März 2016

Schuld sind immer die Anderen

Aus der Statistik:“Immer mehr Erwerbstätige können laut Statistischem Bundesamt kaum mehr von ihrem Einkommen leben. Ende 2013 bezogen rund 3,1 Millionen von ihnen ein Einkommen, das unterhalb der Schwelle liegt, bei der offiziell die Armutsgefährdung beginnt.“

„Ein Skandal“, möchte man laut ausrufen, „Wie kann so etwas sein? Und das in Deutschland!“ Und dann kommt die Frage nach der Schuld. „Die unfähigen Manager sind schuld. Oder die gierigen Banken. Oder die unfähigen Politiker. Oder gleich alle zusammen!“

So kann man denken. Ich denke anders: Jeder bekommt das, was er sich selbst ausgesucht hat. Was viele Menschen aus ihrer Sichtweise heraus oft vergessen, ist die Person, die sich den ganzen Schlamassel eingebrockt hat: sie selber. weiterlesen »

Kalenderblatt 10. Woche 2016

Für seine Handlungen sich allein verantwortlich fühlen
und allein ihre Folgen, auch ihre schwersten, tragen,
das macht die Persönlichkeit aus.

Ricarda Huch (1864 bis 1947),
deutsche Schriftstellerin

Das Fünfte Gebot

„Du sollst nicht töten“ (kath., ev.)

Beim Fünften gebot sind sich Katholische und evangelische Kirche einig. Das Fünfte Gebot ist klar formuliert: „Du sollst nicht töten“. Nicht formuliert ist, was in den Begriff töten eingeschlossen ist.

Trifft das Gebot nur auf Menschen zu? Oder ist es auch für Tiere und Pflanzen anwendbar? Im kirchlichen Verständnis – nein. Der Mensch ist das Ebenbild Gottes. Tiere und Pflanzen sind zwar Teil der göttlichen Schöpfung, jedoch wird ihnen eine niedrigere Stellung zugebilligt. Eine strikte Ausweitung des Fünften Gebotes auf Pflanzen und Tiere wäre praktisch auch nicht umsetzbar, wäre doch damit den Menschen die Nahrungsgrundlage entzogen.

Angesichts eines steigenden Fleischkonsums, angesichts unhaltbarer Zustände in Tierzuchtbetrieben und Schlachthäusern weiterlesen »

Das Freiheitsgefasel

Freiheit, Freiheit über alles. Schalten Sie den Fernseher an, so schwappt das Freiheitsgefasel aus allen Kanälen. Freiheit als höchstes Gut unserer Gesellschaft. Grundgesetzlich geschützt. Steckt hinter dem Freiheitsgefasel noch eine wirkliche Freiheit?

Freiheit ist eines der höchsten Schutzgüter des Staates. Doch nirgends steht geschrieben, was Freiheit ist, welche Art von Freiheit geschützt ist und wie sie geschützt ist. Und das hat auch einen Grund – die universelle Freiheit gibt es nicht. Es gibt nur eine individuelle Freiheit. Jeder Mensch hat seine eigene Vorstellung von Freiheit. Der Staat kann nicht mehr tun, als dafür einen Rahmen zu schaffen. Und das hat er getan.

„Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. weiterlesen »

Persönliche Freiheitsrechte

Bei den persönlichen Freiheitsrechten geht es darum, dass jeder Mensch sein Leben frei gestalten kann, gleichzeitig aber anderen ihre Freiheit lassen muss. Das Grundgesetz sagt dazu: Jeder Mensch hat das Recht, sein Leben selbst zu gestalten. Jeder soll und darf eigene Wünsche und Vorstellungen haben und sich so entwickeln, wie es seiner Begabung und seiner Persönlichkeit entspricht.

Jeder soll also so leben können, wie er will. Das gilt allerdings nur, solange er damit andere Menschen im Ausleben ihrer Freiheit nicht einschränkt. Denn jeder Mensch hat das gleiche Recht auf persönliche Freiheit. Wenn sich zwei streiten, müssen sie gemeinsam versuchen, eine Lösung zu finden.

Zur Freiheit gehört die Unversehrtheit. Das Grundgesetz sagt, Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Niemand hat das Recht, weiterlesen »

Liebe und Freiheit

Freiheit ist das größte Gut des Menschen, Alles was Freiheit gibt, ist gut. Freiheit ist für mich der Grundwert schlechthin. Es gibt für mich nichts, was über der Freiheit steht.

Selbst die Liebe, muss sich der Freiheit unterordnen. Bitte was? Die Liebe ist doch das höchste und wichtigste Gut des Menschen, mag jetzt mancher denken. Da muss sich dann auch mal die Freiheit unterordnen.

Nein, für mich steht selbst die Liebe unterhalb der Freiheit. Warum?

Weil es ohne Freiheit keine wirkliche Liebe geben kann!

Wie soll ich jemanden lieben, wenn ich dabei nicht die Freiheiten habe, die ich brauche? Wie will ich jemals mit einem Menschen glücklich werden, ich du dafür meine Freiheiten aufgeben muss? Ich sage: Das geht gar nicht.

