April 2017

Aufregen – ja oder nein?

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel geschrieben und gesagt, das Aufregen nichts bringt. Einige Leser fragten mich, ob man sich dann über gar nichts mehr aufregen soll? Alles nur noch über sich ergehen lassen? Sich für gar nichts mehr einsetzen?“

Meine Antwort: Mach was Du denkst. Es steht jedem Menschen frei sich individuell zu entscheiden, wie er Leben will.

Wer glaubt, dass es etwas bringt, sich aufzuregen, dann soll er es tun. Wer glaubt, dass es etwas bringt, auf die Straße zu gehen und zu protestieren, dann soll er es tun. Meine Erfahrung sagt mir: es bringt gar nichts. Weder mir noch dem Rest der Welt.
Ganz im Gegenteil. Umso mehr ich mich mit negativen Dingen beschäftige, desto negativer wird mein Weltbild und desto negativer werde ich. Will ich das?

Wenn ich negativ eingestellt bin, trage ich überhaupt nichts zu meiner Umgebung bei. Das Ziel sollte doch sein, so positiv wie möglich weiterlesen »

Deine Wahrnehmung bestimmt deine Realität

Urlaubsidylle auf Kreta

Vor Jahren bin ich in den Urlaub auf die Insel Kreta geflogen – als Pauschaltourist. Alles perfekt durchorganisiert, all inklusive. Auf dem Flughafen angekommen wurde die Reisegrupe mit dem Bus abgeholt und in die Hotels gebracht. Super Service. Das Wetter war mies, trüb, regnerisch. Und nach ca. 30 Minuten Fahrt machte der Bus komische Geräusche, stotterte und schließlich musste der Fahrer rechts ranfahren. Mitten im nirgendwo im strömenden Regen standen ca. 50 Urlauber am Straßenrand.

Was passierte weiter? Theoretisch denkbar sind zwei Szenarien. weiterlesen »

Fragen und Antworten zum Thema Burnout

Burnout ist zum Massenphänomen geworden. Was vor etwa 20 Jahren zunächst als Managerkrankheit bekannt wurde, hat längst alle Bevölkerungsgruppen erreicht. Stress – Burnout – Depression, diese drei Begriffe werden oft im Zusammenhang genannt und oft auch verwischt. Die nachfolgenden Fragen und Antworten sollen dazu beitragen, mehr Klarheit in die Burnout-Diskussion zu bringen.

Was ist Stress? Was ist Burnout?

Burnout bezeichnet ein vegetatives Überlastungssyndrom. Dauerhafter Stress kann zu einem Burnout führen. Der Begriff Stress ist jedoch sehr allgemein. Die Faktoren, die Stress auslösen und zu einem Burnout führen können, heißen Stressoren. Stressoren können sowohl von außen auf den menschlichen Organismus einwirken, als auch aus dem Menschen selbst kommen.

Eine eindeutige Definition des Begriffes Burnout gibt es nicht. weiterlesen »

Depression – alternative Behandlungsmethoden

In den Industrienationen verbessern sich die Lebensbedingungen ständig und das Lebensalter steigt. Der modernen Medizin fällt es aber immer schwerer zu erklären, warum die chronischen Erkrankungen zunehmen. Dazu gehören auch Depressionen.

Depressionen sind eine psychiatrische Erkrankung, die zu den affektiven Störungen zählt, das heißt, Veränderung in Stimmung und Antrieb. Depression ist das älteste bekannte psychiatrische Syndrom und die häufigste psychiatrische Erkrankung überhaupt. Typisch für eine Depression ist die psychische Niedergeschlagenheit, die phasenhaft oder andauernd auftreten kann.

Depressionen sind ein Komplex von Symptomen, der eine Stimmungseinengung (Emotionslosigkeit), eine Antriebshemmung beinhaltet, begleitet von einer Denkhemmung, innerer Unruhe und Schlafstörungen. Dazu können Gedankenkreisen, Hoffnungslosigkeit, soziale Isolation, Schuldgefühle, Ängstlichkeit oder Reizbarkeit kommen.

Depressionen können auch mit körperlichen Symptomen einhergehen, wie Appetitlosigkeit, Gewichtszu- oder –abnahme, weiterlesen »

Altersdepression – was ist das?

