April 2016

Das Milton-Modell der Sprache

Hypnotische Sprachmuster erkennen
Löschungen / Tilgungen

Kommunikation ist nicht eindeutig, sondern von Wahrnehmung und Interpretation bestimmt. Nicht nur, was wir wahrnehmen, sondern auch, wie wir es interpretieren, bestimmt unser Handeln.

Gelungene Kommunikation = das Resultat zu erhalten, das man erhalten wollte.

Zum Konflikt kommt es, wenn zwei unterschiedliche Resultate erwartet werden.

Hilfreich sind:

  • Offene Kommunikation und Feedback (Rückmeldung),
  • Klare und verständliche Darstellung der eigenen Ziele,
  • Zuhören können und verstehen der anderen Seite,
  • Ausrichtung auf ein gemeinsames Ziel und dessen Formulierung,
  • Respekt und Toleranz des anderen,
  • Verantwortung für das eigene Handeln,
  • Unterscheidung zwischen der Inhalts- und der Beziehungsebene (Menschen und deren Verhalten voneinander trennen),

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Kann man zu viel Selbstbewusstsein haben?

Kann man zu viel Selbstbewusstsein haben? Eigentlich nein. Oder doch? Was ist mit den Menschen, die sich vor lauter Selbstbewusstsein immer in den Mittelpunkt stellen, die sich immer aufblasen, sich wichtig machen?

Die Frage ist, ob ein solches Verhalten wirklich etwas mit Selbstbewusstsein zu tun hat? Oder ist ein solches Verhalten nicht eher Ausdruck großer innerer Angst, nicht wahrgenommen zu werden? Was ist mit dem Narzissten, der nur noch auf sich selber schaut und dem alles andere egal ist? Auch das ist kein echtes Selbstbewusstsein. Denn diese Menschen schaden am Ende sich selber.

Echtes Selbstbewusstsein heißt, weiterlesen »

Selbstbewusstsein – alles eine Frage der Gene?

Wissen die Ärzte nicht weiter, sind es die Gene. Geben Kühe viel oder wenig Milch, sind es die Gene. Sind Menschen erfolgreich oder nicht, es hängt von den Genen ab. Alles die Gene!?

Ja, die Gene, oder die Veranlagungen – wie auch immer man es nennen will, spielen eine Rolle. Meiner Ansicht nach zwar keine übergeordnete Rolle aber sie spielen eine Rolle. Ich kann mir nicht aussuchen, ob ich introvertiert oder extrovertiert bin. Dieses Verhalten ist vom Grund her angeboren. Wer vom Grund her eher introvertiert ist, wird auch immer eher introvertiert bleiben und wahrscheinlich kein Alleinunterhalter werden.

Aber: Veranlagungen müssen Menschen nicht für immer fesseln. Man kann sie auflockern, ausbreiten, umwandeln, weiterlesen »

Das Sechste Gebot

„Du sollst nicht Unkeuschheit treiben“ (kath.),
„Du sollst nicht ehebrechen“ (ev.)

Auf den ersten Blick scheint das Sechste Gebot im katholischen und im evangelischen Katechismus ähnlich zu sein. Auf den zweiten Blick aber nicht. Unter Keuschheit wird oft nur die sexuelle Abstinenz oder Enthaltsamkeit verstanden. Das Idealbild der bewussten Keuschheit ist allerdings weitreichender.

Keuschheit bezeichnet das Verhalten einer Person, sich auf Grund eines erworbenen Schamgefühls oder kraft eines bewussten Grundsatzes schamhaft zu verhalten und das Unschamhafte und Verstöße gegen die Sittlichkeit zu meiden.
Das religiöse, katholische Verständnis von Keuschheit, wird als allgemeine Mäßigung verstanden, die nicht auf sexuelles Verhalten weiterlesen »

Die Zehn Gebote

Die Zehn Gebote sind eine Aufzählung von verbindlichen Anweisungen (Geboten) des Gottes Israels in der Bibel. Die als direkte Rede des Gottes an sein Volk verstandenen Regeln fassen seinen Willen für das Verhalten ihm und den Mitmenschen gegenüber zusammen.

Die Zehn Gebote haben im Judentum wie im Christentum eine zentrale Bedeutung für die theologische Ethik und haben die Kirchengeschichte und die Kulturgeschichte Europas und der christlichen Welt mitgeprägt.

Bei der Zählung der Gebote gibt es im Judentum und in den christlichen Kirchen unterschiedliche Traditionen. Dort, wo das Bilderverbot – „Du sollst dir kein Bildnis machen“ – als zweites Gebot aufgeführt wird, wie in der anglikanischen, reformierten und orthodoxen Tradition, ergibt sich eine andere Zählung. Neuntes und Zehntes Gebot werden dort als ein Gebot verstanden.

Unterschiede gibt es auch zwischen dem katholischen und dem evangelischen Katechismus. weiterlesen »

Warum alle Techniken nichts nützen, wenn das Umfeld nicht stimmt

„Alle Techniken und Übungen zur persönlichen Entwicklung kannst du vergessen, wenn dein Umfeld nicht stimmt“ sagte vor kurzem jemand zu mir. Stimmt, dachte ich bei mir. Die besten Tipps bringen einen nicht weiter, wenn das persönliche Umfeld nicht stimmt.

Was ist der Grund? Weil mein Umfeld wie ein Gravitationsfeld ist! Es zieht einen Menschen immer wieder zurück in seine alten Muster und in die entsprechenden Verhaltensweisen.

Deshalb gilt: Achte darauf, dass Du ein gutes Umfeld hast.

