März 2018

Ich tue es nie wieder!

Wirklich, ich tue es nie, nie wieder. Es schadet ja nur. Mist. Jetzt habe ich es doch wieder getan.

Viele kennen diese Situation. Der Verstand sagt, STOPP – das machst du nie wieder. Doch es klappt einfach nicht. Du kannst machen, was du willst, du schaffst es nicht hat, eine Gewohnheit loszulassen. Die Tafel Schokolade, die Flasche Wein …. Gute Vorsätze ja, und doch kommst du nicht davon los. Das ist frustrierend.

So eine Situation kann aber auch ein wichtiger Lernmoment sein. Der Verstand ist nicht immer der Herr im Haus. Es gibt andere Dinge in dir, die bestimmen – deine Muster, deine Gewohnheiten, deine neuronalen Strukturen oder dein Unbewusstes.

Veränderung beginnt mit dem Annehmen dessen, was da ist. Und dann kommt das wichtigste – ich muss erkennen, welchen positiven Grund mein Verhalten hat. Jedes Verhalten hat eine positive Absicht. Jedes! weiterlesen »

Dann jammer doch!

Eine Frage zum Beginn: Ist jede Kritik, jede Meinungsäußerung, jedes Missfallen gleich Nörgeln und Jammern? Schließlich muss es ja möglich sein, auf einen Missstand hinzuweisen.

Meine persönliche Definition: Jammern ist es dann, wenn ich durch meine Beschwerde, meinen Einwand oder meine Kritik gar nicht beabsichtige, eine Veränderung aktiv herbeizuführen oder wenn keine Aussicht auf Eintreten einer Veränderung vorliegt.

Beispiele:

  • Schimpfen über Politiker – Jammerei.
  • Schimpfen über die Schlange an der Kasse – Jammerei.
  • Schimpfen über die schlechte Menschheit – Jammerei.

Wenn meine Einwände eine Chance haben, etwas zu verbessern weiterlesen »

Der Rucksack aus Kindertagen

So mancher Zeitgenosse, der unglücklich durchs Leben schleicht, ist in der Kindheit zum Unglücklichsein erzogen worden – sicher unabsichtlich – doch mit gravierenden Auswirkungen bis ans Lebensende.

Kinder nehmen die Worte und Handlungen ihrer Eltern (oder anderer wichtiger Bezugspersonen) als richtig und nachahmenswert wahr. Sie hinterfragen nicht. Ich gehe davon aus, dass mehr als 90% unserer unterbewussten Handlungen auf unsere Kindheit zurückzuführen sind. Und genauso viele der erlebten Emotionen sind verknüpft mit Erfahrungen aus der Vergangenheit, oft direkt aus der Kindheit.

Überlegen Sie mal: Wie oft haben sie folgende oder ähnliche Sätze gehört? weiterlesen »

Kalenderblatt 6. Woche 2018

Uns gehört nur die Stunde.
Und eine Stunde,
die glücklich ist, ist viel.

Theodor Fontane (1819 bis 1898)
deutscher Schriftsteller

Ich mache es allein

Ich gehöre zu den Menschen, die alles alleine schaffen wollen. Das hat sicher etwas mit Kontrolle bzw. Kontrollverlust zu tun. Ich möchte die Kontrolle über mein Leben behalten. Ich will mich nicht abhängig machen. Ich will, dass die Dinge auf meine Art erledigt werden. Ich will anderen Menschen ungern zur Last fallen.

Deswegen bin ich Anhänger der Idee, alles alleine schaffen zu wollen. Das ist riesengroßer Quatsch. Kein Mensch kann alles alleine schaffen. Jeder Mensch braucht mal Hilfe, Zuspruch oder ein offenes Ohr. Bis ich das begriffen hatte, ist eine Menge Zeit vergangen. Heute bin ich soweit, weiterlesen »

Mythos Multitasking

Jahrelang wurde Arbeitnehmern eingeredet, nur wer multitaskingfähig ist, ist ein guter Arbeitnehmer und fit für die Zukunft. Tausend Dinge tun, gleichzeitig, und dabei auch noch effizient sein und lächeln.

