Juni 2016

Drei Typen selbstbewusster Menschen

Im Laufe der Jahre habe ich so einige Leute kennengelernt – solche und solche. Einige waren schon da, wo ich gerne hin wollte, andere waren genauso wie ich auf dem Weg und wiederum andere taten nur so als ob.

Ich habe die Menschen beobachtet und nach einiger Zeit hat sich mein Fokus geschärft, wie Selbstbewusstsein aussieht und wer tatsächliche selbstbewusst ist. Heutzutage glaube ich, schnell zu erkennen, ob jemand in sich ruht oder ob er nur so tut.

Meine Erkenntnisse

  1. Ob ein Mensch echtes Selbstbewusstsein hat oder nicht, erkennt man nicht unbedingt daran, was die Person erzählt. Das spielt nur eine untergeordnete Rolle.
  2. Das echte Selbstbewusstsein einer Person erkenne ich daran, was dieser Mensch ausstrahlt (also die Energie, die er aussendet).

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Vorsicht Falle!

Manipulation durch hypnotische Sprachmuster erkennen

Milton H. Erickson verwendete hypnotische Sprachmuster, um Menschen in schwierigen Lebenslagen zu helfen – also in positiver Absicht. Sein Modell der Sprache kann jedoch auch angewendet werden, um genau das Gegenteil zu erreichen. Und genau das passiert täglich.

Wir alle verwenden hypnotische Sprachmuster, um andere Menschen und auch uns selbst zu manipulieren. Die meisten tun dies unbewusst und verwenden übernommene Sprachmuster. Andere Menschen setzen hypnotische Sprachmuster gezielt ein, um für sich Vorteile zu erreichen. Besonders in Konfliktsituationen versuchen die Streitparteien allzu oft, sich gegenseitig zu manipulieren, um die Schuldfrage zu klären.

In der Kommunikation kommt es darauf an, Manipulationsversuche zu erkennen und richtig zu reagieren. weiterlesen »

Optimist trotz schlechter Situation

Die Lage ist prekär:

  • finanziell ziemlich am Boden,
  • Arbeit und Stress ohne Ende,
  • kaum Freizeit selbst in der Freizeit,
  • daheim gerade ein neugeborenes Baby,
  • und dazu noch Streit mit der Frau,

Was für eine Ladung. Unter dem Druck würden wohl viele Menschen zusammenbrechen. Und doch gibt es Menschen, die so eine Situation locker wegstecken. Wie machen sie das?

Alles liegt nur an den Gedanken. Ich kann mich entweder davon runterziehen lassen oder ich mach das Beste daraus – und genau das letztere ist das bessere.

Es liegt nicht daran, was mir zustößt, sondern es kommt immer nur darauf an, wie ich darauf reagiere.

Der griechische Philosoph Epictetus hat einmal gesagt: weiterlesen »

Klare Ansagen

In Europa kommunizieren Paare im Durchschnitt gerade einmal 2 Minuten am Tag wesentlich miteinander. Zwei Minuten wesentlich bedeutet: über die eigenen Gefühle, was ihnen an der Beziehung/am Partner wichtig ist, was sie sich wünschen etc.

Die restlichen 1438 Minuten sind nur Automatismen, hohle Phrasen und unwesentliches Geplapper oder eben Schweigen. Wenn es hoch kommt, noch Streit. Wen wundert es, dass jede zweite Ehe geschieden wird.

Die Menschen reden zu wenig miteinander. Und das gilt nicht nur für Partnerschaften, auch in Freundschaften und in der Kommunikation am Arbeitsplatz trifft das zu. weiterlesen »

Die Zehn Gebote – alte Kamellen oder immer noch aktuell?

Die Zehn Gebote empfing Moses laut Bibel auf dem Berg Sinai direkt von Gott. Das ist Jahrtausende her. In dieser Zeit wurden die Gebote von unterschiedlichen Strömungen in der christlichen Kirche verändert.

Was sagen uns die Zehn Gebote heute? Ist ein Leben nach den Zehn Geboten möglich und sinnvoll? Könnten die zehn Gebote – würden sie von allen Menschen streng befolgt – das Strafgesetzbuch ersetzen?

Die zehn Gebote sind nicht allgemein verbindlich und deswegen juristisch nicht durchsetzbar.

Das Erste, Zweite und Dritte Gebot, die sich mit Gott befassen, könnten nicht allgemeinverbindlich gemacht werden. Damit würde man einen Gottesstaat schaffen und in das individuelle Recht auf freien Glauben eingreifen. Diese Gebote können nur für Mitglieder von Religionsgemeinschaften als verbindlich anerkannt werden. weiterlesen »

Stressprävention an Schulen

Workshop der Fachstelle für Suchtprävention der AWO Halle-Saalekreis in Ostrau/Saalekreis, 10.10.2015

Einführung

  • Was ist Stress?
  • Wie entsteht Stress?
  • Was ist positiver und negativer Stress (Disstress und Eustress)?
  • Welche Stressoren gibt es?

IMG_1602Stress kommt aus dem Englischen und steht für Druck, Anspannung (lateinisch stringere, anspannen. Stress bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.

Stress kommt vor allem eine zentrale Bedeutung dafür zu, sich physisch und psychisch an sich verändernde Umweltbedingungen anzupassen.
Stress kann auch eine evolutionäre Wirkung haben mit der Folge, dass Belastungen besser ertragen oder letztlich durch eine entsprechende Stresstoleranz neutralisiert werden.

