November 2018

Kalenderblatt 45. Woche 2018

Am Ziel deiner Wünsche
wirst du jedenfalls eines vermissen:
dein Wandern zum Ziel.


Marie von Ebner-Eschenbach (1830 bis 1916),
mährisch-österreichische Schriftstellerin

Mach dein Ding … und sch… auf Ratschläge

Letztens las ich: Gib keine Befehle, die man nicht vollbringen kann, und tadle an andern keine Fehler, die du selbst begehst!

Wie oft und gern tun wir genau das? Wir befehlen und tadeln und können es doch selbst nicht besser.

Gern geben wir anderen Ratschläge, ohne sie selbst zu befolgen.

Im Grunde ist jeder Befehl ein Ausdruck eines Wunsches, den sich der Befehlende selbst nicht erfüllen kann. Und dann sollen es eben andere machen.

Gelabert ist schnell, selbst gemacht dauert länger und ist mitunter anstrengend.

Vergiss all die „gut gemeinten“ Ratschläge. Im Ratschlag weiterlesen »

Willensstärke

Willensstärke ist nicht angeboren. Wir bekommen sie durch Training und Übung. Wir können unsere Willensstärke trainieren, indem wir unsere Absichten, Wünsche und Vorstellungen klar formulieren und dann in die Tat umsetzen.

Zunächst müssen wir uns selbst bewusst sein, wie unser Wille aussieht. „Ich will“ – das ist die Formulierung, die unseren Willen ausdrückt. Ich muss selbst wissen, was ich will und ich muss mir darüber bewusst werden, dass mein Wille etwas bewirkt. Der gern zitierte freie Wille nützt nur dann etwas, wenn wir ihn auch einsetzen.

Festhalten und/oder Loslassen!?

Woran sollte man festhalten? An Zielen, Wünschen, Sehnsüchten. Was sollte man loslassen? Alles das, was mich hindert, meine Ziele und Wünsche zu erreichen sollte in loslassen. Wie erkenne ich, was mich hindert?

Da wird es schwierig. Hinderlich ist oft das, was in meinem Kopf vor sich geht – die „Wenns“ und „Abers“, die Bedenken.

Festhalten sollte man an dem, was einem wirklich wichtig ist. Doch Vorsicht. Nicht alles, was mir heute wichtig ist, muss auch in zehn Jahren noch wichtig für mich sein.

Ständige Selbstreflexion, der Blick auf die Veränderungen des Lebens und der Welt lassen mich erkennen, was gerade jetzt wichtig ist.

Festhalten sollte man an seiner Entschlossenheit, seinen eigenen Weg zu gehen, weiterlesen »

Wo die Angst ist, da ist der Weg

Irgendwo hab ich den Satz mal gelesen und ihn damals für idiotisch gehalten. Angst haben und dann auch noch genau dort langgehen? Also, ins Feuer laufen, wenns brennt?

Es dauert manchmal, bis es bei mir klickt macht. Natürlich ist es ratsam, vorm dem Feuer wegzulaufen. Wenn ich aber nach einer traumatischen Erlebnis z.B. Angst habe, große Menschenansammlungen zu besuchen oder große, öffentliche Gebäude – dann liegt genau dort der Weg, die Angst zu besiegen oder zumindest abzumildern.

Wie macht man das? Viele sagen hier: Folge deinem Herzen. weiterlesen »

Die Suche beginnt bei dir

Frage: „Wie finde ich heraus, was bei mir gerade nicht stimmt?“
Antwort: „Suche nicht nach der großen Ursache, nach einem Schuldigen oder dem großen Unbekannten – suche bei dir.“

Viele Menschen, die Probleme in ihrem Leben haben, suchen die Ursache bei anderen Menschen oder in den Umständen: „Der oder die ist schuld, dass es mir schlecht geht, die Umstände sind es, die verantwortlich sind und ich kann ja nichts daran ändern.“

Alles Quatsch und billige Ausreden. Die Ursache für alles, was in meinem Leben ist, liegt bei mir selbst. Freud und Leid, Glück und Trauer, Erfolg und Misserfolg – alles liegt in mir selbst.

