August 2016

Fragen und Antworten zum Thema Burnout

Burnout ist zum Massenphänomen geworden. Was vor etwa 20 Jahren zunächst als Managerkrankheit bekannt wurde, hat längst alle Bevölkerungsgruppen erreicht. Stress – Burnout – Depression, diese drei Begriffe werden oft im Zusammenhang genannt und oft auch verwischt. Die nachfolgenden Fragen und Antworten sollen dazu beitragen, mehr Klarheit in die Burnout-Diskussion zu bringen.

Was ist Stress? Was ist Burnout?

Burnout bezeichnet ein vegetatives Überlastungssyndrom. Dauerhafter Stress kann zu einem Burnout führen. Der Begriff Stress ist jedoch sehr allgemein. Die Faktoren, die Stress auslösen und zu einem Burnout führen können, heißen Stressoren. Stressoren können sowohl von außen auf den menschlichen Organismus einwirken, als auch aus dem Menschen selbst kommen.

Eine eindeutige Definition des Begriffes Burnout gibt es nicht. weiterlesen »

*nea – Netzwerk erwerbssuchender Akademiker

Termine im Mai und Juni 2016

Das *nea – Netzwerk erwerbssuchender Akademiker bietet wieder viele interessante Veranstaltungen für erwerbssuchende Akademiker an. Besonders hingewiesen sei auf folgende Veranstaltungen:

„Selbsthilfe bewegt!“. Haben Sie Fragen, wie Sie das +nea-Selbsthilfenetzwerk für Ihre Erwerbssuche, Existenzsicherung oder berufliche (Neu)orientierung nutzen und stärken können? Wir stehen Ihnen als Gesprächspartner am kommenden Samstag an unserem Infostand beim „Leipziger Selbsthilfe- und Angehörigentag“ gern persönlich zu Verfügung. weiterlesen »

Coach oder Couch?

Innerhalb der Gesprächsreihe „Coach oder Couch – Depressionsselbsthilfegruppen auf der Suche nach Alternativen“ wird am Montag 6. Juni 2016 von 17:00-18:30 Uhr in der Stadtbibliothek, Veranstaltungsraum „Franz Dominic Grassi“ im Erdgeschoss, Wilhelm-Leuschner-Platz 10/11 in Leipzig die Dipl.-Sozialarbeiterin (FH) und Traumatherapeutin Uta Avenarius zum Thema „Von der Macht und der Kraft der Gedanken“ referieren, diskutieren und einige Übungen anbieten, die auch in Selbsthilfegruppen ausprobiert werden können.

Uta Avenarius berät und therapiert seit vielen Jahren in der Frauenberatungsstelle vorallem gewaltbetroffene Frauen. Sie verwendet dabei u. a. Imaginationstechniken.

Depression: Autorenlesung Sina Graßhof: „Ausgebrannt“

  • Samstag, 19. März 2016 von 18:30 bis 20:00 Uhr,
  • Volkssolidarität Leipzig, „Domizil am Ring“, Ranstädter Steinweg 6-22 (Gebäude im Innenhof),

Die Autorin Sina Graßhof liest exklusiv aus Ihrem 2015 erschienenen Buch „Ausgebrannt“

„Dunkelheit – um ihn herum und in seinem Inneren. Mark Schmidt, 30, aus Berlin befindet sich in einer Lebenskrise. Er hat alles verloren, am Ende sogar seinen Verstand. Also fasst er einen folgenschweren Entschluss: Er will alles beenden …“ weiterlesen »

Depression – Betroffene beraten Betroffene

Resümee nach einem Jahr Beratung

Seit einem Jahr berate ich ehren-amtlich Menschen mit Depressionen, deren Angehörige und Freunde im Gesundheitsamt der Stadt Leipzig.

„Betroffene beraten Betroffene“ – zweimal im Monat gibt es dieses Angebot der Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle (SKIS).

Nach einem Jahr ziehe ich mein ganz persönliches Resümee. In den vergangenen zwölf Monaten habe ich ca. 15 Beratungsgespräche geführt. Knapp die Hälfte der Gespräche habe ich mit direkt Betroffenen geführt, knapp die Hälfte mit Angehörigen, ein geringer Anteil der Personen kam aus dem persönlichen Umfeld von Menschen mit Depression. weiterlesen »

Depression – Betroffene beraten Betroffene in Leipzig

Quelle: www.pixabay.de

Die Selbsthilfekontakt- und –informationsstelle im Gesundheitsamt Leipzig bietet zweimal im Monat eine Beratung von Betroffenen einer Depression an. Angesprochen sind nicht nur direkt Betroffene, sondern auch Angehörige oder Freunde. Die Beratung wird von Personen durchgeführt, die selbst von einer Depression betroffen waren oder sind und Erfahrungen im Umgang mit einer Depression und in der Selbsthilfe haben.

