April 2016

Vorsicht Falle!

Manipulation durch hypnotische Sprachmuster erkennen

Milton H. Erickson verwendete hypnotische Sprachmuster, um Menschen in schwierigen Lebenslagen zu helfen – also in positiver Absicht. Sein Modell der Sprache kann jedoch auch angewendet werden, um genau das Gegenteil zu erreichen. Und genau das passiert täglich.

Wir alle verwenden hypnotische Sprachmuster, um andere Menschen und auch uns selbst zu manipulieren. Die meisten tun dies unbewusst und verwenden übernommene Sprachmuster. Andere Menschen setzen hypnotische Sprachmuster gezielt ein, um für sich Vorteile zu erreichen. Besonders in Konfliktsituationen versuchen die Streitparteien allzu oft, sich gegenseitig zu manipulieren, um die Schuldfrage zu klären.

In der Kommunikation kommt es darauf an, Manipulationsversuche zu erkennen und richtig zu reagieren. weiterlesen »

Schuld sind immer die Anderen

Aus der Statistik:“Immer mehr Erwerbstätige können laut Statistischem Bundesamt kaum mehr von ihrem Einkommen leben. Ende 2013 bezogen rund 3,1 Millionen von ihnen ein Einkommen, das unterhalb der Schwelle liegt, bei der offiziell die Armutsgefährdung beginnt.“

„Ein Skandal“, möchte man laut ausrufen, „Wie kann so etwas sein? Und das in Deutschland!“ Und dann kommt die Frage nach der Schuld. „Die unfähigen Manager sind schuld. Oder die gierigen Banken. Oder die unfähigen Politiker. Oder gleich alle zusammen!“

So kann man denken. Ich denke anders: Jeder bekommt das, was er sich selbst ausgesucht hat. Was viele Menschen aus ihrer Sichtweise heraus oft vergessen, ist die Person, die sich den ganzen Schlamassel eingebrockt hat: sie selber. weiterlesen »

Authentizität …

… oder den Ärger auch mal raus lassen

Nach einem Kurs, den ich an der Volkshochschule gehalten habe, stellte eine Teilnehmerin die Frage: „Sollte man seinem Ärger nicht raus lassen? Oder besser den Frust runterschlucken, wenn man wütend ist?“

Meine Antwort: „Rauslassen, was raus will! Authentizität ist wichtig, gegenüber mir selbst und meinen Gefühlen. Wenn du wütend bist, sei wütend. Wenn du verärgert bist, sei verärgert. Und dann zeig es auch!“

Sich über eine Sache zu beklagen und seine Wut offen zu zeigen sind zwei unterschiedliche Dinge. Meckern und Klagen weiterlesen »

Veränderung als systemischer Prozess

Schlecht bezahlter Halbtagsjob, Aufstocker vom Amt. Keine Freunde, kein Partner. Ein einsames Leben in einer viel zu kleinen Wohnung und die Waage zeigt starkes Übergewicht. Kurz – eine Leben ohne Freude und Sinn. Zeit für Veränderung. Doch womit beginnen?

Veränderung beginnt mit der Einsicht in die Notwendigkeit. Diese kann sich einstellen, wenn der Leidensdruck stark ansteigt. Auch Impulse von außen können die Einsicht zu einer Veränderung auslösen.

Was war zuerst da? Habe ich keinen Partner, weil ich zu dick bin oder hat die Einsamkeit das Frustfressen befördert? Nutze ich meine Freizeit nicht, weil ich kein Geld für gemeinsame Unternehmungen oder habe ich kein Geld, weil ich mich nicht ausreichend um einen guten Job bemüht habe? Was war zuerst da – das Huhn oder das Ei? weiterlesen »

Wie erkenne ich eine Depression?

Krankheitsbild und Formen der Depression

Depressive Erkrankungen verlaufen meist in Phasen, die über mehrere Monate, aber auch über Jahre anhalten können.

Die Symptome sind vielfältig und betreffen das Seele – Geist-Körper-System des Menschen. Man unterscheidet unterschiedliche Formen einer Depression:

Unipolare Depression

Viele Menschen, die an einer Depression erkranken, erleben in ihrem Leben mehr als nur eine depressive Episode. Solche depressiven Episoden dauern unter Umständen Wochen, manchmal aber auch Monate. Die Länge einer solchen Episode kann auch davon abhängen, ob der Betroffene konsequent therapiert wird, oder nicht. Treten nur depressive Episoden auf, so spricht man von einer unipolaren Depression.

Bipolare affektive Störung

Manche Patienten erleiden nicht nur depressive, sondern auch manische Episoden. Manische Episoden sind gekennzeichnet durch einen unbändigen Tatendrang, gehobene Stimmung, fehlendes Schlafbedürfnis, Größenideen, häufig auch durch Kaufrausch. Man spricht dann von einer bipolaren affektiven Störung (früher auch als Manische Depression oder manisch depressive Erkrankung bezeichnet).

Dysthymie

Erleben Betroffene eine leicht ausgeprägte, dafür aber chronisch verlaufende Form der Depression, so nennt man diese Dysthymie. Eine Dysthymie beginnt meist im frühen Erwachsenenalter. weiterlesen »

Die Lebensziele …

… und wie man sie am allerbesten verfehlt

Das Leben könnte so toll sein: ein attraktives Ziel setzen und voller Elan darauf hinsteuern. Wenn da nicht zwei Dinge wären, die uns von unseren Lebenszielen abhalten: Schuld und Pflicht.

Schuld und Pflicht sind äußerst beliebte Mittel die eingesetzt werden, um Menschen zu manipulieren, sie von ihren Zielen abzubringen und sie auszunutzen. Religionsgemeinschaften, staatliche Organisationen, Familien, Freunde, Kollegen und Chefs setzen Schuld und Pflicht nur allzu gern für ihre Zwecke ein.

Kindern wird die Schuld von ihren Eltern eingeredet. „Wir haben alles für Dich getan, jetzt musst Du uns im Alter auch versorgen.“
„Alle Deine Vorfahren waren Ärzte, jetzt musst Du auch Medizin studieren, dass bist Du der Familie schuldig“.

Noch perfider wird das Schuldprinzip in christlichen Religionsgemeinschaften praktiziert. Der Mensch kommt praktisch schon schuldig auf die Welt, noch bevor er den ersten Atemzug gemacht hat. Jeden Sonntag wird gebetet: „ … und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“. weiterlesen »

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