August 2016

Zufriedenheit – was wir von der Natur lernen können

Zufriedenheit ist der Nährboden für gutes Wachstum. Das ist in der Natur so, und das ist bei uns Menschen so.

Wenn der Boden gut mit Nährstoffen versorgt ist, dann werden die Pflanzen gut gedeihen. Dieses Prinzip der Natur kann sehr gut auf uns Menschen übertragen werden. Wenn unsere Seele gut genährt ist, dann wächst unser Bewusstsein und damit unsere Persönlichkeit.

Zufrieden sein mit dem, was ich alles schon erreicht habe. Zufrieden sein mit dem, was ich habe. Es spielt keine Rolle, ob mein Leben gerade chaotisch verläuft oder nicht nach „Plan“. Es ist gut so, wie es ist. Alles, was ist, hat seinen Sinn. weiterlesen »

Zwei Tipps, um schlechte Phasen zu überwinden

Nicht geeignet für andauernde Depression


An der Mulde bei Bad DübenWer kennt sie nicht, diese Tage, an denen einem das Leben total sinnlos erscheint und nichts mehr Spaß macht. Vermutlich jeder. Ich auch. Und das nicht nur einmal, sondern schon öfter. Jedes Tief, das ich durchlebt habe, hat mir neue Erfahrung und Erkenntnisse gebracht, die mir weitergeholfen haben.

Zwei wichtige Erfahrungen möchte ich weitergeben:

Nichts ist für immer …

Wenn mal wieder so ein grauer Tag da ist, erinnere ich mich daran, egal in welchem Zustand ich mich gerade befinde, egal wie mies derzeit auch alles aussehen mag, es geht vorbei. Garantiert!
Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter, weiterlesen »

Arbeit – Rente – Tod

Kürzlich habe ich mich mit einer Frau unterhalten. Ihr Mann war gestorben, ganz plötzlich und nur wenige Monate, nachdem er das Rentenalter erreicht hatte. „Wir hatten doch noch so viel vor, wollten reisen, die Zeit genießen. Und nun ist er tot. Er war so deprimiert, nachdem er seine Arbeit aufgegeben hatte. Und krank war er auch nie“

Ich horchte auf. Die Arbeit aufgegeben, in Rente gegangen und plötzlich gestorben. Wie kommt das. Vielleicht daher, dass viele Menschen auf einen Schlag ihren kompletten Lebenssinn verlieren, wenn sie in Rente geschickt werden. Die Arbeit war ihr Sinn. Das Einzige, was sie erfüllt und am Leben gehalten hat. Und wenn der Lebenssinn plötzlich nicht mehr da ist, geht es rapide bergab. weiterlesen »

Preis und Wert

Ich habe in den letzten Wochen Menschen in Geschäften beobachtet. Und dabei ist mir eines aufgefallen. Die meisten schauen zuerst auf das Preisschild oder fragen nach dem preis. Ist ihnen die Ware zu teuer (oder sie erscheint ihnen so), schauen oder fragen sie nach etwas billigerem. Nur sehr wenige Menschen, die ich beobachtet habe, fragten zuerst nach den Eigenschaften der Ware oder fragten nach der Frage nach dem Preis nach. Warum ist das so? Ist der Preis wichtiger als der Wert einer Ware?

Preis und Wert eines Produktes oder einer Dienstleistung sind zwei verschiedene Dinge. Der Preis gibt an, was der Hersteller oder Anbieter für sein Produkt oder seine Dienstleistung haben möchte. Der Wert eines Produktes oder einer Dienstleistung jedoch ist eine Größe, die nicht so einfach zu bestimmen ist. Es gibt keinen Gradmesser, der den Wert angibt. Der Wert ist individuelle und richtet sich danach, was ich als Kunde von dem Produkt erwarte, wie ich das Produkt verwenden will und vor allem, was ich bereit bin, dafür auszugeben. weiterlesen »

Angst vor Veränderung

Machen Ihnen Veränderungen Angst? Das geht vielen Menschen so, denn das Unbekannte macht oft Angst.
Veränderungen bringen Neues mit sich. Wir müssen lernen, mit ihnen umzugehen. Was uns vertraut ist, damit kennen wir uns aus. Neues wirkt bedrohlich. Wir können (meistens) nicht einschätzen, welche möglichen Gefahren und Unannehmlichkeiten damit verbunden sind. Wir sehen aber oft auch nicht, welche Chancen und Möglichkeiten sich hinter Veränderungen verbergen.

Die Angst vor Veränderungen ist natürlich, denn sie sichert unser Überleben. Jedoch dürfen wir uns von diesem Ur-Impuls nicht beherrschen lassen. Wir modernen Menschen sind hochentwickelte Lebewesen, denen durch die Bewusstseinsbildung und die Zivilisation zahlreiche verschiedene Möglichkeiten gegeben wurden, die unsere Vorfahren in der Höhle noch nicht hatten. Wir können aktiv mit unseren Gefühlen umgehen, weiterlesen »

Veränderung als systemischer Prozess

Schlecht bezahlter Halbtagsjob, Aufstocker vom Amt. Keine Freunde, kein Partner. Ein einsames Leben in einer viel zu kleinen Wohnung und die Waage zeigt starkes Übergewicht. Kurz – eine Leben ohne Freude und Sinn. Zeit für Veränderung. Doch womit beginnen?

Veränderung beginnt mit der Einsicht in die Notwendigkeit. Diese kann sich einstellen, wenn der Leidensdruck stark ansteigt. Auch Impulse von außen können die Einsicht zu einer Veränderung auslösen.

