April 2016

Das Milton-Modell der Sprache

Hypnotische Sprachmuster erkennen
Löschungen / Tilgungen

Kommunikation ist nicht eindeutig, sondern von Wahrnehmung und Interpretation bestimmt. Nicht nur, was wir wahrnehmen, sondern auch, wie wir es interpretieren, bestimmt unser Handeln.

Gelungene Kommunikation = das Resultat zu erhalten, das man erhalten wollte.

Zum Konflikt kommt es, wenn zwei unterschiedliche Resultate erwartet werden.

Hilfreich sind:

  • Offene Kommunikation und Feedback (Rückmeldung),
  • Klare und verständliche Darstellung der eigenen Ziele,
  • Zuhören können und verstehen der anderen Seite,
  • Ausrichtung auf ein gemeinsames Ziel und dessen Formulierung,
  • Respekt und Toleranz des anderen,
  • Verantwortung für das eigene Handeln,
  • Unterscheidung zwischen der Inhalts- und der Beziehungsebene (Menschen und deren Verhalten voneinander trennen),

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Zwei Tipps, um schlechte Phasen zu überwinden

Nicht geeignet für andauernde Depression


An der Mulde bei Bad DübenWer kennt sie nicht, diese Tage, an denen einem das Leben total sinnlos erscheint und nichts mehr Spaß macht. Vermutlich jeder. Ich auch. Und das nicht nur einmal, sondern schon öfter. Jedes Tief, das ich durchlebt habe, hat mir neue Erfahrung und Erkenntnisse gebracht, die mir weitergeholfen haben.

Zwei wichtige Erfahrungen möchte ich weitergeben:

Nichts ist für immer …

Wenn mal wieder so ein grauer Tag da ist, erinnere ich mich daran, egal in welchem Zustand ich mich gerade befinde, egal wie mies derzeit auch alles aussehen mag, es geht vorbei. Garantiert!
Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter, weiterlesen »

Wichtig in der Fastenzeit – den gesunden Menschenverstand gebrauchen

Quelle: www.pixabay.de

Karneval oder Fasching ist vorbei. Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Die Wochen bis Ostern waren für die Menschen in früheren Zeiten nach der Völlerei der Weihnachtszeit und den närrischen Tagen Wochen der Enthaltsamkeit, vor allem von Fleisch. Die Fastenzeit spielt im Leben vieler Menschen heute kaum noch eine Rolle. Doch die Zahl derer, die die Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern nutzen wollen, um abzunehmen, steigt. Diesen Menschen sei gesagt: nutzen Sie Ihren gesunden Menschverstand.

Seit Anfang Januar wird die Diätindustrie nicht müde, uns die neuesten Diäten, Pillen und Pülverchen anzupreisen. Selbsternannte Fitnessgurus verkaufen uns ihr neuestes Fitnessprogramm, das uns zu einem gestählten, muskulösen Körper verhelfen soll und das mit nur wenigen Minuten Training am Tag. Schauspieler und Sänger rotieren durch das Fernseh-programm und erzählen von ihren ganz persönlichen Diät- und Fitnesserfahrungen, die sich natürlich auch gleich in einem Buch festgehalten haben.

Die bunte Blätterwelt der Boulevardillustrierten weiterlesen »

Das Achte Gebot

„Du sollst kein falsch Zeugnis ablegen“ (kath.),
„Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ (ev.)

Im Achten Gebot gibt es zwischen der Katholischen und der evangelischen Kirche Unterschiede. „Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen“ – also nicht lügen – ist im katholischen Katechismus ohne Ausnahmen formuliert. Die Evangelische Kirche hingegen schließt das Lügen nur aus, wenn es dem Nächsten schadet.

Dazu ein konkretes Beispiel: Stellen Sie sich vor, ein Ihnen sehr nahe stehender Mensch liegt im Krankenhaus. Sie haben mit dem Arzt gesprochen und der hat Ihnen gesagt, dass es keine Hoffnung und Hilfe mehr gibt und der Tod in wenigen Tagen eintreten wird. Medikamente können nur noch Schmerzen lindern. weiterlesen »

Veränderung – der einfache oder der beschwerliche Weg?

Eine Bergtour braucht vieles, um erfolgreich sein zu können. Das Gleiche gilt für Veränderungsprozesse. Sie benötigen am Anfang einen verstärkten Kraftaufwand, damit der Veränderungsprozess überhaupt in Bewegung kommt. Nach dem Start ist ein kontinuierlicher Kraftaufwand erforderlich, um den Prozess in Bewegung zu halten und letztlich das Ziel der Veränderung zu erreichen.

Was für eine Bergtour die gute Vorbereitung und die Kondition sind, das kann für eine Veränderung das persönliche Engagement, der Wille zur Veränderung oder auch der Veränderungsdruck sein.

Der einfache oder der beschwerliche Weg

Je steiler der Berg, desto mehr Kraft braucht ein Bergsteiger. Es ist daher sinnvoll meine Energiereserven weiterlesen »

Veränderung durch Aktion

Veränderung kommt in zwei Schritten:

  1. Aneignen allen notwendigen Wissens, das gebraucht wird.
  2. Dieses Wissen in die Praxis umsetzen, und das mit Vollgas.

