Oktober 2016

Kalenderblatt 41. Woche 2016

Unsere Sache ist es,
den Funken des Lichts festzuhalten,
der aus dem Leben
überall da hervorbricht,
wo die Ewigkeit die Zeit berührt.

Friedrich von Schiller (1759 – 1805),
deutscher Dichter und Dramatiker

Wer etwas „Müssen“ muss sollte überlegen, ob er das „Müssen“ wirklich will

Was müssen Menschen nicht alles. Sie müssen zur Arbeit und danach müssen sie noch einkaufen. Sie müssen mal schnell in die Apotheke um danach zum nächsten Termin eilen zu müssen. Und am Sonntag müssen sie mal wieder die Oma besuchen.

Müssen, müssen, müssen … Das ganze Leben ist ein Muss. Oder nicht?

Etwas tun müssen bedeutet, unter Zwang und Druck zu stehen. Es gibt nur zwei Dinge, die Menschen müssen, wogegen sie nichts tun können: Sterben und Schlafen. Sterben müssen wir, ob wir wollen oder nicht. Schlafen müssen wir. Wer versucht, wach zu bleiben, kann das vielleicht zwei, drei Tage durchhalten. Aber dann fordert der Körper sein Recht und der Mensch schläft ein – ob er will, oder nicht.

Mehr als Sterben und Schlafen müssen wir Menschen nicht. weiterlesen »

Lebe … jetzt … hier … und heute

Der Vater eines Bekannten ist gestorben. Knapp 66 Jahre alt, eigentlich gesund, seit einigen Monaten Rentner. Für ihn sollte eigentlich jetzt noch einmal eine schöne Zeit sein, das hat er sich so vorgestellt. Und nun – gestorben. Von heute auf morgen. Unerwartet.

Ich habe mit meinem Bekannten telefoniert und neben den Beileidsbekundungen auch ein bisschen nachgefragt. Und da hörte ich so einige Sätze, die mich nachdenken ließen.

Ich hörte Sätze, wie: Mein Vater hat sein Leben lang gearbeitet, Arbeit war alles für ihn. Familie kam erst danach weiterlesen »

Die drei Optionen für alle Situationen im Leben

Vor kurzem erzählte mir ein Mann, dass er auf Arbeit von seinen Kollegen immer wegen seiner Kleidung und seines Lebensstils aufgezogen wird (er ist Veganer, trägt Öko-Klamotten und fährt ein altes Damenfahrrad).

Er sagte, es störe ihn, dass ihn seine Kollegen nicht in Ruhe lassen und er habe es ihnen auch bereits gesagt, aber sie hören nicht auf.

Nun weiß er nicht, was er tun soll.

Verfahrene Situation. Mich stört, wie mich andere Menschen behandeln, ich sage es ihnen aber denen ist es egal. Was tun?

Da fielen mir die drei Optionen ein, die jedem Menschen in jeder Situation im Leben als Entscheidungshilfe zur Verfügung stehen: weiterlesen »

Fragen und Antworten zum Thema Burnout

Burnout ist zum Massenphänomen geworden. Was vor etwa 20 Jahren zunächst als Managerkrankheit bekannt wurde, hat längst alle Bevölkerungsgruppen erreicht. Stress – Burnout – Depression, diese drei Begriffe werden oft im Zusammenhang genannt und oft auch verwischt. Die nachfolgenden Fragen und Antworten sollen dazu beitragen, mehr Klarheit in die Burnout-Diskussion zu bringen.

Was ist Stress? Was ist Burnout?

Burnout bezeichnet ein vegetatives Überlastungssyndrom. Dauerhafter Stress kann zu einem Burnout führen. Der Begriff Stress ist jedoch sehr allgemein. Die Faktoren, die Stress auslösen und zu einem Burnout führen können, heißen Stressoren. Stressoren können sowohl von außen auf den menschlichen Organismus einwirken, als auch aus dem Menschen selbst kommen.

Eine eindeutige Definition des Begriffes Burnout gibt es nicht. weiterlesen »

Ziele richtig festlegen

Ein Ziel zu haben scheint (über-)lebensnotwendig für Menschen zu sein. Besonders junge Menschen malen sich aus, wie sie gern leben möchten und setzen sich Ziele. Ob sie diese erreichen oder nicht, hängt von mehreren Faktoren ab. Was braucht es, um seine selbst gesteckten Ziele zu erreichen?