Die Betroffene haben die Möglichkeit, über ihre Probleme und Empfinden zu sprechen und erhalten Hinweise zum Umgang mit einer Depression und Anlaufstellen für weitere Beratung oder für Selbsthilfegruppen. weiterlesen »

Ich traue mich

In einer Selbsthilfegruppe schrieb jemand auf ein Plakat den Satz „Ich traue mich“ und erntete Beifall. Ich dachte nach. Welchen Fall erfordert dieser Satz? Ich traue wen oder was – Akkusativ. Klar, aber stimmen Fall und gewollter Inhalt überein?

Nach einigem Nachdenken habe ich (hoffentlich) des Rätsels Lösung gefunden. Ich traue mich (also Akkusativ), bedeutet, ich traue mich. Trauen im Sinn von Verheiraten. Also: „Ich verheirate mich“. Sofern ich dies vorhabe – in Ordnung. Der Inhalt des Satzes in der Selbsthilfegruppe sollte jedoch ein anderer sein.

Ich habe Mut, ich wage etwas, ich laufe los, ich mache … Doch dieser Inhalt erfordert einen anderen Fall – den Dativ. Wem traue ich? MIR. Ich traue mir. Ich traue mir zu, kreativ zu sein, ich traue mir zu, alles zu schaffen, was ich schaffen will. Ich traue mir zu, mein Leben in die Hand zu nehmen. weiterlesen »

*nea – Netzwerk erwerbsloser Akademiker in Leipzig

Termine und Veranstaltungen im Januar und Februar 2016

regelmäßig Mittwoch, 18.00 Uhr: AG „Neustart und Quereinstieg“: Schwerpunkte sind ein regelmäßiger und generationsübergreifender Erfahrungsaustausch rund um die Themen berufliche und private (Neu-)Orientierung, Selbst- und Zeitmanagement und bewußterer Umgang mit sich selbst als Basis für die erfolgreiche Arbeitssuche. Die AG trifft sich z.Z. wöchentlich und ein Einstieg ist jederzeit möglich. Bei Interesse an einer Mitarbeit bitte melden bei leipzig(at)nea-ev.de.

ab Dienstag, 12. Jan, regelmäßig, 18.00 Uhr: AG „(Er)finde Dich neu“: Sich selbst, seine Stärken, Bedürfnisse und seine Berufung zu finden und sich dabei teilweise neu zu erfinden, über Austausch und persönliche Erfahrungen (Übungen) ist Ziel dieser neuen Gruppe, die sich auf „Mitstreiter“ bzw. Mit-Neu-Erfinder weiterlesen »

Selbsthilfezeitung „Schlagzeile“ erschienen

Die Ausgabe 02/2015 der Leipziger Selbsthilfezeitung Schlagzeile ist veröffentlicht. In dieser Ausgabe sind Beiträge u. a. zu folgenden Themen zu lesen:

  • Grenzen setzen
  • Selbsthilfeaktivitäten
  • Borreliose beim Haustier
  • Hochsensibel in Leipzig
  • Sinn und Nutzen von Informationsveranstaltungen für chronisch Kranke
  • Neu gegründete Selbsthilfegruppen
  • Junge Selbsthilfe
  • Ehrung von Selbsthilfeaktiven

Papierexemplare zum Abholen und Verteilen gibt es ab Mitte Januar im Gesundheitsamt der Stadt Leipzig, Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle (SKIS),
Friedrich-Ebert-Str. 19 a, 04109 Leipzig
Tel.: 0341 123 6755 Fax: 0341 123 6758 E-Mail: ina.klass(at)leipzig.de

Veränderung als systemischer Prozess

Schlecht bezahlter Halbtagsjob, Aufstocker vom Amt. Keine Freunde, kein Partner. Ein einsames Leben in einer viel zu kleinen Wohnung und die Waage zeigt starkes Übergewicht. Kurz – eine Leben ohne Freude und Sinn. Zeit für Veränderung. Doch womit beginnen?

Veränderung beginnt mit der Einsicht in die Notwendigkeit. Diese kann sich einstellen, wenn der Leidensdruck stark ansteigt. Auch Impulse von außen können die Einsicht zu einer Veränderung auslösen.

Was war zuerst da? Habe ich keinen Partner, weil ich zu dick bin oder hat die Einsamkeit das Frustfressen befördert? Nutze ich meine Freizeit nicht, weil ich kein Geld für gemeinsame Unternehmungen oder habe ich kein Geld, weil ich mich nicht ausreichend um einen guten Job bemüht habe? Was war zuerst da – das Huhn oder das Ei? weiterlesen »

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