Oktober 2016

Was mache ich mit negativer Kritik?

Wer über Persönlichkeitsentwicklung, Selbstbewusstsein, Veränderung u.ä. Dinge spricht, der bekommt Kritik. Positive wie negative. Positive Kritik (oder auch Feedback) bestärkt sicher jeden Menschen. Negative hingegen eher nicht. Wie also damit umgehen?

Die Lösung heißt (wie so oft): Veränderung. Veränderung der Sichtweise.

Ich kann machen, was ich will. Ich werde es nie allen Menschen recht machen. Egal wie ich es mache. Egal was ich mache. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird sich immer einer aufregen.
Na und? Die Probleme, die ein anderer Mensch mit mir hat, sind dessen Probleme, nicht meine. Das soll auf keinen Fall heißen, weiterlesen »

Was Schlangen und Menschen gemeinsam haben

Schlangen haben kein Skelett. Die Haut hält das Tier zusammen. Das bedeutet, eine Schlange kann nur bis zu einer gewissen Größe in ihrer Haut wachsen und muss sich dann häuten, um wieder mehr Platz zu haben.

Das erinnerte mich an uns Menschen. Denn uns Menschen geht es ziemlich ähnlich – im übertragenen Sinn.

Auch wir Menschen müssen uns immer wieder mal von unseren alten Häuten befreien, um wachsen zu können. Ich meine nicht das körperliche Wachstum, das macht unsere Haut auch ohne Häutung mit. Ich meine das innere Wachstum. Alte Glaubenssätze engen uns ein, ebenso Beziehungen. Manchmal ist es notwendig, weiterlesen »

Psychoseseminar: „Erfahrungen mit Psychopharmaka“

Montag, 05.09.2016, 19.00 – 21.00 Uhr; „Raum der Stille“, Orientierung – Kontaktstelle der katholischen Kirche in Leipzig; Hainstraße 12, Sternpassage, 04109 Leipzig

Viele Menschen sammeln im Laufe des Lebens Erfahrungen mit psychisch wirksamen Substanzen. Was wissen wir über die Wirkungen jenseits von klinischer Forschung und Pharmaindustrie? Wie geht es Menschen, die Psychopharmaka einnehmen wollen oder sollen? Wie empfinden Sie deren unterschiedliche Wirkungen? Was wünschen und erhoffen sich die Angehörigen von der Pharmakotherapie? Wie nehmen sie die Veränderungen ihrer Angehörigen unter der Einnahme von Psychopharmaka wahr? Wie erleben Behandelnde die Situation ihrer Patienten?

Fragen und Antworten zum Thema Burnout

Burnout ist zum Massenphänomen geworden. Was vor etwa 20 Jahren zunächst als Managerkrankheit bekannt wurde, hat längst alle Bevölkerungsgruppen erreicht. Stress – Burnout – Depression, diese drei Begriffe werden oft im Zusammenhang genannt und oft auch verwischt. Die nachfolgenden Fragen und Antworten sollen dazu beitragen, mehr Klarheit in die Burnout-Diskussion zu bringen.

Was ist Stress? Was ist Burnout?

Burnout bezeichnet ein vegetatives Überlastungssyndrom. Dauerhafter Stress kann zu einem Burnout führen. Der Begriff Stress ist jedoch sehr allgemein. Die Faktoren, die Stress auslösen und zu einem Burnout führen können, heißen Stressoren. Stressoren können sowohl von außen auf den menschlichen Organismus einwirken, als auch aus dem Menschen selbst kommen.

Eine eindeutige Definition des Begriffes Burnout gibt es nicht. weiterlesen »

Denken sie einfach mal … nichts

Versuchen Sie doch einmal folgendes Experiment: Setzen oder legen Sie sich hin versuchen Sie, nur für die nächsten 60 Sekunden einfach einmal nichts zu denken. Viel Erfolg!

Klappt? Sehr gut, dann haben Sie den allermeisten Menschen etwas voraus. Klappt nicht? Die Gedanken kommen, ob Sie wollen oder nicht?

Zwangsgedanken. Viele Menschen verfolgen sie täglich, ob zu Hause, auf Arbeit oder im Schlaf. Sie sind omnipräsent. Manchmal so hartnäckig, dass es kaum mehr auszuhalten ist. Und sie sind nicht einfach so da, die Zwangsgedanken. Sie verbrauchen Energie, sie können so stark werden, dass sie den Alltag beeinflussen und erschweren können. Mancher mag sich da wünschen, ohne graue Masse im Kopf geboren worden zu sein.

Wenn Sie glauben, Ihre Gedanken im Griff zu haben, haben Sie noch nicht gemerkt, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Die Gedanken haben Sie im Griff. weiterlesen »

„Das räschd mich uff“

(hochdeutsch = Das regt mich auf)

Letztens saß ich mit einigen Leuten vorm Fernseher und es kamen gerade Nachrichten. Da mich die alltäglichen Katastrophenmeldungen nicht besonders interessieren, habe ich gar nicht richtig hingehört. Bis plötzlich jemand im schönsten Breitsächsisch laut rief: „O nee, isch ganns nich mähr hern. Das Gelaber. Das räschd mich uff.“ (hochdeutsch =: „Oh nein, ich kann es nicht mehr hören. Das Gelaber. Das regt mich auf“).

Aha. Irgendetwas regte diesen Menschen also mächtig auf. Er schimpfte dann noch weiter. Innerlich kam ich zu der Frage: „Und? Was bringt die ganze Aufregung nun? Was ändert sich dadurch?“

Antwort: Nichts.