Das Auftreten von Stress bedarf einer sinnlichen Wahrnehmung weiterlesen »

Umgang mit Angst und Panik

Leiden Sie unter Ängsten und Panikattacken und wollen Sie endlich raus aus diesem Hamsterrad?

Wenn Sie diesen Artikel lesen, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg. Das Thema Angst hat in den letzten Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen. Inzwischen gibt es zahlreiche Selbsthilfebücher zum Thema Angst und Panik. Sinnvoll sind Bücher, die weniger die medizinischen und psychologischen Aspekte der Angst beleuchten und mehr Wert auf konkrete Übungsprogramme legen.

Nachfolgend einige Tipps, wie Sie mit Angst und Panik besser umgehen und sie überwinden können.

Angst akzeptieren

Ängste gehören zum Leben. Sie sind Ausdruck der menschlichen Evolution und treten regelmäßig auf, z.B. wenn man sich auf etwas Neues, Unbekanntes einlässt. Sie stimulieren das Nervensystem, um es zu Höchstleistungen zu befähigen (z.B. durch vermehrte Wachsamkeit, Konzentration und Handlungsbereitschaft). Erst wenn die Ängste außer Kontrolle geraten und zu einer Überreaktion führen, werden sie zum Stress und rufen weitere Symptome hervor. Krankhafte Angst bezieht sich auf Situationen, die in Wirklichkeit gar nicht gefährlich sind und nur als so empfunden oder vermutet werden. Angst ist damit eine richtige Reaktion, nur zur falschen Zeit bzw. am falschen Ort. weiterlesen »

Zum Tag der Mediation: Irrtümer über die Mediation

Zum zweiten Mal findet am 18. Juni 2015 der internationale Tag der Mediation statt. Er wurde durch die großen deutschsprachigen Mediationsverbände aus Österreich, der Schweiz und Deutschland ins Leben gerufen. Ziel dieses Tages ist es, die Bekanntheit der Mediation zu steigern.

Mediation als Alternative zu herkömmlichen Schlichtungs- oder Gerichtsverfahren ist bisher nur wenig verbreitet. Dazu tragen sicher auch Irrtümer und Vorurteile bei, die meist aus Unkenntnis über das Mediationsverfahren verbreitet sind.

Irrtum 1: Mediation ist eine esoterische Praktik

Umfragen sagen aus, dass 70% der Bevölkerung schon einmal etwas von Mediation gehört haben. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Mediation mit Meditation verwechselt und damit eher mit Räucherstäbchen und Yogamatte statt Konfliktlösung in Verbindung gebracht wird. Mediation ist keine Praktik, die beim Entspannen unterstützt. Sie ist ein Verfahren, das Menschen dabei hilft, ihre Konflikte friedlich und einvernehmlich zu lösen.

Irrtum 2: Mediation ist erst sinnvoll, wenn der Konflikt schon richtig aufgebauscht ist

Eine Mediation ist in jeder Phase eines Konfliktes sinnvoll. weiterlesen »

Konfliktlösung im Alltag – Kurs an der VHS Leipzig

Konflikte erleben wir täglich – auf Arbeit, in der Familie, in der Freizeit. Was oft im Kleinen beginnt, wird schnell zu einem großen Berg, der nicht mehr überschaubar ist. Dann reicht oft nur ein geringer Anlass, und der aufgestaute Ärger bricht aus uns heraus. Streit und Vorwürfe sind die Folge und nicht selten endet ein Konflikt vor Gericht. Der Kurs soll zeigen, wie man aufkommende Konflikte erkennt, wie man mit ihnen umgehen und sie lösen kann. Der Kurs beinhaltet eine Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation und praktische Übungen.

  • Termin: 27. April 2015
  • Zeit: 19.00 bis 21.15 Uhr
  • Ort: Volkshochschule Leipzig, Löhrstraße 3-7
  • Kursleiter: Mirko Seidel, Coach & Mediator

Konfliktlösung im Alltag – praktische Tipps

Konflikte gehören zum Leben, wie das Salz in der Suppe. Wir mögen sie nicht, wollen sie vermeiden. Doch sie haben auch etwas Gutes. Konflikte zeigen uns die Meinung anderer, lassen uns eigene Fehler und Schwächen erkennen. Sie dienen dem Überdenken eigener Sichtweisen und Standpunkte.

Oft beginnt ein Konflikt im Kleinen. Menschen ärgern sich über das, was Andere sagen oder tun oder eben nicht sagen oder nicht tun. Die meisten gehen dem aus dem Weg. Nur kein Streit, keine Diskussionen. Was mit Kleinigkeiten beginnt und nie ausgesprochen wird, türmt sich schnell zu einem Berg auf. Dann reicht oft ein winziger Anlass. Der Konflikt ist da und mit einem Mal kommt alles hoch, was sich über lange Zeit aufgestaut hat.

Wird der Konflikt zum Streit, verhärten sich die Fronten. Die Objektivität schwindet, Machtgehabe, Starrsinn und Unlogik setzen sich durch. Schließlich wird der Konflikt zu einem unüberwindbaren Hindernis – Ehen scheitern, Freundschaften zerbrechen, Geschäftsbeziehungen lösen sich auf. Und schließlich wird die Verantwortung an eine höhere Instanz abgegeben – meistens an ein Gericht.
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