November 2017

Kalenderblatt 45. Woche 2017

Nicht den Tod
sollte man fürchten,
sondern dass man
nie beginnen wird,
zu leben.

Markus Aurelius
(121 bis 180)
römischer Kaiser

Lebe lieber ungewöhnlich

Letztens habe ich eine Sendung über Musik der 80er Jahre gesehen. Wer darf da nicht fehlen? Falco. Den finde ich echt gut und weißt du auch, warum?

Er hat sich ständig neu erfunden. War immer mal da, dann wieder weg und kam immer wieder … jedenfalls bis zu dem Tag, an dem er nicht mehr wieder kam.

Er hat es geschafft, die Musik über den Haufen zu werfen. Wer sang damals schon deutsch-englisch? Er hat es gemacht, einfach gemacht. Und war erfolgreich damit. Davor hab ich Respekt. Wie läuft es denn bei den meisten Menschen ab? weiterlesen »

Wie wichtig ist das Lebensalter?

Mit 20 Jahren denken wohl die wenigsten ans Alter und ans Sterben, mit 30 auch noch nicht. Mit 40 wird’s schon anders, denn da ist die 50 in der Nähe. Und dann ist sie da … die 50 … mehr als die Hälfte ist rum. Mit 60 schaut man sehnsüchtig auf die Rente und mit 70 fangen manche Leute schon an, ihr Leben zu sortieren, ihr Begräbnis zu organisieren und ihren Nachlass zu ordnen.

Was ist das Leben und was sagt das Alter aus?

Wer weiß schon, wie alt er wird und vor allem wie gesund er dann noch ist? Das weiß niemand und das ist auch gut so. Denn genau dieser Umstand, dass wir die Länge unseres Lebens nicht wissen und nicht planen können sollte uns dazu bringen, jeden Tag intensiv zu leben und zu genießen. Morgen kann es vorbei sein – egal, wie alt ich gerade bin. weiterlesen »

Lebe … JETZT!

Wie kurz ist doch so ein Leben? Mit 18 scheint noch viel Zeit vor einem zu liegen, mit 40 hat man die Hälfte rum, mit 60 ist der Herbst erreicht und wer es gesund bis 80 schafft, der kann sich schon glücklich schätzen.

Das Leben geht schnell vorbei, rasend schnell. Das Alter ist dabei gar nicht das Problem. Das Problem (kann sein), dass das Leben so schnell vorbei geht und wir es gar nicht bewusst wahrnehmen. Manche Menschen leben am Leben vorbei. Sie tun Dinge, auf die sie eigentlich gar keine Lust haben. Sie geben sich mit Menschen ab, die ihnen nicht gut tun. Und sie verlagern ihr Glück in die Zukunft, in eine ferne, ungewisse Zukunft.

Und genau das ist der Knackpunkt. Wer Glück und Zufriedenheit in die Zukunft verlagert, wird wohl niemals wirklich glücklich und zufrieden sein. weiterlesen »

Woher kommt die Angst vor dem Tod?

Letztens habe ich einen Satz gelesen, der ging sinngemäß so: „Die Menschen, die ihr Leben in vollen Zügen leben, haben am Schluss kein Problem, zu gehen. Die Menschen, die nur halb leben, hängen an ihrem Leben wie ein Baby an seinem Schnuller.“

Ein starker Satz. Und ja, ich denke, er stimmt. Menschen, die ihre Träume wahr machen, beschweren sich viel weniger, jammern weniger und bereuen weniger als die Menschen, die nur mit Halbgas durch ihr Leben hoppeln und ständig auf bessere Zeiten warten.

Wer wartet, dass sich irgendwann mal alles zum Besseren wendet und sich seine Träume aus heiterem Himmel irgendwie von selbst erfüllen, kann lange warten. Und man wartet und wartet und wartet …. Bis der Sensenmann an die Tür klopft und sagt: weiterlesen »

Lebe … jetzt … hier … und heute

Der Vater eines Bekannten ist gestorben. Knapp 66 Jahre alt, eigentlich gesund, seit einigen Monaten Rentner. Für ihn sollte eigentlich jetzt noch einmal eine schöne Zeit sein, das hat er sich so vorgestellt. Und nun – gestorben. Von heute auf morgen. Unerwartet.

