November 2015

Positiver Stress – Eustress

Der Begriff Eustress beschreibt den positiven Stress. Er ist abgeleitet von der griechischen Vorsilbe: „eu“ für „gut“. Eustress wird vom menschlichen Organismus in der Regel nicht als Belastung empfunden. Erledigt man eine Aufgabe innerhalb einer bestimmten Zeit, tut dies aber mit Begeisterung und Freude, dann wird der Zeitdruck nicht, oder nicht so sehr, als Stress empfunden.

Ein gutes Beispiel für Eustress ist eine bevorstehende Hochzeit. Eine Hochzeit ist ein großes Ereignis im Leben. Die aufwendigen Planungen und die Vorbereitungen können stressig sein. Die Vorfreude auf das Ereignis lässt den Stress aber nicht als negativ erscheinen. weiterlesen »

Disstress – negativer Stress

Disstress, der negative Stress, ist von der lateinischen Vorsilbe „dis“ abgeleitet, die „schlecht“ bedeutet.

Ist ein Organismus über einem längeren Zeitraum dem negativen Stress ausgesetzt, kann es zu negativen körperlichen, geistigen und seelischen Auswirkungen kommen. Unlust, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, inneres Kündigen bis hin zu Depressionen und Burnout können die Folgen von Disstress sein. weiterlesen »

Kalenderblatt 47. Woche 2015

stress-tubesing.

Stress ist wie ein Gewürz –
die richtige Menge bereichert den Geschmack eines Gerichts.
Zu wenig lässt das Essen fade schmecken,
zu viel schnürt einem den Hals zu.

Donald A. Tubesing
(US-amerikanischer Schriftsteller)

Stress – auf Dauer und Häufigkeit kommt es an

Man unterscheidet heute zwischen dem guten Stress (Eustress) und dem schlechte Stress (Disstress). Die Unterscheidung in diese zwei Stressformen ist allerdings nicht eindeutig.

Zu Beginn einer Anspannung ist Stress günstig und aktiviert den Körper zu mehr Leistung bis zu einem Optimum. Nimmt die Anspannung am Höhepunkt der Stresserregung wieder ab, weil sich z.B. ein Glücks- oder Erfolgsgefühl einstellt, ist das positiv.

Nimmt die die Anspannung aber weiter zu, sinkt die Leistung wieder, es kommt zu mehr Fehlern, Erschöpfung bis hin zum Aufgeben. Ob Stress sich positiv oder negativ auf unseren Organismus auswirkt hängt u.a. davon ab, weiterlesen »

Wie entsteht Stress?

Stress ist alltäglich. Er entsteht, wenn innere oder äußere Faktoren (Stressoren) auf den menschlichen Organismus einwirken, die unbekannt sind, als bedrohlich oder unangenehm empfunden werden.

Stressoren können sein

  • äußere Umstände (Lärm, Schmutz)
  • Ereignisse von außen (Verletzung)
  • negative Gefühle (Anspannung, Angst)
  • Worte einer anderen Person (Vorwurf, Kritik)
  • Wahrnehmungen (Ereignisse im Fernsehen)
  • aktuelle Gedanken (Sorgen, Nöte)
  • Erinnerungen (an negative Erlebnisse)

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Kalenderblatt 46. Woche 2015

Die modernen Menschen
werden nicht mit der Peitsche,
sondern mit Terminen geschlagen.
Telly Savalas (1922 bis 1994),
amerikanischer Schauspieler

Was ist Stress?

Stress ist eine generelle körperliche Aktivierung. Er entsteht als Reaktion auf eine Gefährdung oder Bedrohung und bereitet den gesamten Organismus auf „Kampf oder Flucht“ vor (Urinstinkt).

Die Stressreaktion entstand bereits bei unseren Ur-Vorfahren. Nur, wer in Stressreaktionen schnell und effektiv reagieren konnte, hat überlebt. Wer in Stresssituationen schlecht reagiert, hat nicht überlebt. Die Stressreaktion ist also eine sehr sinnvolle und sehr effektive Aktivierung des gesamten Körpers. Die menschliche Evolution hat dafür gesorgt, dass die Stressreaktion als Kampf- oder Flucht-Reaktion sehr effektiv abläuft.

Stress entsteht immer dann, weiterlesen »

Stressprävention an Schulen

Workshop der Fachstelle für Suchtprävention der AWO Halle-Saalekreis in Ostrau/Saalekreis, 10.10.2015

Einführung

  • Was ist Stress?
  • Wie entsteht Stress?
  • Was ist positiver und negativer Stress (Disstress und Eustress)?
  • Welche Stressoren gibt es?

IMG_1602Stress kommt aus dem Englischen und steht für Druck, Anspannung (lateinisch stringere, anspannen. Stress bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.

Stress kommt vor allem eine zentrale Bedeutung dafür zu, sich physisch und psychisch an sich verändernde Umweltbedingungen anzupassen.
Stress kann auch eine evolutionäre Wirkung haben mit der Folge, dass Belastungen besser ertragen oder letztlich durch eine entsprechende Stresstoleranz neutralisiert werden.

Das Auftreten von Stress bedarf einer sinnlichen Wahrnehmung weiterlesen »

Kalenderblatt 45. Woche 2015

Man kann Stress haben,
oder man kann sich Stress machen.

Mirko Seidel (*1972), Coach & Mediator

Veränderung im Fluss des Lebens

Mulde bei Trebsen

Das Leben ist Veränderung. Wir gestalten sie selbst, wehren uns gegen sie oder werden gezwungen, sie anzunehmen. Wie Menschen mit einer von außen auf sie zukommenden Veränderung umgehen und wie sie sich selbst verändern, entscheidet jeder Mensch selbst. Sie gegen Veränderungen zu wehren, bedeutet oft Kampf, Verweigerung, Ärger und Stress. Veränderungen anzunehmen oder selbst einzuleiten bedeutet, Gestaltungsfreiheit zu haben und Herr der Lage zu bleiben.

Wir Menschen befinden uns im Fluss unseres Lebens. Dieser Fluss kann ein munter vor sich hinmurmelnder Gebirgsbach sein, ein breiter, ruhig dahinfließender Strom oder ein donnernder Wasserfall. Unser Leben fließt, mal schnell, mal langsam, mal ruhig, mal aufbrausend. Und immer fließt die Veränderung mit. weiterlesen »

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