Februar 2016

Raus aus der depressiven Phase – rein ins Leben

Das Thema Depression beschäftigt mich bereits seit Jahren, vor allem deshalb, weil ich weiß, wovon ich rede. Ich habe viele Bücher gelesen und viel nachgedacht: Wie entsteht eine Depression, wie verläuft sie und wie kommt man aus ihr wieder heraus.

Je länger ich darüber nachdenke, desto kürzer wird meine Antwort: Depressionen sind zum großen Teil hausgemacht und können dementsprechend zum großen Teil auch wieder selbst aufgelöst werden.

Wie? Durch die Art und Weise, wie ich über mein Leben, mich selber und meine Situation denke. Am Ende läuft es immer wieder auf eines hinaus: Wahrnehmung.

Egal wann und egal wo ich ein schlechtes Gefühl habe, es entspringt am Ende immer meinen Gedanken. Meine Gedanken machen meine Gefühle. Wer negativ über sich selber, sein Leben und seine Umwelt denkt, der wird auch vermehrt negative Emotionen erleben. Und wenn dieser Zustand sehr lange und sehr stark anhält, dann nennt man das Depression. weiterlesen »

Zucker – Die Süße des Lebens

Vortrag im „Begegnungszentrum im Grünen“ in Leipzig-Grünau am 12. November 2014

Zucker ist Sammelbegriff für alle süß schmeckenden Saccharide (Einfach- und Zweifachzucker). Die Handelsbezeichnung für den Zweifachzucker heißt Saccharose, Zucker ist sowohl Nahrungsmittel, als auch Genussmittel, Er ist eines der Nahrungsmittel, welche kein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) tragen.

Zucker stammt ursprünglich aus dem Sanskritwort śarkarā für „süß“, das als sukkar‎, ins Arabische entlehnt wurde und von dort in den europäischen Sprachraum gelangte. Der Brennwert von Haushaltszucker beträgt 16,8 kJ oder 4,0 kcal pro Gramm (zum Vergleich: Alkohol liefert 29,8 kJ pro Gramm, Fette etwa 39 kJ pro Gramm.

Erzeugung der Rohstoffe
Hauptquellen sind das Zuckerrohr (Anbau in den Tropen) und die Zuckerrübe (Anbau in gemäßigten Breiten, z. B. Mitteleuropa). 2012 wurden weltweit knapp 270 Mio. Tonnen Zuckerrüben und 1,7 Mrd. Tonnen Zuckerrohr produziert.
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Burnout – Krankheit, Zeichen oder Chance?

Burnout ist in aller Munde. Doch was genau ist ein Burnout? Wörtlich übersetzt heißt es: ausgebrannt. Wie fühlt es sich an, ausgebrannt zu sein? Das ist schwer zu beschreiben. Es ist tatsächlich so, als würde das innere Feuer des Lebens erlöschen. Doch es ist mehr. Es ist eine Leere, seelisch und geistig. Es ist ein vor-sich-hin-treiben ohne Ziel und Sinn.

Ist Burnout mehr? Ist es ein Zeichen oder gar eine Lebens-Chance?

Burnout ist keine Krankheit. Im ICD 10 kommt der Begriff nicht vor. Und das ist auch korrekt. Burnout ist ein Zustand, der seelische, geistige und körperliche Beeinträchtigungen beinhaltet, die im Zusammenhang stehen und einander bedingen. Den seelischen Zustand eines Burnouts bezeichnet man allgemein als Depression. Die geistigen Einschränkungen reichen von Konzentrations- und Aufmerksamkeitsdefizit, fehlende Empathie, Gefühlskälte bis hin zu einer eingeschränkten Denk- und Merkfähigkeit. Die körperlichen Symptome können noch vielfältiger sein. Sie reichen von Kopfschmerzen, Tinitus und Hörstürzen über Magen-Darm-Beschwerden, Herz-Kreislauf-Beschwerden bis zu Tumoren und Krebs.