Ich habe mit meinem Bekannten telefoniert und neben den Beileidsbekundungen auch ein bisschen nachgefragt. Und da hörte ich so einige Sätze, die mich nachdenken ließen.

Ich hörte Sätze, wie: Mein Vater hat sein Leben lang gearbeitet, Arbeit war alles für ihn. Familie kam erst danach weiterlesen »

Arbeit – Rente – Tod

Kürzlich habe ich mich mit einer Frau unterhalten. Ihr Mann war gestorben, ganz plötzlich und nur wenige Monate, nachdem er das Rentenalter erreicht hatte. „Wir hatten doch noch so viel vor, wollten reisen, die Zeit genießen. Und nun ist er tot. Er war so deprimiert, nachdem er seine Arbeit aufgegeben hatte. Und krank war er auch nie“

Ich horchte auf. Die Arbeit aufgegeben, in Rente gegangen und plötzlich gestorben. Wie kommt das. Vielleicht daher, dass viele Menschen auf einen Schlag ihren kompletten Lebenssinn verlieren, wenn sie in Rente geschickt werden. Die Arbeit war ihr Sinn. Das Einzige, was sie erfüllt und am Leben gehalten hat. Und wenn der Lebenssinn plötzlich nicht mehr da ist, geht es rapide bergab. weiterlesen »

Das Achte Gebot

„Du sollst kein falsch Zeugnis ablegen“ (kath.),
„Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ (ev.)

Im Achten Gebot gibt es zwischen der Katholischen und der evangelischen Kirche Unterschiede. „Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen“ – also nicht lügen – ist im katholischen Katechismus ohne Ausnahmen formuliert. Die Evangelische Kirche hingegen schließt das Lügen nur aus, wenn es dem Nächsten schadet.

Dazu ein konkretes Beispiel: Stellen Sie sich vor, ein Ihnen sehr nahe stehender Mensch liegt im Krankenhaus. Sie haben mit dem Arzt gesprochen und der hat Ihnen gesagt, dass es keine Hoffnung und Hilfe mehr gibt und der Tod in wenigen Tagen eintreten wird. Medikamente können nur noch Schmerzen lindern. weiterlesen »

Das Vierte Gebot

„Du sollst Vater und Mutter ehren, damit du lange lebest und es dir wohlergehe auf Erden.“ (kath).
„Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.“ (ev.)

Der Unterschied zwischen der katholischen und der evangelischen Auslegung des Vierten Gebotes liegt in der Zeitdauer. Die Ehrung von Vater und Mutter beschränkt sich in der Katholischen Kirche auf das Leben auf Erden. Die Evangelische Kirche kennt diese Begrenzung nicht. Glaubt man an ein Leben nach dem Tod, wird die Ehrung der Eltern also auch dann noch gefordert.

Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen von Kindern. Sie sorgen für sie, ernähren und kleiden sie, ermöglichen Bildung. Zumindest sollten sie es tun. Doch wie weit geht die Ehrung von Mutter und Vater? Diese Frage ist hochaktuell vor dem Hintergrund des gesetzlich geregelten Umstandes, dass Kinder zur Kasse gebeten werden können, wenn ihr Eltern in eine Pflegeeinrichtung müssen und Rente und Pflegegeld nicht ausreichen. Die reine Ehrung der Eltern weiterlesen »

Die Zehn Gebote

Die Zehn Gebote sind eine Aufzählung von verbindlichen Anweisungen (Geboten) des Gottes Israels in der Bibel. Die als direkte Rede des Gottes an sein Volk verstandenen Regeln fassen seinen Willen für das Verhalten ihm und den Mitmenschen gegenüber zusammen.

Die Zehn Gebote haben im Judentum wie im Christentum eine zentrale Bedeutung für die theologische Ethik und haben die Kirchengeschichte und die Kulturgeschichte Europas und der christlichen Welt mitgeprägt.

Bei der Zählung der Gebote gibt es im Judentum und in den christlichen Kirchen unterschiedliche Traditionen. Dort, wo das Bilderverbot – „Du sollst dir kein Bildnis machen“ – als zweites Gebot aufgeführt wird, wie in der anglikanischen, reformierten und orthodoxen Tradition, ergibt sich eine andere Zählung. Neuntes und Zehntes Gebot werden dort als ein Gebot verstanden.

Unterschiede gibt es auch zwischen dem katholischen und dem evangelischen Katechismus. weiterlesen »

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