August 2016

Was ist das Selbstbild und wie entsteht es?

Ich verwende sehr oft in Vorträgen das Wort Selbstbild. Für mich ist klar, was das ist und so bin ich bisher nie tiefer darauf eingegangen. Bis zu dem Tag, als eine Zuhörerin mich fragte, was denn das Selbstbild eigentlich ist und wie es entsteht.

Selbstbild ist nicht das Bild, das wir von uns im Spiegel sehen. Es ist das Bild von uns, das im Inneren entsteht. Es entsteht dort, wo auch das Selbstbewusstsein (oder auch NICHT-Selbstbewusstsein) herkommt. Das Selbstbild sind all die Gedanken, Gefühle und Meinungen, die ein Mensch über sich selbst denkt. Dazu gehört auch das Spiegelbild und wie wir es sehen und bewerten.

Und genau dieses Selbstbild ist es, was am Ende das Leben eines Menschen bestimmt. Menschen verhalten sich im Außen so, wie sie sich in ihrem Selbstbild sehen. Sieht ein Mensch sich als zu dick, hässlich, weiterlesen »

Die Apokalypse steht unmittelbar bevor!!!!!

Was? Wie das denn? Wer sagt denn sowas? Ich sag das. Na gut, ich habe jetzt keine stichhaltigen Beweise dafür den nahenden Weltuntergang. Ich habe jedoch den Eindruck, dass das Ende jeden Tag kommen kann, wenn ich in die Gesichter mancher meiner Mitmenschen schaue.

Ich lade Sie ein zu einem Experiment. Setzen Sie sich in ein Café oder auf eine Bank und beobachten Sie Menschen. Schauen Sie in deren Gesichter. Und zählen Sie mal: wie viele freundliche, entspannte Gesichter sehen Sie? Wie viele zerknirschte und zerknitterte Gesichter zählen Sie?

Ich mache dieses Experiment immer mal wieder und ich kann sagen: Letztere sind in der deutlichen Überzahl. weiterlesen »

„Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit“ (?)

„Wir müssen alles dafür tun, um unsere Sicherheit zu verteidigen. Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit“, diese Worte sagte der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer nach dem Attentat von München.“

Ich habe einige Zeit über diesen Satz nachgedacht. Stimmt es, was der Ministerpräsident sagt, oder doch nicht? Zunächst sei angemerkt, dass der Satz nicht von Horst Seehofer stammt. Wilhelm von Humboldt hat im Jahre 1792 den Satz geprägt: „Denn ohne Sicherheit ist keine Freiheit.“

Was Humboldt mit seinem Satz meinte, können wir nur annehmen. Möglicherweise wollte er sagen, dass die Freiheit, die gemeinschaftskonform ist, nicht die Freiheit sein kann, in der jeder tun oder lassen kann, was er will, ohne Rücksicht auf andere Menschen zu nehmen. Die Humboldt’sche Freiheit beinhaltet aber auch den Begriff der Sicherheit. Freiheit und Sicherheit werden oft als gegensätzlich bezeichnet, als widersprüchlich, wenn sie gemeinsam genannt werden. Gibt es Freiheit ohne Sicherheit oder gibt es da, wo zu viel Sicherheit ist, keine Freiheit mehr?

Freiheit und Sicherheit sind keine Gegensätze. Humboldt sagte, weiterlesen »

Wir kommunizieren immer

Menschen kommunizieren immer, in allem, was sie tun (und auch nicht tun). Auch Schweigen ist Kommunikation.

Wir kommunizieren über

  • Sprache,
  • Mimik,
  • Gestik,
  • Tonfall,
  • Blickkontakt.

All das ist Kommunikation. Nur etwa 20 % unserer gesamten Kommunikation erfolgt über unsere Stimme. Der überwiegende Teil unserer Kommunikation erfolgt nonverbal über unsere Körpersprache und wird – in der Regel – völlig unbewusst gesendet.

Es ist ein Unterschied, ob ich eine ruhige und entspannte Körperhaltung habe oder meine Bewegungen unruhig und hektisch sind. weiterlesen »

Das Fernsehen sagt …

Vor kurzen habe ich eine Boulevardsendung im Fernsehen angeschaut. Das mache ich nur selten – und das aus gutem Grund. Als erstes kamen die Katastrophenmeldungen. Ein schwere Unfall hier, eine ausgebrannte Wohnung dort, ein Raubüberfall woanders. Dann kamen die neuesten Nachrichten aus den europäischen Königshäusern. Wer wo welches Kleid getragen hat, wer schwanger ist und wer sich wieder einmal royal daneben benommen hat. Zum Schluss gabs die News aus Hollywood. Ein roter Teppich hier, eine Preisverleihung dort und natürlich wurde auch die Kleidungs- und Frisurfrage ausführlich behandelt.

An Ende der Sendung stellte ich mir die Frage: „Muss ich das jetzt alles wissen?“ Nein, muss ich nicht.

  • Muss ich mir Nachrichten von Katastrophen anschauen?
  • Muss ich mich über Kriminelle aufregen?
  • Muss ich wissen, welche Prinzessin oder Hollywood-Diva über den roten Teppich geschlendert ist?