Die Medizin spricht bei depressiven Patienten ab 65 Jahren von einer Altersdepression bzw. einer Depression im Alter. Als Depression wird im Allgemeinen eine psychische, affektive (die Gefühlswelt) betreffende Störung bezeichnet. Die Stimmung eines Menschen wird negativ verändert und ist von Freudlosigkeit, Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit dominiert.

Im Gegensatz zu jüngeren Betroffenen sind im Alter die Hauptsymptome einer Depression anfangs oft von körperlichen Beschwerden, die teilweise auch psychosomatisch sind, überlagert. Ältere Betroffene klagen oft über unspezifische Symptome wie Kopf- und Rückenschmerzen, Schwindelanfälle oder Magen-Darm-Beschwerden. Die eigentlich typische Stimmungsveränderung erfolgt meist schleichend im Hintergrund und wird den Auswirkungen der körperlichen Symptome zugeschrieben.

Das Risiko, eine Depression zu entwickeln, steigt mit zunehmendem Alter. Während in der gesamten Bevölkerung durchschnittlich 5% an einer Depression erkrankt sind, leiden etwa 20% an einer Altersdepression. Bei Bewohnern von Senioren- oder Pflegeheimen steigt der Anteil auf 30 bis 40%. Bei Menschen, die bereits in jüngeren Jahren betroffen waren, weiterlesen »

Checkliste Depression – Brauche ich Hilfe?

Eine niedergedrückte Stimmung, fehlende Motivation, schlechter Schlaf – das kennt wohl jeder. Wenn diese und ähnliche Symptome nur selten auftreten, droht keine Gefahr. Doch was ist, wenn es öfters zu solchen Anzeichen kommt? Wo endet eine depressive Verstimmung, wo beginnt eine echte Depression?
Eine eindeutige Grenze zwischen einer depressiven Verstimmung und einer Depression kann nicht gezogen werden. Stellen Sie bei sich seelische Tiefphasen mit körperlichen Symptomen jedoch immer häufiger und über immer längere Zeiträume fest, ist es ratsam, sich Hilfe zu holen.

Die nachfolgende und nicht vollständige Liste soll helfen, behandlungsbedürftige psychische Störungen frühzeitig zu erkennen.

Gemüt

  • Ist Ihre Stimmung sehr oft oder ständig gedrückt?
  • Haben Sie das Interesse an Dingen verloren, die Ihnen früher Spaß machten?
  • Finden Sie Ihr Leben sinnlos?
  • Fühlen Sie sich oft unfähig, hilflos oder wertlos?

Trauma

  • Haben Sie ein traumatisches Erlebnis gehabt und leiden nun an Angstzuständen, Unruhe, Alpträumen und/oder blitzartigen belastenden Erinnerungen?

Sucht

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Wie erkenne ich eine Depression?

Krankheitsbild und Formen der Depression

Depressive Erkrankungen verlaufen meist in Phasen, die über mehrere Monate, aber auch über Jahre anhalten können.

Die Symptome sind vielfältig und betreffen das Seele – Geist-Körper-System des Menschen. Man unterscheidet unterschiedliche Formen einer Depression:

Unipolare Depression

Viele Menschen, die an einer Depression erkranken, erleben in ihrem Leben mehr als nur eine depressive Episode. Solche depressiven Episoden dauern unter Umständen Wochen, manchmal aber auch Monate. Die Länge einer solchen Episode kann auch davon abhängen, ob der Betroffene konsequent therapiert wird, oder nicht. Treten nur depressive Episoden auf, so spricht man von einer unipolaren Depression.

Bipolare affektive Störung

Manche Patienten erleiden nicht nur depressive, sondern auch manische Episoden. Manische Episoden sind gekennzeichnet durch einen unbändigen Tatendrang, gehobene Stimmung, fehlendes Schlafbedürfnis, Größenideen, häufig auch durch Kaufrausch. Man spricht dann von einer bipolaren affektiven Störung (früher auch als Manische Depression oder manisch depressive Erkrankung bezeichnet).

Dysthymie

Erleben Betroffene eine leicht ausgeprägte, dafür aber chronisch verlaufende Form der Depression, so nennt man diese Dysthymie. Eine Dysthymie beginnt meist im frühen Erwachsenenalter. weiterlesen »

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