November 2015

Kalenderblatt 46. Woche 2015

Die modernen Menschen
werden nicht mit der Peitsche,
sondern mit Terminen geschlagen.
Telly Savalas (1922 bis 1994),
amerikanischer Schauspieler

Was ist Stress?

Stress ist eine generelle körperliche Aktivierung. Er entsteht als Reaktion auf eine Gefährdung oder Bedrohung und bereitet den gesamten Organismus auf „Kampf oder Flucht“ vor (Urinstinkt).

Die Stressreaktion entstand bereits bei unseren Ur-Vorfahren. Nur, wer in Stressreaktionen schnell und effektiv reagieren konnte, hat überlebt. Wer in Stresssituationen schlecht reagiert, hat nicht überlebt. Die Stressreaktion ist also eine sehr sinnvolle und sehr effektive Aktivierung des gesamten Körpers. Die menschliche Evolution hat dafür gesorgt, dass die Stressreaktion als Kampf- oder Flucht-Reaktion sehr effektiv abläuft.

Stress entsteht immer dann, weiterlesen »

Stressprävention an Schulen

Workshop der Fachstelle für Suchtprävention der AWO Halle-Saalekreis in Ostrau/Saalekreis, 10.10.2015

Einführung

  • Was ist Stress?
  • Wie entsteht Stress?
  • Was ist positiver und negativer Stress (Disstress und Eustress)?
  • Welche Stressoren gibt es?

IMG_1602Stress kommt aus dem Englischen und steht für Druck, Anspannung (lateinisch stringere, anspannen. Stress bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.

Stress kommt vor allem eine zentrale Bedeutung dafür zu, sich physisch und psychisch an sich verändernde Umweltbedingungen anzupassen.
Stress kann auch eine evolutionäre Wirkung haben mit der Folge, dass Belastungen besser ertragen oder letztlich durch eine entsprechende Stresstoleranz neutralisiert werden.

Das Auftreten von Stress bedarf einer sinnlichen Wahrnehmung weiterlesen »

Kalenderblatt 45. Woche 2015

Man kann Stress haben,
oder man kann sich Stress machen.

Mirko Seidel (*1972), Coach & Mediator

Veränderung im Fluss des Lebens

Mulde bei Trebsen

Das Leben ist Veränderung. Wir gestalten sie selbst, wehren uns gegen sie oder werden gezwungen, sie anzunehmen. Wie Menschen mit einer von außen auf sie zukommenden Veränderung umgehen und wie sie sich selbst verändern, entscheidet jeder Mensch selbst. Sie gegen Veränderungen zu wehren, bedeutet oft Kampf, Verweigerung, Ärger und Stress. Veränderungen anzunehmen oder selbst einzuleiten bedeutet, Gestaltungsfreiheit zu haben und Herr der Lage zu bleiben.

Wir Menschen befinden uns im Fluss unseres Lebens. Dieser Fluss kann ein munter vor sich hinmurmelnder Gebirgsbach sein, ein breiter, ruhig dahinfließender Strom oder ein donnernder Wasserfall. Unser Leben fließt, mal schnell, mal langsam, mal ruhig, mal aufbrausend. Und immer fließt die Veränderung mit. weiterlesen »

Zurück in die Höhle?

Ist die Steinzeitdiät eine wirkliche Alternative?

Die Steinzeitdiät gibt es schon seit über 40 Jahren, in letzter Zeit wird sie wieder beliebter und in Amerika liegt sie voll im Trend.
Das Comeback verdankt die Steinzeit-Diät zum Teil ihren neuen Unterstützern, darunter die Crossfit-Bewegung oder Hollywood-Stars wie Megan Fox, Jessica Biel, Miley Cyrus und Matthew McConaughey.

Die Anhänger der Steinzeitdiät behaupten, die moderne Ernährung mache uns krank. Um wieder gesund zu werden, müssten wir uns ähnlich ernähren wie unsere steinzeitlichen Vorfahren in der Zeit von vor zwei Millionen bis 10.000 Jahren. Dass die moderne, industriell gefertigte Nahrung krank macht, ist bekannt. Doch wissen wir wirklich, wie unsere Vorfahren von Jahrtausenden lebten?