Oft gibt es keine große Ursache. Oft ist es eher ein Netz aus vielen, kleinen Dingen, die sich aufgestaut haben und zusammen unsere Probleme ergeben.

Bei der Suche nach den Ursachen weiterlesen »

Wenn Erfolg auf sich warten lässt …

Wohl jeder Mensch kennt die Situation: Man kann tun und machen was man will, der Erfolg will und will sich einfach nicht einstellen. Was tun in einer solchen Situation?

Stures Festhalten an „ich-will-jetzt-erfolgreich-sein“ hilft nicht weiter. Wichtig ist zuerst die Erkenntnis, dass es einer Veränderung bedarf. Und dann kommt es darauf zu erkennen, was zwischen mir und meinem Erfolg steht.

Tue ich genug von den Dingen, die ich tun könnte?

Oft wissen wir auch, was genau wir nicht genügend tun. Und dann kommt es darauf an, den inneren Schweinehund zu überwinden und loszulegen – und dann wird alles plötzlich ganz einfach.

Tue ich zu viel von den Dingen, die ich lassen sollte?

Oft schaden sich Menschen selbst durch die Dinge, die sie tun. Sobald das erkannt ist, wird es leicht, damit aufzuhören. weiterlesen »

Der Glaube kann Berge versetzen

Letztens stand ich auf dem Fockeberg in Leipzig. Das ist kein richtiger Berg, das ist der „Scherbelberg“ von Leipzig, hier wurde der Schutt des 2. Weltkrieges abgeladen. Egal. Man hat von dort oben einen wunderbaren Blick über die Stadt.

Und wie ich da so stehe kommt mir der Satz: „Der Glaube kann Berge versetzen“ in den Sinn. Furchtbar! Man stelle sich mal vor, das ginge und eines schönen Tages ist der Berg weg, an den man sich gewöhnt hatte (kleiner Scherz).

Übertragen: Du musst wirklich an dich glauben. Du musst wirklich an deine Ziele und Wünsche und Träume glauben. Da kommt mir eine andere Idee. Auf der Welt sind schon viele sehr grausame und menschenverachtende Dinge passiert, nur weil ein paar Menschen an etwas so fest geglaubt haben, dass sie es nicht mehr hinterfragt haben. Auch nicht gut. weiterlesen »

Ich bin nicht perfekt – ich bin o.k.

Nicht perfekt - und doch schön

Du schaust oftmals neidisch auf andere Menschen, weil diese mehr in ihrem Leben erreicht haben, als du? Oder du hast schon lange Zeit einen großen Wunsch und schaffst es einfach nicht, dir diesen zu erfüllen?

Du weißt sehr genau, wie dein perfektes Leben aussieht und bist doch meilenweit von deinem perfekten Leben entfernt? Und dann bekommst du auch noch jeden Tag von anderen Menschen in deinem Umfeld den Spiegel vorgehalten, wie unperfekt du doch bist?

Jeder Vergleich führt immer wieder zum selben Ergebnis – du bist unzufrieden angesichts deiner Un-Perfektion.

Unperfekt sein macht dich menschlich!

Das sagt sich leicht, noch dazu, wo ich selbst zur Perfektion neige. Daran lässt sich arbeiten. weiterlesen »

Veränderung ist kein Intercity

Quelle: www.pixabay.de

Wer sich entschlossen hat, Veränderungen an sich und in seinem Leben vorzunehmen, der erwartet nicht selten schnelle Erfolge. Was jahrelang versäumt wurde, soll sich nun ändern, und zwar schnell.

Dem Wunsch folgt oft die Ernüchterung und folgend das Aufgeben, wenn der Erfolg der Veränderung auf sich warten lässt.

Zu hohe Erwartungen führen für viele Vorhaben zum schnellen Ende. Veränderung ist kein Intercity, sie kann eher einer Bimmelbahn gleichen.

Veränderung braucht Zeit. Der Wunsch zu einer Veränderung und schließlich der Beschluss, den Wunsch in die Tat umzusetzen erfordert, neben einem klaren Ziel, einer Motivation und dem Wissen um den Weg, weiterlesen »

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