Oktober 2016

Der Fokus entscheidet über das Leben

Letztens sprach mich jemand an und sagte sinngemäß, egal, was er mache, immer komme nur das Schlechte und Negative zu ihm. Er sei verzweifelt und wisse nicht, was er tun könne.

Da fiel mir ein Satz ein: Das, worauf du dich konzentrierst, wird stärker in deinem Leben.

Wenn ich mich im Kopf vermehrt auf negative Dinge konzentriere, dann wird genau das in meinem Leben passieren. Umgekehrt, wenn ich mich auf positive Dinge fokussiere, dann werden diese entsprechend vermehrt in meinem Leben auftreten. Gesetz der Anziehung nennt man das.

Genau das habe ich der Person gesagt und einen ungläubigen Blick geerntet. Ich fragte nach und bekam die Frage gestellt, ob es denn ausreichen würde, sich alles Positive im Leben zu wünschen und käme es von allein?
Nein, ganz so ist es nicht. Dass alleinige Wünschen des guten und schönen Lebens weiterlesen »

Realität kontra Traumwelt?

Der Stärkere gewinnt. Die Großen fressen die Kleinen. Das ist in der Natur so. Und das ist auch bei Menschen so. Ist das gerecht?

Ich weiß nicht, ob das gerecht ist, aber es ist: REALITÄT: Was nützt mir alle Gerechtigkeit der Welt und ein rosarotes Wunschdenken, dass sich alle Menschen lieb haben, wenn ich im nächsten Moment eine aufs Maul bekomme?

Es nützt mir gar nichts. Denn die Realität ist so, wie sie ist. Es ist sinnvoller, die Welt so zu sehen, wie sie ist und nicht so sehen zu wollen, wie ich sie gern hätte. Manche Menschen perfektionieren ihr Leben in Traumwelten weiterlesen »

Die Jagdsaison ist eröffnet …

… oder warum die Jagd nach dem Sündenbock die (scheinbar) einfachste Jagd ist

„Die Jagd nach dem Sündenbock ist die einfachste“ sagte D. Eisenhower. Und ich treffe immer wieder auf Menschen, die sich über alles und jeden beklagen. Die Familie ist schuld, dass sie sich nicht entfalten können, das Amt ist schuld, dass sie keine Arbeit finden, das Wetter ist schuld, dass sie sich mies fühlen. Laber, laber, laber … Wenn ich so etwas höre, geht bei mir gleich die Jalousie runter.

Die Einstellung: „Alle anderen und alle Umstände sind schuld daran“ bringt gar nichts und ändert nichts an der Situation. Da hilft auch kein Motivationstrainer mehr.

Es ist natürlich einfach, einen Sündenbock für die Missstände im eigenen Leben zu finden. Auf den lässt sich dann ganz einfach und schnell mit dem Finger zeigen. „Der da ist schuld daran“ – und fertig.

Nein, nicht fertig. Mit der Schuldzuweisung gehen die Probleme erst richtig los. weiterlesen »

Glück – Das Geheimnis des Lebens

Eine kleine Geschichte

Ein alter Mann liegt auf dem Sterbebett. Seine Kinder haben sich um ihn versammelt und fragen ihn, was das Geheimnis seines erfüllten und glücklichen Lebens ist. Der alte Mann schweigt einige Minuten und dann sagt er: „Ihr wollt wissen, was mein Geheimnis ist? Ich verrate es euch. Das Geheimnis meines Lebens ist, ich habe nichts gegen das, was ist!“ Zufrieden schlief er ein.

Schöne Geschichte. Und schöne Lebensweisheit. Je mehr ein Mensch in dem ist, was ist, desto besser und glücklicher lebt er. Je mehr ein Mensch sich gegen die Welt sträubt, desto mehr wird er leiden. weiterlesen »

Die sechs Grundpfeiler für ein starkes Selbstbewusstsein

Nathaniel Branden schrieb das Buch „Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls“. Für mich ist es eines der besten Bücher, die ich je zum Thema Selbstbewusstsein gelesen habe. Branden definiert in seinem Buch 6 Grundpfeiler für ein starkes Selbstwertgefühl, dass zu Selbstbewusstsein führt:

Die sechs Säulen des Selbstwertgefühls (nach Nathaniel Branden)

Die sechs Säulen des Selbstwertgefühls (nach Nathaniel Branden)

Einige Kernaussagen zu diesen sechs Pfeilern habe ich zusammengefasst:

  • Je größer das Selbstwertgefühl eines Menschen ist, desto ehrgeiziger ist er und desto mehr erreicht er in seinem Leben.
  • weiterlesen »

Warum ist Mord strafbar?

Blöde Frage! Mord gehört zu den schlimmsten Verbrechen, die wir kennen. Er ist gesell-schaftlich geächtet, passt nicht in unser westlich-demokratisches Wertesystem. Und er wird darum hart bestraft, bis zu lebens-länglicher Haft drohen einem Mörder.

Na gut. Aber wenn Mord so etwas Schlimmes ist, warum kann ich ihn dann täglich -zigfach im Fernsehen miterleben?