Da kam mir eine Idee. Ich fragte die Person, ob sie denn an der Situation, die sie so aufregt, etwas ändern möchte. Die Antwort: „Isch? Nee. Was soll isch denne machen. Isch gann das doch nisch ännern. Misch fragn se doch eh nich.“ (hochdeutsch = weiterlesen »

Das Milton-Modell der Sprache

Hypnotische Sprachmuster erkennen
Semantische Fehlgeformtheiten

Verknüpfungen – (Kausalitäten)
Der Kommunikator benutzt Wörter, die eine Verbindung oder Ursache-Wirkung-Beziehung implizieren, und zwar zwischen etwas, was bereits der Fall ist (Beobachtung) und etwas anderem, das der Kommunikator beabsichtigt (Suggestion). Das legt dem Zuhörer nahe, so zu reagieren, als ob das Eine tatsächlich das Andere verursacht. Es gibt drei Arten von Verknüpfungen, die sich im Intensitätsgrad von 1 (schwach) bis 3 (sehr stark) steigern. Dabei wird meistens mit der schwächsten Art begonnen und dann stufenweise gesteigert.

Beispiel:

  • Intensitätsgrad 1: „Wenn Du Dich zurücklehnst, kannst Du entspannen.“
  • Intensitätstgrad 2: „Wenn Du Dich jetzt zurücklehnst, kannst Du gut entspannen.“
  • Intensitätstgrad 3: „Wenn Du Dich jetzt bequem in Deinen Sessel zurücklehnst, kannst Du spüren, wie Du dich in kurzer Zeit tief entspannst.“

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Akzeptieren und dann los

Osho sagte einmal:

„Das Leben hört nicht auf Deine Logik, es geht ganz gelassen und ungestört seinen Gang. Höre auf das Leben, denn das Leben hört nicht auf Dich. Es kümmert sich kein bisschen um Deine Logik.“

Recht hat er. Stelle Dich nicht gegen die Realität. Geh nicht gegen das, was ist. Denn die Realität ist, wie die Realität ist. Ob dir das gefällt oder nicht, spielt keine Rolle.

Die Welt ist, wie die Welt ist. Und jedes „sich-dagegen-sträuben“ und „nicht-akzeptieren-wollen“ kostet nur eins – massiv Energie.
Nun könnte man die Frage stellen: „Wenn ich eine Situation so akzeptiere wie sie ist, dann verändert sich doch nichts?
Und genau dort liegt der Denkfehler. Akzeptanz ist der Ausgangspunkt für jede Veränderung. Man kann eine Situation nicht verändern, wenn man sie nicht zuerst auf einem grundlegenden Level akzeptiert. weiterlesen »

Ich wünsche ein veränderungsreiches Jahr 2016!

Ich habe einige Zeit überlegt, was ich in die Überschrift meiner Grußbotschaft zum Neuen Jahr schreibe, was ich meinen Lesern wünsche. Gesundheit? Ja. Natürlich, denn Gesundheit ist alles und ohne Gesundheit ist alles nichts (in leichter Abwandlung Arthur Schopenhauers).

Glück und Erfolg? Ja, auch das kann wohl jeder Mensch gut gebrauchen. Glück und Erfolg sind Dinge, die dem persönlichen Wertesystem jedes Menschen unterliegen. Ich habe mich für Veränderung entscheiden.

Das Jahr 2015 hat viele Veränderungen mit sich gebracht. Im Großen wie im Kleinen. Die Welt hat sich verändert nach den Terroranschlägen in Paris und dem Flüchtlingsstrom nach Europa. Menschen sind von uns gegangen – berühmte und unbekannte – und alle haben eine Lücke hinterlassen.

Was hat sich im Jahr 2015 bei mir verändert? Einiges. Geschäftlich geht es weiter aufwärts, privat gab es schöne und weniger schöne Ereignisse, die mein Leben beeinflusst und mein Denken und Handeln verändert haben. Wie sieht es bei Ihnen aus? Welche Veränderungen gab es 2015 bei Ihnen? Viele Menschen lassen das alte Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr Revue passieren. Vielleicht legen Sie in diesem Jahr den Fokus ihres persönlichen Jahresrückblicks auf die Veränderungen, die sich in ihrem Leben 2015 ergeben haben. Und was hat sich dadurch in ihrem Leben verändert. Positive Veränderungen nehmen wir schnell und gern wahr. Negative werden oft verdrängt, nächstes Jahr wird alles besser. Doch vor allem in den scheinbar negativen Ereignissen und Erlebnissen liegt schöpferische Kraft, liegt Veränderung. weiterlesen »

Das zweite Gebot

„Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren“ (kath.)
„Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen“ (ev.)

Erstes und Zweites Gebot hängen eng zusammen. Den Namen des einen Gottes, an den ich glauben soll, soll ich nicht verunehren bzw. missbrauchen.

Das Zweite Gebot sollte ein alltägliches Gebot im Umgang von Menschen miteinander sein. Tauscht man das Wort „Gott“ aus und ersetzt es durch „Menschen“, entsteht ein Gebot, das lautet: „Du sollst Menschen nicht verunehren“ bzw. „Du sollst Menschen nicht missbrauchen“.

Anmaßung, „Gott“ durch „Menschen“ zu ersetzen? Das kann man sehen, wie man will. Für mich beginnt jede Entwicklung und Veränderung im Kleinem, bei mir selbst, in meiner Umgebung, bei meinen Mitmenschen. Ist es überhaupt möglich, seine Mitmenschen zu verunehren und sie zu missbrauchen (körperlich, seelisch und materiell) und sich gleichzeitig an das Zweite Gebot zu halten? Glaubt man der Bibel, weiterlesen »

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