Steinzeitdiäten sind unterschiedlich, je nachdem, welches Buch ich lese. Das Konzept an sich ist überall dasselbe, der Unterschied liegt in den Empfehlungen, welche Nahrungsmittel gemieden werden sollten. Auch die Ratschläge über den Fleischverzehr variieren. weiterlesen »

Genuss …

… oder warum Sport und Rohkost alleine nichts bringen

Viele Menschen wollen sich gesund ernähren, schlank sein. Sie stellen ihre Ernährung um und treiben Sport. Und doch will es nicht recht klappen. Die Pfunde purzeln zwar, aber glücklich sind sie nicht.

Warum nicht? Weil Sport und gesunde Ernährung alleine nichts bringen. Es ist zehnmal besser, eine Pizza mit Genuss zu essen anstatt eine Karotte verbissen in sich hineinzukauen. Aber genau das sehen die meisten Menschen nicht. Anstatt das gesunde Leben einfach mal zu genießen, knechten sich sie sich und machen eine Tortur daraus. Anstatt ihren Sport zu genießen, joggen die Leute ihre Kilometer verbissen ab. weiterlesen »

Umgang mit Angst und Panik

Leiden Sie unter Ängsten und Panikattacken und wollen Sie endlich raus aus diesem Hamsterrad?

Wenn Sie diesen Artikel lesen, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg. Das Thema Angst hat in den letzten Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen. Inzwischen gibt es zahlreiche Selbsthilfebücher zum Thema Angst und Panik. Sinnvoll sind Bücher, die weniger die medizinischen und psychologischen Aspekte der Angst beleuchten und mehr Wert auf konkrete Übungsprogramme legen.

Nachfolgend einige Tipps, wie Sie mit Angst und Panik besser umgehen und sie überwinden können.

Angst akzeptieren

Ängste gehören zum Leben. Sie sind Ausdruck der menschlichen Evolution und treten regelmäßig auf, z.B. wenn man sich auf etwas Neues, Unbekanntes einlässt. Sie stimulieren das Nervensystem, um es zu Höchstleistungen zu befähigen (z.B. durch vermehrte Wachsamkeit, Konzentration und Handlungsbereitschaft). Erst wenn die Ängste außer Kontrolle geraten und zu einer Überreaktion führen, werden sie zum Stress und rufen weitere Symptome hervor. Krankhafte Angst bezieht sich auf Situationen, die in Wirklichkeit gar nicht gefährlich sind und nur als so empfunden oder vermutet werden. Angst ist damit eine richtige Reaktion, nur zur falschen Zeit bzw. am falschen Ort. weiterlesen »

Strategien, mit akuter Angst umzugehen

Mittelberg bei Nebra

Akute Angstanfälle können nicht nur starke körperliche Reaktionen mit sich bringen, sie lähmen auch und machen handlungsunfähig. In einer konkreten oder erwarteten Gefahrensituation kann ein Mensch mit einer Panikattacke nicht mehr oder nicht mehr angemessen reagieren Schlimmstenfalls kann es dazu kommen, dass die Situation eskaliert (z.B. eine Auseinandersetzung) oder die körperlichen Beschwerden so stark werden, dass Lebensgefahr besteht.

Für die Überwindung (oder zumindest Linderung) einer akuten Panikattacke hier folgende Tipps:

Tipp 1: Atemübung

  • tiefer als gewöhnlich einatmen und in einer Bewegung (also ohne d en Atem anzuhalten) wieder ausatmen,
  • Atem dann 6 bis 10 Sekunden anhalten,
  • dann wieder tief einatmen und in einer Bewegung ausatmen,
  • die Übung 2 bis 3 Minuten wiederholen, bis eine Entspannung spürbar ist,

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Geld – hart verdient oder auf der Straße eingesammelt

Die Art und Weise, wie wir über Geld denken, bestimmt ganz maßgeblich, wie viel wir davon haben und wie schwierig oder leicht es ist, es zu verdienen. Das glauben Sie nicht? Da ist er wieder, der Glaubenssatz. Viele Menschen werden mit dem Glaubenssatz groß: Geld muss hart verdient werden. Und wenn man sich mal umschaut, dann scheint es auch nur so zu funktionieren. Menschen, die arbeiten und dafür (oft) sehr wenig bekommen.

Doch es geht auch anders. Immer wieder lerne ich Menschen kennen, die mit scheinbar sehr wenig Aufwand sehr viel mehr Geld verdienen. Fragen Sie diese Menschen mal, wie sie ihr Geld verdienen oder verdient haben. „Das Geld liegt auf der Straße“ wird sehr wahrscheinlich eine sehr häufige Antwort sein. Man muss es nur einsammeln. weiterlesen »

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