Oktober 2015

Veränderung durch Aktion

Veränderung kommt in zwei Schritten:

  1. Aneignen allen notwendigen Wissens, das gebraucht wird.
  2. Dieses Wissen in die Praxis umsetzen, und das mit Vollgas.

Erst, wenn der zweite Schritt vollendet ist, kommt auch die Veränderung.

Alles Wissen allein nützt gar nichts. Wie sagte schon der alte Goethe so schön:

Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.

Recht hat er. Das praktische Umsetzen des Wissens führt nicht nur zu einer Wissenserweiterung, sondern auch zu guten Gefühlen, gesteigertem Selbstbewusstsein und einem mehr an Selbstliebe.

Wer bei Schritt 1 stehen bleibt, bei dem wird sich auch in 10 Jahren noch nichts verändert haben. Und darin liegt der Grund dafür, warum so viele Leute selbst nach unzähligen gelesenen Büchern und ebenso vielen Seminaren und Workshops noch keinen Schritt weiter sind. weiterlesen »

Lass die Leute denken …

… was sie über dich denken wollen

Eines der größten Probleme vieler Menschen ist, dass sie sich ständig Gedanken darüber machen, was andere wohl über sie denken.

„Was denken die anderen nur über mich?“
„Bin ich gut genug für sie?“
„Wie sehen die mich?“
usw.

Das ist anstrengend und kostet viel Energie. Unsicherheit macht sich breit und Angst, von Mitmenschen entlarvt, bloßgestellt oder verletzt zu werden.

Auflösen lässt sich dieses „Was andere über mich denken“, wenn man sich selbst im Einklang ist und ein starkes Selbstbewusstsein entwickelt. Authentizität heißt das Zauberwort. Sein, wie man ist und dazu stehen. Egal, was andere dazu sagen. Und irgendwann kommt der Zeitpunkt, da wird es völlig egal, was die Anderen sagen. Und dann passiert etwas: Sobald sich ein Mensch selber gern hat und die Anerkennung der Anderen gar nicht mehr braucht, bekommst er die Anerkennung der Anderen im Überfluss.

Gute Gedanken … und wo bleiben die Taten?

Unsere Gedanken bestimmen unser Leben. So weit, so gut. Wie aber funktioniert das in der Praxis? Wie kommt man vom Glauben zur Realität? Und wie wird aus einem Gedanken „ich bin selbstbewusst und glücklich“ eine tatsächliche Lebensveränderung?

Einfache Antwort: Durch Aktion! Durch Umsetzung!

Wunschträumen und tagelanges Herum-Phantasieren hingegen, werden niemanden voran bringen. Oder hat sich ein Auto jemals von alleine geputzt, nur weil man lange genug davon geträumt hat? Wahrscheinlich nicht. weiterlesen »

Thema des Monats Juli 2015: ANGST

Angst beschreibt ein Grundgefühl der Menschen, welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Auslöser der Angst können erwartete Bedrohungen etwa der körperlichen Unversehrtheit, der Selbstachtung oder des Selbstbildes sein.

Der Begriff Angst hat sich seit dem 8. Jahrhundert aus dem indogermanischen Wort anghu für „beengend“ entwickelt. Verwandt ist er mit dem lateinischen angustus bzw. angustia für „Enge, Beengung, Bedrängnis“

Angst ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Gefühlsregungen, deren Gemeinsamkeit auf einer Verunsicherung des Gefühlslebens beruht. In der Psychologie werden die Grundängste des Menschen als „Angst vor Veränderung“, „Angst vor der Endgültigkeit“, „Angst vor Nähe“ und „Angst vor Selbstwerdung“ beschrieben. weiterlesen »

Der vererbte Lebenssinn

Löwenkämpfer am Alten Museum Berlin

Alle Menschen wachsen in einer Umgebung auf, in der sie zu Beginn ihres Lebens nicht viel zu sagen haben. Die Eltern sagen, was richtig ist, wie sich die Kleinen benehmen sollen und wie man sich verhalten soll.
Dazu kommt die Gesellschaft, die verschiedene Werte und Vorstellungen vermittelt und deren Ziel es ist, die Menschen zu „braven Mitbürgern“ zu machen.
Das alles führt dazu, dass Kinder schon von vorne herein einen Lebenssinn aufgedrückt bekommen – ob sie es wollen, oder nicht.