Ein burnoutspezifisches Krankheitsbild gibt es nicht. So viele Burnout-Betroffene es gibt, so viele unterschiedliche Symptomhäufungen gibt es. Und genau das macht die Behandlung und Therapie so schwierig. Die Zusammenhänge zwischen seelischen, geistigen und körperlichen Symptomen müssen erkannt werden. Bei den körperlichen Symptomen muss geklärt werden, ob sie organische Ursachen haben oder psychosomatisch sind. Bei ersteren weiterlesen »

Tagebuch eines Burnout-Falls

Odyssee durch die Schulmedizin

Ich war nun auf der Suche nach einem Verhaltenstherapeuten. Und fand auch einem, der mir mit sechs Monaten die kürzeste Wartezeit in Aussicht stellte.

Dann passierte Monate lang nichts. Ich wurde immer weiter krankgeschrieben, wartete auf einen Therapieplatz. Ich fand Anfang 2013 auch einen, wo ich sofort hätte hingehen können. Es gab nur einen Schönheitsfehler: die Therapeutin arbeite mit alternativen Methoden und das sieht das Sozialgesetzbuch nicht vor. Meine Krankenkasse lehnt die Übernahme der Kosten ab und ich wartete weiter.

Im Mai 2013 schloss meine Hausärztin ihre Praxis. Ich brauchte also einen neuen Hausarzt und fand eine Praxis ganz in meiner Nähe, die neben der klassischen Medizin auch Homöopathie anbot. Da ich mit homöopathischen Kügelchen und Schüsslersalzen sehr viel mehr anfangen kann, als mit pharmazeutischen Produkten, ging ich voller Erwartung zu meiner neuen Ärztin. weiterlesen »

Tagebuch eines Burnout-Falls

Die ersten Tage nach dem Tag X

Seit Juli 2012 schreibe ich ein Tagebuch. Der nachfolgende Text stammt aus diesem Tagebuch.

Originaltext Tagebuch

    Immer noch Freitag. G. steht auf, wir trinken Kaffee und essen Kuchen. Worüber wir geredet haben, weiß ich nicht mehr. Seine Frage, ob ich zum Arzt gehen werde, kann ich nicht eindeutig beantworten. Er fährt mich noch Hause und bietet mir an, heute Nacht wieder bei ihm […] zu schlafen. Ich weiß es noch nicht, aber es ist gut, Freunde zu haben.

    Von da an funktioniere ich. Ich gehe zur Post und gebe Briefe ab, dann gehe ich zum Arzt. Ich muss einen Strich ziehen. Der Arztbesuch kostet mich Kraft. Ich war erst einmal bei der Ärztin, kann mich nicht an sie erinnern. Wie wird sie reagieren, was wird passieren? Das Gespräch ist eigenartig, kommt mir aber entgegen. Ich erzähle der Ärztin, was los ist, sie fragt, ob ich einen Therapeuten habe und schreibt mich krank. Keine weiteren Fragen. Ich werde krankgeschrieben – eine Woche. Zu wenig, aber ein Anfang. weiterlesen »

Zeit haben oder sich Zeit nehmen

Kirchturmuhr in Unterfarnstädt bei Halle/Saale

„Ich habe keine Zeit“ – wie oft haben Sie diesen Satz schon gesagt? Jemand möchte, dass Sie etwas für ihn erledigen oder möchte sich mit Ihnen verabreden. „Ich habe keine Zeit“ – so lautet oft die Antwort. Und Sie haben recht. Sie haben keine Zeit. Denn Zeit kann man nicht besitzen.

Zeit ist kein materielles Gut, das ein Mensch besitzen kann. Zeit gibt es nicht zu kaufen, sie wird nicht an der Börse gehandelt. Sie ist einfach da oder besser, der Mensch hat sie definiert um sein Leben besser organisieren zu können. Zeit vergeht immer gleich schnell. Früher ging alles langsamer und die heutige Zeit ist so schnelllebig. Gerade war noch Sommer schon ist wieder Weihnachten. Wo ist sie nur hin, die liebe Zeit?
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Abnehmen mit Essen – Ein Kommentar zur Düsseldorfer Obesity-Mortality-Studie (OMS)