Ziele ändern sich. Jeder Mensch entwickelt sich im Laufe seines Lebens weiter und so entwickeln sich auch Sichtweisen und Ziele weiter. Ist ein Ziel erreicht, heißt es, eine Entscheidung zu treffen. Stehenbleiben und sich auf dem Erreichten ausruhen oder sich ein neues Ziel suchen und darauf hinarbeiten.

Nicht selten kommt es vor, dass der Alltag die Ziele überrollt. Der harte Job mit geringem Einkommen, die Kündigung, die Familie. Die Ziele geraten ins Hintertreffen, werden aufgegeben oder bleiben nie erreichbare Zukunftsvision, von der sich maximal noch träumen lässt. Doch das muss nicht sein. weiterlesen »

Wie kommt man zu Zufriedenheit?

Letztens sagte jemand zu mir: „Ich will immer genau das, was ich gerade nicht habe? Ich weiß nicht, ob das anderen Menschen auch so geht, ich leide darunter.“

Ich konnte die Person erst einmal beruhigen. Sie ist mit ihrem Problem nicht allein. Wer kennt dieses Gefühl nicht – wahrscheinlich über 90% der Menschheit. Ich denke, das ist erst einmal etwas ganz menschliches. Zum Problem wird es, wenn ich mich ständig damit herumquäle, etwas anderes haben zu wollen – wenn mir nie etwas genug ist oder wenn meine eigene Situation mir immer schlechter vorkommt, als die des Nachbarn.

Allen anderen geht es irgendwie besser, als mir. Die Anderen haben mehr Zeit, mehr Geld, die besseren Freunde, mehr Spaß am Leben, weiterlesen »

Die Wirkung des Tuns

Ich erlebe immer wieder Menschen, die herumjammern. Sie lamentieren, was man doch hätte anders machen können uns was passiert oder nicht passiert wäre, wenn man denn dies oder das getan oder gelassen hätte. Und früher war sowieso alles besser.

Quatsch. Egal, was ich tue, es hat keine vergangenheitsverändernde Wirkung. Warum also über die Zeit ärgern, die vergangen ist? Es ist vorbei, für immer, nicht zu ändern. Wie viel Energie kostet das ewige Gejammer an der „Früher-war-alles-besser“-Front, wie viel Energie kostet das völlig sinnlose Nachdenken, was denn gewesen wäre, wenn ….

Die Vergangenheit heißt Vergangenheit weil sie vergangen ist. Weggegangen, vorbei. Im Nachhinein kann niemand mehr an der Vergangenheit etwas ändern. Deshalb: Tief durchatmen. Die Vergangenheit loslassen. Und dann wieder das Hier und Jetzt mit voller Energie anpacken.

Laber Rhabarber

Kennen Sie Menschen, die ständig reden? Permanentes quasseln, ohne Pause, Punkt und Komma, ohne Inhalt. Selbst die Frage nach der Zeit können sie nur in einem mindestens dreißigminütigen Monolog beantworten. Ein Redeschwall voluminös wie die Niagarafälle.

Ich kenne solche Menschen und solche Situationen nur zu gut. Und es ist mir immer wieder ein Rätsel, wie ein Mensch nur so ununterbrochen reden kann ohne überhaupt nur den kleinsten Moment auf seinen Gegenüber einzugehen, geschweige denn, dessen Reaktionen abzuwarten?

Ich mache das ganz automatisch, so hin und wieder mal schauen, ob der andere noch folgt oder ob er überhaupt noch zuhört.

Nicht so diese Labertypen. Und die Frage, weiterlesen »

Durchhalten …. Vier Wochen durchhalten!

Letztens sagte jemand zu mir: „Um sich eine neue Gewohnheit anzueignen, braucht man ungefähr 4 Wochen“.
Hm, wirklich? Ich habe darüber nachgedacht. Warum geht das nicht in kürzerer Zeit?

Des Rätsels Lösung: Weil der Mensch für alles eine gewisse Zeit braucht, um es vom Kopf in den Bauch zu bekommen.

Am Anfang ist alles nur eine Idee im Kopf. Eine reine Vorstellung davon, wie man gerne handeln möchte. Diese reine Vorstellung allein, bringt aber noch nicht viel. weiterlesen »

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