Die Sache hat einen Haken: Die Kinder werden erwachsen und leben dann auch noch viel später, wenn sie eigentlich schon längst selbst über ihr Leben entscheiden könnten und sollten, nach dem übernommenen Lebenssinn der Eltern und der Gesellschaft. Und viele leiden auch darunter – bewusst oder unbewusst.
Denn das, was andere für richtig erachten, mag für sie richtig sein, es ist aber in den aller seltensten Fällen auch wirklich das, was das wirklich Richtige für andere Menschen ist.

Das ist der vererbte Lebenssinn. weiterlesen »

Kalenderblatt 17. Woche 2015

Warte nicht bis alles genau richtig ist. Es wird niemals perfekt sein. Es wird immer Herausforderungen, Hindernisse und nicht optimale Bedingungen geben. Na, und? Fang’ jetzt an. Mit jedem Schritt, den du unternimmst, wirst du stärker und stärker, immer geschickter, immer selbstbewusster und immer erfolgreicher.

Mark Victor Hansen (* 1948),
US-amerikanischer Unternehmer und Autor

Ich brauche kein Glück

Am Schloss Delitzsch

Vor einiger Zeit las ich einen Artikel, in dem eine Frau schrieb, sie brauche kein Glück. Dazu die Geschichte: Jemand wünschte dieser Frau Glück und dass es möglichst lange anhalte. Sie hätte danke sagen können, mochte es aber nicht tun.

Sie gab zu bedenken, dass sie bereits über 40 Jahre alt ist, multiple und aktuell ausgebildet sei, unzählig erfahren, erfolgreich und mit Rückschlägen bis hin zum totalen Scheitern. Sie beschrieb sich als „reif“ und vom Leben fein aber zäh gegerbt.
Glück sei für sie daher einzig der Umstand, dass ein ihr unbekannter Anderer den Schettino macht (der Kapitän der untergegangenen Costa Concordia) und mal so sein Boot verlässt und einfach von der Brücke geht. Alles andere sei Können. weiterlesen »

Endometriose – Ganzheitliche Betrachtung Endometriose-Betroffener und alternative und ergänzende Therapieansätze

Vortrag auf der „2. EndoMarch“-Tagung in Leipzig, 28. März 2015

Endometriose ist eine Krankheit, die in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist. Betroffene reden ungern über ihre Erkrankung, aus Scham oder aus Angst, auf Ablehnung und Unverständnis zu stoßen. Die Behandlung liegt zumeist in Händen der Schulmedizin, die mit Medikamenten und/oder Operationen versucht, die Krankheit zu heilen oder zumindest zu lindern. Folgen sind neben den schon starken Symptomen der Krankheit die weiteren Nebenwirkungen der Medikamente und Operationen.

Es lohnt sich, die Krankheit Endometriose aus dem Fokus zu nehmen und stattdessen den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, ihn durch komplementäre Heilverfahren in die Behandlung bei Endometriose mit einzubeziehen, Lebens- und Essgewohnheiten zu verändern und am Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu arbeiten.

Darüber hinaus sollten die Selbstheilungskräfte der betroffenen Frauen weiterlesen »

Thema des Monats Februar 2015: SELBSTBEWUSSTSEIN

Selbstbewusstsein – ja gern und viel davon

Wer hätte sie nicht gern in großen Mengen – Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Manche haben sie und leben sie, manche glauben sie zu haben, manche haben sie und wissen nichts davon.

Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit sind starke Worte für Charakterzüge, die sich jeder von uns wünscht.

Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit – die drei großen „S“ für ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben.

Sind Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein angeboren? Entwickeln sie sich erst im Laufe der Kindheit? Was führt zu ihrer Entwicklung und was hindert sie daran? Was ist eigentlich Selbstbewusstsein? Kann man verlorenes Selbstbewusstsein neu erlernen? Oder muss es nur neu geweckt werden? weiterlesen »

Selbstbewusstsein – alles Quatsch, oder doch nicht?

An einem Altarm der Mulde bei Eilenburg

Vor einigen Tagen bekam ich eine Mail, in der mir ein Bekannter schrieb, dass ein weltbekannter Business-Psychologe ist in einem Artikel im Harvard Business Review behauptet, dass Menschen mit niedrigerem Selbstbewusstsein erfolgreicher im Leben sind.

Aha. Ich habe kurz überlegt, ob ich meinen Beruf, in dem das Selbstbewusstsein und dessen Entwicklung eine entscheidende Rolle spielt, aufgebe und mich künftig mit einer Flasche Bier auf die Parkbank setze.

Scherz beiseite. Wer auch immer dieser „weltbekannte Business-Psychologe sein mag – er redet Blödsinn. weiterlesen »

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