März 2017

Kann man glücklich werden?

Letztens erzählte mir jemand seine Lebensgeschichte. Da waren viele Tiefschläge, Krankheiten, Verluste, Firmenpleiten usw. Und zum Schluss stellte mir diese Person die Frage: „Ich hab so viel durchgemacht, ich will einfach nur noch glücklich werden. Wie geht das?“

Hm, schwierige Frage. Wenn es so einfach wäre, wären alle Menschen glücklich. Ich habe ihm einiges erzählt, auch aus meinem Leben. Das Gespräch und die Frage beschäftigten mich aber noch eine Weile und so stellte ich mir selbst die Frage: „Kann man glücklich werden?“

Da kam mir eine Eingebung. weiterlesen »

Work & Life – wie komme ich in Balance?

Impulsvortrag zum „Tag der Familie 2016“ an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, 02. November 2016

Der Begriff Work-Life-Balance steht für einen Zustand, in dem Arbeitsleben und Privatleben miteinander in Einklang stehen – soweit die Definition. Was genau steckt hinter dem Begriff, der sich seit einigen Jahren inflationär entwickelt und verspricht, Arbeit und Leben ausbalancieren zu können?

Work-Life-Balance ist Quatsch! Work-Life-Balance ist ebensolcher Quatsch wie Zeitmanagement oder Selbstoptimierung.

Allein der Begriff Work-Life-Balance suggeriert, dass es Arbeit und Leben gibt. Wir leben also auf Arbeit nicht, oder wie darf ich mir das vorstellen?

In den letzten Jahren hat der Satz „Nicht dem Leben mehr Jahre, sondern den Jahren mehr Leben“ seine Runde gemacht. Sinnvolle Tätigkeit, auch als Arbeit bezeichnet, die Spaß und Freude bringt, und das Leben gehören untrennbar zusammen, sofern wir ein glückliches und zufriedenes Leben führen.

Der Begriff Work-Life-Balance und alle, die ihn propagieren, gehen davon aus, dass Arbeit etwas anderes sei und abseits des Lebens passiert. weiterlesen »

Wie umgehen mit Verlust?

Früher oder später kommt jeder Mensch in die Situation, einen geliebten Menschen für immer zu verlieren.

Für viele bricht eine Welt zusammen.

Sie wissen nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Sie fühlen sie verlassen und machtlos. Lethargie, Lustlosigkeit und nicht selten Depressionen sind die Folgen.

Was kann man in einer solchen Situation tun?

Tief durchatmen. Und noch einmal tief, tief Durchatmen. Das ist das allererste, was man in solch einer Situation machen kann. Durchatmen entspannt und nimmt schon mal den ersten Stress.

Wer war ich vorher, wer bin ich jetzt, wer werde ich sein?
Wer war ich, bevor ich diesen Menschen kennengelernt habe? Ein glücklicher Mensch? Also kann ich auch danach ein glücklicher Mensch sein. weiterlesen »

Die Macht der Gedanken

Vor kurzen habe ich ein Interview mit Harald Glööckler gesehen. Man kann ihn mögen oder auch nicht, aber darum geht es nicht. Harald Glööckler erzählte aus seinem Leben, von den schlimmen Erlebnissen aus seiner Kindheit – ein alkoholkranker Vater und der Verlust der Mutter, hervorgerufen durch die Alkoholkrankheit des Vaters.

Und er erzählte, dass er sich nach dem Tod der Mutter in seine eigene Welt der Bilder und Gedanken zurückgezogen hat. Schon als Kind hat sich Harald Glööckler das Leben ausgemalt, das er heute lebt – exzentrisch, schrill, bunt und vor allem erfolgreich. weiterlesen »

Kann man ein Burnout überwinden?

Ja, man kann. Wenn man einige wichtige Dinge beachtet. Ein Burnout entwickelt sich schleichend und in Phasen über Monate oder sogar Jahre.

Wie entsteht ein Burnout?

Ein Burnout kann entstehen z.B. durch

  • zu viel Druck von außen oder von innen,
  • (zu) hohe Motivation, (zu) hohes Engagement, Angst vor Fehlern und Fehlzeiten,
  • wenig oder keine Anerkennung (sowohl im Beruf als auch im häuslichen Umfeld),
  • mangelnde (oder nicht erkannte) Ressourcen (z.B. finanzieller Mangel),
  • zu wenig oder gar kein Privatleben mehr,
  • Konflikte,
  • Angst vor Verlusten (Verlust der Arbeit, von sozialer Sicherheit oder einer Person),

Warum ist ein Burnout so schlimm?