Viele Beziehungen zwischen Menschen beruhen auf Kompromissen: „Du gibst einen Teil deiner Freiheit zu Gunsten meiner Freiheit auf“. Das führt dann in den meisten Fällen in die Beziehungslethargie weiterlesen »

Energieräuber – Menschen, die uns Kraft kosten

Wir treffen im Alltag auf Menschen, die uns inspirieren, die uns gut tun und uns bereichern. Und wir treffen auf Menschen, die uns Kraft und uns unsere Lebens-Energie stehlen. Zeit, für eine klare Ansage.

Ob es die Freunde sind, die andauernd von ihrem tollen neuen Job erzählen und uns dabei nie nach unserer Arbeit fragen. Ob es die Eltern sind, die sich immer wieder ungefragt in unser Beziehungsleben einmischen. Eine Kollegin, die ständig über alles und jeden beklagt, meckert, ohne jedoch an einer Lösung zu arbeiten. Auch der Partner, der uns immer wieder das Gefühl gibt, etwas Falsches zu tun. Sie sind überall, diese Energieräuber.

Nach jeder Begegnung mit solchen Menschen fühlen wir uns unwohl, ausgelaugt und erschöpft oder sind gereizt und niedergeschlagen. Diese Stimmungswechsel sind Anzeichen dafür, dass in unserem Leben Energieräuber ihr Werk verrichten.

Besonders empathische Frauen und Männer, die sich gut in andere hineinversetzen können, werden oft Opfer von Energieräubern. Doch auch wer sich und den anderen schlecht Grenzen setzen kann, es immer allen recht machen möchte oder weiterlesen »

Umgang mit Angst und Panik

Leiden Sie unter Ängsten und Panikattacken und wollen Sie endlich raus aus diesem Hamsterrad?

Wenn Sie diesen Artikel lesen, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg. Das Thema Angst hat in den letzten Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen. Inzwischen gibt es zahlreiche Selbsthilfebücher zum Thema Angst und Panik. Sinnvoll sind Bücher, die weniger die medizinischen und psychologischen Aspekte der Angst beleuchten und mehr Wert auf konkrete Übungsprogramme legen.

Nachfolgend einige Tipps, wie Sie mit Angst und Panik besser umgehen und sie überwinden können.

Angst akzeptieren

Ängste gehören zum Leben. Sie sind Ausdruck der menschlichen Evolution und treten regelmäßig auf, z.B. wenn man sich auf etwas Neues, Unbekanntes einlässt. Sie stimulieren das Nervensystem, um es zu Höchstleistungen zu befähigen (z.B. durch vermehrte Wachsamkeit, Konzentration und Handlungsbereitschaft). Erst wenn die Ängste außer Kontrolle geraten und zu einer Überreaktion führen, werden sie zum Stress und rufen weitere Symptome hervor. Krankhafte Angst bezieht sich auf Situationen, die in Wirklichkeit gar nicht gefährlich sind und nur als so empfunden oder vermutet werden. Angst ist damit eine richtige Reaktion, nur zur falschen Zeit bzw. am falschen Ort. weiterlesen »

Nimm Dein Leben in die Hand

Jeder Mensch ist für sein Leben ganz alleine verantwortlich. Jeder für sich ganz alleine. Und niemand anderes. Jeder Mensch ist der Herrscher über sein Leben. Jeder bestimmt selbst, was er aus seinem Leben machen will.
Wer also selbstbewusster sein will hat selbst die Macht, daran zu arbeiten und Selbstbewusstsein aufzubauen.

Wer mehr Freunde in seinem Leben haben will, muss sich diese suchen. Wer will, dass ihm die Menschen besser zuhören und mehr respektieren, dann muss derjenige dafür sorgen, dass das passiert.

Viele Menschen tragen altüberlieferte Glaubenssätze in sich: „Ich kann nicht“, „Ich darf nicht“, „Die Anderen sind schuld“, „Das macht man nicht“, „Wenn ich nur andere Eltern gehabt hätte“ und so weiter.

Das Problem sind nicht die Anderen oder die Eltern, das Problem ist die Einstellung, die jeglichen Handlungsspielraum nimmt. weiterlesen »

Die Lebensziele …

… und wie man sie am allerbesten verfehlt

Das Leben könnte so toll sein: ein attraktives Ziel setzen und voller Elan darauf hinsteuern. Wenn da nicht zwei Dinge wären, die uns von unseren Lebenszielen abhalten: Schuld und Pflicht.

Schuld und Pflicht sind äußerst beliebte Mittel die eingesetzt werden, um Menschen zu manipulieren, sie von ihren Zielen abzubringen und sie auszunutzen. Religionsgemeinschaften, staatliche Organisationen, Familien, Freunde, Kollegen und Chefs setzen Schuld und Pflicht nur allzu gern für ihre Zwecke ein.

Kindern wird die Schuld von ihren Eltern eingeredet. „Wir haben alles für Dich getan, jetzt musst Du uns im Alter auch versorgen.“
„Alle Deine Vorfahren waren Ärzte, jetzt musst Du auch Medizin studieren, dass bist Du der Familie schuldig“.

Noch perfider wird das Schuldprinzip in christlichen Religionsgemeinschaften praktiziert. Der Mensch kommt praktisch schon schuldig auf die Welt, noch bevor er den ersten Atemzug gemacht hat. Jeden Sonntag wird gebetet: „ … und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“. weiterlesen »

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