Dezember 2017

Hör nicht darauf, was andere sagen

Mathematik war nicht so mein Ding, vor allem nicht in der 11. und 12. Klasse. Eines schönen Tages stand ich mal wieder an der Tafel und sollte eine Aufgaben lösen, Ich hatte nicht den geringsten Dunst, was ich tun sollte. Angesichts meines Versagens fragte mich meine Mathematiklehrerin, warum ich Abitur machen wolle. Ich antwortete: „Weil studieren will.“. Daraufhin ihre Antwort: „Herr Seidel, Sie werden nie studieren.“

Das Leben und ich wollten es anders. Ich habe studiert und einen ganz passablen Abschluss hingelegt.

Was war passiert? Dass ich in Mathematik glatt versagt habe, hatte nichts mit Faulheit zu tun. Ich habe es einfach nicht kapiert. Trotz Nachhilfe – es ging bei mir nicht in die Platte. Die Lehrerin war von der Sorte: Ich kanns, wer schnell begreift hat Glück, der Rest hat Pech.

Sie versuchte, durch stures Wiederholen weiterlesen »

Vergiss deine Ausreden

Letztens mal wieder ein Gespräch gehabt: Ein Arbeitssuchender fragte mich, was er denn machen könne, um endlich wieder Arbeit zu finden. Meine Frage: „Was haben Sie denn bisher dafür getan?“ Seine Antwort: „Na ja, Bewerbungen geschrieben, Bewerbungstraining gemacht, Vorstellungsgespräche besucht.“

„Und aus welchem Grund hat es bisher nicht geklappt?“ fragte ich. „Antwort: „Tja, wenn ich das nur wüsste. Ich will ja arbeiten, aber irgendwie passt es immer nicht. Ich bin nicht ganz gesund und kann manche Dinge nicht machen, dann war das Unternehmen außerhalb und das war für mich ungünstig. In Schichten will ich auch nicht arbeiten und manchmal passte auch das Gehalt nicht …“ Ich unterbrach ihn mit der Frage: „Wollen Sie wirklich ernsthaft arbeiten?“ Er schaute mich an: „Aber natürlich“ antwortetet er schon fast beleidigt, „ich will schon, aber …“

Und dann kamen wieder die Wenns und Abers und warum es denn nicht ginge …

Wer im Kopf schon nicht alles gibt, weiterlesen »

Putzfrauen aus dem Ruhrgebiet …

… und ihr größter Denkfehler

Quelle: www.pixabay.deWer erinnert sich nicht an den legendären Auftritt der Putzfrau Susanne Neumann aus Gelsenkirchen auf dem SPD-Parteitag im Mai 2016. Da kommt doch eine kleine, unbedeutende Frau und stutzt den großen SPD-Chef zurecht. Klasse! Möchte man meinen …

Vor einiger Zeit schaute ich Fernsehen und da saß wieder eine Putzfrau aus dem Ruhrpott. Sie erzählte aus ihrem Leben und wie viel (oder besser wenig) sie verdient und das es für eine auskömmliche Rente kaum reicht und ihr Altersarmut droht undsoweiterundsofort. Laber, mecker, jammer …

Und dann fragt der minderbemittelte Reporter, wie sich das Dilemma denn ändern lasse und wer es ändern soll. Und nun kommt die Antwort der Putzfrau: Die Politik soll etwas verändern. weiterlesen »

Wie Niederlage zum Sieg wird

Quelle: www.pixabay.de

Letztens habe ich eine Reportage über Fußball gesehen. Und da fiel mir etwas auf. Wenn eine Mannschaft gewonnen hat, hieß es:“WIR haben gewonnen!“ Hatte eine Mannschaft verloren, hieß es: „DIE haben verloren!“

Was ist daran auffällig? Siegt eine Mannschaft, so bezieht man den Erfolg auf sich selber. Verliert sie aber, gibt streift man die Verantwortung schnell ab und projiziert die Niederlage auf andere.

Im ersten Moment erscheint das sogar sinnvoll, denn schließlich wollen wir ja immer schön positiv bleiben und uns so wenig wie möglich mit negativen Dingen beschäftigen.

Es gibt da aber ein Problem. Wer nicht die volle Verantwortung für eigene Niederlagen übernimmt, wird niemals nie über sie hinaus wachsen. weiterlesen »

Das lebensfreundliche Unternehmen

Die Fachkräftesicherung stellt die Unternehmen vor neue Probleme. Mitarbeiterbindung und Fachkräftegewinnung wird immer mehr zur Herausforderung.

Was große Unternehmen schon seit Jahren vormachen, schaffen auch immer mehr klein- und mittelständische Firmen – Unternehmenswelten zu schaffen, in den sich die Mitarbeiter nicht nur wohlfühlen und gern arbeiten, sondern auch eine gute bis sehr gute Leistung erbringen.

Was ein lebensfreundliches Unternehmen ausmacht und worauf es ankommt, hat ein Workshop bei der IHK Leipzig aufgezeigt, bei dem u.a. der Unternehmensberater Sven Lehmann aus Eilenburg referierte.

Thema Steuern ist für Selbstständige oft ein Buch mit sieben Siegeln

Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten Existenzgründer das Thema Steuern nicht unterschätzen und sich im Zweifelsfall an einen erfahrenen Steuerberater wenden. Einen aufschlussreichen Durchblick durch den Steuerdschungel bietet beispielsweise http://www.gruendercheck.com/. Je nach Unternehmensform wird der Gründer mit einer Vielzahl an steuerlichen Regelungen konfrontiert. Jeder Existenzgründer ist zur Abgabe eines „Fragebogens zur steuerlichen Erfassung“ beim Finanzamt verpflichtet. Er erhält eine Steuernummer und das Finanzamt prüft, welche Steuerarten anzuwenden sind.

Einkommensteuer

Gesellschafter von Personengesellschaften müssen eine persönliche Einkommensteuererklärung abgeben. Die Höhe der fälligen Steuer richtet sich nach dem erzielten Gewinn aus dem Gewerbebetrieb, aus der selbstständigen Tätigkeit eines Freiberuflers, aus Kapitalvermögen und aus Vermietung und Verpachtung. Sind im vorausgegangenen Geschäftsjahr hohe Gewinne erwirtschaftet worden, werden im laufenden Jahr quartalsweise Einkommensteuervorauszahlungen fällig, um hohe Steuernachzahlungen zu vermeiden. weiterlesen »

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