Mai 2018

Selbsterfüllende Prophezeiung

Haben Sie sich schon einmal genau zugehört? Wie oft sagen Sie zu sich selbst: „Ich bin dazu nicht in der Lage“, Ich bin zu klein, zu dick, zu irgendetwas …“.

Sie sagen das oft zu sich? Nicht so gut. Das Verb sein ist das stärkste Verb überhaupt, wenn es um uns selber geht – denn es meint uns selbst. Und so werden Selbstzuschreibungen zu selbsterfüllenden Prophezeiungen.

Das Schöne an den selbsterfüllenden Prophezeiungen ist, das sie auch anders herum wirken. Ich bin stark, ich bin schön, ich bin erfolgreich – auch diese Selbstzuschreibungen werden zu selbsterfüllenden Prophezeiungen.

Warum immer ich?

Kennen Sie Menschen, die das Unglück geradezu magisch anziehen oder geht es Ihnen selber so? Sie stolpern ständig über ihre eigenen Füße, Dinge fallen Ihnen ständig aus der Hand, sie stoßen sich immerzu und nehmen jedes Fettnäpfchen mit, das im Weg steht?

Und dann fragen Sie sich: „Warum passiert das immer nur mir?“ Ja warum eigentlich und stimmt das überhaupt? Die Ursache liegt im Selbstbild. Wer von sich ein Selbstbild entwickelt, tapsig durch die Welt zu laufen, alles umzuwerfen und alles fallen zu lassen wird genau das erleben und an sich beobachten. Sobald eine Situation auftritt, spielt sich innerlich ein Film des Versagens ab – mit den entsprechenden Folgen.

Das innere Selbstbild bestimmte unterbewusst die Gedanken, damit das Verhalten und am Schluss die Realität. Man nennt das auch selbsterfüllende Prophezeiung. Solange es sich nur um Dinge handelt, wie Sachen fallen lassen, sich stoßen usw. mag es noch gehen. Wessen inneres Selbstbild jedoch ausgerichtet ist auf Sachen, wie weiterlesen »

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