Im Jahr 2000 wurden in Deutschland 497 Menschen ermordet. Die Rate sank seitdem kontinuierlich auf 298 im Jahr 2014. Auf 100.000 Einwohner kommen in Deutschland 0,8 Morde, in Frankreich ist es ein Mord, in den USA 4,7 Morde.

Man lebt in Deutschland also relativ sicher, was die Wahrscheinlichkeit angeht, ermordet zu werden. 298 Morde im Jahr – im Fernsehen passieren – gefühlt – so viele Morde an einem Tag.

Sonntag, ab 20.15 Uhr im Programm der ARD – kein Tatort ohne mindestens ein Mordopfer. Montag bis Freitag im Vorabendprogramm des ZDF – eine SOKO nach der anderen ermittelt durch das mordlüsterne Deutschland und wird nur ca. eine halbe Stunde später von den nächsten SOKOs, Cops und Hafenpolizisten abgelöst. Zur Ehrenrettung des ZDF sei gesagt, es wird im Vorabendprogramm nicht nur gemordet. Es wird auch geraubt, betrogen, gelogen, entführt, geschlagen, missbraucht, gedealt. weiterlesen »

Raus aus der Opferrolle

Die Welt scheint ungerecht zu sein. Der Stärkere nutzt den Schwächeren aus, der Mächtige unterdrückt den Untergebenen. Warum ist das so? Ich habe darauf keine Antwort. Ich beobachte nur immer wieder, dass es so ist – im beruflichen Umfeld, im Sport, in der Politik, in der Wirtschaft, in der Beziehung, in der Tierwelt, ja sogar in der Pflanzenwelt. Naturgegeben also? Ja, es scheint so. Die Natur funktioniert so. Der Mensch ist Teil der Natur, also alles in Ordnung? Mitnichten. Den Menschen kam im Laufe der Zeit etwas dazwischen – das Bewusstsein und die Zivilisation.

Viele Menschen wollen diese Realität nicht wahrhaben und kommen nicht aus dem Kreislauf heraus. Deshalb ist der wichtigste Schritt: weiterlesen »

Das unmöglichste Wort in der deutschen Sprache

Wissen Sie, welches das unmöglichste Wort in der deutschen Sprache ist? SOLLEN.
Du sollst mal dies, du sollst mal das, du sollst mal jenes …

„Mein Arzt hat gesagt ich sollte besser aufhören zu rauchen.“, „Ich sollte mal wieder Urlaub machen“, „Nächstes Jahr sollte ich wohl mal besser etwas kürzer treten.“ Bla, bla bla. Immer, wenn ich Menschen so reden höre weiß ich, sie werden nie da ankommen, wo sie hinwollen. Sollen drückt nichts anderes aus als die Erwartung eines anderen an mich. Die Erwartung des Arztes, des Chefs, des Partners, aber nie das, was mir wirklich wichtig ist.

Und zwischen all diesen „Ich sollte mal…“ passiert absolut gar nichts. weiterlesen »

Akzeptieren und dann los

Osho sagte einmal:

„Das Leben hört nicht auf Deine Logik, es geht ganz gelassen und ungestört seinen Gang. Höre auf das Leben, denn das Leben hört nicht auf Dich. Es kümmert sich kein bisschen um Deine Logik.“

Recht hat er. Stelle Dich nicht gegen die Realität. Geh nicht gegen das, was ist. Denn die Realität ist, wie die Realität ist. Ob dir das gefällt oder nicht, spielt keine Rolle.

Die Welt ist, wie die Welt ist. Und jedes „sich-dagegen-sträuben“ und „nicht-akzeptieren-wollen“ kostet nur eins – massiv Energie.
Nun könnte man die Frage stellen: „Wenn ich eine Situation so akzeptiere wie sie ist, dann verändert sich doch nichts?
Und genau dort liegt der Denkfehler. Akzeptanz ist der Ausgangspunkt für jede Veränderung. Man kann eine Situation nicht verändern, wenn man sie nicht zuerst auf einem grundlegenden Level akzeptiert. weiterlesen »

Die Zehn Gebote – alte Kamellen oder immer noch aktuell?

Die Zehn Gebote empfing Moses laut Bibel auf dem Berg Sinai direkt von Gott. Das ist Jahrtausende her. In dieser Zeit wurden die Gebote von unterschiedlichen Strömungen in der christlichen Kirche verändert.

Was sagen uns die Zehn Gebote heute? Ist ein Leben nach den Zehn Geboten möglich und sinnvoll? Könnten die zehn Gebote – würden sie von allen Menschen streng befolgt – das Strafgesetzbuch ersetzen?

Die zehn Gebote sind nicht allgemein verbindlich und deswegen juristisch nicht durchsetzbar.

Das Erste, Zweite und Dritte Gebot, die sich mit Gott befassen, könnten nicht allgemeinverbindlich gemacht werden. Damit würde man einen Gottesstaat schaffen und in das individuelle Recht auf freien Glauben eingreifen. Diese Gebote können nur für Mitglieder von Religionsgemeinschaften als verbindlich anerkannt werden. weiterlesen »

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