November 2015

Stressprävention an Schulen

Workshop der Fachstelle für Suchtprävention der AWO Halle-Saalekreis in Ostrau/Saalekreis, 10.10.2015

Einführung

  • Was ist Stress?
  • Wie entsteht Stress?
  • Was ist positiver und negativer Stress (Disstress und Eustress)?
  • Welche Stressoren gibt es?

IMG_1602Stress kommt aus dem Englischen und steht für Druck, Anspannung (lateinisch stringere, anspannen. Stress bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.

Stress kommt vor allem eine zentrale Bedeutung dafür zu, sich physisch und psychisch an sich verändernde Umweltbedingungen anzupassen.
Stress kann auch eine evolutionäre Wirkung haben mit der Folge, dass Belastungen besser ertragen oder letztlich durch eine entsprechende Stresstoleranz neutralisiert werden.

Das Auftreten von Stress bedarf einer sinnlichen Wahrnehmung weiterlesen »

Veränderung als systemischer Prozess

Schlecht bezahlter Halbtagsjob, Aufstocker vom Amt. Keine Freunde, kein Partner. Ein einsames Leben in einer viel zu kleinen Wohnung und die Waage zeigt starkes Übergewicht. Kurz – eine Leben ohne Freude und Sinn. Zeit für Veränderung. Doch womit beginnen?

Veränderung beginnt mit der Einsicht in die Notwendigkeit. Diese kann sich einstellen, wenn der Leidensdruck stark ansteigt. Auch Impulse von außen können die Einsicht zu einer Veränderung auslösen.

Was war zuerst da? Habe ich keinen Partner, weil ich zu dick bin oder hat die Einsamkeit das Frustfressen befördert? Nutze ich meine Freizeit nicht, weil ich kein Geld für gemeinsame Unternehmungen oder habe ich kein Geld, weil ich mich nicht ausreichend um einen guten Job bemüht habe? Was war zuerst da – das Huhn oder das Ei? weiterlesen »

Veränderung findet im Innen statt

Es geht mal wieder alles schief. Die Partnerschaft ist gescheitert, die Hälfte der Freunde ist mit dem alten Partner gleich mit weg, im Job klappt nichts mehr. Zeit für einen Ortswechsel. Neue Stadt, neue Liebe, neue Freunde, neue Bars, neues Glück. Das klingt attraktiv und die Probleme scheinen gelöst.

Neue Wohnung suchen, umziehen, Wohnung einrichten und dann ab ins neue Leben. Klappt gut, ein paar Wochen, ein paar Monate. Dann zeigt sich Ernüchterung. Ein neuer Partner ist nicht gefunden. Sicher, hier und da ein paar Bekanntschaften, nichts dauerhaftes. Ein paar Freunde zum Weggehen, nichts tiefgründiges. Ein neuer Job mit mehr Geld, nichts erfüllendes. Das so schön ausgemalte neue Leben am neuen Ort wird zur Einbahnstraße in die alten Probleme. weiterlesen »

Problem und Lösung

Stellen Sie sich vor, Sie haben 100.000 Euro Schulden. Was machen die meisten Menschen? Sie konzentrieren sich auf das Problem – auf die Schulden – anstatt auf die Lösung. Das ganze Gedankenkarussell dreht sich um die Frage, wie diese Schulden abgebaut werden können.

Und was kommt dabei heraus? Dass es ein langer und aufwändiger Weg werden wird, diese Schulden abzubauen. Dieser Mensch stottert über Jahre Monat für Monat kleine Beiträge ab und ist nach einer gefühlten halben Ewigkeit irgendwann einmal schuldenfrei, oder auch nicht. weiterlesen »

Gutes Leben ist Einstellung

Ab und zu kommt mir mal so eine Idee. Und letztens war es folgende: das gute Leben ist eine Einstellung und kein Tun.

Ich meine damit, dass ich nicht irgendwann einmal glücklich sein kann, ich kann mich nicht zum Glück „hinarbeiten“. Ein glückliches Leben findet immer nur jetzt statt, genau in diesem Moment.

Die Frage ist nur, lass ich es zu oder verneine ich es?

Ich kann mich JETZT dafür entscheiden, offen zu sein, das Leben voll zu leben und mich selber und meine Umwelt zu genießen. Gleichzeitig kann ich mich dem aber auch verweigern, mir negative Gedanken machen und mir damit schlechte Gefühle ins Haus holen.