Ziel der Studie war die Beantwortung der Frage, ob übergewichtige Personen eine erhöhte Sterblichkeit gegenüber normalgewichtigen Personen haben. Der Einfluss von Adipositas, also starkem Übergewicht, auf die Sterblichkeit (Mortalität) wird seit langem gegensätzlich diskutiert. In der Studie wurden über 6000 adipöse Patienten bezüglich ihrer Sterblichkeit über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten untersucht.
In der Studie konnte u.a. gezeigt werden, dass die mit dem Übergewicht in Verbindung gebrachte höhere Sterblichkeit mit dem Alter bei beiden Geschlechtern sinkt. Eine Auswertung der Blutdruck-Daten unterstützt die Hypothese, dass das steigende Sterberisiko durch hohen Blutdruck bei Personen mit einem hohen Body-Mass-Index (BMI) weniger stark ausgeprägt ist als bei Personen mit einem niedrigeren BMI.

Zugegeben: über das Ergebnis dieser Studie habe ich lange nachgedacht. Eigentlich liegt es doch auf der Hand. Wer extrem übergewichtig ist, belastet seinen Körper mehr, als ein normalgewichtiger Mensch. Wirbelsäule und Gelenke werden stärker beansprucht, das Herz muss mehr leisten, der Blutdruck steigt, die Organe drohen Schaden zu nehmen. Fazit – stark übergewichtige Menschen sterben früher. Die Düsseldorfer OMS zeigt ein anderes Bild.
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Neun Grundregeln gesunder Ernährung

Neun Grundregeln gesunder Ernährung

Wer wünscht sich das nicht? Gesund bleiben bis ins hohe Alter, schlank und fit sein. Ernährung ist für all das die wichtigste Grundlage. Das wissen wir auch. Und doch nimmt die Zahl übergewichtiger und kranker Menschen zu. Krankheiten, wie Diabetes mellitus Typ 2 (Alterstzucker), Rheuma, Arthrose, Gicht, Herz-Kreislauf-Beschwerden treffen immer mehr Menschen in immer jüngerem Alter.

Mit Tabletten lassen sich die Symptome der Krankheiten unterdrücken oder zumindest lindern und erträglich machen. Ein Ersatz für ein gesundes und erfülltes Leben bis ins hohe Alter sind sie nicht.

Wer die folgenden neun Grundregeln für eine gesunde Ernährung berücksichtigt, der kommt seinem persönlichen Wohlergehen und einer langanhaltenden Gesundheit schon ein großes Stück näher.

  1. Abwechslungsreich (Vielfältig und Ausgewogen)
  2. Eine einseitige Ernährung ist nicht hilfreich, Mangelerscheinungen können die Folge sein. Deshalb gilt: Je abwechslungsreicher die Ernährung, desto besser. Nutzen Sie die ganze Palette der natürlichen und naturnahen Lebensmittel – bevorzugt regional und saisonal.
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Abnehmen mit Kapseln, Pülverchen und Abnehmclubs

Kommen wir noch einmal zur Industrie. Sie wird nicht müde, uns mit immer neuen Kapseln, Pülverchen und Tabletten das Abnehmen einfach machen zu wollen. Die Wirkung von Abnehmprodukten ist fraglich. Wenn man Glück hat, passiert gar nichts. Hat man Pech, stellen sich erhebliche Risiken und Nebenwirkungen ein.

Abnehmprogramme weiterlesen »

Das System Gesundheitssystem

Die Bundesrepublik Deutschland hat eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Im Prinzip muss sich niemand ernsthaft Gedanken machen, wenn er erkrankt. Man geht zum Arzt, bekommt Medikamente oder Therapien, wird, wenn nötig, ins Krankenhaus eingeliefert, ist krankgeschrieben, erhält eine Lohnfortzahlung oder nach sechs Wochen Krankengeld. Gefährliche Krankheiten, die sich seuchenartig ausbreiten, gibt es hierzulande nicht mehr. So weit, so gut.

Das System dient den Menschen. Oder doch nicht? Es lohnt sich, genauer hinzuschauen und nachzufragen. weiterlesen »

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