Was war zuerst da? Habe ich keinen Partner, weil ich zu dick bin oder hat die Einsamkeit das Frustfressen befördert? Nutze ich meine Freizeit nicht, weil ich kein Geld für gemeinsame Unternehmungen oder habe ich kein Geld, weil ich mich nicht ausreichend um einen guten Job bemüht habe? Was war zuerst da – das Huhn oder das Ei? weiterlesen »

Existierst Du noch oder lebst Du schon?

Oscar Wilde hat einmal gesagt: „Leben, das ist das Allerseltenste auf dieser Welt – die meisten Menschen existieren nur“

Stimmt! Viele Menschen leben eigentlich gar nicht richtig. Sie existieren nur. Statt ihr Leben voll auszuleben und jeden Moment in seinen vollen Zügen zu genießen, leben sie ihr Leben einfach nur vor sich hin. Ein unschöner, doch allgegenwärtiger Zustand.
Das Leben geht an diesen Menschen vorbei und sie nehmen nicht wirklich daran teil. Die Zeit verstreicht, Tag für Tag und nichts verändert sich wirklich. Alles ist wie immer und nichts macht wirklich Spaß.

Wer so lebt, was bringt demjenigen das Leben dann überhaupt? Wir haben nur das eine Leben im Hier und Jetzt. Welchen Sinn hat es, weiterlesen »

Der vererbte Lebenssinn

Löwenkämpfer am Alten Museum Berlin

Alle Menschen wachsen in einer Umgebung auf, in der sie zu Beginn ihres Lebens nicht viel zu sagen haben. Die Eltern sagen, was richtig ist, wie sich die Kleinen benehmen sollen und wie man sich verhalten soll.
Dazu kommt die Gesellschaft, die verschiedene Werte und Vorstellungen vermittelt und deren Ziel es ist, die Menschen zu „braven Mitbürgern“ zu machen.
Das alles führt dazu, dass Kinder schon von vorne herein einen Lebenssinn aufgedrückt bekommen – ob sie es wollen, oder nicht.

Die Sache hat einen Haken: Die Kinder werden erwachsen und leben dann auch noch viel später, wenn sie eigentlich schon längst selbst über ihr Leben entscheiden könnten und sollten, nach dem übernommenen Lebenssinn der Eltern und der Gesellschaft. Und viele leiden auch darunter – bewusst oder unbewusst.
Denn das, was andere für richtig erachten, mag für sie richtig sein, es ist aber in den aller seltensten Fällen auch wirklich das, was das wirklich Richtige für andere Menschen ist.

Das ist der vererbte Lebenssinn. weiterlesen »

Burnout – Krankheit, Zeichen oder Chance?

Burnout ist in aller Munde. Doch was genau ist ein Burnout? Wörtlich übersetzt heißt es: ausgebrannt. Wie fühlt es sich an, ausgebrannt zu sein? Das ist schwer zu beschreiben. Es ist tatsächlich so, als würde das innere Feuer des Lebens erlöschen. Doch es ist mehr. Es ist eine Leere, seelisch und geistig. Es ist ein vor-sich-hin-treiben ohne Ziel und Sinn.

Ist Burnout mehr? Ist es ein Zeichen oder gar eine Lebens-Chance?

Burnout ist keine Krankheit. Im ICD 10 kommt der Begriff nicht vor. Und das ist auch korrekt. Burnout ist ein Zustand, der seelische, geistige und körperliche Beeinträchtigungen beinhaltet, die im Zusammenhang stehen und einander bedingen. Den seelischen Zustand eines Burnouts bezeichnet man allgemein als Depression. Die geistigen Einschränkungen reichen von Konzentrations- und Aufmerksamkeitsdefizit, fehlende Empathie, Gefühlskälte bis hin zu einer eingeschränkten Denk- und Merkfähigkeit. Die körperlichen Symptome können noch vielfältiger sein. Sie reichen von Kopfschmerzen, Tinitus und Hörstürzen über Magen-Darm-Beschwerden, Herz-Kreislauf-Beschwerden bis zu Tumoren und Krebs.

Ein burnoutspezifisches Krankheitsbild gibt es nicht. So viele Burnout-Betroffene es gibt, so viele unterschiedliche Symptomhäufungen gibt es. Und genau das macht die Behandlung und Therapie so schwierig. Die Zusammenhänge zwischen seelischen, geistigen und körperlichen Symptomen müssen erkannt werden. Bei den körperlichen Symptomen muss geklärt werden, ob sie organische Ursachen haben oder psychosomatisch sind. Bei ersteren weiterlesen »

Tagebuch eines Burnout-Falls

Odyssee durch die Behörden

Von meinem bisherigen Arbeitgeber hatte ich mich durch einen Aufhebungsvertrag getrennt. Für das Arbeitsamt ist ein Aufhebungsvertrag dasselbe, wie eine Kündigung – es gibt drei Monate Sperre, sofern keine schwerwiegenden Gründe für den Aufhebungsvertrag vorliegen. Ob es Gründe für diesen Vertrag gab, wurde erst einmal nicht geprüft. Mir wurde gleich an den Kopf geschmissen, dass ich erst einmal eine dreimonatige Sperre bekomme.

Ich gab in meinem Antrag an, selbstständig zu arbeiten mit mehr als 15 Stunden pro Woche. Das war ein Fehler. Denn damit stand für das Amt fest, ich bin selbstständig und bekomme keine Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung, in die ich 15 Jahre lang eingezahlt hatte. Dagegen legte ich natürlich Widerspruch ein, denn meine Selbstständigkeit bestand zu diesem Zeitpunkt aus Ausbildungen und dem Erstellen von Internetseiten. Geld verdiente ich nicht. weiterlesen »

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