Umgib Dich nur mit Menschen, die Dich inspirieren, die Dir Energie geben und die Dich weiter bringen. Und was ist mit den anderen? Von denen trennst Du Dich am besten ganz schnell. weiterlesen »

Einführung in das Thema Angst

Funktion der Angst

Mendebrunnen in LeipzigIn der Evolutionsgeschichte des Menschen hat die Angst eine wichtige Funktion. Sie ist ein die Sinne schärfender Schutzmechanismus, der in tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen Gefahrensituationen ein angemessenes Verhalten, wie z.B. Flucht, einleitet. Diese Aufgabe kann die Angst nur erfüllen, wenn sie weder zu stark ausgeprägt ist und damit das Handeln blockiert, noch wenn zu wenig Angst reale Gefahren und Risiken ausblendet. Die Verhaltensbiologen und Ethnologen Robert Yerkes und John D. Drodson formulierten 1908 die gesetzmäßigen Zusammenhänge zwischen einem bestimmten nervösen Erregungsniveau und der Abrufbarkeit der Leistungsfähigkeit, die sie als Aktivationsniveaus kennzeichneten.

Der Energieaufwand für eine Flucht ist gering. Die Bedrohungen aber können folgenschwere Auswirkungen nach sich ziehen. Daher ist die „Alarmanlage“ Angst von der Natur sehr empfindlich eingestellt, was auch zu Fehlalarmen führen kann. weiterlesen »

Burnout – Krankheit, Zeichen oder Chance?

Burnout ist in aller Munde. Doch was genau ist ein Burnout? Wörtlich übersetzt heißt es: ausgebrannt. Wie fühlt es sich an, ausgebrannt zu sein? Das ist schwer zu beschreiben. Es ist tatsächlich so, als würde das innere Feuer des Lebens erlöschen. Doch es ist mehr. Es ist eine Leere, seelisch und geistig. Es ist ein vor-sich-hin-treiben ohne Ziel und Sinn.

Ist Burnout mehr? Ist es ein Zeichen oder gar eine Lebens-Chance?

Burnout ist keine Krankheit. Im ICD 10 kommt der Begriff nicht vor. Und das ist auch korrekt. Burnout ist ein Zustand, der seelische, geistige und körperliche Beeinträchtigungen beinhaltet, die im Zusammenhang stehen und einander bedingen. Den seelischen Zustand eines Burnouts bezeichnet man allgemein als Depression. Die geistigen Einschränkungen reichen von Konzentrations- und Aufmerksamkeitsdefizit, fehlende Empathie, Gefühlskälte bis hin zu einer eingeschränkten Denk- und Merkfähigkeit. Die körperlichen Symptome können noch vielfältiger sein. Sie reichen von Kopfschmerzen, Tinitus und Hörstürzen über Magen-Darm-Beschwerden, Herz-Kreislauf-Beschwerden bis zu Tumoren und Krebs.

Ein burnoutspezifisches Krankheitsbild gibt es nicht. So viele Burnout-Betroffene es gibt, so viele unterschiedliche Symptomhäufungen gibt es. Und genau das macht die Behandlung und Therapie so schwierig. Die Zusammenhänge zwischen seelischen, geistigen und körperlichen Symptomen müssen erkannt werden. Bei den körperlichen Symptomen muss geklärt werden, ob sie organische Ursachen haben oder psychosomatisch sind. Bei ersteren weiterlesen »

Der Schrei nach Anerkennung

Schlosspark Güldengossa bei Leipzig

Ich hatte ein Erlebnis, das schon einige Jahre zurückliegt. Ich war mit Freunden in Prag, nach stundenlangem Marsch durch die Stadt, suchten wir uns ein kleines Café. Wir ließen uns nieder und bestellten. Am Nebentisch saß eine Gruppe Menschen, drei Männer, drei Frauen, die russisch sprachen. Sie unterhielten sich lautstark, die Frauen lachten kreischend auf, die Männer fläzten auf den Stühlen. Auf dem Tisch vor ihnen stapelten sich Teller, Tassen und Gläser. Viele Teller waren nur halb abgegessen. Sie waren mit den Essensresten achtlos übereinander gestapelt worden. Papierservietten und Speisereste lagen über den Tisch verstreut.

Die Szene entlockte mir den Gedanken: Wie kann man sich nur so aufführen? Die Antwort auf die Frage kam mir erst sehr viel später: „Das einzige, was diese Menschen wollen, ist Anerkennung. Vielleicht haben sie diese als Kind nicht bekommen und nun gilt es, das zu kompensieren. weiterlesen »

Depressionen, Stress und Burnout – Ständiger Druck schürt die Angst

Stress löst im Körper ähnliche Reaktionen aus, wie Angst. Dauernder Stress erzeugt wiederum Ängste, vor allem, wenn er mit negativen Gefühlen und Druck verbunden ist. Dauerhafte Belastungen und hohe Anforderungen können, wenn Phasen der Entspannung fehlen, zu übersteigerten Angstreaktionen führen. Diese zeigen sich in ständig vorhandener ängstlicher Angespanntheit oder können sich auch in Panikattacken äußern. Jede neue Aufgabe kann die Betroffenen in Panik versetzen.

Die Folgen einer Daueranspannung sind häufig eine völlige innere Erschöpfung bis hin zu Depressionen und dem Burnout-Syndrom. Betroffene fühlen sich körperlich und seelisch ausgebrannt, antriebslos und handlungsunfähig. Dazu leiden sie häufig unter Ängsten, Schlaflosigkeit, Herz-Kreislauf-Problemen und anderen körperlichen Beschwerden. weiterlesen »

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