Februar 2016

Wichtig in der Fastenzeit – den gesunden Menschenverstand gebrauchen

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Karneval oder Fasching ist vorbei. Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Die Wochen bis Ostern waren für die Menschen in früheren Zeiten nach der Völlerei der Weihnachtszeit und den närrischen Tagen Wochen der Enthaltsamkeit, vor allem von Fleisch. Die Fastenzeit spielt im Leben vieler Menschen heute kaum noch eine Rolle. Doch die Zahl derer, die die Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern nutzen wollen, um abzunehmen, steigt. Diesen Menschen sei gesagt: nutzen Sie Ihren gesunden Menschverstand.

Seit Anfang Januar wird die Diätindustrie nicht müde, uns die neuesten Diäten, Pillen und Pülverchen anzupreisen. Selbsternannte Fitnessgurus verkaufen uns ihr neuestes Fitnessprogramm, das uns zu einem gestählten, muskulösen Körper verhelfen soll und das mit nur wenigen Minuten Training am Tag. Schauspieler und Sänger rotieren durch das Fernseh-programm und erzählen von ihren ganz persönlichen Diät- und Fitnesserfahrungen, die sich natürlich auch gleich in einem Buch festgehalten haben.

Die bunte Blätterwelt der Boulevardillustrierten weiterlesen »

Kann man ein Burnout überwinden?

Ja, man kann. Wenn man einige wichtige Dinge beachtet. Ein Burnout entwickelt sich schleichend und in Phasen über Monate oder sogar Jahre.

Wie entsteht ein Burnout?

Ein Burnout kann entstehen z.B. durch

  • zu viel Druck von außen oder von innen,
  • (zu) hohe Motivation, (zu) hohes Engagement, Angst vor Fehlern und Fehlzeiten,
  • wenig oder keine Anerkennung (sowohl im Beruf als auch im häuslichen Umfeld),
  • mangelnde (oder nicht erkannte) Ressourcen (z.B. finanzieller Mangel),
  • zu wenig oder gar kein Privatleben mehr,
  • Konflikte,
  • Angst vor Verlusten (Verlust der Arbeit, von sozialer Sicherheit oder einer Person),

Warum ist ein Burnout so schlimm?

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Thema des Monats November 2015: STRESS

Er ist überall. Er verfolgt uns. Er ist immer schon da, wo wir hinkommen. Er klebt wie ein Kaugummi unter der Schuhsohle. STRESS.

Stress scheint zu unserem Leben zu gehören, wie Essen und Atmen. Kaum ein Tag ohne ihn, kaum jemand, der nicht regelmäßig unter ihm leidet.

Stress kann positiv auf unseren Organismus wirken, er kann aber auch negativ sein und uns krank machen. Gehört Stress untrennbar zu unserem modernen Leben? Oder kann man ihm entfliehen? weiterlesen »

Ich entscheide, wie Stress auf mich wirkt

Wie für alles in meinem Leben, bin ich auch verantwortlich für meine Stressreaktion. Immer, wenn wichtige Ziele von mir in Gefahr sind, eine Gefahrensituation auftaucht, ich mich überfordert fühle, gibt das Gehirn Alarm. STRESS.

Meine Einschätzung ist es,

  • was diese Ziele sind und was sie gefährdet,
  • was eine Gefahr darstellt und wie gefährlich die Situation ist,
  • was mich überfordert.

Daraus erklärt sich, warum die Reaktion auf dieselbe Belastung bei verschiedenen Menschen unterschiedlich sein kann. Aber auch mein eigener Organismus kann auf ähnliche Stresssituationen unterschiedlich reagieren, abhängig von meiner Tagesform und von meinen Erfahrungen. weiterlesen »

Kalenderblatt 48. Woche 2015

Selbstmord ist gesellschaftlich nicht anerkannt.
Es sei denn, Sie hetzen durch die Welt,
erzählen jeden, wieviel Stress Sie haben
und arbeiten sich zu Tode.
Dann sind Sie ein Held.

Mirko Seidel (*1972),
Coach & Mediator

Positiver Stress – Eustress

Der Begriff Eustress beschreibt den positiven Stress. Er ist abgeleitet von der griechischen Vorsilbe: „eu“ für „gut“. Eustress wird vom menschlichen Organismus in der Regel nicht als Belastung empfunden. Erledigt man eine Aufgabe innerhalb einer bestimmten Zeit, tut dies aber mit Begeisterung und Freude, dann wird der Zeitdruck nicht, oder nicht so sehr, als Stress empfunden.

Ein gutes Beispiel für Eustress ist eine bevorstehende Hochzeit. Eine Hochzeit ist ein großes Ereignis im Leben. Die aufwendigen Planungen und die Vorbereitungen können stressig sein. Die Vorfreude auf das Ereignis lässt den Stress aber nicht als negativ erscheinen. weiterlesen »

Disstress – negativer Stress

Disstress, der negative Stress, ist von der lateinischen Vorsilbe „dis“ abgeleitet, die „schlecht“ bedeutet.

Ist ein Organismus über einem längeren Zeitraum dem negativen Stress ausgesetzt, kann es zu negativen körperlichen, geistigen und seelischen Auswirkungen kommen. Unlust, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, inneres Kündigen bis hin zu Depressionen und Burnout können die Folgen von Disstress sein. weiterlesen »

Kalenderblatt 47. Woche 2015

stress-tubesing.

Stress ist wie ein Gewürz –
die richtige Menge bereichert den Geschmack eines Gerichts.
Zu wenig lässt das Essen fade schmecken,
zu viel schnürt einem den Hals zu.

Donald A. Tubesing
(US-amerikanischer Schriftsteller)

Stress – auf Dauer und Häufigkeit kommt es an

Man unterscheidet heute zwischen dem guten Stress (Eustress) und dem schlechte Stress (Disstress). Die Unterscheidung in diese zwei Stressformen ist allerdings nicht eindeutig.

Zu Beginn einer Anspannung ist Stress günstig und aktiviert den Körper zu mehr Leistung bis zu einem Optimum. Nimmt die Anspannung am Höhepunkt der Stresserregung wieder ab, weil sich z.B. ein Glücks- oder Erfolgsgefühl einstellt, ist das positiv.

Nimmt die die Anspannung aber weiter zu, sinkt die Leistung wieder, es kommt zu mehr Fehlern, Erschöpfung bis hin zum Aufgeben. Ob Stress sich positiv oder negativ auf unseren Organismus auswirkt hängt u.a. davon ab, weiterlesen »

Wie entsteht Stress?

Stress ist alltäglich. Er entsteht, wenn innere oder äußere Faktoren (Stressoren) auf den menschlichen Organismus einwirken, die unbekannt sind, als bedrohlich oder unangenehm empfunden werden.

Stressoren können sein

  • äußere Umstände (Lärm, Schmutz)
  • Ereignisse von außen (Verletzung)
  • negative Gefühle (Anspannung, Angst)
  • Worte einer anderen Person (Vorwurf, Kritik)
  • Wahrnehmungen (Ereignisse im Fernsehen)
  • aktuelle Gedanken (Sorgen, Nöte)
  • Erinnerungen (an negative Erlebnisse)

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