Erst, wenn der zweite Schritt vollendet ist, kommt auch die Veränderung.

Alles Wissen allein nützt gar nichts. Wie sagte schon der alte Goethe so schön:

Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.

Recht hat er. Das praktische Umsetzen des Wissens führt nicht nur zu einer Wissenserweiterung, sondern auch zu guten Gefühlen, gesteigertem Selbstbewusstsein und einem mehr an Selbstliebe.

Wer bei Schritt 1 stehen bleibt, bei dem wird sich auch in 10 Jahren noch nichts verändert haben. Und darin liegt der Grund dafür, warum so viele Leute selbst nach unzähligen gelesenen Büchern und ebenso vielen Seminaren und Workshops noch keinen Schritt weiter sind. weiterlesen »

Das Freiheitsgefasel

Freiheit, Freiheit über alles. Schalten Sie den Fernseher an, so schwappt das Freiheitsgefasel aus allen Kanälen. Freiheit als höchstes Gut unserer Gesellschaft. Grundgesetzlich geschützt. Steckt hinter dem Freiheitsgefasel noch eine wirkliche Freiheit?

Freiheit ist eines der höchsten Schutzgüter des Staates. Doch nirgends steht geschrieben, was Freiheit ist, welche Art von Freiheit geschützt ist und wie sie geschützt ist. Und das hat auch einen Grund – die universelle Freiheit gibt es nicht. Es gibt nur eine individuelle Freiheit. Jeder Mensch hat seine eigene Vorstellung von Freiheit. Der Staat kann nicht mehr tun, als dafür einen Rahmen zu schaffen. Und das hat er getan.

„Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. weiterlesen »

Warum viele Gesundheits-„Experten“ keine Ahnung haben

Warum haben die meisten (selbsternannten) Gesundheits-„Experten“ keine Ahnung? Diese omnipräsenten Ärzte, Therapeuten, Doktoren und Professoren, die in jeder Fernsehtalkshow sitzen und zu allem ihren – natürlich wissenschaftlich fundierten – Senf dazugeben. Ganz einfach: Weil sie ihr Wissen aus dem Buch haben und nicht aus dem Bauch. Sie haben sich ihr Wissen angelesen anstatt es selber zu erfahren. Und das ist ein himmelweiter Unterschied. Die meisten selbsternannten Gesundheitsgurus haben das, wobei sie anderen Menschen helfen wollen, nie selber erlebt. Sie kennen die Situation gar nicht. Sie haben zwar viel darüber gelesen, aber die echten Gefühle und Erfahrungen haben sie nie selber durchgemacht. Und auch die Techniken, die sie vermitteln wollen – sofern sie überhaupt so fit sind, welche zu geben – haben sie meistens nie selber ausprobiert.

Lernen kann ich am besten von Menschen, die das, was ich selber durchmache selbst schon einmal durchgemacht haben.

STARTPILOTEN fragen: Wie gründet man eine Selbsthilfegruppe?

  • Termin: 05. Oktober 2015
  • Uhrzeit: 15:00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Gesundheitsamt Leipzig

Die Veranstaltung findet im Rahmen der „Woche der seelischen Gesundheit“ statt.

STARTPILOTEN sind ehrenamtliche Begleiter von Selbsthilfegruppen in der Gründungsphase. Selbsthilfegruppen können bei der Bewältigung von Krankheit, Behinderung und Lebenskrisen unterstützend und stärkend sein. Gemeinschaftlich teilt man Alltagserfahrungen und Wissen. Darüberhinaus gibt es eine Menge weiterer Betätigungsfelder. weiterlesen »

Heinrich, wie hältst Du´s mit der Religion?

Taufengel in der Kirche in Pahnitzsch bei Leipzig

Das ist die berühmte Gretchenfrage aus Goethes Faust. Wie halte ich es mit der Religion? Was ist Religion? Religion kommt aus dem Lateinischen und heißt ursprünglich gewissenhafte Berücksichtigung, Sorgfalt, bedenken‚ achtgeben. Gemeint war die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften. Heute ist das Religion ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte Kräfte und damit verbundene heilige Objekte ist.

Religionsgemeinschaften haben die Religion für sich vereinnahmt. Ob christliche, muslimisch oder jüdische Glaubensgemeinschaften – jede behauptet von sich, die einzig wahre Religion zu predigen und bezeichnet alle Menschen, die nicht an ihre Religion glauben, als Ungläubige. Und auch immer mehr Menschen bezeichnen sich als nicht gläubig, also als Atheisten. Atheisten sind Leute, die an gar nichts glauben. Moment mal, ich kenne keinen Menschen, der nicht an irgendetwas glaubt: an Gott, an Geld, an den Kommunismus, an die soziale Marktwirtschaft, an Außerirdische oder einfach nur an sich selbst. Glaube scheint ein Grundbedürfnis des Menschen zu sein.

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