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Kalenderblatt 50. Woche 2015

Meistens belehrt erst der Verlust uns
über den Wert der Dinge.

Arthur Schopenhauer (1788 bis 1860),
deutscher Philosoph

Altersdepression – Was unterscheidet sie von der Demenz?

AGRA-Park Markkleeberg

Das Alter ist (oder sollte) kein Stadium des Stillstands sein. Täglich erfordert es viele Neuanpassungen, wie andere Lebensphasen auch. Nicht selten werden diese aber als Abschied und Verlust empfunden, nicht als Anpassungs- und Lösungsprozess.

Ältere Menschen stehen vor der Herausforderung, sich aus jahre- und jahrzehntelang festgelegten sozialen Rollen, aus gewohnten Aufgaben, von geliebten Menschen, von Wünschen und Zielen zu lösen. Das Akzeptieren der eigenen Zugehörigkeit zur Gruppe „älterer Menschen“ und der Endlichkeit des eigenen Lebens fällt vielen schwer.

Die Reaktionen ältere Menschen auf die Umstellungen im Leben – Verbitterung, Schwermut, Verstimmungen – werden oft irrtümlich als verständliche oder unweigerliche Folge des Alters betrachtet. Seelische Störungen werden bei älteren Menschen oft als altersbedingt hingenommen, obwohl sie bei jüngeren Menschen als behandlungs-bedürftig gelten.

Nicht selten wird eine Altersdepression mit Anzeichen von Demenz verwechselt weiterlesen »

Altersdepression – was ist das?

Die Medizin spricht bei depressiven Patienten ab 65 Jahren von einer Altersdepression bzw. einer Depression im Alter. Als Depression wird im Allgemeinen eine psychische, affektive (die Gefühlswelt) betreffende Störung bezeichnet. Die Stimmung eines Menschen wird negativ verändert und ist von Freudlosigkeit, Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit dominiert.

Im Gegensatz zu jüngeren Betroffenen sind im Alter die Hauptsymptome einer Depression anfangs oft von körperlichen Beschwerden, die teilweise auch psychosomatisch sind, überlagert. Ältere Betroffene klagen oft über unspezifische Symptome wie Kopf- und Rückenschmerzen, Schwindelanfälle oder Magen-Darm-Beschwerden. Die eigentlich typische Stimmungsveränderung erfolgt meist schleichend im Hintergrund und wird den Auswirkungen der körperlichen Symptome zugeschrieben.

Das Risiko, eine Depression zu entwickeln, steigt mit zunehmendem Alter. Während in der gesamten Bevölkerung durchschnittlich 5% an einer Depression erkrankt sind, leiden etwa 20% an einer Altersdepression. Bei Bewohnern von Senioren- oder Pflegeheimen steigt der Anteil auf 30 bis 40%. Bei Menschen, die bereits in jüngeren Jahren betroffen waren, weiterlesen »

Emotionales Übergewicht

Übergewicht kommt durch zu energiereiche Ernährung. Doch die Hintergründe können tiefer gehen. Stress, fehlende Anerkennung, körperliche und seelische Gewalt, Verluste und Einsamkeit sind Gründe, warum Essen zur Ersatzbefriedigung werden kann. Diäten helfen hier nicht, aber die Aufarbeitung dessen, was die Seele belastet.

Die Nahrungsaufnahme dient zum Erhalt des Lebens und der Leistungsfähigkeit. Während unsere Ur-Vorfahren noch einiges an Energie aufwenden mussten, um an Nahrung zu gelangen, steht uns heute Nahrung praktisch uneingeschränkt rund um die Uhr zur Verfügung, ohne dass wir dafür viel tun müssen. Allein das verführt dazu, mehr zu essen, als für einen gesunden und leistungsfähigen Körper weiterlesen »

Selbst-Bewusst-Sein – Selbst-Achtung – Selbst-Vertrauen – praktische Übungen

Wie komme ich zu Selbst-Bewusst-Sein? – Praktische Übungen


Selbsterkenntnis ist ein langer und intensiver Prozess. Nachfolgend finden Sie einige Übungen, die Sie leicht zuhause anwenden können.

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