April 2016

Thema des Monats April 2016: Sprache und Kommunikation

Das Milton-Modell der Sprache

Sprache ist Mittel zum Zweck. Sie kann zur Motivation, Aufmunterung und Bestätigung eingesetzt werden, aber auch zur Einschüchterung und zum Erhalt von Macht. Berit Ås stellte die fünf Herrschaftstechniken heraus:

  • Unsichtbar machen – indem Personengruppen vergessen, nicht wahrgenommen werden, nicht zu Wort kommen und/oder ihre Meinungen ignoriert werden,
  • Lächerlich machen – liegt vor, wenn der Einsatz von bestimmten Personengruppen verhöhnt wird oder mit dem Verhalten von Tieren verglichen wird,
  • Zurückhalten von Information (auch als Herrschaftswissen bezeichnet), Informationsbesitzende, die sich aus Selbstverständnis oder aus einem selbstbestimmten Machtverhältnis heraus nur an bestimmte andere Personengruppen wenden und bestimmten Personengruppen wichtige Informationen vorenthalten,
  • Schuld unterstellen, egal was man tut – wird gegenüber jenen benutzt, gegen die man ein Vorurteil hat,
  • Auftragen von Schuld und Scham – durch Lächerlichmachung, Peinlichmachen, Bloßstellung.

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Das Milton-Modell der Sprache

Das Milton-Modell der Sprache ist ein Bestandteil des Modells der Neurolinguistischen Programmierung (NLP) und beruht auf der Arbeit von Milton H. Erickson. Richard Bandler und John Grinder beobachteten Erickson während seiner Arbeit und beschrieben dessen Art, Sprache zu verwenden. Die Teile, die sie in das Modell von NLP übernahmen, nannten sie das Milton-Modell. Das Milton-Modell beschreibt, was Erickson an Sprachmustern zur Verfügung stand und in welchem Kontext er diese Sprachmuster anwendete.

Milton Hyland Erickson wurde am 5. Dezember 1901 in Aurum (Nevada) geboren und starb 1980 in Phoenix (Arizona). Er war ein Psychiater, Psychologe und Psychotherapeut, der die moderne Hypnose und Hypnotherapie maßgeblich prägte und ihren Einsatz in der Psychotherapie förderte.

Erickson litt an Legasthenie. Sein Spitzname war Dictionary, was in seinem Unverständnis im Umgang mit dem Wörterbuch begründet war. Erickson soll das Wörterbuch immer von Anfang zu lesen begonnen haben, weiterlesen »

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