Blödsinn. Der Mensch ist nicht multitaskingfähig. Wer das nicht glaubt, kann das in einem Selbstexperiment testen. Machen Sie folgende Dinge gleichzeitig:

  • Essen kochen,
  • Telefonieren,
  • Teppich saugen.

Das geht. Doch zu welchem Preis? Bin ich am Herd, kann ich den Teppich nicht saugen, sauge ich den Teppich, kann ich dem Telefongespräch nicht folgen und telefoniere ich, kann es sein, dass das Essen anbrennt. weiterlesen »

Der Supermarkt und ich

Einkaufen gehen gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Im Supermarkt bemühe ich mich, schnell zu den Dingen zu gelangen, die ich brauche, schnell an die Kasse zu kommen und den Laden möglichst schnell wieder zu verlassen.

Das klappt nicht immer. Mal finde ich Sachen nicht, mal sind viele Leute da und mal steht eine Schlange an der Kasse. Da merke ich, dass es in mir anfängt zu kochen. Warum müssen die dauernd umräumen, können die Sachsen nicht einfach dort stehen, wo sie immer gestanden haben? Was machen die vielen Leute hier? Haben die nichts Besseres zu tun? Warum ist wieder nur eine Kasse geöffnet und warum weiterlesen »

Ich habe Recht!

Ich ertappe mich ab und zu mal in Situationen, in denen ich anderen Leuten sagen und zeigen will: Ich habe Recht! Und alles andere ist falsch. Ich muss dann immer sehr schnell erkennen, dass mich diese Denkweise kein Stück weiter bringt. Ganz im Gegenteil – sie zieht mir viel Energie ab und gewonnen habe ich gar nichts.

Es kostet viel Energie und Zeit, andere von den eigenen, angeblich richtigen Sichtweisen zu überzeugen. Und es bringt nichts, denn kaum jemand lässt sich gern von außen überzeugen. Wenn es überhaupt eine Änderung der Überzeugung gibt, dann kann die nur dadurch kommen, dass sich eine Person selber von etwas überzeugt.

Was macht man, wenn man in einer Situation steckt, in der man überzeugt ist, Recht zu haben, nur andere Leute wollen das nicht anerkennen? Einfach mal die Klappe haltenweiterlesen »

Und wieder ist ein Jahr vorbei

Hoppla, Weihnachten schon wieder um, Silvester ist vorbei – 2017 ist Geschichte. Wieder ein Jahr rum, dabei hatte es doch gerade erst angefangen. Schon krass, wie schnell das Leben so vergeht. So schnell, so schnell kannst du gar nicht gucken.

Was ist schon eine Woche, ein Monat ein Jahr? Nichts, ein Fingerschnipp. Und dann manchmal dieses ungute Gefühl, dass die Zeit nie wieder zurückkommt. Nie wieder! Vorbei ist vorbei!

Darum die gute Botschaft für 2018: Was auch immer du im Leben schon immer tun wolltest – tu es jetzt. Verschiebe nichts mehr auf später. Wer weiß schon, ob es ein Morgen überhaupt gibt und wenn ja, ob du noch die Möglichkeit hat, alles das zu machen, wovon du schon so lange träumst?

2018 – dein Jahr zum Durchstarten.

Die Stalllaterne

Letztens habe ich mal wieder eine alte Stalllaterne gesehen. In ihr brannte eine kleine Flamme mit kleinem, feinem Licht. Gelb, rot und orange. Wohlig und warm. Ich habe das kleine Rad gedreht und die Flamme wurde größer, heller, wärmer. Eine kleine Drehung gibt mehr Energie, Wärme, Wohlbehagen.

Eine kleine Drehung oder Wendung im Leben gibt Kraft, Energie und Liebe. weiterlesen »

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