Für was entscheide ich mich? weiterlesen »

Energieräuber und wie man ihnen strategisch begegnet

Sind Sie von negativen Menschen, so genannten Negaholisten umgeben oder stehlen Ihnen Energieräuber ihre Lebenskraft? Wenn ja, dann wird es Zeit, diesen Menschen und ihrer negativen Ausstrahlung energisch entgegenzutreten. Negative Menschen tun uns nicht gut. Sie lullen uns ein in ihre Wolke des Negativen und entziehen uns Energie.

Deshalb sollten wir ihnen ganz bewusst aus dem Weg gehen. Ist dies nicht möglich, wie z.B. am Arbeitsplatz, können die folgenden Strategien helfen.

Gespräche lenken

Wenn sich ein Gesprächspartner im Negativen verliert und es Ihnen nicht möglich ist, einfach wegzugehen, setzen Sie jedem negativen Aspekt ingressiv und unaufgeregt etwas Positives entgegen. Es ist zu warm? Darüber freuen Sie sich, weil sie nach der Arbeit schwimmen gehen können. Ein Kollege zieht immer zu bunte Sachen an? Das ist doch lustig und bringt Farbe in den Arbeitsalltag. weiterlesen »

Energielosigkeit

Gestern war ich einkaufen. Ich gehe so durch die Regalreihen, als ich hinter mir plötzlich Schleifgeräusche höre. Dieses Geräusch, das ein Schuh macht, wenn er nicht richtig vom Boden abgehoben wird. Genau das Geräusch, das jemand fabriziert, wenn er zu faul ist, seine Füße richtig anzuheben und normal zu laufen und stattdessen seine Schuhe auf dem Boden vor sich her schleift.

Dieses Geräusch, das mich einfach nur nervt. Ich musste mich gar nicht umdrehen, um zu wissen, wie die Person hinter mir drauf war. Nämlich total energielos. Ich drehte mich doch um und sah genau das. Ein total energieloser junger Mann, weiterlesen »

Energie

Welche eine Sache braucht ein Mensch, um so ziemlich alles erreichen zu können, was er will? ENERGIE.

Wer viel Energie in sich hat, für den wird alles (meistens) ein Kinderspiel. Und dabei kann der Rest praktisch alles sein.
Mehr Geld. Den Traummann / die Traumfrau gewinnen. Voll im Leben stehen. Zu jeder Zeit die Meinung sagen?

Mit viel Energie ist das alles kein Problem. Hindernisse, die im Weg stehen, werden galant umschifft oder lässig übersprungen.
Kritiker und Pessimisten, die einen bisher zurückgehalten haben, lässt man einfach hinter sich. Einfordern, was einen zusteht. Und das in jedem Bereich. weiterlesen »

Heinrich, wie hältst Du´s mit der Religion?

Taufengel in der Kirche in Pahnitzsch bei Leipzig

Das ist die berühmte Gretchenfrage aus Goethes Faust. Wie halte ich es mit der Religion? Was ist Religion? Religion kommt aus dem Lateinischen und heißt ursprünglich gewissenhafte Berücksichtigung, Sorgfalt, bedenken‚ achtgeben. Gemeint war die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften. Heute ist das Religion ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte Kräfte und damit verbundene heilige Objekte ist.

Religionsgemeinschaften haben die Religion für sich vereinnahmt. Ob christliche, muslimisch oder jüdische Glaubensgemeinschaften – jede behauptet von sich, die einzig wahre Religion zu predigen und bezeichnet alle Menschen, die nicht an ihre Religion glauben, als Ungläubige. Und auch immer mehr Menschen bezeichnen sich als nicht gläubig, also als Atheisten. Atheisten sind Leute, die an gar nichts glauben. Moment mal, ich kenne keinen Menschen, der nicht an irgendetwas glaubt: an Gott, an Geld, an den Kommunismus, an die soziale Marktwirtschaft, an Außerirdische oder einfach nur an sich selbst. Glaube scheint ein Grundbedürfnis des Menschen zu sein.

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Distanz schaffen

Als Coach habe ich oft und sehr intensiv mit kleinen aber auch großen Problemen anderer Menschen zu tun. Wie geht man am besten damit um, damit diese (fremden) Probleme einen nicht übermäßig belasten und Energie absaugen? Wie halte ich am besten Distanz?

Ich muss zugeben, dass es mir teilweise unglaublich schwer fällt, Dinge nicht an mich rankommen zu lassen. Besonders dann, wenn eine andere Person leidet. Doch es gilt: Ich bin nicht für das Leben und den Schmerz anderer Personen zuständig.
Alles, was ich selber nicht direkt beeinflussen kann, davon versuche ich, emotionalen Abstand zu gewinnen. weiterlesen »

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