeben. Gemeint war die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften. Heute ist das Religion ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte Kräfte und damit verbundene heilige Objekte ist.

Religionsgemeinschaften haben die Religion für sich vereinnahmt. Ob christliche, muslimisch oder jüdische Glaubensgemeinschaften – jede behauptet von sich, die einzig wahre Religion zu predigen und bezeichnet alle Menschen, die nicht an ihre Religion glauben, als Ungläubige. Und auch immer mehr Menschen bezeichnen sich als nicht gläubig, also als Atheisten. Atheisten sind Leute, die an gar nichts glauben. Moment mal, ich kenne keinen Menschen, der nicht an irgendetwas glaubt: an Gott, an Geld, an den Kommunismus, an die soziale Marktwirtschaft, an Außerirdische oder einfach nur an sich selbst. Glaube scheint ein Grundbedürfnis des Menschen zu sein.

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Distanz schaffen

Als Coach habe ich oft und sehr intensiv mit kleinen aber auch großen Problemen anderer Menschen zu tun. Wie geht man am besten damit um, damit diese (fremden) Probleme einen nicht übermäßig belasten und Energie absaugen? Wie halte ich am besten Distanz?

Ich muss zugeben, dass es mir teilweise unglaublich schwer fällt, Dinge nicht an mich rankommen zu lassen. Besonders dann, wenn eine andere Person leidet. Doch es gilt: Ich bin nicht für das Leben und den Schmerz anderer Personen zuständig.
Alles, was ich selber nicht direkt beeinflussen kann, davon versuche ich, emotionalen Abstand zu gewinnen. weiterlesen »

Tagebuch eines Burnout-Falls

Was noch wichtig ist

Ich möchte nicht versäumen zu erwähnen, wie wichtig es für einen Menschen in einer depressiven Episode ist, ein intaktes soziales Umfeld zu haben. Vor dem Tag X hatte ich Freunde, danach nur noch sehr wenige. Viele haben sich verabschiedet, weil sie mit der Situation nicht umgehen konnten, weil sie sich nicht damit beschäftigen wollten. Unverständnis und Intoleranz schlugen mir entgegen. Aber es waren auch andere Menschen da. Meine Familie, die mich mit ihren Mitteln unterstützte, vor allem den Schritt in die Selbstständigkeit. Da war mein Freund und Coach, der mich über Monate nicht nur coachte, sondern auch unterstützte und beriet.

Und da war noch ein Freund, den ich erst wenige Wochen vor dem Tag X kennenlernte. Er fragte jeden Tag, wie es mir geht. Wenn es seine Zeit zuließ, trafen wir uns und ertrug es, wenn ich nicht gut drauf war ohne sich auch nur ein einziges Mal zu beschweren. Er war immer für mich da und ist es bis heute. Erst, wenn ein Mensch an einem Tiefpunkt, wie einer Depression angekommen ist merkt er, wer seine Freunde sind und wichtig Freundschaften im Leben sind. weiterlesen »

Lügen haben kurze Beine …

… und sie erfordern ein gutes Gedächtnis

Was ist an Lügen das Stressigste? Man muss sie ständig aufrecht erhalten. Viele Menschen bauen sich ein Lügengebäude auf, das sie interessanter, erfolgreicher erscheinen lässt. Sie wollen beeindrucken und geben sich als jemand aus, der sie nicht sind. Das Problem ist nur: Man muss die ganze Zeit im Einklang mit seiner Lügengeschichte sein.

Was, wenn ich einem Menschen das Eine und einem anderen Menschen etwas anderes erzähle und diese beiden treffen aufeinander? Das wird eine unschöne Situation.

Es ist einfach viel zu stressig, immer Lügengeschichten zu erfinden und aufrecht zu erhalten. Wahre Geschichten zu erleben und zu erzählen ist nicht nur besser, sondern auch einfacher. weiterlesen »

Depression – Was tun? – Tipps für Angehörige

Fast jeder Mensch kennt vermutlich einen anderen Menschen, der an Depressionen leidet. Meist herrscht dann große Unsicherheit, wie man richtig mit dem Betroffenen umgeht. Die nachfolgenden Empfehlungen können helfen.

Schätzungen gehen davon aus, dass ca. vier Millionen Menschen in Deutschland an Depressionen leiden. Die Krankheit ist heilbar, wenn sich Betroffene rechtzeitig behandeln lassen. Doch bis dahin ist es oft ein langer Weg, der von Angehörigen und Freunden begleitet wird.

Vielen Angehörigen, Kollegen und Freunden fällt es schwer, den richtigen Umgang mit Depressiven zu finden. Wie geht man damit um, dass sich ein geliebter Mensch plötzlich zurückzieht? Darf man einen Kollegen ansprechen, wenn der schlecht aussieht? Und wieso verletzt mich ein depressiver Mensch so häufig? weiterlesen »

Altersdepression – von 100 auf 0

Geschafft! Die Rente ist erreicht. Endlich! Kein Stress mehr, kein schlecht gelaunter Chef, keine nervigen Kollegen. Ruhe! Endlich Ruhe! Und Zeit … viel Zeit. Zeit für die Kinder, die Enkel, für Reisen, Sport, Hobbys und endlich mal Zeit für sich selbst.

Herrlich, so ein Rentnerdasein. Oder doch nicht? Millionen von Arbeitnehmern sehnen sich nach dem Tag, an dem sie ihr Renteneintrittsalter erreicht haben. Dann wollen sie all das nachholen, Was sie Jahrzehntelang nicht geschafft haben. Und dann ist er da, der so lang ersehnte Tag. Der Tag, an dem es für viele von 100 auf 0 geht – mit fatalen Folgen.

20% der älteren Menschen leiden an einer Altersdepression, in Pflegeheimen steigt dieser Anteil auf 30 bis 40%. Warum fallen viele ältere Menschen bei Erreichen der Rente in ein Loch aus Niedergeschlagenheit, Unlust, Sinnlosigkeit und Trauer?

Abgesehen von organischen Ursachen, die eine Depression auslösen können, ist es vor allem der plötzliche Wandel des gewohnten Lebensrhytmusses, der viele ältere Menschen in eine Depression gleiten lässt.
Es ist unausweichlich – weiterlesen »

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