Die Antwort: Das liegt ganz allein bei mir. weiterlesen »

Raus aus der depressiven Phase – rein ins Leben

Das Thema Depression beschäftigt mich bereits seit Jahren, vor allem deshalb, weil ich weiß, wovon ich rede. Ich habe viele Bücher gelesen und viel nachgedacht: Wie entsteht eine Depression, wie verläuft sie und wie kommt man aus ihr wieder heraus.

Je länger ich darüber nachdenke, desto kürzer wird meine Antwort: Depressionen sind zum großen Teil hausgemacht und können dementsprechend zum großen Teil auch wieder selbst aufgelöst werden.

Wie? Durch die Art und Weise, wie ich über mein Leben, mich selber und meine Situation denke. Am Ende läuft es immer wieder auf eines hinaus: Wahrnehmung.

Egal wann und egal wo ich ein schlechtes Gefühl habe, es entspringt am Ende immer meinen Gedanken. Meine Gedanken machen meine Gefühle. Wer negativ über sich selber, sein Leben und seine Umwelt denkt, der wird auch vermehrt negative Emotionen erleben. Und wenn dieser Zustand sehr lange und sehr stark anhält, dann nennt man das Depression. weiterlesen »

Die sechs Stufen der Depression

Studie des Rheingold Instituts zur geheimen Logik der Depression

In einer Studie hat das Rheingold Institut untersucht, welcher inneren Logik die Volkskrankheit Depression folgt. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass Betroffene einen Prozess durchlaufen, der sich aus sechs Stufen zusammensetzt.

Menschen mit Depression wird oft das Stigma der Schwäche aufgedrückt, was das Erkennen und Heilen einer Depression erschwert.
Betroffene schweigen aus Scham, Angehörige, Freunde, aber auch Ärzte fühlen sich aus demselben Grund in vielen Fällen unangenehm berührt, wenn sie mit Depression konfrontiert werden.

Geschätzt gibt es ca. 4 Millionen Menschen, die an der „Volkskrankheit Depression“ in Deutschland leiden. In der Studie des Rheingold Instituts wurden 80 Personen jeweils zwei Stunden befragt. 40 von ihnen litten unter depressiven Verstimmungen. Weiterhin wurden 22 Ärzte, zehn Apotheker und acht pharmazeutisch-technische Assistenten interviewt.

Auftraggeber der Studie war der Hersteller von Naturheilmedizin Pascoe. Ziel der Studie war, das Muster herausarbeiten, dem eine Depression folgt. Das Ergebnis: Betroffene durchlaufen einen Prozess, der sich aus sechs Stufen zusammensetzt. weiterlesen »

Thema des Monats Oktober 2015: VERÄNDERUNG

Wozu soll ich mich verändern, es läuft doch alles prima? Wenn das tatsächlich so ist – herzlichen Glückwunsch. Doch wie sind Sie auf diese Internetseite gestoßen? Zufall, die Recherche hat Sie zufällig hierher geführt oder weil Sie nach etwas suchen, was Sie nicht definieren können?
Veränderung – das kann vieles bedeuten: Abwandlung, Korrektur, Umgestaltung, aber auch Abkehr, Neugestaltung, Umbruch, Wandel. Ist Veränderung ist immer erst dann notwendig, wenn aus auf den bisherigem Weg nicht mehr weiter geht? Oder gibt es einen früheren Zeitpunkt, an dem es sinnvoll sein kann, eine Veränderung einzuleiten?

Wen oder was verändere ich? Meine Umwelt, das System oder mich? weiterlesen »

Ich will mich nicht verändern!

Veränderung? Wozu? Ist doch alles prima, ich bin zufrieden mit meinem Leben. Wozu soll ich mich verändern.

Ja es gibt sie, diese Veränderungsmuffel, die sich gegen alles, was nur ansatzweise nach Veränderung aussieht, sträuben.

Doch leider muss diesen Menschen gesagt werden: Niemand kommt um Veränderung herum. In unserem Leben ändert sich ständig irgendetwas. Und wir können nichts dagegen tun. Wir ändern uns selbst – wir werden älter, wir entwickeln uns weiter, lernen dazu, erleben Neues. Um uns herum verändert sich ständig etwas – manche Menschen gehen, neue Menschen kommen zu unserem Leben hinzu. Die Umwelt verändert sich – Jahreszeiten, Mode, Trends, Technik.

Veränderung ist ein Teil des Lebens. Ohne Veränderung weiterlesen »

Gutes Leben ist Einstellung

Ab und zu kommt mir mal so eine Idee. Und letztens war es folgende: das gute Leben ist eine Einstellung und kein Tun.

Ich meine damit, dass ich nicht irgendwann einmal glücklich sein kann, ich kann mich nicht zum Glück „hinarbeiten“. Ein glückliches Leben findet immer nur jetzt statt, genau in diesem Moment.

Die Frage ist nur, lass ich es zu oder verneine ich es?

Ich kann mich JETZT dafür entscheiden, offen zu sein, das Leben voll zu leben und mich selber und meine Umwelt zu genießen. Gleichzeitig kann ich mich dem aber auch verweigern, mir negative Gedanken machen und mir damit schlechte Gefühle ins Haus holen.

Für was entscheide ich mich? weiterlesen »

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